Die 5 Optimismus-Gesetze

Liebe Eltern,
unser Kampfkunstunterricht vermittelt eine „Ich kann“-Einstellung. Die soll Ihrem Kind zeigen: Ja, es ist fähig, auch bei schwierigen Aufgaben Lösungen zu finden. Und wenn es mal doch nicht so klappt wie erhofft? Dann bauen wir unsere Schüler auf. Das Motto: „Diesmal hat es noch nicht geklappt. Überlegen wir mal: Was könntest du beim nächsten Mal noch ein bisschen besser machen?“

„Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles gelingen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.“
Antoine de Saint Exupéry (frz. Schriftsteller *1900 †1944)

Genau darum soll es in den kommenden Wochen gehen. Auf der Matte. Im Lebenskompetenztraining. Wie können wir es schaffen, die Optimismuskette in Gang zu setzen? Los, lenken wir den Blick Ihres Kindes auf seine persönlichen Stärken – und fördern so seine Talente.

Das Ergebnis? Es erhält Vertrauen in seine Fähigkeiten, bekommt eine tolle Ausstrahlung und darauf wiederum positive Reaktionen.

Wie gelingt uns, all das auch wirklich zu erreichen? Der Psychologe Rolf Merkle hat fünf Optimismus-Gesetze aufgestellt. Sie erklären, warum Optimisten im Leben mehr Glück haben und ihnen mehr gelingt als den Pessimisten.

Gesetz Nr. 1
Wir fühlen, was wir denken.

Gesetz Nr. 2
Was wir denken, strahlen wir aus.

Gesetz Nr. 3
Was wir ausstrahlen, ziehen wir an.

Gesetz Nr. 4
Wir bekommen das, woran wir glauben, und nicht das, was wir wollen.

Gesetz Nr. 5
Wir bewegen uns auf das Ziel zu, mit dem wir uns am meisten beschäftigen.

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5 Mutmachsprüche (nicht nur) für Kinder

Das ist jetzt unser Monatsthema. Im Lebenskompetenztraining. Bei den Mattengesprächen. Wenn wir über Mutigsein sprechen, dann zugleich auch übers Angsthaben. Angst ist ein Signal, das uns vor Gefahren warnt. Sie fordert uns dazu auf, sie zu überwinden. Wir müssen etwas tun, um die Gefahr zu beseitigen oder zu vermindern (oder um der Bedrohung auszuweichen). Die Angst annehmen und meistern, bedeutet immer auch einen Entwicklungsschritt.

Wenn Sie Ihrem Kind im Alltag Mut machen wollen, kann ein Mutmachspruch die Initialzündung sein. Wir haben Ihnen fünf zusammengestellt. 

„Manchmal muss man nur 20 Sekunden unglaublich mutig sein.“ Das sagt Benjamin Mee aus „Wir kaufen einen Zoo“. Gemeint ist, dass selbst die beängstigendsten Dinge im Leben oft nur von kurzer Dauer sind. Die Kontrolle beim Zahnarzt zum Beispiel. Augen zu und durch. Und in Gedanken bis Zwanzig zählen. 

Was uns direkt zum Ausspruch Sandy Taikyu Kuhn Shimus (Buchautorin aus der Schweiz) führt: „Angst beginnt im Kopf  – Mut auch!“ Manchmal muss man halt über seinen eigenen Schatten springen. Irgendwie ist am Ende doch alles bloß Einstellungssache. 

Schon klar, dass eine solche Auflistung nicht ohne ein Konfuzius-Zitat auskommen kann, oder? „Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ In diesem Sinne: Einfach anfangen, auch wenn das Ziel noch in weiter Ferne liegt. Das allein ist schon motivierend? 

Dann rundet Saadi, ein herausragender persischer Dichter die Reihe gleich mal ab. Dem Mystiker wird zugesprochen: „Alles ist schwierig, bevor es leicht wird.“ Das ist wie bei der tollen Aussicht, mit der man erst dann belohnt wird, wenn zunächst der Berg bestiegen wurde. 

Schließen wollen wir mit einem einzigartigen Mann, der sich wirklich nie hat unterkriegen lassen. Walt Disney!  

Als Kind schenkte ihm seine Tante einen Block. Da begann seine Leidenschaft fürs Zeichnen. Wenn er zeichnete, tat er das, was er liebte. Dennoch verlief seine  Karriere anfangs alles andere als märchenhaft. Niemand glaubte an sein Konzept eines riesigen Freizeitparks. Über 300 Banken musste Walt Disney angehen, bis er endlich die lang ersehnte Finanzierung erhielt.  300 Neins, bis endlich das Ja kam, um seinen Traum zu verwirklichen.  

Walt Disney rät deshalb: „Alle Träume können wahr werden, wenn wir nur den Mut haben, ihnen zu folgen.”

Mut zur Wahrheit

Liebe Kampfkünstler, liebe Interessenten, liebe Eltern,

lassen Sie uns über Mut sprechen. Und zunächst über einen bekannten Aphorismus. Die folgende einleuchtende Reihenfolge kennen Sie bestimmt.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Faszinierende Worte, oder? Tatsächlich stammt die Weisheit wohl von dem englischen Schriftsteller Charles Reade (1814-1884). Irgendwann hat jemand damit begonnen, das Zitat dem Talmud zuzuschreiben. Womit wir schon mittendrin sind: Mut zur Wahrheit!

An obigem Zitat jedenfalls lässt sich ableiten, wie wichtig Zuhören ist. Sich selbst zuhören! Wie reden Sie über Dinge? Tolerant? Verständnisvoll? Liebevoll? Wütend? Verurteilend? An Ihren Worten erkennen Sie, wer Sie sind.

Wie wäre es nun damit? Tun Sie einfach genau das, wovor Sie eigentlich große Angst haben. Packen Sie es an! Denn Anpacken heißt, in Lösungsschritten zu denken. Also, in Lösungen! Und wenn Sie nicht über sämtliche Ressourcen verfügen, fragen Sie doch jemanden, der Sie unterstützen kann, das Thema zu lösen. Fragen Sie um Rat. Das ist echte Stärke. Das ist Mut.

Manchmal fällt aber genau das so wahnsinnig schwer. Man muss in sich hineinhorchen. Man steht sich selbst im Weg. Irgendwas kann und will man nicht überwinden. Man ist es nicht gewohnt, in sich selbst zu suchen. Die Folge: Man sucht im „Außen“. So wie in dieser Sufi-Geschichte:

Mulla Nasrudin war auf allen Vieren draußen unter einer Laterne, als ein Freund hinzukam. „Was machst du da, Mulla?“, fragte sein Freund. „Ich suche nach meinem Schlüssel, den ich verloren habe.” Also begab sich sein Freund ebenfalls auf alle Viere, und beide suchten lange Zeit im Schmutz unter der Laterne herum. Da sie nichts fanden, wandte sein Freund sich schließlich an Nasrudin mit der Frage: „Wo genau hast du ihn verloren?” Nasruddin antwortete: „Verloren habe ich ihn im Haus, aber hier draußen ist mehr Licht.”

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Unser Thema im Juli: Leidenschaft

Kreativität · Motorik · Naturwissenschaften · Freundschaft

Liebe Eltern, 

eigentlich soll es in den kommenden Wochen bei den Mattengesprächen um Leidenschaft gehen. Um Einsatz. Um Moti­vation. Und wie beginnt dieser Elternbrief? Mit einem Plädoyer für Langeweile! Lange­weile – ein Wort, das viele Kinder bei ihren unzähligen Freizeitaktivitäten heute gar nicht mehr kennen. Dabei gehört sie zum Kindsein dazu. In der Beschäftigung mit sich selbst und der Welt entwickeln sich Kreativität, Selbstbewusstsein, innere Sta­bilität und die Kleinen tanken neue Kräfte. Netter Nebeneffekt: Die Kinder entdecken das, wofür sie sich wirklich interessieren. Sie entdecken ihre Passion. 

Auch mal einen Gang zurückschalten und den Kindern eine Verschnaufpause gönnen. Darauf kommt es an. In diesen Phasen der Erholung lernen sie, sich an Regeln zu halten, die nicht explizit von Erwachsenen für sie aufgestellt wurden. Sie erfahren, was es bedeutet, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen. Sie erkennen ihre eigenen Bedürfnisse, können so viel besser ihre Kreativität und Fantasie ausleben. 

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung ergab, dass bereits 18 Prozent der sechs- bis elfjährigen und 19 Prozent der zwölf- bis 16-Jährigen unter hohem Stress stehen. Grund hierfür ist vor allem, dass Kinder Termine oft wahrnehmen müssen, die ihnen keinen Spaß machen. Neun von zehn Kindern wünschen sich sogar bewusst mehr Zeit für Dinge, die ihnen Spaß bereiten, oder einfach Zeit zum Nichts-Tun und Fanta­sieren. 

Die einstige TV-Super-Nanny Katia Saalfrank ist Schirmherrin dieser Stiftung. Sie rät „Eltern kennen ihr Kind am besten und sollten daher offen mit der Freizeitgestaltung umgehen. Zuhören und das Kind einbeziehen sind die ersten Schritte. Sollte es nicht so laufen, wie gewünscht, das Kind ermutigen, aber nicht drängen. Hier können Symptome wie Zorn, Bauchschmerzen oder Schlaflosigkeit Anzeichen einer überforderung sein.“ 

Um dem vorzubeugen begleiten wir unsere Schüler im Kampfkunstunterricht in ihrem Kreativitäts- und Lernprozess. Wir hören ihnen zu und schauen genau hin, was die Kinder eigentlich bewegt. Aktiv zu beobachten bedeutet für unsere Lehrer auch, Gesprächspartner zu sein, sie bei den Übungen zu unterstützen, Feedback zu geben und Fragen zum Weiterdenken zu stellen. Wir begreifen die innere Neugierde und die Lust am Entdecken und Bewegen als Motor. 

Wertschätzung ist deshalb die DNA un­serer Schule. Gemeint ist das Ermutigen. Das Loben. Aber auch die konstruktive Kritik. Unser Curriculum steht für eine Ausgewogenheit zwischen Struktur und Freiheit. Erfolgreich angewandte, kreative Fähigkeiten verhelfen Kindern nicht nur zu einem hohen Maß an Zufriedenheit, sondern stärken das Selbstbewusstsein und sind somit eine wichtige Komponente in einer gesunden Persönlichkeitsent­wicklung. 

Übrigens Experten zufolge sollten nicht mehr als zwei Nachmittage in der Woche (besser noch: nicht mehr als drei Stunden wöchentlich) mit Hobbys verplant sein. So haben die Kinder dann noch genügend Zeit, zu entspannen und spontan das zu machen, worauf sie Lust haben. 

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86.400 geschenkt

Was wäre eigentlich, wenn es eine Bank gäbe, die einem sogar ein Konto komplett gratis einrichten würde? Aber halt, es kommt noch besser! Jeden Tag würde dieses „Geldinstitut“ Dir zudem einen nicht gerade geringen Kredit gewähren. Jeden Tag! Und zwar nicht zu knapp. Es geht immerhin um 86.400 Euro. Klingt einfach zu schön, um wahr zu sein?

Stimmt! Deshalb ist das Ganze auch an zwei Bedingungen geknüpft. Das Geld, das Du nicht ausgegeben hast, wird um 24.00 Uhr auf 0 gesetzt. Im gleichen Atemzug, quasi um Punkt Mitternacht, wird dein Konto schon von Neuem um das bekannte Sümmchen aufgeladen.

Regel Nr. 2: Bei all diesen Vorzügen räumt sich die Bank (Du hast es bestimmt geahnt) ein Sonderkündigungsrecht ein. Jederzeit und ohne Ankündigung kann sie dein Konto kündigen. Der Traumdeal ist dann unwiderruflich beendet. Hach, was wäre es schön, wenn es so etwas nur wirklich gäbe. Dabei ist das keine Illusion, keine Fiktion, kein Wunschdenken.

Keine Panik. Wir lüften das Geheimnis sofort und verraten Dir, wo Du die Bank findest. Vorher noch eine wichtige Frage: Was würdest Du tun mit 86.400 Euro (!) am Tag? Schon spannende Pläne gemacht?

Der Name der magischen Bank lautet: Die Zeit. Tatsächlich tagtäglich schenkt Sie Dir 86.400. Aber nicht Euro, sondern Sekunden. Zur freien Verwendung. Und dennoch gilt: Was Du nicht aufbrauchst, ist weg. Für immer futsch. Damit – wie gesagt – nicht genug. Sogar ohne Nennung konkreter Gründe kann das passieren. Du weißt auch nicht, wann dies sein wird.

Also, noch mal die Frage: Was stellst Du an mit diesem wertvollen Geschenk? Was „kaufst” Du Dir  morgen und was übermorgen? Du bist reich. So reich, dass es fast nie endet. Es geht nahezu unaufhörlich weiter.

Du bist nun ganz erstaunt und erkennst gleich den Wert dieses Editorials, hast aber zuvor ohne das Wissen um die Zeitbank gelebt? Auch wenn diese Erkenntnis für einen winzigen Moment schmerzhaft ist. Aus dem gestrigen Aua, wird das kraftvolle Aha von heute. Du bekommst jeden Tag eine neue Chance. Das Gestern ist vorbei. Heute wird gelebt. Es ist deine Entscheidung. Du machst den Unterschied. Be a Changemaker.

Sucht und Alkohol

Die gute Nachricht ist, dass der Alkoholkonsum in Deutschland bei Jugendlichen und Erwachsenen rückläufig ist. Der bewusste Umgang mit dem Nervengift steigt also. Denoch sind im Jahr 2018 in Deutschland volkswirtschaftliche Kosten von unfassbaren 57,04 Milliarden Euro durch Alkoholkonsum entstanden. Dazu zählen unter anderem die Kosten für Pflege und Reha, Unfälle, Frühverrentung und Arbeitslosigkeit.

Bei der Recherche zu diesem Post war es uns wichtig, subjektiv zu bleiben und auch die gesundheitsfördernden Aspekte des Alkohols, wie das berühmte Glas Rotwein am Abend, zu erwähnen. Nachdem wir verschiedene wissenschaftliche Artikel durchgegangen sind, lautet unser Fazit: Alkohol hat keinen positiven Effekt auf die Gesundheit.

Der Weg in die Sucht ist bei Alkohol besonders kurz, denn er ist legal, gesellschaftlich anerkannt und bei vielen Anlässen selbstverständlich. Hier kann jeder einzelne sensibel handeln, denn niemand sollte zum Konsum ermutigt, aufgefordert oder gedrängt werden. Alkohol beeinflusst die Wahrnehmung, das Reaktionsvermögen, die Gefühlslage, die Aufmerksamkeit und es aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Endorphine und Dopamine werden ausgeschüttet, es entstehen euphorische Glücksgefühle. Anfangs wirkt sich der Alkohol noch positiv auf die Geselligkeit aus, im Laufe einer Suchterkrankung folgen tiefe Einsamkeit und Isolation.

Der Konsum von Alkohol kann 200 verschiedenen psychische und körperliche Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Leberentszündung, Darmschäden, Unterversorgung von lebenswichtigen Nährstoffen und Mineralien, Herzschäden, Depressionen und schwere Hirnschäden verursachen und in schweren Fällen Wahnvorstellungen und Halluzinationen auslösen.

Kommt es bei nahestehenden Personen zu einer Co-Abhängigkeit, hat es für diese ebenfalls schwerwiegende Folgen wie Nervosität und Schlaflosigkeit, Magenerkrankungen, Migräne, Depressionen bis hin zur eigenen Alkoholabhängigkeit. Gerade bei Kindern suchtkranker Eltern sind die körperlichen und psychischen Folgen gravierend und oft ein Leben lang spürbar.

Der Kater danach entsteht laut aktuellsten Forschungsergebnissen nicht durch zu wenig Flüssigkeit im Körper, sondern ist eine Reaktion des Immunsystems auf das Gift und eine dadurch hervorgerufene Entzündungsreaktion.

In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,8 Millionen Alkoholabhängige Personen und rund 74.000 alkoholbedingte Tote jährlich, 234.785 Männer und Frauen wurden 2018 aufgrund der Hauptdiagnose Psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol in einem Krankenhaus behandelt.

Eine Entgiftung sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da schwere Entzugserscheinungen auftreten können. Der körperliche Entzug dauert mehrere Tage. Der Seelische jedoch deutlich länger, da hier auch die Ursachen der Sucht ergründet werden und Rituale und Verhaltensmuster geändert werden müssen.

Auch nach dieser Zeit ist besondere Achtsamkeit und Fürsorge sich selbst gegenüber wichtig. Sport, gesunde Ernährung und die Gesellschaft von unterstützenden Menschen helfen über die depressiven Gefühle und Ängste hinweg. Es benötigt Zeit und Willen, aber hat sich das Gehirn erst einmal umgestellt und gibt sich zufrieden mit der Ausschüttung von Endorphinen und Dopaminen durch beispielsweise Bewegung und positive soziale Beziehungen, stabilisiert sich auch die Psyche der abhängigen Person und sie entwickelt neue Perspektiven für sich und ihre Zukunft.

Quellen: Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Spektrum der Wissenschaft

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Mit Kampfkunst Krisen meistern

Die 3 Säulen: Kampfkunst, bewusste Ernährung und ein positives Mindset bilden die Grundlage für einen konstruktiven Umgang mit Krisen. All dies und mehr lehrt dich die Kampfkunst.

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Durchhaltevermögen & Gesundheit

Liebe Kampfkünstler, liebe Eltern,

es steht noch nicht fest, wann auch unsere Kampfkunstschule mit Lockerungen rechnen kann. Am 30.04. beraten sich unsere Politiker (Bundestagsabgeordnete, unser Ministerpräsident und unsere Bundeskanzlerin wurden angeschrieben). Wir sind voller Zuversicht, dass dies schon bald der Fall sein dürfte. Wir haben in den vergangenen Wochen gesehen: Auch in der derzeitigen Semi-Normalität lässt sich vorm Bildschirm Kampfkunst üben. Aber die soziale Komponente, die durch physisches Zusammenkommen entsteht, ist und bleibt unersetzbar.

Wir werden dahin zurückkommen, dass wir alle wieder gemeinsam die aufregende Welt der Kampfkunst auf der Matte erkunden können. Nicht sofort. Und gewiss anders als gewohnt. Bis es soweit ist, üben wir uns in Geduld – genau das ist ja eine der Kampfkunsttugenden überhaupt: Durchhaltevermögen. Das gilt auch für den digitalen Unterricht.

Der englische Ex-Profifußballer Michael Owen gibt uns da einen guten Leitfaden an die Hand: „Wenn du in deinem Training immer nur 90% gibst, dann wirst du auch, wenn es darauf ankommt nur 90% geben.“ Das gilt auch fürs virtuelle Lernen. Apropos Zitate – es gibt derer viele. Viele, die übrigens richtig Mut machen. Schon der amerikanische Schriftsteller Josh Billings (1818-1885) wusste: „Mache es wie die Briefmarke. Sie sichert sich den Erfolg durch die Fähigkeit, an einer Sache festzuhalten, bis sie ankommt.“

Wie auf die gegenwärtige Situation zugeschnitten ist auch dieser Ausspruch Michael Jordans. “Hindernisse sollten dich nicht aufhalten“, appelliert die Basketballlegende. “Wenn du gegen eine Wand läufst, drehe dich nicht um, gib nicht auf. Finde heraus, wie du darüber klettern, hindurchgehen oder außenrum gehen kannst.“

Dabei sollte eine Tatsache nie vergessen werden. Der Motivationstrainer Jim Rohn ergänzt: “Sorge dich gut um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“ In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Wiedersehen im Online-Kampfkunstunterricht. Und bestimmt schon ganz bald wieder in unserer geliebten Kampfkunstschule. Denn wie sagte der deutsche Autor Paul Mommertz treffend? – “Auf eingefahrenen Gleisen kommt man an kein neues Ziel.”

Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen, ganz viel von der berühmten Schwarzgurteinstellung. Bei sehr vielen sehe ich das auch, dank der vielen Fotos und auch Videos, die per WhatsApp, Telegram oder E-Mail rein kommen. Vielen lieben Dank 🙂 ….und, ich freue mich auf viele weitere Fotos und Filme (📲 017663358974)

Michael

Das Geheimnis innerer Stärke

Das Geheimnis innerer Stärke. Diese Tipps bringen die Schwarzgurteinstellung 🥋 in alle deine Lebensbereiche. Wertvolle Tipps vom mehrfachen Karateweltmeister und Actionhelden Chuck Norris. Hier geht es nicht um komische Witze. Hier geht es um einen wirklich inspirierenden Chuck Norris. Es geht um Hilfestellungen für deinen Erfolg (in allen Bereichen) und es geht um den Moralkodex von Chuck Norris.

Hier findest du übrigens die englischsprachige Autobiografie: https://amzn.to/2K4wVks

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So bekommst du deinen Kopf frei

Du kennst das sicher auch: in der früh wirft dich der Wecker unsanft aus dem Bett. Manch ein Verkehrsteilnehmer hupt und schimpft zu viel. Die Stadt ist zu laut. Oder du hast Ängste und Sorgen.

Wie schaffst du es, deine Gedanken wieder zu beruhigen? Hier gibt es einen ganz einfachen Tipp. Du musst dich nicht in ein Kämmerchen einsperren und alleine mehrere Minuten (Stunden) ausharren. Mit diesem Tipp schaffst du es zu jeder Zeit und überall 🧘🏼‍♀️

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MINEMA Martial Arts – Kampfkunstschule und Bildungszentrum für Lebenskompetenzen

Kreativität

Basteln - Erfinden - Malen - Entdecken

Liebe Eltern,

unsere Kampfkunstschüler sind Problemlöser. Sie sind Erfinder. Neudenker! Und sie sind kreativ. Kreativität ist Gestalten. Und genau dieses zielgerichtete Herangehen an eine Sache, das Sichausprobieren, das Neubetrachten (und zwar von allen Seiten), das Erfolgehaben, aber auch das Verschmerzen von Niederlagen fördert unser Unterricht.

Über dieses spannende Thema wollen wir in den kommenden vier Wochen sprechen: Wie gelingt eigentlich Kreativitätsförderung? Schauen wir uns nur mal in unseren eigenen heiligen Hallen um. Wir arbeiten mit unterschiedlichstem Equipment. Super für den Lernprozess und perfekt, um sich mal richtig ausprobieren zu können.

Kampfkunst ist immer auch Kunst. Und Kunst lebt vom Unkonventionellen. Geht ein Versuch mal daneben, so ist es an unseren motivierenden Lehrern, die Kinder wieder aufzubauen, das Selbstvertrauen zu stärken und ihnen zu erklären: So geht es besser! Das macht Spaß. Kunst macht Spaß. Kampfkunst macht Spaß. Wenn etwas Spaß macht, bleibt das Gelernte in positiver Erinnerung.

Zwischenfazit: Ohne Kreativität gibt es keine Lösungen. Studien zeigen immer wieder, dass frühe spielerische Auseinandersetzung die Entwicklung des sprachlichen und mathematischen Verständnisses pushen. Hinzu kommt: Die teils komplexen Beewegungsabläufe innerhalb unseres Kampfkunststils erweitern das Erinnerungsvermögen. Gelingt etwas nicht sofort, betont unser Team in jeder Unterrichtsstunde, dass es nicht schlimm ist, mal zu scheitern. Denn wir loben eher für Bemühungen, weniger für Ergebnisse. Das Tun an sich soll so vertieft werden.

Später, in der Arbeitswelt, dürfte genau dies von Vorteil sein. Untersuchungen haben gezeigt, dass die dann Erfolgreichen häufig nicht die sind, die schon von klein auf über gute Noten und einen hohen IQ verfügten. Im Beruf braucht es Menschen mit kreativen, praktischen und sozialen Fähigkeiten. Es braucht die Querdenker mit Zielen und Visionen. Den Fokus nur auf reine Wissensvermittlung zu legen – das wäre also zu kurz gedacht. Der Konzentration auf die Kreativität bedarf es ebenso.

Deshalb: Freuen Sie sich! Zum Beispiel über die vielen Kunstwerke Ihres Kindes. Zeigen Sie Ihrem Kind gleich den Ausmalspaß im KidzCorner (im MINEMA-Magazin). Vielleicht gibt es eine Wand im Kinder- oder Wohnzimmer, die sich prima zum Aufhängen der Gemälde eignet. Und wenn Sie den Esstisch mal in einen Basteltisch verwandeln wollen: Wie das Origami-Zusammenfalten zum Zusammen-Falten-Zeitvertreib werden kann, erklären wir ebenfalls in dieser Ausgabe. Schließlich lautet die wohl wichtigste Kreativitätsregel:

Raus aus der Gewohnheit!

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Mobbing: Umgang mit dem Täter

Häufig gestellte Fragen zum Thema Mobbing.

⚠️ Do´s und don´ts für Eltern, Lehrer und Erzieher über den richtigen Umgang mit dem Täter ⚠️

Weil das Thema so wichtig ist, erklären wir häufig, wie sich Kinder vor Mobbing schützen können. Wie gut das funktioniert erleben wir immer wieder durch positive Rückmeldungen. Ein Beispiel: „Heute war es voll cool in der Schule. Der Typ, der mich immer mobbt und schlägt, ist heute in der Pause wieder voll auf mich zu und wollte mich prügeln. Ich habe das gemacht, das ich bei MINEMA gelernt habe. Ich habe ihn voll laut angeschrien: Ich will, dass du mich sofort in Ruhe lässt! Das hat der strengste Lehrer der ganzen Schule gehört und hat den voll geschimpft. Der ärgert mich nie mehr wieder.“  . Wie wir als Erwachsene mit diesem Thema umgehen sollten, erklären wir in den Elternabenden. Oft wird von den Eltern vorgeschlagen, den Täter hart zu bestrafen. Dass das Täterverhalten in keinster Weise toleriert werden darf und auch Konsequenzen haben muss, ist selbstverständlich, jedoch ist der richtige Umgang in dieser Situation sehr viel komplexer.

Häufige Fehler von Eltern, Lehrern und Erziehern und wie man sie vermeidet:

🚫 Den Täter nur noch als Täter sehen und vergessen, dass dieses Kind auch ein Opfer ist. 

✅ Kein Kind wird als Täter geboren. Auch dieses Kind hat Hilfe verdient, schon allein um auch zukünftige Taten (als Erwachsener) zu verhindern.

🚫 Bei verstecktem Mobbing mit unbekanntem Täter, die gesamte Klasse unter Druck setzen (Bedrohung und Sippenhaft). „Wenn sich in drei Tagen der Täter nicht meldet, darf niemand ins Schullandheim fahren.“ . Die Auswirkungen auf die Klassengemeinschaft sind destruktiv, das gegenseitige Misstrauen wächst und es leidet der Unterricht und die Leistungen der Schüler. 

✅ Besser ist es, in Sitzkreisen (Gesprächskreise) durch gezielte Fragestellungen die emphatische Wahrnehmung von Kindern positiv zu beeinflussen. 

🚫 Den (unbekannten) Täter in die Ecke drängen und mit Strafandrohungen unter Druck setzen. Hiermit wird kein Problem gelöst, sondern nur verlagert. 

✅ Dem Täter einen Ausweg zu bieten: „Melde dich bei der Sozialarbeiterin, wir werden das in Ruhe besprechen und eine gemeinsame Lösung finden.“, ohne an den Pranger zu stellen. 

➡️ Wer als Kind schon Hilfe erfährt, die er braucht, hat die Chance auf ein erfülltes und glückliches Leben, im Einklang mit den gesellschaftlichen Normen und sozialen Regeln. Wer profitiert davon? Wir alle!

Du benötigst  weitere Infos und möchtest mit uns zusammen arbeiten?

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Unser Workshop-Überblick „Schluss mit Mobbing“

Der Zweck dieses Programms ist es, Kindern aller Altersstufen bei der Überwindung von negativen Auswirkungen aufgrund von Mobbing zu helfen. Im Rahmen dieser Maßnahme sollen die Teilnehmer folgendes lernen:

🤔 Bewusstsein – wie erkenne ich das Verhalten eines Tyrannen

✋🏼 Vermeidung – realistische Möglichkeiten zur Verhinderung, selber tyrannisiert zu werden

✋🏼 Durchsetzungsfähigkeit – wie Mobbing gestoppt wird

🎯  Ziel des Programms ist es, das Mobbing-Verhalten und seine Auswirkungen zu minimieren. Es kommen Bestandteile wie Rollenspiele, Diskussionen in kleinen Gruppen und Empathie-Training zum Einsatz.

Der Workshop ist in vier Lektionen aufgeteilt und kann als einzelne Bestandteile in mehrere Trainingseinheiten eingebaut oder als Intensiv- Workshop im Rahmen einer drei bis vierstündigen Aktion, durchgeführt werden.

➡️ Lektion 1 – Was ist Mobbing? Wieso wird gemobbt? Warum ist es schlecht, andere zu mobben?

Mobbing ist, wenn ein Mensch versucht, absichtlich und wiederholt, einen anderen Menschen durch Worte oder Taten zu verletzen. Mobbing ist keine einmalige Sache, wie ein Streit oder eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Freunden oder Mitschülern.

➡️ Lektion 2 – Was sollten wir tun / was sollten wir nicht tun, wenn wir feststellen, dass andere Personen gemobbt werden

Man kann immer etwas dagegen tun, und je mehr Menschen sich dagegenstellen, umso weniger wird gemobbt. Wir zeigen Wege. Mitmachen und / oder zuschauen ist keine Alternative.

➡️ Lektion 3 – Wie sollten wir mit Mobbing umgehen?

Hier gehen wir auf „Die fünf Regeln der persönlichen Sicherheit“ ein, und diese sind: Nutze deinen Verstand! Nutze deine Worte! Nutze deine Beine! Bitte um Hilfe! Verteidige dich!

➡️ Lektion 4 – Mobben

Was kannst du tun, anstelle zu mobben? Du kannst damit anfangen, ein Freund zu sein. Ein Freund ist jemand, der sich durch gute Taten auszeichnet. Er ist genau das Gegenteil eines Tyrannen. Du wirst sehen, dass Stärke und Freundlichkeit einen Freund ausmachen. Wirkliche starke Menschen sind freundlich und jederzeit wie ein Kumpel.

Dieses Programm wurde für die Anwendung in der Schule, der Nachbarschaft und der Freizeit konzipiert. Wichtig bei der Durchführung des Workshops ist , dass wir die Kinder in die Handlungen einbinden. Schüler, vor allem junge Schüler, lernen schneller und behalten Informationen länger und effektiver in Erinnerung, wenn sie selber an den Handlungen beteiligt sind. Um die Kinder aktiv in das Programm zu integrieren, stellen wir Fragen und üben mit Rollenspielen. Die Schüler dürfen und sollen auch ihre persönlichen Erfahrungen in den Unterricht einbringen.

Wir beenden Mobbing. Und du?

➡️ Hier finden Sie unsere Schulinformationsmappe: „Schluss-mit-Mobbing“ ⬅️

Auszeichnung! Top-Experte in Kindersicherheit

🤗 Das Jahr 2020 startete fantastisch. 🤗  Es gab überraschend Post. Wir erhielten als erste und bisher einzige Top-Experten die Auszeichnung in der Expertise: Kindersicherheit.

Das Jurorenteam um den Backhaus Verlag würdigte hier besonders unsere wertvolle Arbeit in der Kampfkunstschule, insbesondere die Kurse MINEMA Dragons und Kampfkunst Kids. Sich selbst zu behaupten und im Ernstfall zu verteidigen wissen wird immer wichtiger.

Auch unsere KiSiTa-Kindersicherheitstage sowie das Schluss-mit-Mobbing-Programm, welche wir in zahlreichen Kindergärten und Grundschulen anbieten, wurden positiv bewertet. Dass wir auch noch einen eigenen Verlag zum Thema Kindersicherheit und Wertevermittlung gegründet haben und unsere Buchreihe rundeten das Ergebnis ab.

Es freut uns sehr, dass das ERFOLG Magazin uns zu den wichtigsten Experten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt und wir sind dankbar in den Zirkel der Top- Experten aufgenommen worden zu sein.

Wir müssen ehrlich sagen, das spornt uns ungemein an und wir werden nicht stehen bleiben und uns ausruhen, sondern wir leben weiterhin die Schwarzgurteinstellung: besser werden jeden Tag!

Kinderbuchautorin Melissa von Draussen im Podcast

Die Kinderbuchautorin und Mutter Melissa von Draussen erzählt von ihrem neuesten Buch: FINN und das Geheimnis wahrer Freundschaft.

Worum geht es in dieser Geschichte und warum ist ihr dieses Thema so wichtig. Warum brauchen Kinder unsere Hilfe. Und warum können sie es oft nicht „alleine regeln“.

Dies ist ein Buch zur frühen Prävention von Mobbing, basierend auf den Grundsätzen von Selbstliebe, Achtsamkeit und Wertschätzung

Hier bekommst du das Buch: https://amzn.to/2E2vVdx

Hier findest du den Verlag: https://verlag.minema.de

Hier findest du den Podcast:

➡️ https://podcast.minema.de ⬅️

Der MINEMA Podcast mit DONIKKL

Der MINEMA Podcast, diesmal, mit dem beliebten Kinderliedererfinder DONIKKL. 

Erfahre, was  DONIKKL mit dem griechischen Philosophen Heraklit gemeinsam hat. Finde heraus, welche Werte DONIKKL vertritt und warum er tut, was er tut. Außerdem geht es um das erfolgreichste deutschsprachige Lied – weltweit und um DONIKKLs Traumberuf als Kind (das errätst du nie!). 

🎁 Es gibt gerade 20% Weihnachtsrabatt im DONIKKL-Shop 🎁

📲 DONIKKLs Homepage ➡️ https://www.donikkl.com

📲 DONIKKL auf Facebook ➡️ https://www.facebook.com/DONIKKL/

📲 DONIKKL auf YouTube ➡️ https://www.youtube.com/user/DONIKKLTV/

📲 DONIKKL auf Instagram ➡️ https://www.instagram.com/donikkl/

Hier findest du den Podcast:

➡️ https://podcast.minema.de ⬅️





Karriere bei MINEMA

Lust auf eine Veränderung in deinem Leben? Und auf die/den beste/n Beruf/ung der Welt? Wir sind ein Kampfkunstunternehmen mit der felsenfesten Überzeugung, dass eine Person den Unterschied machen kann. 


Wir glauben daran, dass in jedem Menschen das Potenzial steckt, die Welt ins Positive zu verändern und den Unterschied im eigenen und im Leben unserer Mitmenschen zu machen. 


Deshalb suchen wir Menschen, die wirklich etwas bewegen möchten. Du willst Verantwortung übernehmen und Veränderung einfach machen? 


Tief in uns drin werden wir alle von der Sehnsucht angetrieben, unser Leben mit Bedeutung zu führen. Jeder will erfolgreich, glücklich, gesund und zufrieden sein. 


Changemaker (m/w/d) gesucht!


➡️ Du bist bereit!

Und mindestens 18 Jahre alt? Kampfkunst-Erfahrung ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung. 


➡️ Du bist ein Kommunikationstalent!

Und motivierst gerne Kinder, Jugendliche und/oder Erwachsene, hast immer ein offenes Ohr für unsere Schüler/innen.


➡️ Du zeigst Initiative!

Und bist aufmerksam, läufst mit offenen Augen durch unsere Schule und siehst, wo du gebraucht wirst. 


➡️ DU BIST EIN CHANGEMAKER!

Und sorgst überall für positive Energie, stehst jedem vorurteilsfrei gegenüber, bringst deine Ideen gerne ein und willst den Unterschied machen. 


Egal, an welchem Punkt wir uns in unserem Leben auch immer befinden. Unsere Gedanken, unsere Entscheidungen und vor allem unsere Taten haben uns genau dahin geführt. Es waren nur wir, niemand anders. Und auch nur wir können etwas daran ändern. 


Als fest- oder teilzeitangestellter Changemaker bei MINEMA Martial Arts gibst du dein ganzes Herzblut dafür, unsere Schüler (und deren Eltern) zu inspirieren, mit wichtigen Impulsen zu versorgen und auch zum Nachdenken zu bringen. Dir ist es sehr wichtig, dass jeder Einzelne konkrete Werkzeuge für seine ganz persönlichen Veränderungen an die Hand bekommt. 


Was wir bieten:

  • eine familiäre Atmosphäre
  • Changemaker-Kollegen in einem enthusiastischen, freundlichen Team
  • professionelle Weiterqualifizierung (Verkauf, Kampfkunstdidaktik, Social Media etc.)
  • frühzeitige Verantwortung
  • jede Menge Spaß

Deine Vorteile:

  • Attraktive Entwicklungsmöglichkeit
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Einarbeitungsprogramm
  • Kostenfreie Mitgliedschaft
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Überdurchschnittliche Bezahlung

Dein Kontakt:

Michael Neumaier
Siemensstraße 3
82178 Puchheim
info@minema.de

Veränderung ist immer auch persönliche Verantwortung für die eigene Zukunft.

Change? Jetzt bewerben! 

Hilfe, mein Kind wechselt auf die weiterführende Schule!

Nach den großen Ferien und unzähligen, großartigen Momenten im Urlaubsteht für viele Familien schon bald ein weiterer großer Schritt bevor. Der Wechsel auf die weiterführende Schule! Dieser bedeutet neue Lernerlebnisse und viele Herausforderungen: Ihr Kind muss sich in einer neuen Klasse zurechtfinden, der beste Freund oder die beste Freundin wechselt vielleicht in eine andere Klasse oder auf eine andere Schule. Der Schulweg ist ein anderer. Auch muss die eine vertraute Allround-Lehrkraft weichen, die ehemaligen Grundschüler werden sich gleich an viele neue Lehrer gewöhnen müssen.

Das ist abwechslungsreich, aber auch sehr viel auf einmal. Abstraktes Denken ist plötzlich genauso gefragt wie selbstständiges Arbeiten. Zweifelsohne – der Druck wächst. Manche Eltern fragen sich dann, ob es nicht besser wäre, das Kind – zumindest für eine gewisse Zeit – von zusätzlichen Aktivitäten zu befreien. Genau hierauf wollen wir im Folgenden detailliert eingehen und Ihnen zeigen: Mit Kampfkunst aufhören – das ist keine gute Idee. Im Gegenteil!

In der Vergangenheit haben wir einige Werbekampagnen gestreut, in denen wir versprechen, was uns die Eltern unserer Schüler Tag für Tag in positiven Rückmeldungen bestätigen. Mal heißt es in einem Flyer „Bessere Noten durch Kampfkunst“. Auf einem anderen Plakat steht: „Regelmäßiger Kampfkunstunterricht führt bei Kindern und Jugendlichen laut einer wissenschaftlichen Untersuchung zu mehr Erfolg in der Schule.“

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Es stimmt also: Ja, Kampfkunst macht schlau. Wissenschaftlich erwiesen ist: Schüler, die sich regelmäßig bewegen, haben einen um 0,5 Punkte besseren Notendurchschnitt als ihre Klassenkameraden, die vorwiegend auf der faulen Haut liegen. Gleichzeitig stellten die Forscher einen Zusammenhang zwischen der ausgeübten Sportart und der schulischen Leistungsfähigkeit fest. So hatten Kampfkünstler einen Notendurchschnitt von 2,08. Am schlechtesten schnitten die Tennisspieler mit einem Schnitt von 2,5 ab.

