Einfach nur lächeln :-)

Einfach nur lächeln.

Ein Säugling lächelt 50- bis 70-mal am Tag, ein Kleinkind etwa 600- mal. Da fragt man sich, wohin dieses Lächeln später verschwindet. Meist ist es der Stress, den wir uns selber machen. Dabei weiß doch jeder: Lächeln entspannt. Also sollten wir es wieder lernen.

Seien Sie jetzt hier und lassen Sie Ihren Geist ruhen! „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Dieser wertvolle Satz aus dem Matthäus-Evangelium sagt alles. Thich Nhat Hanh fügt hinzu, dass das Himmelreich JETZT ist. JETZT ist unser Zuhause, und im Augenblick zu sein, erlaubt es dem Geist, zur Ruhe zu kommen.

Achtsamkeitsübungen geben uns die Möglichkeit, mit unserem Atem und unserem Körper in Kontakt zu kommen und durch sie den Augenblick zu erfahren. Die Bürde des Zukunftsbewusstseins und des Vergangenheitsbewusstseins wird uns erleichtert, und wir lernen, im Jetzt-Bewusstsein Freude zu finden. Wir übernehmen das Kommando über unser Bewusstsein und unser Leben durch Achtsamkeit, nicht durch die uns antrainierten Gewohnheiten. Allerdings sind diese Gewohnheiten nicht die eigentlichen Störquellen. Sie haben es uns ermöglicht, in der Schule und bei der Arbeit erfolgreich zu sein. Stress entsteht, wenn wir vollständig mit diesen Gewohnheiten verschmelzen, wodurch wir unsere kostbare Freiheit verlieren. Ohne Achtsamkeit werden wir zu unseren Gewohnheiten.

 

Lächeln

Schließen Sie für eine Minute die Augen – und stellen Sie sich vor, dass Ihnen das Herz öffnet, so wie eine erblühende Blume ihre Blütenblätter öffnet. Nachdem Sie nun das Bild von der Blüte in Ihrem Herzen vor Augen haben, malen Sie sich aus, wie sich Ihr Lächeln wie Frühlingsblüten auf der Wiese in jedem Teil Ihres Körpers ausbreitet. Das Lächeln erscheint in Ihrem Gesicht, wenn die Blumen dort ankommen. Versuchen Sie nun, die Blumen im Geist zu behalten, während Sie die Augen öffnen. Sieht die Welt jetzt nicht anders aus? „Lächle, das Leben ist ein Wunder“, sagt Thich Nhat Hanh. Verlieren Sie sich wieder in diesem Wunder, wie Sie es einst als Kind taten. Sie sind dieses Wunder. Das Leben von innen her zu fühlen, ist ein Wunder.

 

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Gemeinschaft

Unser Thema des Monats: Gemeinschaft

– Sichtweise anderer – jemanden motivieren – gemeinsam Ideen entwickeln – etwas teilen –

 

Liebe Eltern,

vor exakt zehn Jahren stand schon im Handelsblatt Junge Karriere: „Ob Studium oder Beruf, es gibt kaum etwas, bei dem Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander liegen wie bei der Teamarbeit. Der Mythos Team: Gemeinsam ist besser als einsam – jedoch: Die Wirklichkeit sieht häufig anders aus. Jeder kämpft für sich. Oder falls das gemeinsame Projekt aus dem Ruder läuft, sogar jeder gegen jeden. Ein Teil der Gruppe spekuliert von Anfang an darauf, dass sich ein oder zwei Blöde finden, die alle Aufgaben allein bewältigen – natürlich im Namen der gesamten Gruppe.“

Genau darum soll es in den Mattengesprächen der nächsten vier Wochen gehen: Dass wir gemeinsam anpacken, damit eben aus den Kindern von heute keine Teamverweigerer von morgen werden.

