Erinnerung, Konzentration, Merken, Aufpassen

ElternbriefeLiebe Eltern,

schreibt Ihr Kind manchmal schlechte Noten, obwohl es gelernt hat? – Dann ist das kommende Monatsthema genau richtig.
Es geht ums Erinnern. Apropos – erinnern Sie sich noch an die erste Kampfkunststunde, an der Ihr Kind teilgenommen hat? Was hat sich seither verbessert? In der Regel verbessern sich Selbstbewusstsein, Motorik, Angstüberwindung, Offenheit und auch Konzentrationsfähigkeit. Und genau um die wird es in den kommenden Mattengesprächen in diesem Monat gehen: Wir wollen üben, uns besser zu erinnern und uns noch besser zu konzentrieren, um uns so ganz viel Wissen zu merken. Denn: Nur wenn Ihr Kind sich an Gelerntes gut erinnern kann, kann es auch gute Noten erreichen und mit Freude in die Schule gehen. Wie dies gelingt – da hat die Welt der Kampfkünste den ein oder anderen Trick zu bieten.

Was bedeutet eigentlich Erinnerung?
Erinnern bedeutet: Ihr Kind kann auf den Punkt genau auf Gelerntes zugreifen. Das Wissen über eine Formel, die Rechtschreibung bestimmter Wörter oder einer Kampfkunsttechnik ist sofort griffbereit. Das Gelernte ist  verinnerlicht. Bis dies erreicht ist, müssen ein paar Rahmenbedingungen geschaffen sein. Die Lernatmosphäre zum Beispiel. Erinnern an Gelerntes fällt umso leichter, wenn man sich in der Lernsituation ganz dem hingeben kann, was man gerade macht.
Mit diesem Elternbrief erhalten Sie von uns eine Übersicht an ausgewählten Tipps, wie Sie die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes verbessern können.

Unsere Tipps:

1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Konzentration
Egal wie alt Ihr Kind ist – es sollte ein Bild davon haben, was gemeint ist, wenn der Lehrer
sagt: „Bitte konzentriere dich!“ Erklären Sie Ihrem Kind, dass es eine Sache nur richtig gut
machen kann, wenn es sich auch nur mit dieser einen Sache beschäftigt.

2. Bringen Sie Ihrem Kind spielerisch bei, sich besser zu konzentrieren
Im Kampfkunstunterricht ist die Methode gängige Praxis: Spielerisches Lernen. Bedienen Sie
sich dieser Vorgehensweise. Fordern Sie Ihr Kind zu einer „Challenge“ heraus und sagen Sie
mit einem Augenzwinkern: „Ob du es wohl schaffst. alle „A“ auf dieser Seite zu finden?“

3. Konzentration kann man einatmen
Stellen Sie im Zimmer Ihres Kindes ein Duftlämpchen auf, in welches Sie Zitronenöl geben
(gibt es in der Apotheke). Zitronenöl fördert die Konzentrationsfähigkeit.