Insgesamt befragten die Wissenschaftler 635 Gymnasiasten und Hauptschüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren. Anhand eines Fragebogens wurden die Trainingshäufigkeit, die Sportart und der Notendurchschnitt der Schüler abgefragt und ausgewertet. Seit langem ist bekannt, dass Schulnoten nicht nur vom Fleiß und der Intelligenz der Schüler abhängen, sondern auch vom sozialen Umfeld der Jugendlichen. In unserer Kampfkunstschule erwirbt Ihr Kind ebendiese Miteinander-Kompetenzen, die wichtig für den Erfolg in der Schule – und später im Leben – sind.

Zurück zu den Studienergebnissen. Diese werten die Forscher gleichzeitig als einen weiteren Beleg dafür, dass regelmäßige Bewegung die Konzentrations- bzw. Leistungsfähigkeit steigert. Dabei beeinflusst die Wahl der Sportart durchaus den Lernerfolg, weil – je nach Disziplin – spezielle Ressourcen und Stärken herausgearbeitet werden. Am meisten profitiert der Notendurchschnitt demnach bei Schülern, die kreative und intellektuell herausfordernde Sportarten betreiben.

Sie sehen – Kampfkunst ist der Turbo für eine gute Portion Selbstbewusstsein, die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und vor allem: Motivation und Spaß am Lernen. In all den Jahren als Kampfkunstschulleiter habe ich immer wieder den Eindruck gewonnen, dass Kinder eine positive Einstellung entwickeln, deren Eltern optimistisch mit Hürden umgehen und sich tatkräftig für eine bessere Welt einsetzen. Deswegen lade ich Sie herzlich ein, mich anzusprechen, sollten Sie bemerken, dass Ihr Kind Schwierigkeiten beim Wechsel auf die weiterführende Schule hat. Gemeinsam sind wir stark.

Und dennoch tritt manchmal Angst ins Leben; im Grunde ein ganz normales Gefühl. Es warnt uns vor möglichen Gefahren. In unserem Lebenskompetenztraining (u.a. auch in den Mattengesprächen) ist uns wichtig, dass Kinder Strategien entwickeln, mit ihren Ängsten umzugehen, damit sie nicht zu belastend werden. Dazu gehört, mit dem Kind über seine Ängste zu sprechen und gemeinsam mögliche Lösungen zu entwickeln.

Das tun wir. Woche für Woche. In unserer Wertevermittlung. Einer unserer Kampfkunstwerte ist Gelassenheit. Oder auch: Nobody is perfect. Wir alle machen Fehler. Wichtig ist, aus ihnen zu lernen. Unser Motto „Besser werden. Jeden Tag!“ findet in unseren monatlich wechselnden Themen immer Anwendung. Mein Lehrerteam und ich bestärken Ihr Kind darin, dass es in Ordnung ist – genau so, wie es ist. Mit seinen Stärken. Mit seinen Schwächen. Mit all seinen Talenten und Unsicherheiten. Gerade in schwierigen, ungewohnten Situationen verleiht dieses Wissen Mut und neues Selbstvertrauen.

Genau deshalb sparen wir nicht an Lob und konstruktiver Kritik. Für Ihr Kind bedeutet das: Wir im Allgemeinen und der Kampfkunstunterricht im Besonderen sind ein unschlagbares Gespann, Ihrem Kind zu helfen, seine Fähigkeiten richtig einzuschätzen und Selbstsicherheit zu gewinnen.

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Elternbrief: Computer

Liebe Eltern,

für Videospiele, Chats und Soziale Netzwerke brauchen wir Computer, Tablets, Smartphones und Laptops. Schon die Kleinsten hauen wie wild in die Tasten. Und auch wir Erwachsene lassen uns von den Endgeräten gerne mal berieseln.

Doch wann wird aus Begeisterung eine Abhängigkeit und aus „Mein Kind arbeitet gerne viel am PC“ ein „Zu viel“? Wir haben einen Test erstellt. Kreuzen Sie an. Wenn über die Hälfte der Punkte zutrifft, ist aus der Begeisterungsfähigkeit fürs Netz eine echte Gefahr geworden.

• Ihr Kind möchte mehr als vier bis fünf Stunden am Tag vor einem Endgerät sitzen

• Der Besuch anderer Kinder wird als störend empfunden

• Schlafmangel liegt vor

• Schulstunden werden versäumt und es bleibt kaum Zeit für Hausaufgaben

• Es gibt Streit bei der Forderung, den Computer auszuschalten

• Ihr Kind flüchtet sich in Ausreden, warum es online sein „muss“

• Sie können nicht mal mehr Ausflüge machen, die Ihr Kind sonst immer liebte

• Im Urlaub sucht Ihr Kind sofort nach Internetanschlüssen

Wie also das gesunde Maß finden?

Schließlich bietet die virtuelle Welt auch viele positive Aspekte. So helfen Internetrecherchen Ihrem Kind bei den Hausaufgaben und selbst in Computerspielen können Kinder ihre Kompetenzen erhöhen – zum Beispiel im Bereich der Problemlösung.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Vorteile des Digitalen und legen Sie zugleich – zusammen mit Ihrem Kind – ein sinnvolles Zeitlimit fest.

Der Leiter der ersten Ambulanz für Spiel- und Computersucht, Dr. Klaus Wölfling, erklärt: “Vor dem elften Lebensjahr sollten Kinder Computer und Smartphones nur unter Aufsicht benutzen, dann sollten sie langsam die Steuerungsfähigkeit über das eigene aktive Nutzungsverhalten erlernen.”

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Elternbrief: Selbstwahrnehmung

Liebe Eltern,

in diesem Monat dreht sich in unseren Mattengesprächen alles um Selbstwahrnehmung. Es geht sozusagen um den inneren Kern. Wie kann unseren Schülern gelingen, überzeugt zu sein von den eigenen Fähigkeiten und vom eigenen Können? Wir haben lange überlegt, wie wir die vielen unterschiedlichen Stärken im Parentz-Corner auf den Punkt bringen können. Wir haben uns deshalb entschieden, mal aufzuzählen, welch starken Kindern wir im Unterricht begegnen.

Wir treffen tagtäglich auf Schüler, die eine „Geht-nicht-gibt’s-nicht-Mentalität“ haben, die viele Ideen haben, die für Probleme eine tolle Lösung finden, die gerne tüfteln, die kreativ sind. Unsere Schüler sind neugierig, lieben ihre Kampfkunst heiß und innig. Sie wollen besser werden.

Durch unser Lebenskompetenztraining erleben wir, dass die Kinder sich trauen, auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Sie treten selbstsicher auf. Sie haben Durchsetzungsvermögen und können Andere für ihre eigenen Ideen begeistern, eben weil sie es auch schaffen, für sie einzustehen. Gleichzeitig können sie die Bedürfnisse anderer wahrnehmen und einschätzen.

Unsere Schüler sind begeisterungsfähig, witzig, gehen offen und respektvoll auf andere Kinder zu. Sie freuen sich darüber, ihren Mitmenschen etwas Gutes tun zu können, lieben die Abwechslung, neue Abenteuer. Und dabei sind sie stets freundlich und immer engagiert bei der Sache.

Die Schüler, auf die wir treffen, kümmern sich liebevoll und verantwortungsbewusst um ihre Haustiere, haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und können sich gut auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen einlassen. Sie lernen mühelos neue Bewegungsabläufe. Kurzum: Unsere Schüler sind nicht nur stark. Sie sind superstark, einzigartig.

Und wir sind stolz auf sie – so wie sie sind.

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Mantras für mehr Selbstvertrauen

Ich bin es wert

… geliebt zu werden; meinen eigenen Weg zu gehen; Pausen zu machen; Vollgas zu geben; über meine Grenzen und darüber hinaus zu gehen …

Ich bin gut genug

… mein Ding durchzuziehen; meine Ziele zu verfolgen; für diesen Job; um diese Präsentation zu halten …

Ich bin voller Energie

… und ein Macher! Ich denke jetzt nicht mehr so viel nach, ich mache einfach. Ich wandle meine Energie in Taten um! Ich bin selbstbewusst …

Ich werde es herausfinden

Es gibt immer eine Möglichkeit, an jene Infos zu gelangen, die ich benötige. Ich schreibe wissende Menschen an, lese ein Buch, recherchiere im Netz …

Ich vertraue mir

… und finde heraus, was in meiner Macht liegt. Ich mache mir bewusst, dass ich all das auch schon umgesetzt habe. Ich mache mir bewusst, wer ich bin und was ich kann …

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Stress

Liebe Eltern,

ob jung, ob alt – Stress kommt bei allen Menschen auf. Auch bei Kindern und Jugendlichen. Wenn wir uns einer Situation nur schlecht oder nicht gewachsen fühlen, laufen Körper und Geist auf Hochtouren. Wir sprechen über Stress, wenn unsere Fähigkeiten nicht ausreichen, Dinge zu bewältigen. Die Folgen: Herzklopfen, steigender Blutdruck, die Muskeln werden angespannt, Nervosität. Für Kinder gibt es unterschiedliche Stressquellen. In unseren Mattengesprächen wollen wir diesmal über Stressoren sprechen.

Ungezielter Fernsehkonsum, Lärm, Probleme im Kontakt zu Freunden – um nur ein paar Stressfaktoren zu nennen – bedeutet Druck. Die Kinder wollen den hohen Erwartungen genügen müssen und sich angenommen fühlen. Hinzu kommt die Schule. Viele Kinder assoziieren mit ihr die bloße Angst, sich zu blamieren: Klassenarbeiten, Referate, Vorlesen!

Was ist, wenn man die geforderte Leistung nicht erbringen kann? Betroffene Kinder klagen zum Beispiel über Magenschmerzen, Schweißausbrüche oder Kopfschmerzen. Sie reagieren gereizt oder erschöpft.

Unsere Anti-Stress-Tipps

Stress zu erkennen ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer funktionierenden Stressbewältigung. Erklären Sie Ihrem Kind, in welchen Situationen Stress entsteht, nennen Sie Beispiele (Zeitdruck oder schwere Arbeit). Wann fühlt sich Ihr Kind schlecht und was kann es tun, um sich besser zu fühlen?

Lassen Sie ab und zu los, treten Sie einen Schritt zurück und überprüfen Sie Ihre Ansprüche an das Kind und an sich selbst: Was mache ich, obwohl ich es nicht will? Hinterfragen Sie kritisch, welche Kraft Sie dazu treibt, Dinge zu tun, die nicht nur Sie, sondern auch die Kinder stressen.

Reden Sie mit Ihrem Kind offen über eigeneStresssituationen: Sagen Sie Ihrem Kind auch mal, warum Sie selbst im Stress sind oder gerade keine Zeit haben. Beziehen Sie das Kind bei der Suche nach Lösungsansätzen mit ein.

Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Kinder und schenken Sie ihnen Ihre Aufmerksamkeit. Machen Sie es sich gemeinsam so schön wie möglich!

MINEMA Martial Arts, Kampfkunstschule und Bildungszentrum für Lebenskompetenzen


Entscheidungen

Liebe Eltern, 

Kinder schauen sich viel von uns Erwachsenen oder älteren Geschwisterkindern ab. Jeder hat schon einmal erlebt, dass das, was wir zum Kind sagten, später genauso von ihm zu uns zurückkam. Sie übernehmen auch, wie wir als Erwachsene miteinander umgehen. Manchmal tut ein Kind etwas, weil es keine Alternativen kennt. Es handelt so, obwohl es weiß, dass es nicht richtig ist. Wenn wir wollen, dass unsere Kinder gute Entscheidungen treffen und sicher handeln, können wir ihnen dabei helfen und ihnen die nötigen Kompetenzen und Selbstvertrauen mit auf den Weg geben. 

86 Prozent aller sechs- bis 13-jährigen Mädchen und Jungen dürfen mit entscheiden, welche Einrichtung sie für ihr Kinderzimmer wollen, und zwei Drittel bestimmen mit, ob die Familie am Wochenende in den Zoo, den Freizeitpark oder in den Zirkus geht. Das ermittelte die repräsentative Studie „Kids-Verbraucheranalyse”. Eltern sind sogar dazu verpflichtet, die Kinder mit einzubeziehen, denn Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention legt fest: Jedes Kind hat ein Recht darauf, dass sein Wille berücksichtigt wird bei allen Angelegenheiten, die es selbst betreffen. 

Welche Art Mitbestimmung kann man Kindern in welchem Alter zumuten? 

Kinder bis vier Jahre sollten noch keine ausschließenden Entscheidungen treffen müssen. Sie können aber mit einer Vorauswahl durch die Eltern auswählen, was sie essen wollen oder was sie anziehen. Kinder bis sechs Jahre können ihre Entscheidungen schon mit weniger Hilfe treffen. Sie verkraften schon kleinere Fehlentscheidungen mit möglichen unangenehmen Konsequenzen. Geeignete Mitsprachethemen in diesem Alter sind Geburtstagswünsche oder Freizeitaktivitäten. 

Kinder bis zehn Jahre sind schon in der Lage, in die Zukunft zu denken und Entscheidungen zu treffen, deren Konsequenzen nicht sofort spürbar sind. Kinder in diesem Alter können deshalb gut mitbestimmen, wie sie ihr Kinderzimmer umgestalten wollen und mitreden, wo oder wie der Familienurlaub verbracht werden soll. 

Bei Kindern ab zehn Jahren werden die Entscheidungskompetenzen immer größer. Sie können komplexere Zusammenhänge betrachten, abstrakt und logisch denken, Konsequenzen vorab berücksichtigen und Argumente gegeneinander abwägen, um eine Entscheidung zu treffen. 

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Beziehungen

FREUNDSCHAFT IST… – SCHÖNSTES FREUNDE-ERLEBNIS – BERÜHMTE FREUNDE – WAS MÖGT IHR AN EUREN FREUNDEN?

Liebe Eltern, in diesem Monat geht es in unseren Mattengesprächen um Beziehungen. Es geht um Freundschaften und wie man diese überhaupt schließt. Ist das erst mal passiert, dann gibt es nichts Besseres.

Einige Freunde kennen sich schon seitdem Kindergarten, andere sind befreundet, seit sie in dieselbe Klasse gehen oder gemeinsam zum Kampfkunstunterricht gehen. Freunde sind toll, weil man sich mit ihnen einfach gut fühlt: Sie halten immer zu einem, man kann ihnen Geheimnisse erzählen, sie trösten einen, wenn es nötig ist, und natürlich macht mit ihnen zusammen alles mehr Spaß.

Eine gute Möglichkeit, um außerhalb von Kita oder Schule Anschluss zu finden, ist ein Hobby, das Ihr Kind interessiert. Ob unser vielseitiges Angebot das Interesse Ihres Kindes weckt? Vereinbaren Sie einen Probetermin mit uns, lernen Sie unsere Kampfkunstschule kennen. Denn Tatsache ist: Ihrem Kind wird es einfacher fallen, über eine Gemeinsamkeit ein anderes Kind kennenzulernen, als z.B. in der neuen Klasse einfach so ein Kind anzusprechen. Fragen Sie in lockerer Atmosphäre nach, wen Ihr Kind nett findet oder mit wem es am liebsten spielt.

Merkmale von Kinderfreundschaften

In erster Linie geht es darum, sich mit dem anderen wohlzufühlen. Aus diesem Grund werden auch Kinder, mit denen man besonders gut spielen kann oder die die gleichen Interessen haben, schnell als Freunde anerkannt. Indem sich Kinder zu Freunden verbinden, grenzen sie sich von anderen ab. Da dürfen die Erwachsenen natürlich nicht mehr ins Zimmer, wenn gespielt wird, oder andere dürfen nicht denselben Freund haben wie man selbst. Kinder gewinnen so an Selbstbewusstsein, denn zusammen fühlen sie sich stärker.

Übrigens: Auch Sie haben eine Vorbildfunktion. Wenn Sie selbst regelmäßig Freunde einladen, ist das für ihr Kind sehr lehrreich. Denn eine freundliche und offene Art den Menschen gegenüber, die nicht zur Familie gehören, ist der Grundbaustein für das soziale Verhalten Ihres Kindes.

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Probleme

Liebe Eltern,

wer kennt diese Situation nicht: Der Supermarkt ist überfüllt, die Schlange an der Kasse ewig lang und – es kommt, wie es kommen musste – ausgerechnet jetzt entdeckt Luca die Schokoladenriegel, sieht das Kopfschütteln seiner Mutter und wirft sich im nächsten Moment laut schreiend auf den Boden. Seine Mutter versucht ihn zu beruhigen, die anderen Leute schauen betreten zu Boden und sind insgeheim heilfroh, dass es nicht das eigene Kind ist. Plötzlich nähert sich eine ältere Dame, um die Mutter darüber aufzuklären, dass sie ihr Kind überhaupt nicht im Griff habe und ihre Erziehung noch einmal gründlich überdenken solle. Nun ist nicht nur das Kind wütend…

Stress, Pubertät, Überforderung in Mathe, Unterforderung in allen anderen Fächern, Faulheit, Verweigerungshaltung – ja, es gibt sie: „Probleme“ in der Schule, im Alltag. Ihr Kind hat auch mal Streit mit Freunden. Oder will partout nicht im Haushalt mithelfen. In den kommenden Wochen geht es in unseren Mattengesprächen um Lösungen. Ein Ansatz: Das Selbstbewusstsein Ihres Kindes stärken. Das gelingt vor allem mit gelungener Familien-Kommunikation.

Stress, Pubertät, Über- oder Unterforderung in der Schule – es gibt viele Ursachen

Sybille Krämer (Freie Universität Berlin) ist Philosophin und Sprachexpertin. Sie rät, Sätze wie „Da bist du selbst schuld“, „Ich wusste gleich, dass du das nicht kannst“ oder „Aus dir wird nie etwas“ gänzlich aus dem Sprachgebrauch zu verbannen: „Worte fügen dem Gegenüber zwar keine physischen Verletzungen zu, aber sie können durchaus als linguistisches Messer eingesetzt werden.“

 

Unsere 3 Tipps:

  • Formulieren Sie positiv!
  • überprüfen Sie die Gründe Ihrer Botschaften. Übertragen Sie eigene Erfahrungen, Hoffnungen, Wünsche auf Ihr Kind? Hätten Sie sich ein musikalisches Kind gewünscht, haben aber ein sportliches? Suchen Sie die individuellen Talente Ihres Kindes!
  • Gibt es Sätze, die Sie bei Ihren Eltern genervt haben, und die Sie noch heute als Ballast mit sich herumschleppen?