Was ist eigentlich gute Teamfähigkeit? Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit, Rücksichtnahme, Engagement, eine eigene Meinung zu vertreten, Durchhaltevermögen und Kompromissbereitschaft sind Eigenschaften, die ein Kind nicht erlernen kann, wenn es sich nicht in einer Gruppe bewegt. Viele Jahre Erfahrung und Übung sind notwendig, um solche Teameigenschaften zu entwickeln. Deshalb ist der Aufbau der Teamfähigkeit schon in der Grundschule wichtig.

Eine neue Studie macht Hoffnung, dass wir auf einem guten Weg sind: Neuntklässler in Deutschland können komplexe Probleme schon gut im Team lösen. Das ergab die neue PISA-Studie, die erstmals den Faktor Teamarbeit analysierte. Insgesamt nahmen 125.000 Schüler teil, rund 1900 davon in Deutschland. Sie bekamen am Computer Aufgaben gestellt, für deren Lösung sie mit mehreren anderen zusammenarbeiten mussten – diese wurden dabei von dem Programm simuliert. Die deutschen Schüler landeten im oberen Drittel – zwischen dem 10. und 14. Platz von gut 50 Bildungssystemen.

Ganz andere Welt: Japan! Eng mit dem Streben nach Harmonie verbunden ist das für Japaner typische Bedürfnis, einer Gruppe angehören zu wollen. Ziel ist es, um keinen Preis aufzufallen. Im Kindergarten und später in der sechsjährigen Grundschule ist deswegen die soziale Einordnung die wichtigste Lektion. Eine solche Sozialkompetenz gilt es auch hierzulande zu fördern. Ziel: Die Bedürfnisse und Ziele anderer zu berücksichtigen. Zum Beispiel mit folgenden nur in der Gemeinschaft zum Tragen kommenden Fähigkeiten, um die es immer wieder auch im Kampfkunstunterricht geht:

  • Kontakt aufnehmen
  • andere imitieren oder ihnen etwas vorzeigen
  • etwas teilen
  • sich in die Sichtweise anderer einfühlen können
  • gemeinsam Ideen entwickeln und etwas erarbeiten
  • sich an Regeln halten, die das Zusammenleben erleichtern
  • jemanden motivieren
  • Konflikte lösen
  • Verantwortung übernehmen
  • einander helfen, etc

 

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Mitgefühl

In unserer Kampfkunstschule geht es immer um die Vermittlung wichtiger Lebenskompetenzen. In diesem Monat befassen wir uns mit: MITGEFÜHL

Liebe Eltern,

erst mit fünf Jahren entwickeln Kinder allmählich die Fähigkeit, sich in andere Positionen hineinzuversetzen. Erst im Alter von neun Jahren spielen räumliche Distanzen wirklich eine Rolle. Dann kann man mit einem Kind darüber sprechen, wie weit der Ort entfernt ist, an dem ein kriegerisches Geschehen sich abspielt, das das Fernsehen ins heimische Wohnzimmer bringt.

Selbstwertgefühl, Einfallsreichtum, Intelligenz – es gibt viele Eigenschaften, die es Menschen erleichtern, sich gut im Leben zurechtzufinden. Eine Eigenschaft aber wird von der Wissenschaft immer mehr in den Fokus gestellt: Mitgefühl gilt als Voraussetzung für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Und genau darum soll es in den kommenden Wochen in unseren Mattengesprächen gehen: Um Mitgefühl.

Klingt herrlich! Aber wie kriegt man das hin? Erziehungswissenschaftler der renommierten Harvard-Universität in den USA haben herausgefunden, was Eltern bei der Erziehung beachten sollten, um das Sozialverhalten ihrer Kinder zu fördern. Für das Projekt „Making Caring Common” haben sie fünf Empfehlungen zusammengetragen. Vieles davon werden Sie wahrscheinlich schon intuitiv richtig machen.

1. Verbringen Sie regelmäßig und intensiv Zeit miteinander

Schluss mit „Das Kind sitzt im Sandkasten und Mama schaut aufs Handy“ und hin dazu, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich wirklich und ohne Ablenkung aufs Kind einzulassen.

