Elternbrief: Computer

Liebe Eltern,

für Videospiele, Chats und Soziale Netzwerke brauchen wir Computer, Tablets, Smartphones und Laptops. Schon die Kleinsten hauen wie wild in die Tasten. Und auch wir Erwachsene lassen uns von den Endgeräten gerne mal berieseln.

Doch wann wird aus Begeisterung eine Abhängigkeit und aus „Mein Kind arbeitet gerne viel am PC“ ein „Zu viel“? Wir haben einen Test erstellt. Kreuzen Sie an. Wenn über die Hälfte der Punkte zutrifft, ist aus der Begeisterungsfähigkeit fürs Netz eine echte Gefahr geworden.

• Ihr Kind möchte mehr als vier bis fünf Stunden am Tag vor einem Endgerät sitzen

• Der Besuch anderer Kinder wird als störend empfunden

• Schlafmangel liegt vor

• Schulstunden werden versäumt und es bleibt kaum Zeit für Hausaufgaben

• Es gibt Streit bei der Forderung, den Computer auszuschalten

• Ihr Kind flüchtet sich in Ausreden, warum es online sein „muss“

• Sie können nicht mal mehr Ausflüge machen, die Ihr Kind sonst immer liebte

• Im Urlaub sucht Ihr Kind sofort nach Internetanschlüssen

Wie also das gesunde Maß finden?

Schließlich bietet die virtuelle Welt auch viele positive Aspekte. So helfen Internetrecherchen Ihrem Kind bei den Hausaufgaben und selbst in Computerspielen können Kinder ihre Kompetenzen erhöhen – zum Beispiel im Bereich der Problemlösung.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Vorteile des Digitalen und legen Sie zugleich – zusammen mit Ihrem Kind – ein sinnvolles Zeitlimit fest.

Der Leiter der ersten Ambulanz für Spiel- und Computersucht, Dr. Klaus Wölfling, erklärt: “Vor dem elften Lebensjahr sollten Kinder Computer und Smartphones nur unter Aufsicht benutzen, dann sollten sie langsam die Steuerungsfähigkeit über das eigene aktive Nutzungsverhalten erlernen.”

MINEMA Martial Arts – Kampfkunst ist mehr – Be a Changemaker


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