 

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Mein Versprechen an mich selbst

 

✌🏼 MEIN VERSPRECHEN an mich selbst ✌🏼

ICH BIN SELBSTBEWUSST,

FREUNDLICH ❤️ UND DANKBAR 🙏🏼

 

ICH VERMEIDE ✋🏼 ALLES WAS

GEIST 🤔 UND GESUNDHEIT 🤒  SCHADET

 

ICH HABE SELBSTDISZIPLIN 🤗 UND

HOLE DAS BESTE 👍🏼 AUS MIR

UND MEINEN MITMENSCHEN 👨‍👩‍👧‍👦  HERVOR

 

ICH SETZE IMMER ZUERST AUF

MEINEN VERSTAND 💡 BEVOR

ICH MICH VERTEIDIGE ✋🏼

 

ICH BELEIDIGE NIEMANDEN UND

GREIFE AUCH NIEMANDEN AN ❤️

 

ICH BIN MOTIVIERT 👍🏼

ICH GEBE MEIN BESTES 👍🏼

ICH BIN EIN VORBILD 👍🏼

 ✨ Be a Changemaker ✨

Mut (Erfolg, Angst, Mutprobe, Fehler)

Unser Thema im Monat Dezember: MUT (Erfolg, Angst, Mutprobe, Fehler)

Liebe Eltern,

uns ist ein besonderes Anliegen, nicht nur Ihr Kind zu fördern, sondern auch Sie in Ihrer Erziehungsaufgabe zu unterstützen. Denn es sind in erster Linie Sie, die ein ermutigendes Umfeld für Ihre Kinder schaffen können. Wir sind stolz, Ihnen im Rahmen unserer Mattengespräche einen Themenkomplex vorzustellen, dass auch fürs neue Jahr wichtig sein wird, um richtig durchzustarten: Es geht in den kommenden Wochen ums Mutigsein.

Für alles Neue, das unsere Schülerinnen und Schüler 2019 lernen werden, brauchen sie nämlich genau das – Mut und jede Menge Selbstvertrauen. Und damit sie das entwickeln können, bedarf es zweierlei: Zufriedenheit mit dem, was sie erreicht, was sie geschafft haben, und Anerkennung ihrer Leistungen durch andere.

Aber was ist mit dem genauen Gegenteil – der Angst? Nun, auch sie ist richtig und wichtig. Das Erklimmen des Klettergerüsts wird schon gelingen, an finsteren Gestalten in der Geisterbahn fährt man vorüber und jetzt – zur Weihnachtszeit – wird Knecht Ruprechts Rute natürlich nicht zum Einsatz kommen, vielmehr dient dieser nur zum Plot für einige spaßhafte Streiche. Also, es geht immer auch um zu überwindende Angst. Wir brauchen Ängste, sonst leben wir abnorm und in Gefahr. Und wir brauchen Mut. So können Sie Ihr Kind ermutigen – unsere 3 Tipps:

Mut erfordert Erfolgserlebnisse

Dürfen Kinder auch mal etwas ausprobieren und dabei Fehler machen, nehmen sie kleinere Schrammen und Unfälle in Kauf. Lassen Sie Ihren Kleinen verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen – das motiviert zudem.

Kinder wollen gelobt werden

Es muss nicht nur bei erbrachter Leistung Anerkennung erfolgen. Manche bloße Anstrengung, etwas überhaupt erreichen zu wollen, verdient Respekt. Loben Sie, aber loben Sie dosiert, sonst ist es wertlos, wenn der nächste große Erfolg gewürdigt werden will.

Beugen Sie Kinderfrust vor

Bedenken Sie kleine Hilfestellungen. Steht die nächste Einkaufstour an, können Sie z.B. Kleidung auswählen, die sich schon die Jüngsten selber anziehen können.

 

 

 

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Verantwortung

Liebe Eltern,

schon ab der ersten Klasse können Kinder lernen, ihre Aufgaben für die Schule selbst zu organisieren. „Kindern Verantwortungsbewusstsein beizubringen, ist keine Zauberei. Vielmehr geht es dabei darum, ihnen wichtige Grundlagen für das Leben zu vermitteln“, meint Dr. Karen Ruskin, Autorin von „The 9 Key Techniques for Raising Respectful Children Who Make Responsible Choices“. „Kinder, die keine Eigenverantwortung übernehmen lernen, könnten denken, dass sich die Welt immer nach ihnen richten wird“, so Dr. Ruskin.

Und dennoch zeigt eine Studie aus den USA, dass eine Generation leistungshungriger Egoisten heranzuwachsen droht. Man kann es also belegen und nachweisen: Die Entwicklung der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, ist wesentlich abhängig von den Erfahrungen, die Kinder in ihrer Umwelt machen. Grund genug, dass wir uns im kommenden Monat ganze vier Wochen lang mit nur einem Thema in unseren Mattengesprächen beschäftigen wollen: Verantwortung.

Richard Weissbourd von der Harvard University in Cambridge führte angesprochene Studie vor vier Jahren durch. Sein Team vom “Making Caring Common”- Projekt gibt Eltern vier Tipps für die Erziehung (im Original nachzulesen unter: http://bit.ly/4verantwortungstipps):

Fürsorge praktizieren

“Hilfsbereit sein, Dankbarkeit ausdrücken und auf andere Menschen zugehen – all das kann man genauso üben wie Hausaufgaben oder ein Instrument”, sagt Weissbourd. Das können Eltern tun: Verantwortung übertragen, z.B. für tägliche Hilfe im Haushalt oder Hausaufgabenhilfe für Mitschüler. Aber auch Engagement fordern und fördern, etwa in gemeinnützigen Projekten. Und Raum für Dankbarkeit schaffen, beispielsweise als Ritual beim Tischgespräch oder zu besonderen Anlässen.

Neue Perspektiven üben

Fürsorglichkeit steht und fällt mit der Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Auch das will geübt werden, erklärt Weissbourd. Das können Eltern tun: Auf Höflichkeit im Umgang mit Fremden bestehen. Ihre Kinder dazu ermuntern, neuen Nachbarn oder Klassenkameraden das Einleben zu erleichtern, über die Gefühle und Bedürfnisse Dritter sprechen, etwa anhand von Zeitungsartikeln, Büchern oder Filmen.

Werte konsequent vorleben

“Eltern müssen das, was sie predigen, natürlich auch selbst praktizieren”, sagt Weissbourd. Das können Eltern tun: den eigenen Kindern zuhören, fair bleiben, sich für die Kinder nachvollziehbar für Andere engagieren.

 

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Sicher in die dunkle Jahreszeit

Die Nächte werden kühler. Das Leben findet wieder überwiegend drinnen statt. Doch der November hat auch seine Schattenseiten: Wenn es draußen so früh dunkel wird, dann fühlen sich viele Frauen unwohl, wenn sie abends nach Hause gehen. Wir erklären, wie sich Frauen sinnvoll schützen können – und was sie auf jeden Fall bleiben lassen sollten.

Immer mehr Mädchen und Frauen haben den Wunsch, selbstsicherer zu werden. Es gibt sie manchmal – Situationen, wo wir mutig handeln wollen, doch dann überkommt uns plötzlich ein Gefühl der Angst. Wir fühlen uns klein und reagieren schüchtern. Angst kann aber auch hilfreich sein. Sie aktiviert den natürlichen Schutzinstinkt und Überlebenswillen. Je früher wir eine mögliche Gefahr erkennen, desto eher kann abgewehrt werden.

Es ist belegt, dass diejenigen, die in der Lage sind, sich gegen gewaltsame Übergriffe zur Wehr zu setzen, dabei häufig erfolgreich sind: Aber wie?

  • Erkennen und vermeiden Sie bedrohliche Situationen und entwickeln Sie geeignete Handlungsstrategien!
  • Lernen Sie Selbstverteidigungstechniken!
  • Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen!

Und dennoch: Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen auf Knopfdruck abzuspielen – das will trainiert sein. Die Frage kommt auf, ob man starkes Auftreten erlernen kann. Kriminalhauptkommissarin Nina Bockheiser von der Polizei Köln ist überzeugt: “In meinen Augen machen Selbstbehauptungs- oder auch Selbstverteidigungskurse Sinn. Denn alles was einmal geübt wurde, kann man zumindest in Teilen wieder abrufen. Klar, ich werde nicht in fünf Stunden zum Kampfkünstler. Aber wie ich mich im Vorfeld verhalte oder wie ich agiere, wenn ich angegriffen werde, das ist schon in kurzer Zeit zu vermitteln. Und das Üben baut Hemmungen ab. Zum Beispiel trauen sich viele Mädchen und Frauen nicht, richtig laut zu schreien. Zu testen, welche Wucht die eigene Stimme haben kann, ohne dass jemand blöd guckt oder lacht, ist unheimlich viel wert.“

Seit genau zwei Jahren kann die Begleit-App „WayGuard” hier prima Unterstützung leisten, mit einer optimaleren Körpersprache aufzutreten. Wenn man sich nicht alleine, sondern gut begleitet fühlt, hat man zwangsläufig eine andere Ausstrahlung. Wer mit geradem Rücken, nach vorne gerichtetem Blick und energischem Schritt über die Straße geht, dürfte aus Tätersicht das vermeintlich schwierigere Opfer sein.

Oft ahnen Menschen ohnehin intuitiv, dass etwas nicht stimmt. Doch sie hören dann nicht auf ihr Bauchgefühl. Zum Beispiel in unangenehmen Momenten in der U-Bahn den Sitzplatz zu wechseln. Oder die Straßenseite, wenn eine bedrohlich wirkende Personengruppe auf sie zukommt.

Sich überhaupt mental mit einer potentiell bedrohlichen Situation auseinanderzusetzen und zu überlegen, was man dann tun könnte, ist der erste Schritt zur Selbstverteidigung.

 

 

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Gesund essen und trinken

Gesundheit MINEMA Puchheim

Gesundheit MINEMA Puchheim

WIE KAMPFKÜNSTLER GESUND ESSEN UND TRINKEN – KAMPFKUNST IST MEHR

„Nichts ist beständiger als der Wandel.“ Kaum ein anderer Spruch beschreibt das Leben in der heutigen Zeit wohl so gut wie das Zitat des griechischen Philosophen Heraklit. Denn wir erfinden uns und die Welt um uns herum ständig neu. Früher war vielleicht nicht alles besser, aber bei Weitem auch nicht alles schlecht.

Denken Sie selbst einfach mal zurück: Früher, als man so gut wie jeden Tag mit der ganzen Familie beim Abendbrot saß. Man nahm sich Zeit, das Essen, für das man lange am Herd gestanden hat, in Ruhe zu genießen und sich dabei über seinen Tag zu unterhalten. Heutzutage ist es zwischen Arbeit, Terminen und Hobbys oft schon schwer geworden, überhaupt Zeit zum Kochen zu finden. Wer kennt sie nicht, diese stressigen Tage, an denen man sich abends schnell ein Fertiggericht in die Mikrowelle schiebt und dann ganz beiläufig isst, während man nebenher noch ein paar Rechnungen zahlt.

Dennoch: Die Lebenserwartung steigt ständig. Das Statistische Bundesamt hat gerade eine Schätzung veröffentlicht, wonach 2017 geborene Jungen im Schnitt 90, Mädchen sogar 93 Jahre alt werden. Ob man fit und aktiv altert, ist teilweise eine Frage der Gene. Doch der Mensch kann auch selbst eine Menge tun, um den Alterungsprozess zu verlangsamen.

Gerade für Kampfkünstler spielt die Ernährung in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie ist die Grundlage der Gesundheit und kann sie nicht nur erhalten, sondern auch Krankheiten verhindern. Wie heißt es so schön: ‚Du bist, was du isst’. Und gesundes Essen geht wirklich ganz einfach. Man muss nur den Schalter umlegen und sich etwas Zeit dafür nehmen. Das Ganze hat etwas mit Gewohnheit zu tun. Habe ich mich einmal daran gewöhnt, bewusst einzukaufen, frisch zu kochen und gesund zu essen, dann bleibe ich auch dabei.

Fakt ist, dass die Menschen sich mit der Ernährung heute viel intensiver beschäftigen, als das in früheren Zeiten der Fall war. Das beweisen all die Bücher, Kochsendungen und Foodblogs zu diesem Thema. In unserer Wohlstandsgesellschaft liegt es im Trend, über möglichst viele Ernährungsmöglichkeiten Bescheid zu wissen. Und Bilder von seinem Essen in den sozialen Netzwerken mit anderen zu teilen. „Low Carb“ ist genauso in aller Munde wie „Clean Eating“. Auch vegetarische und vegane Kost stoßen auf immer mehr Interesse. In Großstädten ist der Anteil der Vegetarier und Veganer besonders hoch. Mit zunehmendem Bildungsstand erhöht sich der Anteil sowohl der Frauen als auch der Männer, der sich vegetarisch oder vegan ernährt. Der Vegetarierbund Deutschland geht aktuell von rund acht Millionen Vegetariern in Deutschland aus. Das sind rund zehn Prozent der Bevölkerung. Dennoch: Bei diesen Ernährungsformen ist es bisher wissenschaftlich nicht belegbar, dass sie der Schlüssel für ein langes Leben sind.

Umso wichtiger ist es, zu wissen, was der erwachsene Körper überhaupt zur Erhaltung der Lebensfunktion benötigt. Für viele mag es unspektakulär klingen, aber am besten hält man sich an die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie helfen, genussvoll und gesund erhaltend zu essen. Der Körper benötigt grundsätzlich Fette (maximal 30 Prozent der täglichen Nahrungsenergie, wobei jeweils 1/3 einfach gesättigte, 1/3 ungesättigte und 1/3 mehrfach ungesättigte Fette sein sollten), Kohlenhydrate (50 Prozent der täglichen Nahrungsenergie), Ballaststoffe (30 Gramm täglich), Eiweiß (0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag), Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sowie 1,5 bis 2 Liter Getränke (in Form von Wasser, ungesüßten Früchtetees, Apfelschorle im Verhältnis 1:3).

Die Lebensmittelvielfalt sollte auf dem täglichen Speiseplan ganz oben stehen.

Ideal sind überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln. Sie enthalten wie Obst und Gemüse reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Für den Verzehr gilt: möglichst frisch, nur kurz gegart. Beim Einkauf auf regionale, möglichst saisonale Produkte achten. Und beim Obst? Am besten nicht ungezügelt zugreifen. Es enthält jede Menge Fruchtzucker – auch der kann dick machen. Milch und Milchprodukte gehören täglich auf den Speiseplan. Sie sind leicht verdauliche und schnelle Energielieferanten, enthalten hochwertige Proteine. Gerade bei fleischloser Kost sind sie für den Muskelaufbau und -erhalt unverzichtbar. Fisch ein bis zwei Mal pro Woche  essen. 70 g fettreichen Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering empfiehlt die DGE. Fleisch, Wurstwaren sowie Eier sollten in Maßen genossen werden. Das gilt auch für Zucker und Salz. Mit frischen Kräutern und Gewürzen lassen sich Speisen gesund und ebenso fantasievoll würzen.

Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung sollte man nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen. Unter gesundheitlichen Aspekten ist weißes Fleisch, sprich Geflügel, günstiger als rotes Fleisch, sprich Rind oder Schwein. Fett ist lebensnotwendig. Aber es kommt auf die richtigen Fette an. Ideal sind pflanzliche Öle und Fette. Wichtig ist, unsichtbares Fett in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Sü.waren im Auge zu behalten.

Vorsicht auch bei Sü.speisen und Süßigkeiten! Sie liefern oft viele für uns falsche Fette und zu viele Kohlenhydrate in Form von Einfachzucker, der Diabetes begünstigen kann, und enthalten keine Vitamine. Beim Trinken am Besten vorwiegend zu Wasser greifen.

 

10 Regeln:

1. ESSEN SIE VERSCHIEDENE LEBENSMITTEL.

Zum Beispiel: Gemüse | Vollkorn-Brot | Joghurt

Essen Sie nicht jeden Tag das Gleiche.

2. ESSEN SIE JEDEN TAG OBST UND GEMÜSE.

Essen Sie 3 Mal Gemüse und 2 Mal Obst am Tag.

Obst und Gemüse sind gesund.

3. ESSEN SIE VOLLKORN-PRODUKTE.

Zum Beispiel: Vollkorn-Brot | Vollkorn-Nudeln

Vollkorn-Produkte machen lange satt. Vollkorn-Produkte sind gesünder.

4. ESSEN SIE JEDEN TAG MILCH-PRODUKTE.

Zum Beispiel: Käse und Joghurt. Fisch und Fleisch brauchen wir nicht

jeden Tag. Nur 1 bis 2 Mal in der Woche. Und dann nicht so viel davon.

5. ESSEN SIE GESUNDE FETTE.

Es gibt Fette von Pflanzen, zum Beispiel: Raps-Öl und Margarine.

Und es gibt Fette von Tieren, zum Beispiel: Butter und Schmalz.

Fette von Pflanzen sind gesünder.

6. ESSEN SIE WENIG ZUCKER UND SALZ.

Zucker und Salz sind schlecht für die Gesundheit. Zu viel Zucker macht dick

und die Zähne kaputt. Zu viel Salz kann den Blutdruck erhöhen.

Deshalb: Essen und trinken Sie nur wenig Süßes. Kochen Sie mit wenig Salz.

7. TRINKEN SIE VIEL WASSER.

Trinken Sie 1,5 Liter am Tag. Am besten sind Wasser oder ungesüßter Tee.

8. KOCHEN SIE DAS ESSEN SCHONEND.

Schonend heißt: nicht zu heiß und nicht zu lange. Damit die Vitamine nicht

verloren gehen. Und: Nehmen Sie wenig Fett zum Braten.

9. NEHMEN SIE SICH ZEIT ZUM ESSEN.

Essen Sie langsam. Essen Sie nicht vor dem Fernseher.

10. BEWEGEN SIE SICH VIEL.

Und achten Sie auf Ihr Gewicht. Gesundes Essen und viel Bewegung sind gut.

Am besten: Regelmäßiger Kampfkunstunterricht.

 

 

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Entschlossenheit

Diesen Monat geht es um das Thema: Entschlossenheit. Was sind meine Stärken? Jemanden motivieren. Körpersprache und eigene Ziele.

 

Liebe Eltern,

in der heutigen Zeit ist es wichtig, das Selbstbewusstsein bei Kindern zu erhöhen. Denn selbstbewusste Kinder fallen seltener einem Gewaltverbrechen zum Opfer, können sich im Leben durchsetzen und wissen sich zu wehren. In diesem Monat geht es in unseren Mattengesprächen darum, wie den Kindern gelingen kann, Entschlossenheit an den Tag zu legen.

Durch das Bewegungsangebot in unserer Schule werden nicht nur Muskulatur, Koordination und Motorik geschult. Auch emotional profitieren Kinder vom Kampfkunstunterricht. Zudem macht er Spaß und sorgt für Erfolgserlebnisse. Dadurch wird das Selbstbewusstsein gestärkt, Kinder werden mutiger, sind entschlossener.

Warum müssen Kinder Selbstbewusstsein und somit ein positives Selbstwertgefühl erlangen?

Es ist wichtig, dass sich Kinder so früh wie möglich ihrer Fähigkeiten und Stärken bewusst werden:

• Was kann ich schon?

• Was kann ich gut?

• Was mögen andere an mir?

• Was sind Stärken an mir?

• Was sind meine Schwächen?

• In welchen Situationen war ich unsicher?

• Woran erkannten die anderen meine Unsicherheit?

Was kann ich verbessern im Leben? Selbstbewusstsein ist die wahrscheinlich wichtigste Eigenschaft, die wir jedem Kind jemals mitgeben können. Mit der richtigen Portion Selbstvertrauen geht Ihr Kind sehr viel leichter, entspannter und erfolgreicher durchs Leben. Die gute Nachricht ist: JEDES Kind kann innerlich stark werden, denn Selbstbewusstsein ist nicht angeboren. Sie können Ihrem Kind jederzeit gezielt helfen, mehr Selbstvertrauen und innere Stärke aufzubauen – ganz egal, wie alt es gerade ist.

Gerne können Sie eine geschulte Fachkraft aus unserem Kampfkunstlehrerteam ansprechen und wir erörtern gemeinsam, wie Kampfkunst im Allgemeinen und wir im Besonderen Sie unterstützen können. Dieser Weg lohnt sich.