2. Führen Sie tiefgehende Unterhaltungen

Interessieren Sie sich dafür, wie es dem Kind geht, was es gerade beschäftigt. Fragen, die Sie als Familie näher zusammenbringen, sind zum Beispiel: „Was hast du heute Schönes erlebt? Was hast du heute Blödes erlebt?“

3. Seien Sie starke, soziale Vorbilder

Seien Sie ein gutes Vorbild und seien Sie selbst lieb zu anderen und zu Ihrem Kind. Wenn Sie das selbst nicht tun, wird Ihr Kind Ihr Verhalten nachmachen.

4.Stehen Sie zu Ihren Fehlern

Soziale Kompetenz hat viel mit Ehrlichkeit und Respekt zu tun. Jemand, der sagen kann „Du, es tut mir leid, dass ich dich vorhin angeschrien habe“, der zeigt nicht nur Respekt vor dem Anderen, sondern wird auch selbst vom Anderen mehr respektiert.

5. Kindern Verantwortung übertragen

Die Harvard-Forscher empfehlen daher, den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zu bieten, Verantwortung zu übernehmen und anderen zu helfen. Das können Aufgaben im Haushalt sein, die wichtig sind für das Familienleben. Oder die Aufgabe, Geschwistern oder anderen Verwandten zu helfen.

 

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Einsatz

Liebe Eltern,

während es in diesem Kampfkunst-Monat in unseren Mattengesprächen ums Zeigen von EINSATZ geht, haben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps zusammengestellt. Denn: Einsatz lässt sich nicht nur im Kampfkunstunterricht trainieren und erlernen. Auch zuhause.

Was genau aber heißt, Einsatz zeigen oder sich anstrengen? In der Regel strengt sich ein Kind an – nur führt seine Anstrengung nicht immer zum Erfolg. Weil der Erfolg ausbleibt, denken wir Erwachsene, es sei mehr Anstrengung nötig – und damit denken wir psychologisch falsch. Nicht mehr von demselben, was bisher nicht half, sondern Anderes ist nötig, um erfolgreich zu sein. Kinder wollen lernen – das steckt in ihren Genen, wie uns die Hirnforschung eindrücklich beweisen konnte. Kinder wollen lernen. Sie brauchen dafür aber die richtigen Bedingungen.

 

Aus eigenem Antrieb lernen

Das lässt sich bei kleinen Kindern gut beobachten. Sie beginnen zu laufen, zu sprechen, einen Ball zu werfen – und freuen sich an ihren Fortschritten, aus reiner Lust am Tun.

 

Lesen Sie Ihrem Kind regelmäßig vor

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, seine Fähigkeit zur Konzentration zu fördern.

 

Hausaufgaben nützen etwas

Vor allem, wenn die Aufgaben selbstständig gelöst werden können. Außerdem braucht das Kind Rückmeldung vom Lehrer über seine Leistung sowie Anerkennung seiner Anstrengungen von den Eltern.

 

Spielen Sie das Entweder-oder-Spiel.

Gewöhnen Sie Ihr Kind von Anfang an daran, seine Konzentration nur auf eine Sache zu richten: entweder malen oder Musik hören, entweder spielen oder fernsehen. Ständiges „Gedudel“ aus dem Hintergrund ist Gift für die Konzentration! Schulstress hemmt die Lernfähigkeit Sprechen Sie mit den Lehrern, wenn Ihr Kind die Hausaufgaben nicht schafft oder zu häufig Klassenarbeiten in kurzen Zeitabständen schreiben muss. Kontrollieren Sie, ob Sie selbst Ihr Kind unter einen hohen Erwartungsdruck setzen.

 

Ziele setzen

Üben Sie mit Ihrem Kind, eine angefangene Sache zu beenden. Wenn Sie zusammen ein Bilderbuch ansehen, sollten Sie es erst weglegen, wenn Sie am Ende der Geschichte angekommen sind. Genau das ist die Schwarzgurt-Einstellung. Malt Ihr Kind ein Bild und möchte aufhören, bevor es fertig ist, können Sie interessiert nachfragen, was denn die Figur auf dem Bild macht oder anhat, um Ihr Kind zum weitermalen zu motivieren.

 

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Die Zielekarte

Würdest Du dich in dein Auto setzen und los fahren? Ohne Ziel? Ohne zu wissen, wohin Du eigentlich willst? Ohne zu wissen wohin die Reise geht?

Würdest Du Kompromisse bei der Fluggesellschaft eingehen? Nach dem Motto: ich weiß zwar nicht wohin die Reise geht, aber diese Fluggesellschaft gefällt mir besser?

Würdest Du bestimmt nicht. Aber warum machst Du das so mit deinem wertvollen Leben?

83 % der Menschen haben keine klaren Ziele. Nur 17 % wissen, wohin Sie wollen und was Sie wollen. Doch nur 3 % schreiben ihre Ziele auf! Und diese 3 % erreichen ihre Ziele.

Im aufschreiben von Zielen steckt schon fast etwas magisches, alles was Du aufschreibst wird in deinem Unterbewusstsein als wichtig gespeichert. Auf deine geschriebenen Worte fokussiert und konzentriert sich dein Unterbewusstsein. Und plötzlich öffnen sich Türen und treten neue wertvolle Menschen in dein Leben. Und, du hast plötzlich Glück. Doch ist das Glück? Nein, Du hast deine Ziele klar definiert und aufgeschrieben.

Ich sage es noch einmal, nur 3 % der Menschen schreiben ihre Ziele auf, und diese 3 % erreichen ihre Ziele. Schreib auch du deine Ziele auf. Tu es für dich, tu es für deine Familie, tu es für deine Gemeinschaft.

Hol dir deine persönliche Zielekarte bei uns ab.

So hast Du deine Ziele immer bei dir im Geldbeutel, kannst jeden Tag, ich betone: jeden Tag (!!) deine Ziele visualisieren und, Du wirst sie auch erreichen.

Werte in der Kindererziehung

Wertevermittlung in Puchheim

Liebe Eltern,

 

Werte wie Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortungsgefühl sind wieder voll „in“. Einer Umfrage des Allenbach-Instituts zufolge legen zwei Drittel aller Eltern großen Wert auf die Vermittlung von Werten. Doch wie lernen die Kleinen, was richtig und was falsch ist? Mit werteorientiertem Kampfkunstunterricht! Kinder und deren Eltern, die Kampfkunst lieben, lieben auch Fairness und Mitgefühl. Genau darum geht es in den kommenden Wochen in unseren Mattengesprächen: Um ein HERZ für Lebenskompetenzen.

Welche Werte sind wichtig?

Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten, denn je nach Situation können unterschiedliche Werte gefragt sein. Im späteren Berufsleben ist Durchsetzungsfähigkeit wichtig, während in der Familie niemand Wert legt auf einen kleinen Rambo, der seine Bauklötze nicht mit anderen teilt.

Ist Ordnung wichtiger als Kreativität, Pünktlichkeit erstrebenswerter als Spontaneität? Es gibt keinen Anhalt dafür, dass bestimmte Werte für das Zusammenleben als Familie wichtiger oder erstrebenswerter sind als andere. Wichtig ist vielmehr, dass Eltern überhaupt Wertvorstellungen haben, die sie überzeugt vertreten. Werteerziehung bedeutet, Kindern Orientierung zu geben und sie beim Hineinwachsen in die Gesellschaft zu begleiten. Deshalb sollten Sie als Eltern sich darüber einig sein, welche Werte Ihnen für die Familie wichtig sind.

Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass Kinder glücklicher sind, wenn sie in einer Familie aufwachsen, in der nach Werten gelebt wird, die über Ansehen, Erfolg und Konsum hinausgehen. Diese Kinder erfahren mehr Herzlichkeit, sind bei Problemen und Misserfolgen belastbarer und haben meist auch eine optimistischere Grundhaltung.