Denn selbstbewusste Kinder…

sind erfolgreicher – wer seine Stärken kennt und sich von seinen Schwächen nicht ausbremsen lässt, hat es in der Schule und später im Beruf viel leichter

haben mehr Freunde – wer sich traut, offen und mutig auf andere zuzugehen, findet viel leichter Freunde

sind gesünder – wer sich wertvoll, respektiert und nützlich fühlt, ist viel weniger anfällig für psychosomatische Krankheiten

widerstehen Versuchungen – wer stark genug ist, lässt sich nicht so leicht zum Rauchen verführen.

 

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Einfach nur lächeln :-)

Einfach nur lächeln.

Ein Säugling lächelt 50- bis 70-mal am Tag, ein Kleinkind etwa 600- mal. Da fragt man sich, wohin dieses Lächeln später verschwindet. Meist ist es der Stress, den wir uns selber machen. Dabei weiß doch jeder: Lächeln entspannt. Also sollten wir es wieder lernen.

Seien Sie jetzt hier und lassen Sie Ihren Geist ruhen! „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Dieser wertvolle Satz aus dem Matthäus-Evangelium sagt alles. Thich Nhat Hanh fügt hinzu, dass das Himmelreich JETZT ist. JETZT ist unser Zuhause, und im Augenblick zu sein, erlaubt es dem Geist, zur Ruhe zu kommen.

Achtsamkeitsübungen geben uns die Möglichkeit, mit unserem Atem und unserem Körper in Kontakt zu kommen und durch sie den Augenblick zu erfahren. Die Bürde des Zukunftsbewusstseins und des Vergangenheitsbewusstseins wird uns erleichtert, und wir lernen, im Jetzt-Bewusstsein Freude zu finden. Wir übernehmen das Kommando über unser Bewusstsein und unser Leben durch Achtsamkeit, nicht durch die uns antrainierten Gewohnheiten. Allerdings sind diese Gewohnheiten nicht die eigentlichen Störquellen. Sie haben es uns ermöglicht, in der Schule und bei der Arbeit erfolgreich zu sein. Stress entsteht, wenn wir vollständig mit diesen Gewohnheiten verschmelzen, wodurch wir unsere kostbare Freiheit verlieren. Ohne Achtsamkeit werden wir zu unseren Gewohnheiten.

 

Lächeln

Schließen Sie für eine Minute die Augen – und stellen Sie sich vor, dass Ihnen das Herz öffnet, so wie eine erblühende Blume ihre Blütenblätter öffnet. Nachdem Sie nun das Bild von der Blüte in Ihrem Herzen vor Augen haben, malen Sie sich aus, wie sich Ihr Lächeln wie Frühlingsblüten auf der Wiese in jedem Teil Ihres Körpers ausbreitet. Das Lächeln erscheint in Ihrem Gesicht, wenn die Blumen dort ankommen. Versuchen Sie nun, die Blumen im Geist zu behalten, während Sie die Augen öffnen. Sieht die Welt jetzt nicht anders aus? „Lächle, das Leben ist ein Wunder“, sagt Thich Nhat Hanh. Verlieren Sie sich wieder in diesem Wunder, wie Sie es einst als Kind taten. Sie sind dieses Wunder. Das Leben von innen her zu fühlen, ist ein Wunder.

 

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Gemeinschaft

Unser Thema des Monats: Gemeinschaft

– Sichtweise anderer – jemanden motivieren – gemeinsam Ideen entwickeln – etwas teilen –

 

Liebe Eltern,

vor exakt zehn Jahren stand schon im Handelsblatt Junge Karriere: „Ob Studium oder Beruf, es gibt kaum etwas, bei dem Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander liegen wie bei der Teamarbeit. Der Mythos Team: Gemeinsam ist besser als einsam – jedoch: Die Wirklichkeit sieht häufig anders aus. Jeder kämpft für sich. Oder falls das gemeinsame Projekt aus dem Ruder läuft, sogar jeder gegen jeden. Ein Teil der Gruppe spekuliert von Anfang an darauf, dass sich ein oder zwei Blöde finden, die alle Aufgaben allein bewältigen – natürlich im Namen der gesamten Gruppe.“

Genau darum soll es in den Mattengesprächen der nächsten vier Wochen gehen: Dass wir gemeinsam anpacken, damit eben aus den Kindern von heute keine Teamverweigerer von morgen werden.

Was ist eigentlich gute Teamfähigkeit? Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit, Rücksichtnahme, Engagement, eine eigene Meinung zu vertreten, Durchhaltevermögen und Kompromissbereitschaft sind Eigenschaften, die ein Kind nicht erlernen kann, wenn es sich nicht in einer Gruppe bewegt. Viele Jahre Erfahrung und Übung sind notwendig, um solche Teameigenschaften zu entwickeln. Deshalb ist der Aufbau der Teamfähigkeit schon in der Grundschule wichtig.

Eine neue Studie macht Hoffnung, dass wir auf einem guten Weg sind: Neuntklässler in Deutschland können komplexe Probleme schon gut im Team lösen. Das ergab die neue PISA-Studie, die erstmals den Faktor Teamarbeit analysierte. Insgesamt nahmen 125.000 Schüler teil, rund 1900 davon in Deutschland. Sie bekamen am Computer Aufgaben gestellt, für deren Lösung sie mit mehreren anderen zusammenarbeiten mussten – diese wurden dabei von dem Programm simuliert. Die deutschen Schüler landeten im oberen Drittel – zwischen dem 10. und 14. Platz von gut 50 Bildungssystemen.

Ganz andere Welt: Japan! Eng mit dem Streben nach Harmonie verbunden ist das für Japaner typische Bedürfnis, einer Gruppe angehören zu wollen. Ziel ist es, um keinen Preis aufzufallen. Im Kindergarten und später in der sechsjährigen Grundschule ist deswegen die soziale Einordnung die wichtigste Lektion. Eine solche Sozialkompetenz gilt es auch hierzulande zu fördern. Ziel: Die Bedürfnisse und Ziele anderer zu berücksichtigen. Zum Beispiel mit folgenden nur in der Gemeinschaft zum Tragen kommenden Fähigkeiten, um die es immer wieder auch im Kampfkunstunterricht geht:

  • Kontakt aufnehmen
  • andere imitieren oder ihnen etwas vorzeigen
  • etwas teilen
  • sich in die Sichtweise anderer einfühlen können
  • gemeinsam Ideen entwickeln und etwas erarbeiten
  • sich an Regeln halten, die das Zusammenleben erleichtern
  • jemanden motivieren
  • Konflikte lösen
  • Verantwortung übernehmen
  • einander helfen, etc

 

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Mitgefühl

In unserer Kampfkunstschule geht es immer um die Vermittlung wichtiger Lebenskompetenzen. In diesem Monat befassen wir uns mit: MITGEFÜHL

Liebe Eltern,

erst mit fünf Jahren entwickeln Kinder allmählich die Fähigkeit, sich in andere Positionen hineinzuversetzen. Erst im Alter von neun Jahren spielen räumliche Distanzen wirklich eine Rolle. Dann kann man mit einem Kind darüber sprechen, wie weit der Ort entfernt ist, an dem ein kriegerisches Geschehen sich abspielt, das das Fernsehen ins heimische Wohnzimmer bringt.

Selbstwertgefühl, Einfallsreichtum, Intelligenz – es gibt viele Eigenschaften, die es Menschen erleichtern, sich gut im Leben zurechtzufinden. Eine Eigenschaft aber wird von der Wissenschaft immer mehr in den Fokus gestellt: Mitgefühl gilt als Voraussetzung für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Und genau darum soll es in den kommenden Wochen in unseren Mattengesprächen gehen: Um Mitgefühl.

Klingt herrlich! Aber wie kriegt man das hin? Erziehungswissenschaftler der renommierten Harvard-Universität in den USA haben herausgefunden, was Eltern bei der Erziehung beachten sollten, um das Sozialverhalten ihrer Kinder zu fördern. Für das Projekt „Making Caring Common” haben sie fünf Empfehlungen zusammengetragen. Vieles davon werden Sie wahrscheinlich schon intuitiv richtig machen.

1. Verbringen Sie regelmäßig und intensiv Zeit miteinander

Schluss mit „Das Kind sitzt im Sandkasten und Mama schaut aufs Handy“ und hin dazu, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich wirklich und ohne Ablenkung aufs Kind einzulassen.

2. Führen Sie tiefgehende Unterhaltungen

Interessieren Sie sich dafür, wie es dem Kind geht, was es gerade beschäftigt. Fragen, die Sie als Familie näher zusammenbringen, sind zum Beispiel: „Was hast du heute Schönes erlebt? Was hast du heute Blödes erlebt?“

3. Seien Sie starke, soziale Vorbilder

Seien Sie ein gutes Vorbild und seien Sie selbst lieb zu anderen und zu Ihrem Kind. Wenn Sie das selbst nicht tun, wird Ihr Kind Ihr Verhalten nachmachen.

4.Stehen Sie zu Ihren Fehlern

Soziale Kompetenz hat viel mit Ehrlichkeit und Respekt zu tun. Jemand, der sagen kann „Du, es tut mir leid, dass ich dich vorhin angeschrien habe“, der zeigt nicht nur Respekt vor dem Anderen, sondern wird auch selbst vom Anderen mehr respektiert.

5. Kindern Verantwortung übertragen

Die Harvard-Forscher empfehlen daher, den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zu bieten, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen. Das können Aufgaben im Haushalt sein, die wichtig sind für das Familienleben. Oder die Aufgabe, Geschwistern oder anderen Verwandten zu helfen.

 

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Einsatz

Liebe Eltern,

während es in diesem Kampfkunst-Monat in unseren Mattengesprächen ums Zeigen von EINSATZ geht, haben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt. Denn: Einsatz lässt sich nicht nur im Kampfkunstunterricht trainieren und erlernen. Auch zuhause.

Was genau aber heißt, Einsatz zeigen oder sich anstrengen? In der Regel strengt sich ein Kind an – nur führt seine Anstrengung nicht immer zum Erfolg. Weil der Erfolg ausbleibt, denken wir Erwachsene, es sei mehr Anstrengung nötig – und damit denken wir psychologisch falsch. Nicht mehr von demselben, was bisher nicht half, sondern Anderes ist nötig, um erfolgreich zu sein. Kinder wollen lernen – das steckt in ihren Genen, wie uns die Hirnforschung eindrücklich beweisen konnte. Kinder wollen lernen. Sie brauchen dafür aber die richtigen Bedingungen.

 

Aus eigenem Antrieb lernen

Das lässt sich bei kleinen Kindern gut beobachten. Sie beginnen zu laufen, zu sprechen, einen Ball zu werfen – und freuen sich an ihren Fortschritten, aus reiner Lust am Tun.

 

Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig vor

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, seine Fähigkeit zur Konzentration zu fördern.

 

Hausaufgaben nützen etwas

Vor allem, wenn die Aufgaben selbstständig gelöst werden können. Außerdem braucht das Kind Rückmeldung vom Lehrer über seine Leistung sowie Anerkennung seiner Anstrengungen von den Eltern.

 

Spielen Sie das Entweder-oder-Spiel.

Gewöhnen Sie Ihr Kind von Anfang an daran, seine Konzentration nur auf eine Sache zu richten: entweder malen oder Musik hören, entweder spielen oder fernsehen. Ständiges „Gedudel“ aus dem Hintergrund ist Gift für die Konzentration! Schulstress hemmt die Lernfähigkeit Sprechen Sie mit den Lehrern, wenn Ihr Kind die Hausaufgaben nicht schafft oder zu häufig Klassenarbeiten in kurzen Zeitabständen schreiben muss. Kontrollieren Sie, ob Sie selbst Ihr Kind unter einen hohen Erwartungsdruck setzen.

 

Ziele setzen

Üben Sie mit Ihrem Kind, eine angefangene Sache zu beenden. Wenn Sie zusammen ein Bilderbuch ansehen, sollten Sie es erst weglegen, wenn Sie am Ende der Geschichte angekommen sind. Genau das ist die Schwarzgurt-Einstellung. Malt Ihr Kind ein Bild und möchte aufhören, bevor es fertig ist, können Sie interessiert nachfragen, was denn die Figur auf dem Bild macht oder anhat, um Ihr Kind zum weitermalen zu motivieren.

 

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Ehrlichkeit – ein Vorbild sein

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit

In unserer Kampfkunstschule geht es immer um die Vermittlung wichtiger Lebenskompetenzen. In diesem Monat befassen wir uns mit Ehrlichkeit.

Liebe Eltern,

Schummeln im Spiel, Spicken in der Schule und Flunkern bei der Wahrheit. Keine Bange – das kommt wahrlich in den besten Familien vor. In einer aktuellen Studie der University of Michigan zeigte sich nun, dass insbesondere der Erziehungsstil Einfluss auf die Moral der Kleinen haben könnte: Reagieren Sie beim Eingeständnis eines Fehlers erleichtert und nicht wütend, dann lügen ihre Sprösslinge möglicherweise seltener.

Was hilft Kindern, bei der Wahrheit zu bleiben?

Sie merken schon: In unseren Mattengesprächen geht es in diesem Monat um Ehrlichkeit. Und Sie, liebe Eltern, können unseren werteorientierten Kampfkunstunterricht – wie immer – tatkräftig unterstützen. Die Autorin Susanne Stöcklin-Meier schreibt seit mehr als 30 Jahren mit großem Erfolg Kinder- und Sachbücher zum Thema ganzheitliche Erziehung. Sie rät: „Eltern sind große Vorbilder. Es schadet ihrem Ansehen nicht, dass sie einen Fehler zugeben, wenn das Kind recht hatte. Gut ist es auch, Kindern etwas zum Festhalten zu geben, etwas, das ihnen Mut macht. Zum Beispiel ein Mutstein. Kinder lieben Steine. Sie glauben, dass von ihnen eine Zauberkraft ausgeht.“ Und was sollen Sie Ihrem Kind da am besten erzählen? Zum Beispiel: „Wenn du diesen Mutstein in der Hand hältst, gibt er dir so viel Kraft und Mut, dass du die Wahrheit sagen kannst! Greif also mal in die Tasche und halte deinen Mutstein in der Hand. Und jetzt erzählst du, wie es wirklich war.“

Etwa ab dem fünften Lebensjahr lernen Kinder zu lügen, also bewusst und absichtlich die Unwahrheit zu sagen. Wir haben Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt, die helfen, Ihr Kind zu Ehrlichkeit und Offenheit zu erziehen. Grundlage hierfür ist, dass Sie Ihr Kind ernst nehmen und auf eine gelungene Kommunikation achten. Ihr Kind wird sich so sehr gerne mit Ihnen unterhalten, weil es sich wertgeschätzt und ernst genommen fühlt.

Test: Können Sie gut mit Ihrem Kind kommunizieren? [Bitte mit „selten“ oder „oft“ antworten]

Haben Sie beim Sprechen Blickkontakt?

Sind Sie neugierig auf die Antworten Ihres Kindes?

Schaffen Sie es, Ihrem Kind ruhig zuzuhören und es nicht zu unterbrechen, selbst wenn es sich im Satz verheddert oder stottert?

Achten Sie darauf, häufig in Ich-Botschaften zu sprechen, besonders, wenn Sie Kritik anbringen müssen?

Fassen Sie das, was Ihnen Ihr Kind erzählt hat, zwischendurch mit eigenen Worten zusammen?

Achten Sie darauf, Ihre Aussagen positiv und klar zu formulieren?

Können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind über sich selbst lachen?

Achten Sie darauf, Verallgemeinerungen wie „Immer machst du…“ zu vermeiden?

Können Sie sich bei Ihrem Kind entschuldigen, wenn Sie zu ungeduldig waren oder es in einer unangemessenen Weise ausgeschimpft haben?

Erzählen Sie in Gesprächen, wie es Ihnen früher in ähnlichen Situationen gegangen ist und wie Sie sich damals gefühlt haben?

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei ihrem wertvollen Erziehungsauftrag!

 

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Dave Kovar verrät fünf Regeln persönlicher Sicherheit – Wir gegen Mobbing

Großmeister Dave Kovar ist ein Multi-Style-Blackbelt aus Sacramento in Kalifornien. Seine erste Kampfkunstschule eröffnete er 1978. Heute leitet er ein Imperium. Acht Schulen nennt er sein Eigen. Weitere 160 Schulen gehören zu seiner Kette. Seit über 25 Jahren gehört er zu den absoluten Branchenführern. Er gilt als DER Anti-Mobbing-Experte. Nicht nur in den USA, sondern weltweit. Auch viele Schulleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit Kyoshi Kovars Konzepten in den öffentlichen Schulen präsent. Auch unsere Kampfkunstschule ist hier außerordentlich engagiert und greift dankbar auf die bewährten Programme aus Kovars Feder zurück. 

Im MINEMA-Interview verrät Dave Kovar viele Verhaltensweisen, wie man mit Mobbing am besten umgeht.

MINEMA: Im Fernsehen greift mit Carsten Stahl erstmals jemand die Arbeit auf, die auch Kampfkunstlehrer an öffentlichen Schulen leisten. Wie genau ist Ihr Projekt „Kampfkünstler gegen Mobbing“ aufgebaut?

Dave Kovar: Dieses Programm wurde für die Anwendung in der Schule und der Freizeit konzipiert. Wichtig bei der Durchführung des Workshops ist es, dass die Kinder in die Handlungen eingebunden werden. Schüler, vor allem junge Schüler, lernen schneller und behalten Informationen länger und effektiver in Erinnerung, wenn sie selber an den Handlungen beteiligt sind. Um die Kinder aktiv in das Programm zu integrieren bieten sich einfache, gut platzierte Fragen an, gefolgt von Rollenspielen.

MINEMA: Was genau ist Mobbing eigentlich?

Dave Kovar: Mobbing ist eine absichtliche Handlung, mit der man versucht, andere Menschen zu verletzen, sei es mit Worten oder Taten. In den meisten Fällen geschieht dies mit Worten und in seltenen Fällen mit körperlicher Gewalt.

MINEMA: Das führt uns unweigerlich zu der Frage nach dem Warum.

Dave Kovar: Es gibt eine Vielzahl an Gründen, wieso Menschen das Bedürfnis haben, andere Menschen zu mobben. Die Hauptgründe sind: Sie wollen bei anderen Menschen gut dastehen und glauben, dass dies der richtige Weg sei. Sie möchten sich gegenüber anderen Menschen besser fühlen und glauben, dass dies dann der Fall ist, wenn sie andere Menschen erniedrigen. Sie werden selber ebenfalls gemobbt.

MINEMA: In unseren Workshops lehren wir, was wir von Ihnen gelernt haben. Sie raten dazu, die Kontrolle zu übernehmen, wenn wir Mobbing beobachten.

Dave Kovar: Richtig! Wenn du mitbekommst, dass jemand gemobbt wird, kannst du auch einschreiten und die Kontrolle übernehmen. Stellen wir uns die Situation vor. Peter beschimpft Hans vor allen Mitschülern. Jetzt gehst du am besten auf Peter zu und sagst ihm: „Peter, du schikanierst Hans vor allen Mitschülern, indem du ihn beschimpfst. Das ist weder nett noch mögen wir dieses Verhalten.“ Oder gehe auf Peter zu und sage: „Hallo Peter, das ist ein cooles T-Shirt“! Drehe dich dann sofort um, packe Hans am Arm, ziehe ihn mit dir mit und sage: „Hans, komm mit. Ich habe da etwas, das ich dir unbedingt zeigen will!“

MINEMA: Dauermobber nennen Sie Tyrannen. Das genaue Gegenteil sind Kumpel. Was zeichnet einen solchen freundlichen, guten Menschen aus?