Werte im Alltag

Leben Sie Ihrem Kind vor, wie sich ein „guter Mensch“ verhalten sollte. Dazu können beispielsweise im Alltag folgende Dinge beitragen:

  • Liebe und respektvoller Umgang im Familienleben
  • Fairness bei Streitigkeiten (keine Beschuldigungen, sondern gemeinsam nach einer Lösung suchen)
  • keine abschätzigen Bemerkungen oder dumme Witze über Randgruppen oder auch Frauen/Männer (hier insbesondere taktlose Verallgemeinerungen wie „Alle Frauen/Männer sind…“)
  • keine Betonung des „Habens“ („Mein Haus, mein Auto, mein Boot“), sondern mehr Wert auf das „Sein“ (liebenswerter Charakter, kreative Ader)
  • ehrenamtliches Engagement der Eltern, die deutlich machen, dass es Dinge gibt, die so wichtig sind, dass man gerne auf Freizeit verzichtet

Werteerziehung ist ein allmählicher Prozess. Auch wenn Kinder die Regeln kennen, dauert es noch eine ganze Weile, bis sie in der Lage sind, sich auch daran zu halten.

 

Wir wünschen viel Erfolg bei ihrem wertvollen Erziehungsauftrag!

 

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Die Kunst des Zuhörens

„Ein Gespräch kann nur dann wirklich gelingen, wenn einer dem anderen aufmerksam zuhört.“

Liebe Kampfkünstler,

wenn wir miteinander reden, vermitteln wir viel mehr als nur die bloße Bedeutung der Worte. Das kennen wir Kampfkunstlehrer aus unzähligen Situationen auf der Matte – also im Unterricht – unserem Alltag. Und auch Sie kennen das nur zu gut, gilt gerade auch zuhause: Wir kommunizieren gleichzeitig auf mehreren Ebenen. Was wir sagen, ist vielschichtig und doppeldeutig. „Wenn die Sprache nicht stimmt, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist.“ Was sich anhört wie eine Regel aus einem modernen Kommunikationsseminar, hat in Wirklichkeit schon Jahrtausende auf dem Buckel, denn diese Weisheit stammt von Konfuzius. Trotzdem ist der Inhalt immer noch aktuell.

Das Wörtchen „nicht“ kommt gar NICHT an

Ihr Kind ist übermütig und veranstaltet einen Heidenlärm. Sie ermahnen es: „Sei doch nicht so laut!“, aber es passiert nichts – Ihr Kind scheint Sie gar nicht gehört zu haben. Kommunikationswissenschaftler haben herausgefunden, dass das „nicht“ im Satz oft gar nicht wahrgenommen wird. Beim Kind kommt nur der Rest an, hier z.B. das „laut sein“. Ihr Kind folgt viel eher, wenn Sie ihm genau sagen, was es tun soll, und nicht, was es nicht tun soll. So entsteht etwa mit der Bitte „sei bitte leise, damit ich telefonieren kann“ bei Ihrem Kind die Vorstellung von „leise sein“, und damit haben Sie die besseren Voraussetzungen, Ihr Ziel zu erreichen.

Klare Worte statt Wischiwaschi-Formulierungen

Hüten Sie sich jedoch vor ironischen Bemerkungen – sie verwirren Ihr Kind nur! Zum Schein das Gegenteil des Gemeinten zu sagen ist witzig, wenn alle Beteiligten verstehen, wie es gemeint. Kinder bis zum Schulalter können aber ironische oder auch sarkastische Bemerkungen noch nicht einordnen. Was davon nun ernst und was als Witz gemeint ist, bleibt ihnen unklar. So entsteht Verunsicherung und im schlimmsten Fall Misstrauen. Beispiel? – Wenn gerade etwas schief gegangen ist „Das hast du aber wieder toll gemacht“ sagen.

Sprechen Sie die Sprache Ihres Kindes

Wir müssen mit unseren Kindern auf Augenhöhe sprechen. Dazu reicht es nicht, einfach nur in die Knie zu gehen, wenn wir mit ihnen reden. Wir müssen auch ihre Sprache nutzen.

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Digitale Entgiftung

Jeder kennt ihn: den Griff zum Handy, ganz automatisch, fast aus Routine oder schlichter Langeweile. 

Wer aber ständig online und erreichbar ist, kann schlecht den Moment leben. Der kanadische Journalist Michael Harris nennt diesen Zustand „atmosphärische Unruhe“. Um gelassen zu werden und es zu bleiben, brauchen wir Auszeiten von Smartphone, E-Mail und Facebook. 

SIEBEN TIPPS FÜR DIE DIGITALE AUSZEIT: 

  1. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein: beim Essen das Handy wegzulegen. 
  2. Das Smartphone abends auf Flugmodus schalten. 
  3. Kein Tablet, kein Smartphone im oder neben dem Bett (außer, im Flugmodus und z.B. als Wecker). 
  4. Wenn Sie zum Griff zum Smartphone aus Routine neigen: Nehmen Sie sich vor, es für die nächsten zwei Stunden nicht anzufassen (versprochen, Sie werden nichts verpassen!). 
  5. Kein Facebook und keine E-Mails nach 21 Uhr. 
  6. Wie lange schaffen Sie es im Urlaub, auf Handy und E-Mails zu verzichten? Einen Tag? Eine Woche? 
  7. Legen Sie immer mal wieder einen  „Smartphone-Fastentag“ ein, z.B. am Wochenende.

 

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Der Moralkodex von Chuck Norris

TIPPS FÜR KAMPFKÜNSTLER 

In seiner ersten Autobiografie „The Secret Of Inner Strength“, die er zusammen mit Joe Hyams geschrieben hat, erzählt Chuck Norris seine Geschichte: Von der Kindheit im Mittleren Westen der USA, der Zeit in der Armee, wo er mit Tang Soo Do begonnen hat, seiner Wettkampf-Karriere und den Einstieg beim Film.

Auf den letzten Seiten gibt er jungen Wettkämpfern Tipps, die nicht nur in Kampfsport-Wettkämpfen zum Erfolg führen:

  • Sei in bestmöglicher körperlicher Verfassung
  • Stelle dir Erfolge vor deinem inneren Auge vor 
  • Glaube daran, dass du gewinnen kannst
  • Kontrolliere deine Atmung 
  • Schalte Stressfaktoren aus
  • Lerne aus deinen Fehlern 
  • Setze dir realistische Ziele
  • Mache deine Hausaufgaben – übe deine Techniken
  • Analysiere die Stärken deiner Gegner & bleibe cool 

 

CHUCKS MORALKODEX 

Außerdem beschreibt Norris seinen „Code of ethics“, seine persönlichen zwölf Gebote. Und die sind noch beeindruckender als einer seiner Roundhouse-Kicks. 

  1. Ich werde mich weiterentwickeln und mein Potential maximal ausschöpfen.
  2. Fehler der Vergangenheit vergesse ich. Weiter geht’s. Besser werden, jeden Tag!
  3. Mein Mindset ist stets positiv, was ich dann auch auf jede Begegnung mit Anderen anwende.
  4. Ich arbeite daran, dass Liebe, Glück und Treue in der Welt größer werden. Mir ist bewusst, dass kein Erfolg in anderen Bereichen die ausgewogene Balance im Alltag mit der Familie – zuhause – ersetzen kann.
  5. Ich werde mich fürs Gute im Menschen einsetzen und dass sich meine Mitmenschen bei jeder Begegnung wertgeschätzt fühlen.
  6. Wenn ich nichts Gutes über eine Person sagen kann, sage ich gar nichts über sie.
  7. Ich werde so viel Zeit dafür aufbringen, selbst besser zu werden, dass ich überhaupt keine Zeit habe, andere zu kritisieren.
  8. Ich werde mich immer genauso begeisterungsfähig für die Erfolge Dritter zeigen – so als wenn es sich um eigene Erfolge handeln würde.
  9. Ich reagiere unvoreingenommen auf anderer Leute Standpunkte, während ich zugleich an meiner eigenen Überzeugung festhalte.
  10. Egal welcher Persönlichkeit ich gegenüber stehe, ich zolle ihr grundsätzlich tiefen Respekt.
  11. Ich bleibe stets loyal gegenüber meinem Land, meiner Familie und meinen Freunden.
  12. Und ich setze mir mein Leben lang Ziele. Denn ebendiese Ziele und die damit verbundene positive Einstellung sind es, die meiner Familie, meinem Land und letztlich auch mir persönlich helfen werden.