Dave Kovar: Es gibt viele Gründe, wieso man ständig  üben sollte, ein Kumpel zu sein. Es ist wichtig, sofort damit anzufangen. Gleichzeitig wirst du feststellen, dass es auch Spaß macht. Versuch es einfach. Überrasche jemanden mit einer guten Tat, um festzustellen, wie du dich dabei fühlst. Du wirst sehen, dass du dich dabei gut fühlst. Dieses gute Gefühl entsteht in unserem Körper durch einen normalen chemischen Prozess. Du wirst genauso feststellen, dass du das Gleiche fühlst, wenn dir jemand etwas Gutes tut. Und auch die Zuschauer werden sich gut fühlen. Bei allen passiert das Gleiche, alle Beteiligten haben dadurch einen Vorteil erhalten.

MINEMA: Also, zum Beispiel, jemanden loben oder beim Anstehen vorlassen?

Dave Kovar: Ganz genau. Oder auch jemanden ansprechen, der sonst immer alleine ist. Oder einfach mal einem Klassenkameraden sagen, was man gut an ihm findet.

MINEMA: Manchmal entwickelt sich eine Situation dann doch anders. Es wird kompliziert. Einzelne Punkte aus dem Anti- Mobbing-Workshop scheinen nicht zu greifen. Was raten Sie in letzter Instanz?

Dave Kovar: Es ist gut, wenn man seine Probleme selber lösen kann. Es ist aber auch in Ordnung, wenn man um Hilfe bittet. Nehmen wir an, du hast alles versucht, um ein Problem zu lösen. Du hast deinen Verstand gebraucht, du hast mit Worten ver-sucht die Situation zu verbessern, alles ohne Erfolg. Dann ist es wichtig, um Hilfe zu bitten und die Hilfe anzunehmen, die man von anderen Personen bekommt. Wenn du in einer solchen Situation andere Menschen um Hilfe bittest, dann ist das kein Petzen, da es nicht dein Ziel ist, einer anderen Person zu schaden, sondern du ein Problem lösen willst. Viele Kinder haben Angst davor, wenn sie bei ihren Lehrern oder Eltern um Hilfe bitten, dass andere Kinder sie dann als Petze bezeichnen oder sich über sie lustig machen.

MINEMA: Wie soll das gehen?

Dave Kovar: Stellen wir uns vor, da ist eine Person, die dich immer wieder tyrannisiert, dich versucht zu verletzen oder dich mobbt. Versuche mit einer erwachsenen Person ein Gespräch auszumachen, wo keine anderen Personen davon erfahren oder dieses Gespräch beobachten können. Erkläre in diesem Gespräch genau, worum es geht, wann und wo du regelmäßig drangsaliert wirst. Bitte die erwachsene Person darum, nicht sofort darauf zu reagieren, sondern bitte sie darum, dich im Auge zu behalten, damit sie im richtigen Moment, wenn es passiert, dazu kommen kann. Niemand hat mitbekommen, dass du vorher bereits mit der Person gesprochen hast, darum giltst du bei Mitschülern auch nicht als Petze. So einfach geht das!

Interesse an einem Anti-Mobbing-Kurs, Gewaltpräventionskurs oder an einem Sozialtraining? Für Kinder ab der 2. Klasse bis hin zu den Jugendlichen! Vereinbaren Sie gleich einen Termin:

Probeunterricht vereinbaren (klick)

MINEMA Martial Arts – Siemensstraße 3 – 82178 Puchheim

info@minema.de – 089 74054315

Werte in der Kindererziehung

Wertevermittlung in Puchheim

Liebe Eltern,

 

Werte wie Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortungsgefühl sind wieder voll „in“. Einer Umfrage des Allenbach-Instituts zufolge legen zwei Drittel aller Eltern großen Wert auf die Vermittlung von Werten. Doch wie lernen die Kleinen, was richtig und was falsch ist? Mit werteorientiertem Kampfkunstunterricht! Kinder und deren Eltern, die Kampfkunst lieben, lieben auch Fairness und Mitgefühl. Genau darum geht es in den kommenden Wochen in unseren Mattengesprächen: Um ein HERZ für Lebenskompetenzen.

Welche Werte sind wichtig?

Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn je nach Situation können unterschiedliche Werte gefragt sein. Im späteren Berufsleben ist Durchsetzungsfähigkeit wichtig, während in der Familie niemand Wert legt auf einen kleinen Rambo, der seine Bauklötze nicht mit anderen teilt.

Ist Ordnung wichtiger als Kreativität, Pünktlichkeit erstrebenswerter als Spontaneität? Es gibt keinen Anhalt dafür, dass bestimmte Werte für das Zusammenleben als Familie wichtiger oder erstrebenswerter sind als andere. Wichtig ist vielmehr, dass Eltern überhaupt Wertvorstellungen haben, die sie überzeugt vertreten. Werteerziehung bedeutet, Kindern Orientierung zu geben und sie beim Hineinwachsen in die Gesellschaft zu begleiten. Deshalb sollten Sie als Eltern sich darüber einig sein, welche Werte Ihnen für die Familie wichtig sind.

Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass Kinder glücklicher sind, wenn sie in einer Familie aufwachsen, in der nach Werten gelebt wird, die über Ansehen, Erfolg und Konsum hinausgehen. Diese Kinder erfahren mehr Herzlichkeit, sind bei Problemen und Misserfolgen belastbarer und haben meist auch eine optimistischere Grundhaltung.

Werte im Alltag

Leben Sie Ihrem Kind vor, wie sich ein „guter Mensch“ verhalten sollte. Dazu können beispielsweise im Alltag folgende Dinge beitragen:

  • Liebe und respektvoller Umgang im Familienleben
  • Fairness bei Streitigkeiten (keine Beschuldigungen, sondern gemeinsam nach einer Lösung suchen)
  • keine abschätzigen Bemerkungen oder dumme Witze über Randgruppen oder auch Frauen/Männer (hier insbesondere taktlose Verallgemeinerungen wie „Alle Frauen/Männer sind…“)
  • keine Betonung des „Habens“ („Mein Haus, mein Auto, mein Boot“), sondern mehr Wert auf das „Sein“ (liebenswerter Charakter, kreative Ader)
  • ehrenamtliches Engagement der Eltern, die deutlich machen, dass es Dinge gibt, die so wichtig sind, dass man gerne auf Freizeit verzichtet

Werteerziehung ist ein allmählicher Prozess. Auch wenn Kinder die Regeln kennen, dauert es noch eine ganze Weile, bis sie in der Lage sind, sich auch daran zu halten.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei ihrem wertvollen Erziehungsauftrag!

 

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Die Kunst des Zuhörens

„Ein Gespräch kann nur dann wirklich gelingen, wenn einer dem anderen aufmerksam zuhört.“

 

Liebe Kampfkünstler,

wenn wir miteinander reden, vermitteln wir viel mehr als nur die bloße Bedeutung der Worte. Das kennen wir Kampfkunstlehrer aus unzähligen Situationen auf der Matte – also im Unterricht – unserem Alltag. Und auch Sie kennen das nur zu gut, gilt gerade auch zuhause: Wir kommunizieren gleichzeitig auf mehreren Ebenen. Was wir sagen, ist vielschichtig und doppeldeutig. „Wenn die Sprache nicht stimmt, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist.“ Was sich anhört wie eine Regel aus einem modernen Kommunikationsseminar, hat in Wirklichkeit schon Jahrtausende auf dem Buckel, denn diese Weisheit stammt von Konfuzius. Trotzdem ist der Inhalt immer noch aktuell.

Das Wörtchen „nicht“ kommt gar NICHT an

Ihr Kind ist übermütig und veranstaltet einen Heidenlärm. Sie ermahnen es: „Sei doch nicht so laut!“, aber es passiert nichts – Ihr Kind scheint Sie gar nicht gehört zu haben. Kommunikationswissenschaftler haben herausgefunden, dass das „nicht“ im Satz oft gar nicht wahrgenommen wird. Beim Kind kommt nur der Rest an, hier z.B. das „laut sein“. Ihr Kind folgt viel eher, wenn Sie ihm genau sagen, was es tun soll, und nicht, was es nicht tun soll. So entsteht etwa mit der Bitte „sei bitte leise, damit ich telefonieren kann“ bei Ihrem Kind die Vorstellung von „leise sein“, und damit haben Sie die besseren Voraussetzungen, Ihr Ziel zu erreichen.

Klare Worte statt Wischiwaschi-Formulierungen

Hüten Sie sich jedoch vor ironischen Bemerkungen – sie verwirren Ihr Kind nur! Zum Schein das Gegenteil des Gemeinten zu sagen ist witzig, wenn alle Beteiligten verstehen, wie es gemeint. Kinder bis zum Schulalter können aber ironische oder auch sarkastische Bemerkungen noch nicht einordnen. Was davon nun ernst und was als Witz gemeint ist, bleibt ihnen unklar. So entsteht Verunsicherung und im schlimmsten Fall Misstrauen. Beispiel? – Wenn gerade etwas schief gegangen ist „Das hast du aber wieder toll gemacht“ sagen.

Sprechen Sie die Sprache Ihres Kindes

Wir müssen mit unseren Kindern auf Augenhöhe sprechen. Dazu reicht es nicht, einfach nur in die Knie zu gehen, wenn wir mit ihnen reden. Wir müssen auch ihre Sprache nutzen.

 

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Der Moralkodex von Chuck Norris

TIPPS FÜR KAMPFKÜNSTLER 

In seiner ersten Autobiografie „The Secret Of Inner Strength“, die er zusammen mit Joe Hyams geschrieben hat, erzählt Chuck Norris seine Geschichte: Von der Kindheit im Mittleren Westen der USA, der Zeit in der Armee, wo er mit Tang Soo Do begonnen hat, seiner Wettkampf-Karriere und den Einstieg beim Film.

Auf den letzten Seiten gibt er jungen Wettkämpfern Tipps, die nicht nur in Kampfsport-Wettkämpfen zum Erfolg führen:

  • Sei in bestmöglicher körperlicher Verfassung
  • Stelle dir Erfolge vor deinem inneren Auge vor 
  • Glaube daran, dass du gewinnen kannst
  • Kontrolliere deine Atmung 
  • Schalte Stressfaktoren aus
  • Lerne aus deinen Fehlern 
  • Setze dir realistische Ziele
  • Mache deine Hausaufgaben – übe deine Techniken
  • Analysiere die Stärken deiner Gegner & bleibe cool 

 

CHUCKS MORALKODEX 

Außerdem beschreibt Norris seinen „Code of ethics“, seine persönlichen zwölf Gebote. Und die sind noch beeindruckender als einer seiner Roundhouse-Kicks. 

  1. Ich werde mich weiterentwickeln und mein Potential maximal ausschöpfen.
  2. Fehler der Vergangenheit vergesse ich. Weiter geht’s. Besser werden, jeden Tag!
  3. Mein Mindset ist stets positiv, was ich dann auch auf jede Begegnung mit Anderen anwende.
  4. Ich arbeite daran, dass Liebe, Glück und Treue in der Welt größer werden. Mir ist bewusst, dass kein Erfolg in anderen Bereichen die ausgewogene Balance im Alltag mit der Familie – zuhause – ersetzen kann.
  5. Ich werde mich fürs Gute im Menschen einsetzen und dass sich meine Mitmenschen bei jeder Begegnung wertgeschätzt fühlen.
  6. Wenn ich nichts Gutes über eine Person sagen kann, sage ich gar nichts über sie.
  7. Ich werde so viel Zeit dafür aufbringen, selbst besser zu werden, dass ich überhaupt keine Zeit habe, andere zu kritisieren.
  8. Ich werde mich immer genauso begeisterungsfähig für die Erfolge Dritter zeigen – so als wenn es sich um eigene Erfolge handeln würde.
  9. Ich reagiere unvoreingenommen auf anderer Leute Standpunkte, während ich zugleich an meiner eigenen Überzeugung festhalte.
  10. Egal welcher Persönlichkeit ich gegenüber stehe, ich zolle ihr grundsätzlich tiefen Respekt.
  11. Ich bleibe stets loyal gegenüber meinem Land, meiner Familie und meinen Freunden.
  12. Und ich setze mir mein Leben lang Ziele. Denn ebendiese Ziele und die damit verbundene positive Einstellung sind es, die meiner Familie, meinem Land und letztlich auch mir persönlich helfen werden.

 

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Gesundheit

Gesundheit MINEMA Puchheim

Gesundheit MINEMA Puchheim

Liebe Eltern,

diesen Monat geht es um das Thema Gesundheit.

Schnarchen und Übergewicht beeinflussen sich gegenseitig – das wissen wir aus vielen Untersuchungen, die bei Erwachsenen durchgeführt wurden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dies auch bei Kindern der Fall ist. 

Amerikanische Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston haben herausgefunden, dass Kinder, die schon in jungen Jahren schnarchten, als Jugendliche deutlich häufiger Übergewicht hatten. Zudem war ihr Bauchumfang deutlich vergrößert. Dies wird von Wissenschaftlern als besonders gefährlich angesehen. Denn gerade Bauchfett gilt als sehr riskant für die Gesundheit.

Doch wann schnarcht Ihr Kind wirklich, wann sind die nächtlichen Geräusche unbedenklich? Leidet es unter einem Infekt, dann brauchen Sie sich über die Schnarchgeräusche keine Gedanken zu machen. Diese werden durch eine verstopfte Nase aufgrund von Schnupfen verursacht. Anders sieht es aus, wenn Ihr Kind gesund ist. Dann spricht man von Schnarchen, wenn Sie in mindestens vier von sieben Nächten Schnarchgeräusche hören. 

Zurück zur Adipositas. Diese nimmt immer mehr zu – und schon recht junge Kinder sind immer häufiger übergewichtig, wenn nicht sogar wirklich fettsüchtig. Das Max-Planck-Institut hat jetzt herausgefunden, dass es eine ganz einfache Präventionsmaßnahme gibt: Gemeinsame Familienmahlzeiten. 

Die Forscher hatten zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Mannheim eine sogenannte Meta-Analyse durchgeführt, insgesamt 57 Studien mit über 200.000 Teilnehmern ausgewertet. Die Studien, die in die große Untersuchung mit einflossen, befassten sich mit dem Zusammenhang zwischen Familienmahlzeiten und dem Ernährungszustand der Kinder. Als Maßstab dienten dazu der Body Mass Index (BMI), die Menge an Obst und Gemüse, die täglich verzehrt wurden (Maß für gesunde Ernährung) und der Konsum von Limonaden und Süßgetränken, Fast Food, Snacks (Maß für ungesunde Ernährung). Hinzu kamen soziale Faktoren wie Alter, Art der Familienmahlzeit, Anzahl der anwesenden Familienmitglieder. Die Forscher fanden heraus, dass häufige Mahlzeiten in der Familie einen deutlich geringeren BMI und auch eine gesündere Ernährungsweise bei Kindern zur Folge haben.

Interessanterweise spielte es keine Rolle, ob nur ein Elternteil mit aß oder die Familie komplett um den Tisch saß, die Ergebnisse waren immer gleich. 

 

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Dankbar zu sein ist ein guter Lebensstil

Bitte und Danke – Respekt – Tischmanieren – Kleine Danke-Geschenke

Liebe Eltern,

es gehört zum guten Ton, andere zu grüßen, ihnen die Hand zu geben und in die Augen zu blicken. Genau deshalb geht es bei uns im Kampfkunstunterricht immer wieder um Respektübungen. Sie bringen unseren Schülerinnen und Schülern bei: Ich nehme den anderen wahr; du bist es mir wert. Alles andere wirkt hochnäsig.

Bitte, danke und gern geschehen sagen. Das sind nicht von ungefähr Beschleunigungsworte. Ständig anderen ins Wort fallen ist grob unhöflich. Es ist anstrengend, ständig darauf hinzuweisen, aber sozusagen alternativlos. Nicht an anderen vorbeiquetschen, sondern auch mal die Tür aufhalten. Pünktlichkeit ist eine Tugend und achtet die Zeitplanung anderer. Unser Unterricht beginnt daher immer pünktlich und endet ebenso. In den kommenden Wochen geht es bei uns um einen kleinen Knigge-Kurs. Schwerpunkt unserer Mattengespräche: Die Zauberwörter Bitte und Danke.

Und was bedeutet das große Wort Danke in der Erwachsenenwelt? Eine Expertin für gutes Benehmen ist Susanne Helbach-Grosser. Sie leitet das Institut Takt und Stil und rät: „Wer nicht Danke sagt oder sagen kann, verprellt selbst die besten Freunde. Es bleibt Enttäuschung zurück. Auch Kinder sollten dies bereits lernen: Wenn die Großeltern zum Geburtstag ein Geschenk schicken und hören dann nichts von dem betreffenden Enkel, sind sie enttäuscht und verlieren die Lust am Schenken. Und die Eltern schleppen dauernd ein schlechtes Gewissen mit sich herum, weil sie diese Nachlässigkeit ihres Sprösslings haben durchgehen lassen. Bei einer späteren Entschuldigung ist das Kind dann schon in den Brunnen gefallen. Wer sich nicht bedankt, schadet sich selbst.“

Aber, gibt Benimminstitutsleiterin Hellbach-Grosser zu bedenken: Unmöglich ist es, den Beschenkten, den Eingeladenen oder Bekochten beispielsweise nach einem Jubiläum oder nach einem kulinarischen Abend daran zu erinnern, dass sein Dank noch aussteht. Kommt dieser sehr spät – und mit schlechtem Gewissen – haben wir sein Ausbleiben natürlich noch gar nicht bemerkt…

Andererseits kann schon mal ein postalisch zugesandtes Präsent auf der Strecke bleiben und man ist doch neugierig, ob es überhaupt angekommen ist – also dann doch nachforschen? Ja, aber mit sehr viel Fingerspitzengefühl. Man sieht: Auch in der Erwachsenenwelt ist Danksagen ein heikles Thema.

Anders ausgedrückt, wenn ein Kind so sein darf wie es ist, mit all seinen Gefühlen, wenn es Erfahrungen sammeln darf und auf authentische Erwachsene trifft, die ihm ein gutes Vorbild sind, dann wird dieses Kind aufgrund einer tief empfundenen Dankbarkeit nichts lieber tun als auch „Danke“ zu sagen.

Wir freuen uns auf einen wertvollen Austausch.

 

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Kindererziehung und Schimpfwörter

Wertvolle Tipps zur Kindererziehung.

 

FRAGE: Mein Sohn J. wird demnächst vier Jahre alt. Eine seiner Lieblingsvokabeln ist leider „Arschloch“ (im Kindergarten aufgeschnappt). Er singt es, er brüllt es, er bindet es in fast jeden Satz mit ein – und er findet es urkomisch. Mein Mann und ich versuchen es zu ignorieren, denn laut diversen Ratgebern soll man nicht darauf eingehen. Aber es ist uns enorm peinlich, wenn er es in der Öffentlichkeit herausposaunt. Jetzt hat sogar die kleine Schwester A. (2 Jahre) ihren Wortschatz um diese Vokabel erweitert! Nun habe ich zwei Kinder, die beide dieses Wort benutzen, sich gegenseitig damit ansprechen. Und zu meinem größten Erstaunen weiß A. ganz genau, wie man dieses Wort benutzt. Wenn J. sie ärgert, schaut sie ihm ins Gesicht und brüllt ganz zornig: „Du A…loch!“ Was soll ich jetzt machen? 