 

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Gesundheit

Gesundheit MINEMA Puchheim

Gesundheit MINEMA Puchheim

Liebe Eltern,

diesen Monat geht es um das Thema Gesundheit.

Schnarchen und Übergewicht beeinflussen sich gegenseitig – das wissen wir aus vielen Untersuchungen, die bei Erwachsenen durchgeführt wurden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dies auch bei Kindern der Fall ist. 

Amerikanische Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston haben herausgefunden, dass Kinder, die schon in jungen Jahren schnarchten, als Jugendliche deutlich häufiger Übergewicht hatten. Zudem war ihr Bauchumfang deutlich vergrößert. Dies wird von Wissenschaftlern als besonders gefährlich angesehen. Denn gerade Bauchfett gilt als sehr riskant für die Gesundheit.

Doch wann schnarcht Ihr Kind wirklich, wann sind die nächtlichen Geräusche unbedenklich? Leidet es unter einem Infekt, dann brauchen Sie sich über die Schnarchgeräusche keine Gedanken zu machen. Diese werden durch eine verstopfte Nase aufgrund von Schnupfen verursacht. Anders sieht es aus, wenn Ihr Kind gesund ist. Dann spricht man von Schnarchen, wenn Sie in mindestens vier von sieben Nächten Schnarchgeräusche hören. 

Zurück zur Adipositas. Diese nimmt immer mehr zu – und schon recht junge Kinder sind immer häufiger übergewichtig, wenn nicht sogar wirklich fettsüchtig. Das Max-Planck-Institut hat jetzt herausgefunden, dass es eine ganz einfache Präventionsmaßnahme gibt: Gemeinsame Familienmahlzeiten. 

Die Forscher hatten zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Mannheim eine sogenannte Meta-Analyse durchgeführt, insgesamt 57 Studien mit über 200.000 Teilnehmern ausgewertet. Die Studien, die in die große Untersuchung mit einflossen, befassten sich mit dem Zusammenhang zwischen Familienmahlzeiten und dem Ernährungszustand der Kinder. Als Maßstab dienten dazu der Body Mass Index (BMI), die Menge an Obst und Gemüse, die täglich verzehrt wurden (Maß für gesunde Ernährung) und der Konsum von Limonaden und Süßgetränken, Fast Food, Snacks (Maß für ungesunde Ernährung). Hinzu kamen soziale Faktoren wie Alter, Art der Familienmahlzeit, Anzahl der anwesenden Familienmitglieder. Die Forscher fanden heraus, dass häufige Mahlzeiten in der Familie einen deutlich geringeren BMI und auch eine gesündere Ernährungsweise bei Kindern zur Folge haben.

Interessanterweise spielte es keine Rolle, ob nur ein Elternteil mit aß oder die Familie komplett um den Tisch saß, die Ergebnisse waren immer gleich. 

 

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Dankbar zu sein ist ein guter Lebensstil

Bitte und Danke – Respekt – Tischmanieren – Kleine Danke-Geschenke

Liebe Eltern,

es gehört zum guten Ton, andere zu grüßen, ihnen die Hand zu geben und in die Augen zu blicken. Genau deshalb geht es bei uns im Kampfkunstunterricht immer wieder um Respektübungen. Sie bringen unseren Schülerinnen und Schülern bei: Ich nehme den anderen wahr; du bist es mir wert. Alles andere wirkt hochnäsig.

Bitte, danke und gern geschehen sagen. Das sind nicht von ungefähr Beschleunigungsworte. Ständig anderen ins Wort fallen ist grob unhöflich. Es ist anstrengend, ständig darauf hinzuweisen, aber sozusagen alternativlos. Nicht an anderen vorbeiquetschen, sondern auch mal die Tür aufhalten. Pünktlichkeit ist eine Tugend und achtet die Zeitplanung anderer. Unser Unterricht beginnt daher immer pünktlich und endet ebenso. In den kommenden Wochen geht es bei uns um einen kleinen Knigge-Kurs. Schwerpunkt unserer Mattengespräche: Die Zauberwörter Bitte und Danke.