Am Wochenende habe ich J. beiseite genommen und ihm ganz ruhig erklärt, dass wir dieses Wort nicht benutzen und niemanden so nennen, denn das ist nicht nett und man tut Menschen damit weh. Er lachte mich nur an und meinte. „Doch Mama, du A…loch!“ Mir geht die Puste aus – für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar. 

ANTWORT: Da Ignorieren und Erklären bisher nichts gebracht haben und es inzwischen so aussieht, als benutzen beide Kinder das Schimpfwort, um Sie zu provozieren, müssen Sie doch zu einer anderen Strategie greifen. 

Erklären Sie beiden Kindern noch einmal, dass Sie und Ihr Mann sich das Schimpfwort nicht mehr anhören wollen und deswegen beim ersten „A…loch“, das fällt, entweder den Raum verlassen oder aber das betreffende Kind in sein Kinderzimmer bringen werden, wo es A…loch sagen darf, so viel es mag – aber nur bei geschlossener Türe. So wird das „schöne“ Schimpfwort bald uninteressant, weil sich niemand mehr darüber aufregt und die Kinder sich damit selbst ein Bein stellen. Statt vermehrte Aufmerksamkeit der Eltern zu provozieren, wird ihnen zukünftig die gesamte Aufmerksamkeit entzogen. 

Es könnte sein, dass Ihre Kinder – in einem verzweifelten Versuch, doch noch Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen – auch im Kinderzimmer so laut schreien, dass Sie das „A…loch“ nicht überhören können. Für diesen Fall sollten Sie die Musik so laut aufdrehen, dass auch das schreiende Kind im Kinderzimmer hört: „Ah, Mama/Papa hört mir ja gar nicht zu. Die/der hört jetzt Musik.“ Wenn man sich umsonst die Lunge aus dem Leib plärrt und es nutzt nichts, kann man es auch ganz sein lassen. 

Für J. gäbe es noch eine andere Strategie, die mit einem Wegfall von Vergünstigungen arbeitet: Kündigen Sie einen Ausflug oder Schwimmbadbesuch für das kommende Wochenende an. Geben Sie Ihrem Sohn zehn Spielsteine oder kleine Geldmünzen und erklären Sie ihm, dass Sie künftig für jedes „A…loch“ eine(n) davon wegnehmen werden. Wenn bis zum Wochenende alle Steine/Münzen weg sind, kann der Ausflug leider, leider nicht stattfinden. Wir denken, damit wird das Wort A…loch doch bald seinen Reiz verlieren. 

 

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So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

Neben viel Liebe ist auch etwas Know-how erforderlich, um Ihr Kind zu einer selbstbewussten, fröhlichen und lernwilligen Persönlichkeit zu erziehen. Das erforderliche Wissen liefert Ihnen dieser Beitrag. Als Extra: Unsere „Übersetzungshilfe“, damit Sie Ihr Kind nicht ent-, sondern ermutigen! 

Der bekannte Kinderpsychologe Rudolf Dreikurs stellte immer wieder fest, dass ungezogene und sozial auffällige Kinder vor allem unglückliche Kinder sind, die Ermutigung brauchen und nicht weiter durch Tadel oder Demütigung entmutigt werden dürfen. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Mit den folgenden Grundsätzen machen Sie Ihr Kind stark und selbstbewusst. 

LIEBEN SIE IHR KIND, WIE ES IST, UND SEHEN SIE ES POSITIV! 

Zeigen Sie ihm Ihre Liebe durch viel Körperkontakt (umarmen, schmusen, gemeinsam toben) und zusammen verbrachte Zeit. Interessieren Sie sich für das, was ihm gerade besonders wichtig ist. Machen Sie die Liebe zu Ihrem Kind nicht von seinem Wohlverhalten oder seiner Leistung abhängig. Nehmen Sie Ihr Kind an, wie es ist, auch – oder gerade dann – wenn es Ihren Vorstellungen nicht entspricht, weil es z.B. ein so genanntes Schreibaby oder extrem dickköpfig ist. 

HABEN SIE RESPEKT 

Achten Sie die Gefühle Ihres Kindes und akzeptieren Sie in weniger wichtigen Dingen durchaus auch mal das eine oder andere „Nein“. Dies gilt besonders für „erzwungene Zärtlichkeit“: Kein Kind sollte dazu gezwungen werden, Küsschen zu geben, wenn es das nicht selbst möchte. Betrachten Sie Ihr Kind als Partner und lassen Sie es so oft wie möglich selbst entscheiden oder beziehen Sie es in Ihre Entscheidungen mit ein, z.B. wohin der nächste Sonntagsausflug geht. 

Und: Belügen Sie Ihr Kind niemals, das würde das Vertrauensverhältnis empfindlich stören! 

GLAUBEN SIE AN IHR KIND 

Manche Kinder haben eine falsche, zu negative Meinung von sich selbst. Sie sind mutlos geworden und geben schnell auf, wenn etwas nicht gleich gelingt oder nicht so perfekt wird, wie sie es sich erwartet haben. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, sich selbst wieder positiver zu sehen, indem Sie fest an seine Stärken glauben. Wenn Ihr Kind täglich spüren kann, dass Sie ihm zutrauen, ohne Hilfe auf dem Klettergerüst herumzuturnen, sich selbst anzuziehen oder ohne Ihre Hilfe den Tisch zu decken, dann wird es diese Aufgaben tatsächlich besser bewältigen. Allerdings wirken sich negative Überzeugungen – im Sinne der „selbst erfüllenden Prophezeiung“ – auch genauso negativ auf Ihr Kind aus. Versuchen Sie daher, Ihrem Kind kein „Etikett“ aufzukleben wie Tollpatsch oder Heulsuse. Das würde nur dazu führen, dass es sich erst recht ungeschickt vorkommt und besonders oft stolpert oder dass es, um Ihren Überzeugungen gerecht zu werden, noch häufiger weint. 

GÖNNEN SIE IHM ERFOLGS-ERLEBNISSE UND FÖRDERN SIE SEINE SELBSTSTÄNDIGKEIT 

Natürlich kostet es Zeit und Nerven, wenn Ihr Dreijähriger seine Jacke partout selbst zuknöpfen möchte, es wieder und wieder mit den widerspenstigen Knöpfen aufnimmt – und dann vielleicht ein Knopfloch auslässt, und alles sitzt schief. Aber was ist das eigentlich gegen seinen Stolz, es „ganz alleine“ geschafft zu haben! Lassen Sie Ihr Kind seine eigenen Erfahrungen machen. Schlüpft Ihre 4-jährige Tochter öfter mal verkehrt in die Schuhe, können Sie zunächst abwarten, ob sie nicht selbst merkt, dass es „andersherum“ viel bequemer wäre. Stellt sie es nach zwei bis drei Minuten nicht selbst fest, können Sie immer noch fragen: „Wie wäre das eigentlich, wenn du die Schuhe mal andersherum anziehen würdest? Würde das deinen Füßen besser gefallen?“ 

VERLANGEN SIE NICHT ZU VIEL 

Viele Eltern erwarten zu viel von ihren Kindern. Perfektionismus und zu hohe Erwartungen produzieren aber oft Misserfolge und damit Entmutigung. Sehen Sie also z.B. großzügig darüber hinweg, wenn Ihr Kind beim Hausputz hilft und das Ergebnis nicht perfekt ist oder irgendwo auf dem Boden eine Wasserpfütze entstanden ist. Verkneifen Sie es sich möglichst, im Beisein Ihres Kindes nachzubessern, z.B. die Fensterscheibe noch mal nachzupolieren oder das mühevoll gemachte Bett selbst richtig glatt zu streichen.

LERNEN SIE DIE SPRACHE DER ERMUTIGUNG 

Wählen Sie Formulierungen, die das Selbstvertrauen stärken. Beispiele dafür finden Sie – nach Altersgruppen geordnet – in der Tabelle. Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas gut gemacht hat – aber bitte nur, wenn Sie das Lob wirklich ernst meinen! 

FÖRDERN SIE DIE KREATIVITÄT IHRES KINDES 

Zu viele Regeln und Verbote hemmen nur die Neugier und Spontaneität Ihres Kindes. Unterstützen Sie nach Möglichkeit seine Einfälle und Ideen. Wer sagt denn, dass der Besen aus dem Kinderputzzeug nur zum Kehren gut ist? Will Ihr Kind ihn als Angel, als Schwert oder als Teil einer Absperrung für die Bauernhoftiere benutzen, so sollten Sie es gewähren lassen und sich über so viel Einfallsreichtum freuen. 

 


„ÜBERSETZUNGSHILFE“ FÜR DIE ALTERSGEMÄSSE ERMUTIGUNG 


KLEINKINDER IM ZWEITEN UND DRITTEN LEBENSJAHR 

Ihr Kleinkind hat soeben versucht, einen Stuhl zu erklettern, ist dabei gestürzt (ohne sichtbare Verletzung) und will weinend getröstet werden. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie nehmen es auf den Schoß, trösten es ausgiebig und sagen: „Lass das lieber, sonst fällst du noch mal runter!“ (Dadurch traut sich Ihr Kind mit der Zeit immer weniger zu.) 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie trösten es kurz und sagen: „Ja, das hat ein bisschen wehgetan. Versuch es gleich noch einmal!“ Halten Sie eventuell den Stuhl fest, damit er beim Klettern nicht umkippt. 


KINDERGARTENKINDER 

Ihr Kind hat ein Bild gemalt und kommt damit stolz zu Ihnen, um es herzuzeigen. Sie können aber nicht erkennen, was es darstellt. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie betrachten das Bild von allen Seiten und fragen: „Was soll das denn sein?“ – „Ach, ein Auto! Ich zeig dir mal, wie man ein richtiges Auto malt!“ 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie sehen sich das Bild interessiert an und sagen: „Schön, dass dir das Malen so viel Spaß macht. Hast du Lust, mir das Bild genauer zu erklären?“ 


Tipp: Sehen Sie die vermeintlich schlechten Eigenschaften Ihres Kindes doch in einem neuen, positiven Licht – dann fällt Ihnen das Annehmen viel leichter!

  • Ihr Kind ist nicht stur, sondern eben willensstark.
  • Es ist nicht unordentlich, sondern kreativ. Es ist keine „Quasselstrippe“, sondern kommunikativ.
  • Ein Schreibaby ist eben besonderes sensibel, kann aber als Kleinkind sogar „unkompliziert“ sein!

MINEMA Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim

089 74054315

Familie

Liebe Eltern,

kennen Sie das Zitat „Wilde Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen eine Friedenspfeife – Kinder können beides“?

Ein paar winzige Tricks sind es, die uns im Familienalltag helfen können. Richtiges Zeitmanagement allein, gut organisiert, mindert den Stress. Genau darum soll es in diesem Monat in unseren Mattengespesprächen gehen. Aber was tun, wenn doch mal ein Riesenstreit unter Geschwistern ausbricht?

Es geht um Rivalität, Eifersucht, Aufmerksamkeit oder schlicht um Langeweile. Zack! Der Zank ist da. Schluss mit Geschwisterliebe. Oder doch nicht? Ein Blick auf die Statistik beruhigt. Kinder im Alter zwischen zwei und vier Jahren streiten sich durchschnittlich alle zehn Minuten, während sich Kids zwischen drei und sieben Jahren nur noch alle 17 Minuten zoffen. Fazit: Geschwister streiten viel. Und das ist völlig normal.

Die positiven Seiten des Geschwisterstreits

Streit fördert das soziale Verstehen und Konfliktlösungskompetenzen. Man lernt, Kompromisse einzugehen, sich zu positionieren und abzugrenzen. Der wohl schönste Lerneffekt: Mitgefühl und Empathie.

Wie können Sie als Eltern auf Streit angemessen reagieren?

Solange es nicht ans Eingemachte geht, lassen Sie die Kinder sich ruhig streiten und nehmen Sie eine aktive Beobachterrolle ein. Also, zusehen: Ja. Aber nicht immer als Schlichter eingreifen. Es sei denn, Provokationen sind darauf aus, dass Eltern reagieren müssen oder gar ernsthafte Verletzungen drohen. Setzen Sie Werte für Ihr Familienleben. Sie stellen die gewünschten Umgangsformen auf und leben sie. So sind Sie Vorbilder für die Streitkultur Ihrer Kinder.

Möglichkeiten, Streits zu verhindern

  • Auch Kinder möchten ab und zu ihre Ruhe. Ermöglichen Sie den Rückzug ins Zimmer oder ins Freie.
  • Fördern Sie individuelle Aktivitäten und trennen Sie die Geschwister auch mal. Kinder sind happy darüber, wenn sie einmal nur etwas mit Mama oder Papa alleine machen dürfen.
  • Überdenken Sie den Tagesablauf: Müde, hungrige oder gelangweilte Kinder sind oftmals ziemlich streitlüstern.
  • Halten Sie Streitregeln fest und treffen Sie klare Abmachungen wie „Ich trete nicht, ich schlage nicht, ich schreie nicht“.

 

Das neue Magazin gibt es in deiner Kampfkunstschule, oder als E-Magazin zum kostenlosen download unter: https://www.facebook.com/groups/MINEMA/

Herzlich Willkommen beim MINEMA Verlag

Lisa & Max – Das Geheimnis wahrer Freundschaft

Max (Lisa & Max) ist ein ganz normaler Junge. Er lebt in einer ganz kleinen Stadt, die ganz nah neben einer sehr großen Stadt ist. Sein Lieblingsessen ist Pommes mit ganz viel Ketchup und zum Nachtisch Erdbeereis. Im Sommer liebt er es, im Freibad zu schwimmen und im Winter fährt er gerne Schlitten. Außerdem trifft er sich gerne mit seinen Freunden. Aber das ist manchmal so eine Sache. Denn manchmal sind Freunde ganz schön komisch…

Erlebe mit Max eine wertvolle Gedankenreise und entdecke das Geheimnis wahrer Freundschaft. Finde dadurch den wertvollsten Schatz von allen, dich selbst.

Dies ist ein Buch zur frühen Prävention von Mobbing, basierend auf den Grundsätzen von Selbstliebe, Achtsamkeit und Wertschätzung.

Damit dieser Ansatz im Kind positiv wirken kann, ist es empfehlenswert, auch im Alltag aufmerksam hinzusehen und zuzuhören. Begleiten Sie unterstützend, mit Liebe und Verständnis die natürlichen Prozesse, die das Kind durchlebt. Finden sie gemeinsam Wege, aus den täglichen Herausforderungen des sozialen Miteinanders zu lernen und an ihnen zu wachsen.

Jedes Kind, dass um den unbedingten Rückhalt eines mit ihm verbundenen Erwachsenen und die Kraft seiner inneren Stärke weiß, wird zu einer selbstbewussten, glücklichen und starken Persönlichkeit heranwachsen, die Grenzen jeder Person respektieren, damit auch die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und sich vor Grenzüberschreitungen schützen.

Endlich verfügbar!! Als Taschenbuch und eBook.


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Lisa & Max – Wer ist ein Fremder?

Starke, selbstbewusste, fröhliche Kinder, das ist das Ziel dieser Buchreihe. Lisa und Max, die Helden aus Band 1 „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ gehen mit viel Freude und kindgerechten Illustrationen der wichtigen und spannenden Frage nach, wer denn eigentlich ein Fremder ist. Wann darf man die Haustüre öffnen und zu wem darf man unbesogt ins Auto steigen? Die Geschichte ist angstfrei und liebevoll erzählt. Das (Vor)lesen macht sowohl Eltern als auch Kindern Spaß. In dem Buch finden sich zudem wertvolle Elterntipps. Kinder lernen dadurch spielerisch und mit Freude den Umgang mit schwierigen Themen und ungewohnten Situationen.

Dieses Buch ist ein Teil der MINEMA-KiSiTa-Reihe.

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Lisa & Max – Who´s a stranger?

She runs after Max who is about to push the door handle down. „Stop!“ cries Lisa and Max looks at her in surprise. „What is it?“ he asks. „It’s just our neighbor Daniel.“ „And may you open the door if he rings?“ Lisa asks. Max thinks: „Actually, my mom always opens the door, but she’s upstairs and probably didn’t hear the bell. Maybe Daniel needs our help!“Lisa laughs: „Max, you know adults should ask adults! And if your mom can’t come now, he’ll have to come back later. Children shouldn’t open doors.“Max doesn’t like that. He looks offended. At that moment, Max’s mother comes back. They tell her what just happened. Max’s mom, who is now wearing a clean T-shirt again, listens carefully. Then she says: „You two did just fine…“ Max interrupts his mom excitedly: „… but Mom, how do I know when I can open the door?“ „It’s easy, big boy!“ she replies patiently. „For anyone who is a stranger, the door stays closed.“ „Uh-huh.“ Max is thinking. „And who is a stranger?“ „This is a very important question,“ praises mom, which makes Max proud. „A stranger is anyone who is not part of the family, mom begins to explain. „Our neighbor Daniel is very nice and helpful. I like talking to him and he tells many funny stories.But he is not family…“ „So he’s a stranger!“ Max ends the sentence thoughtfully. „Right!“ praises mom.

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Lisa & Max – Erwachsene sollen Erwachsene fragen

Durch diese liebevolle, werteorientierte Geschichte, lernen Kinder spielerisch und mit Freude.

Kindern und Eltern werden wertvolle Tipps für ungewohnte Situationen mitgegeben. Durch dieses bewährte Handwerkzeug stärkt sich das Selbstvertrauen von Kinder und sie lernen leichter Grenzen zu setzen.

Dieses Buch ist ein Teil der MINEMA-KiSiTa-Reihe.
(KiSiTa ist unser Kindersicherheitstag für Kindergärten und Grundschulen.)

Taschenbuch, 21,6 x 21,6 cm, 24 Seiten, liebevolle Gestaltung, komplett in Farbe 🙂 7,80 Euro  

(auch als eBook erhältlich, 2,99 Euro)

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Lisa & Max – Adults should ask adults

About the book series Lisa & Max:
The stories are based on successful and popular role-plays of the Child Safety Days, in which the children learn in a playful way how to deal with strangers. We would like to make this knowledge available to all parents, educators, teachers — and especially children – so that they are prepared for unfamiliar situations and react correctly.
What we practice regularly works. What we do not practice does not work. That is why we have decided to publish a series of children‘s books.
With these stories we would like to sensitize children and also adults. Away from the ego, towards consideration for children. The values that we give our children today and exemplify are changing the future of our society forever. In this way, each individual can make the difference

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Sammelband: „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ und „Wer ist ein Fremder“ eBook (Aktionsangebot: 2,99 Euro)

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Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 30.08.2018 (hier geht es zum Online-Artikel)

Selbstverständlich bekommst du die Kindersicherheitsbücher auf Amazon, in jeder Buchhandlung oder hier bei uns:

Minema Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim


personalisierte Bücher

Exklusiv für werteorientierte Kampfkunstschulen, Vereine, Kindergärten, Schulen und auch Kinderhilfsorganisationen. Die beliebten Kindersicherheitsbücher: „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ und „Wer ist ein Fremder?“ als personalisiertes Sammelband.

Du suchst eine hochwertige Kampfkunstschule in deiner Nähe? Eine Kampfkunstschule, die wertvolle Lebenskompetenzen vermittelt? Eine Kampfkunstschule, die sich für Kindersicherheit einsetzt? Eine Kampfkunstschule für die ganze Familie?

Mit folgenden Kampfkunstschulen arbeiten wir zusammen:

Selbstbewusste, fröhliche Kinder, die auch in ungewohnten Situationen richtig handeln sind dein Antrieb? Du möchtest Sicherheit ohne Angst vermitteln? Du bietest Kindersicherheitstage in Kindergärten und auch Grundschulen an?
Dann haben wir ein besonderes Angebot für dich:

Die Kindersicherheitsbücher: „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ und „Wer ist ein Fremder?“ im Doppelband. Personalisiert mit dem Logo deiner Kampfkunstschule / deines Vereins / deines Kindergartens / deiner Organisation.

Plus Vorstellung und Call-to-Action von dir.

Hier geht es zu den Leseproben der Bücher:
Erwachsene sollen Erwachsene fragen
Wer ist ein Fremder?

➡️ Personalisiert, das heißt: Schullogo Titelseite oben links, und Rückseite
➡️ Schulvorstellung mit Kontaktdaten und Logo Seite 47
➡️ DIN A4 Hardcover
➡️ 48 Seiten farbig
➡️ Papierstärke: 150 g

VERKAUFSPREIS (inkl. MwSt) : VORKASSE da personalisiert
50 Stück = 600 Euro (12 Euro / Buch)
100 Stück = 1200 Euro (12 Euro / Buch)
250 Stück = 2.750 Euro (11 Euro / Buch)
500 Stück = 5.000 Euro (10 Euro / Buch)

Bestelle gleich dein kostenloses Muster bei:

Melissa.Neumaier@minema.de

(Was wir von dir brauchen? Webseite deiner Kampfkunstschule oder Organisation, deine Adresse.)

Motivation – 7 Tipps für Eltern

Die Leute sagen oft, dass Motivation nicht anhält. Naja, das macht das Duschen auch nicht – deshalb empfehlen wir es ja täglich. Zig Ziglar

Liebe Eltern,

Kinder zu Bewegung zu motivieren ist ganz einfach. Man unternimmt etwas. Fährt gerade jetzt im Winter zu uns in die Kampfkunstschule. Und zum Eislaufplatz, in Erlebnisbäder. Zum Schlittenfahren braucht es auch nicht viel Motivation. Und wenn es nicht schneit? Dann ist Kreativität gefragt: Kinder in die Hausarbeit mit einbeziehen zum Beispiel – das geht immer. Wir wünschen Ihnen daher mit diesem Elternbrief nicht nur ein frohes Fest und ein frohes Neues. Sondern auch, dass es im nächsten Jahr so vital weitergeht, wie gerade alle dieses Jahr gemeinsam beenden. Vielen Dank, dass Sie Ihr/e Kind/er über die vergangenen zwölf Monate so regelmäßig zum Kampfkunstunterricht gebracht haben und Danke einfach dafür, dass Sie bei uns sind und uns Ihre Kinder anvertrauen.

Auch in diesem Monat möchten wir in den Mattengesprächen ein konkretes Thema behandeln. Diesmal ist das: Motivation. Wenn wir Erwachsene unmotiviert oder lustlos sind und einfach mal null Bock haben, machen wir uns spätestens an Silvester unsere Gedanken und nehmen uns vor, unsere Vorsätze umzusetzen.

Bei unserem Nachwuchs scheint dies – im Gegenteil – völlig anders zu sein: Kinder und Jugendliche sind niemals grundsätzlich unmotiviert, sondern immer von Natur aus motiviert. Den erneuten Beweis hat dafür wieder die vor kurzem veröffentlichte Verbraucher-Analyse der Axel Springer AG und Bauer Media Group offenbart. Laut dieser Studie sind die 12- bis 17-Jährigen weder desinteressiert noch planlos. Der Punkt ist, dass wir akzeptieren müssen, dass junge Menschen zumeist anders motiviert sind, als wir selbst. Den inneren Antrieb von Jugendlichen erkennt man, wenn man ihnen zuhört.

Der Bildungsexperte Daniel Bialecki hat sich kürzlich auf der Lernplattform „scoyo“ ebenfalls zu unserer vorgestellten Lebenskompetenz geäußert und verrät in sieben Tipps, wie sie die Kids motivieren können.

SIEBEN TIPPS

  1. Schule nicht zum dominanten Thema machen! Das Zuhause sollte für ein Kind ein sicherer Hafen sein, in dem es sich entspannen und vom Schulalltag erholen kann.
  2. Pausen gönnen! Kinder nicht zu lange am Stück lernen lassen und immer wieder auch Zeit für Hobbys und Freunde einplanen. Wenn die „School-Life-Balance“ im Gleichgewicht ist, steigt die Lernmotivation.
  3. Entscheidungsspielraum einräumen! Dem Kind die Entscheidung überlassen, wann und wo es lernen will – und auf welche Weise es seine Lernziele erreichen will.
  4. Anregungen geben! Eltern sollen ihren Kindern helfen, sie beim Lernen begleiten und ihnen Anregungen geben. Aber sie sollten nicht zum Ersatzlehrer werden – das kann die Beziehung belasten.
  5. Schulinhalte in den Alltag integrieren! Beim Backen rechnen, anhand von Nachrichten historische Zusammenhänge erklären, viel in der Natur und in Museen unterwegs sein – Lerninhalte lassen sich auf diese Weise häufiger als gedacht beiläufig vermitteln.
  6. Selbstbewusstsein stärken! Kinder brauchen Anerkennung, Erfolgserlebnisse und Wertschätzung – gerade außerhalb des Schulalltags.
  7. Nicht nur bei Erfolg loben! Kinder sollten für ihr Engagement gelobt werden – selbst bei einem Misserfolg. So lernen sie, nicht leicht aufzugeben und dass Fehler und Herausforderungen zum Leben dazugehören.

Bonustipp:

Das Lernen strukturieren! Ziele für einen bestimmten Zeitraum werden am besten in einem Lernplan festgelegt. Sobald die Ziele abgehakt sind, gibt’s eine Belohnung. Das motiviert!

 

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Engagement in der Schule

Liebe Eltern,

Engagement – das ist die Lebenskompetenz, um die es in den kommenden vier Wochen gehen wird. In unseren Mattengesprächen wollen wir sprechen über die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Wir hören es immer wieder (gerne): Viele Kinder wollen etwas Sinnvolles tun. Und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Genau das passt zum Vorbildsein, zur Schwarzgurteinstellung, die wir in der Kampfkunstschule leben. Aber nicht nur für Natur und Umwelt, andere Kinder, Arme, Kranke und ältere Menschen kann man sich schon von klein auf einsetzen. Auch für sein eigenes Weiterkommen in der Schule sollte man eine gesunde Portion Engagement aufbringen.

Welche Themenfelder genau wir im Unterricht besprechen werden, haben wir für Sie in der rechten Spalte aufgeschlüsselt. Im vorliegenden Elternbrief aber wollen wir uns – auch weil wir hierzu häufig Feedback aus der Elternschaft erhalten – noch mal näher mit der letztgenannten Engagementart auseinandersetzen: Engagement für die Schule!

Daher haben wir Ihnen zehn Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, das Gelernte zu üben und besser zu verstehen. Gerade für die eigene Zukunft sollte man ganz besonders großes Engagement an den Tag legen, nicht wahr? Wie genau kann Ihr Kind sich zum Beispiel in der Klasse engagieren oder wenn es um seine Hausaufgaben geht?

Manche Kinder haben Probleme, regelmäßig und gewissenhaft ihre Hausaufgaben zu erledigen. Eltern sollten sich für die Hausaufgaben ihrer Kinder interessieren. Und wenn die Aufgaben zu Hause erledigt werden, dann sollten sie ein Umfeld schaffen, in dem die Kinder ungestört ihre Arbeiten machen können. Auf keinen Fall aber sollten sie ständig helfen oder gar die Aufgaben selber lösen.

10 TIPPS FÜR MEHR ENGAGEMENT IN SACHEN HAUSAUFGABEN

  1. Ein fester Arbeitsplatz ist wichtig, am besten ein eigener Schreibtisch im Kinderzimmer. Dort sollte gutes Licht herrschen. Tischplatte und Stuhl sollten auf die Größe des Kindes angepasst werden können.
  2. Die beste Zeit für die Hausaufgaben ist nicht direkt nach dem Essen, sondern etwa 90 Minuten danach. Kinder sollten selbst entscheiden können, wann sie am Nachmittag am besten Hausaufgaben machen können. An die eigene Planung müssen sie sich dann aber auch halten.
  3. Ein Wochenplan, in dem die Schulstunden und Hobbys stehen, hilft. In ihn wird die Hausaufgabenzeit für jeden Tag eingetragen. Das erspart lästige Diskussionen.
  4. Ein Schreibtisch füllt sich schnell mit allem, was im Kinderzimmer herumliegt: Zettel, Bücher, Comics, Spielzeug. Zum Lernen ist das schlecht. Der Tisch für die Hausaufgaben sollte immer aufgeräumt sein. Bunte Ablagekörbe, Schnellhefter und Ordner helfen bei der Organisation. Und sie sehen auch noch schön aus.
  5. Wenn Kinder in der Ganztagsbetreuung Hausaufgaben machen, sollten Eltern sie danach zu einer bestimmten Zeit kontrollieren. Dann kann man auch über den verteilten Elternbrief oder in der Schule anstehende Veranstaltungen sprechen. Dieser Check sollte möglichst zur gleichen Uhrzeit stattfinden.
  6. Manche Kinder können mit Musik besser Hausaufgaben machen. Es sollte aber leise, harmonische Musik sein, keine harten Rhythmen.
  7. Wenn man länger an den Hausaufgaben sitzt, sollte man jede halbe Stunde eine Pause einlegen. Das Kind sollte aufstehen, möglichst etwas frische Luft schnappen und etwas trinken. Nicht ans Smartphone gehen!
  8. Apropos Handy: Bitte Ton aus und weglegen! Wenn ständig Nachrichten eingehen, stört das die Konzentration sehr.
  9. Eine Recherche am Computer sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam unternehmen – damit das Kind nicht auf ungeeigneten Seiten landet und damit es sich im Netz nicht verliert.
  10. Über eine kleine Belohnung – für so viel Engagement – freuen sich Kinder immer.

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Angst

Liebe Eltern,

in diesem Monat steht Halloween an. Absolute Hochsaison für Hexen, Gespenster und alle, die sich gerne gruseln. Vor allem Kinder verkleiden sich am 31. Oktober auch hierzulande sehr gerne.

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Es sei die einzige Nacht des Jahres, so glaubten die Menschen damals, in der Hexen und Geister leibhaftig auf der Erde herumspukten. Mit anderen Worten: Es geht ums Erschrecken, ums Angsteinjagen.

Auch wir wollen uns in den kommenden vier Wochen mit dem Thema Angst befassen. Angst ist ein normales Gefühl und gehört zum Leben. Sie stellt ein wichtiges Signal dar, das vor einer möglichen Gefahr warnt. Daher: Tun Sie Ängste niemals leichtfertig ab. Verkneifen Sie sich auch lapidare Bemerkungen wie „Blödsinn, Monster und Gespenster gibt es doch gar nicht!“, und lachen Sie ihr Kind niemals wegen seiner Angst aus.

Es gibt vielerlei Ängste, die jedes Kind im Laufe seiner Kindheit erlebt wie etwa die Angst vor der Dunkelheit, vor dem Alleinsein, vor lauten Geräuschen, fremden Menschen, Tieren, dem Zahnarzt oder einem Gewitter usw. Hinzu kommt, dass aufgrund ungünstiger Lebensumstände Ängste entstehen können. So können Ängste auftreten, wenn das Kind sich durch die Geburt eines Geschwisterchens vernachlässigt fühlt, Sie als Eltern sich häufig streiten oder sich trennen, ein Elternteil jähzornig ist, ein Elternteil stirbt oder die Eltern selbst sehr ängstlich sind.

BESONDERS WICHTIG: STÄRKEN SIE DAS SELBSTWERTGEFÜHL IHRES KINDES
Die Ärztin Dr. med. Andrea Schmelz rät dazu, das Selbstbewusstsein Ihres Kindes zu stärken: „Nutzen Sie erkennbare Stärken Ihres Kindes und fördern Sie diese. Stichwort: Erfolgserlebnisse! Am Kampfkunstunterricht nimmt Ihr Kind schon regelmäßig teil. Wie sieht es ferner mit sozialen Aufgaben aus (z.B. Pflege eines Tiers, Aufgaben im Haushalt)? Damit Ihr Kind nicht überfordert wird, sind maximal zwei zusätzliche Aktivitäten zu Kindergarten oder Schule sinnvoll.“

Dr. Schmelz weiter: „Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, seine Ängste zu verarbeiten. Lassen Sie es malen und sprechen Sie dann mit ihm über seine Bilder oder lesen Sie ihm Märchen vor, die das Thema Angst behandeln, z. B. Hänsel und Gretel. Und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Haben Sie selbst beispielsweise panische Angst vor Spinnen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Kind ähnliche Ängste entwickelt. Hat Ihr Kind Angst vor Hunden, bessert sich diese allmählich, wenn es spürt, dass Sie keine Angst haben und sicher mit einem (bekannten) Hund umgehen können.“

„Achten Sie darauf, was Ihr Kind im Fernsehen sieht. Alles, was es hier sehen kann, ist für ein Kind real. Vieles überfordert Ihr Kind, selbst wenn es noch gar nicht angeben kann, dass es vor diesem oder jenem Angst hat. Sehen Sie am besten immer mit Ihrem Kind gemeinsam fern oder nehmen Sie geeignete Sendungen auf Video auf. Geben Sie Ihrem Kind Hilfen an die Hand und entwickeln Sie gemeinsam Lösungsvorschläge. Kinder sind nicht nur beim Erfinden von Monstern sehr kreativ. Oft fallen ihnen auch Möglichkeiten ein, sich zu schützen – sei es, dass sie sich eine Maske oder einen Umhang basteln, die sie unsichtbar machen oder beschützen, oder dass sie ihren Lieblingsdino neben das Bett stellen, damit der das Monster erschreckt“, so die Ärztin abschließend.

 

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Der Sicherheitsschirm, ideal zur Selbstverteidigung

Kennst Du schon den Sicherheitsschirm ??

Hierbei handelt es sich um einen eleganten Regenschirm , der dich (und deine Partnerin oder deinen Partner) sicher durch jedes Regenwetter bringt. Auch, wenn es mal stürmt. Dieser Schirm hält auch dem stärksten Regen stand. Doch, er hat noch einen anderen entscheidenden Vorteil !!

Das Spezielle an den Schirmen ist, das der Stab aus einem im Grunde unzerbrechlichen, speziellen Fiberglasmaterial ist. Der Hersteller garantiert, dass der Stab nicht durch menschliche Kraft zerstört werden kann. Der Schirm hält z.B. Schlägen mit einem Baseballschläger stand. Natürlich kann es dann zu Beschädigungen von dem Mechanismus oder dem Bezug kommen. Aber in einer Notwehrsituation spielt das wohl nur eine untergeordnete Rolle. Der Stab bleibt ganz.

Ein entscheidender Vorteil zu anderen Selbstverteidigungshilfsmittel ist die Reichweite. Ich kann den möglichen Angreifer auf eine Distanz von ca 1 Meter halten. Und der Schirm wiegt auch nur 680 Gramm.

Wie bei allen Selbstverteidigungshilfsmittel stärkt auch der Schirm das Selbstvertrauen und dieses strahlt man aus. Wichtig wäre aber eine Schulung / Einweisung in dieses geniale Hilfsmittel. Hierfür planen wir bereits einen speziellen Kurs. Weitere Infos folgen in Kürze.

Es gibt Ausführungen für Damen und für Herren. Aufgrund der edlen Aufmachung ist dieser Schirm als steter Begleiter (bei schlechtem Wetter) geeignet und bei Veranstaltungen gestattet. Es ist ja „nur“ ein Regenschirm.

Alle unsere Leser bekommen 20 % Rabatt auf den Schirm!! Einfach auf https://www.sicherheitsschirm.com gehen, den passenden Schirm aussuchen und den Rabattcode: „MINEMA“  eingeben. Schon werden dir 20 % vom Preis abgezogen.

 

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Stress ganz einfach umgehen

Stress? Schluss damit!

43 % von uns fühlen sich wegen hoher Ansprüche an sich selbst gestresst. Ein Blick nach Indien und China beweist: Es gibt da Mittel und Wege, wie man mit Stress umgehen kann. Oder auch: Wie man Stress einfach ganz „umgehen“ kann.

INDIEN – MEHR GELASSENHEIT

Yoga, Meditation, Massagen: So sanft geht es hier Schritt für Schritt zu mehr Ausgeglichenheit im Leben.

MUSIK HÖREN

Spiele wiederholt ein Lied ab, das dir besonders gut gefällt und tue dabei nichts! Wetten, dass du dabei jedes Mal neue Töne und Worte entdeckst? Balsam für unser Inneres.

DIE SEELE BEACHTEN

Kaum jemand nimmt sich ausreichend Zeit, in sich hineinzuhören und zu fragen: Was will und brauche ich wirklich, was tut mir in diesem Moment besonders gut? Dabei will auch unsere Seele umsorgt werden. Wir sollten ihr deshalb immer die gleiche Aufmerksamkeit wie unserem Körper widmen.

SICH ZURÜCKZIEHEN

Wir müssen nicht immer für alle erreichbar sein. Gönnen wir uns öfter Ich-Zeiten, um unsere Gedanken neu zu ordnen.

ANSPANNUNG WEGRUBBELN

Morgens mit einer weichen Naturbürste den Körper sanft in Kreisen massieren: Erst von den Füßen bis zum Po, dann von den Händen bis zu den Schultern. Macht wach und lockert die Glieder.

MANTRA VERINNERLICHEN

Sage dir: Alles darf da sein. Das heißt nicht, dass dir alles gefallen muss. Aber es ist viel wertvoller, sich auf die eigene Lebenseinstellung zu konzentrieren, als andere Sichtweisen zu verurteilen. So meidest du Krafträuber – und kommst dir näher.

CHINA – KÖRPER UND GEIST SCHULEN

Hektischer Alltag in Großstädten ist für viele Chinesen normal. Sie kennen zahlreiche Methoden, sich trotzdem kleine Fluchten zu gönnen, in sich hineinzuhorchen und die Akkus aufzuladen.

FINGERÜBUNGEN MACHEN

Die Hände vor der Brust zusammenbringen und zwar so, dass die Fingerspitzen nach oben zeigen und sich sanft berühren. Drücke jetzt fester, so lange, bis du deinen Puls fühlen kannst. Halte diese Position für einige Sekunden. Dann nachspüren..

ZEITINTERVALLE FESTLEGEN

Wir fühlen uns vor allem dann überfordert, wenn zu viele Aufgaben auf einmal vor uns liegen. Dann hilft es, Zeiten festzulegen, in denen wir uns ausschließlich einem Punkt auf unserer To-do-Liste widmen. Der Rest kann warten – bis er an der Reihe ist.

TEE TRINKEN

Je nach Sorte regt er an, beruhigt unsere Nerven, löst Verkrampfungen, stärkt das Immunsystem oder aktiviert unsere Abwehrkräfte. Besonders schön: Eine richtige Zeremonie aus dem Genuss machen.

QIGONG AUSPROBIEREN

Für innere Ruhe: Schulterbreit hinstellen, Handkanten an die Taille legen, sodass die Handinnenflächen nach oben zeigen. Einatmen. Beim Ausatmen Oberkörper 90 Grad nach links bewegen und rechten Arm bis auf Schulterhöhe ziehen. Die Fingerspitzen zeigen dabei nach oben. Zurück in Ausgangsposition und die Bewegung mit linker Seite wiederholen.

KONTROLLE ABGEBEN

Wer wenig Vertrauen in sich selbst und seine Mitmenschen hat, neigt dazu, alles unter Kontrolle haben zu wollen. Doch das setzt uns enorm unter Druck. Umso wichtiger: Sich klarzuwerden, dass wir auf viele Dinge keinen Einfluss haben. Wie befreiend!

 

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