Und was bedeutet das große Wort Danke in der Erwachsenenwelt? Eine Expertin für gutes Benehmen ist Susanne Helbach-Grosser. Sie leitet das Institut Takt und Stil und rät: „Wer nicht Danke sagt oder sagen kann, verprellt selbst die besten Freunde. Es bleibt Enttäuschung zurück. Auch Kinder sollten dies bereits lernen: Wenn die Großeltern zum Geburtstag ein Geschenk schicken und hören dann nichts von dem betreffenden Enkel, sind sie enttäuscht und verlieren die Lust am Schenken. Und die Eltern schleppen dauernd ein schlechtes Gewissen mit sich herum, weil sie diese Nachlässigkeit ihres Sprösslings haben durchgehen lassen. Bei einer späteren Entschuldigung ist das Kind dann schon in den Brunnen gefallen. Wer sich nicht bedankt, schadet sich selbst.“

Aber, gibt Benimminstitutsleiterin Hellbach-Grosser zu bedenken: Unmöglich ist es, den Beschenkten, den Eingeladenen oder Bekochten beispielsweise nach einem Jubiläum oder nach einem kulinarischen Abend daran zu erinnern, dass sein Dank noch aussteht. Kommt dieser sehr spät – und mit schlechtem Gewissen – haben wir sein Ausbleiben natürlich noch gar nicht bemerkt…

Andererseits kann schon mal ein postalisch zugesandtes Präsent auf der Strecke bleiben und man ist doch neugierig, ob es überhaupt angekommen ist – also dann doch nachforschen? Ja, aber mit sehr viel Fingerspitzengefühl. Man sieht: Auch in der Erwachsenenwelt ist Danksagen ein heikles Thema.

Anders ausgedrückt, wenn ein Kind so sein darf wie es ist, mit all seinen Gefühlen, wenn es Erfahrungen sammeln darf und auf authentische Erwachsene trifft, die ihm ein gutes Vorbild sind, dann wird dieses Kind aufgrund einer tief empfundenen Dankbarkeit nichts lieber tun als auch „Danke“ zu sagen.

Wir freuen uns auf einen wertvollen Austausch.

 

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Kindererziehung und Schimpfwörter

Wertvolle Tipps zur Kindererziehung.

 

FRAGE: Mein Sohn J. wird demnächst vier Jahre alt. Eine seiner Lieblingsvokabeln ist leider „Arschloch“ (im Kindergarten aufgeschnappt). Er singt es, er brüllt es, er bindet es in fast jeden Satz mit ein – und er findet es urkomisch. Mein Mann und ich versuchen es zu ignorieren, denn laut diversen Ratgebern soll man nicht darauf eingehen. Aber es ist uns enorm peinlich, wenn er es in der Öffentlichkeit herausposaunt. Jetzt hat sogar die kleine Schwester A. (2 Jahre) ihren Wortschatz um diese Vokabel erweitert! Nun habe ich zwei Kinder, die beide dieses Wort benutzen, sich gegenseitig damit ansprechen. Und zu meinem größten Erstaunen weiß A. ganz genau, wie man dieses Wort benutzt. Wenn J. sie ärgert, schaut sie ihm ins Gesicht und brüllt ganz zornig: „Du A…loch!“ Was soll ich jetzt machen? 

Am Wochenende habe ich J. beiseite genommen und ihm ganz ruhig erklärt, dass wir dieses Wort nicht benutzen und niemanden so nennen, denn das ist nicht nett und man tut Menschen damit weh. Er lachte mich nur an und meinte. „Doch Mama, du A…loch!“ Mir geht die Puste aus – für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar. 

ANTWORT: Da Ignorieren und Erklären bisher nichts gebracht haben und es inzwischen so aussieht, als benutzen beide Kinder das Schimpfwort, um Sie zu provozieren, müssen Sie doch zu einer anderen Strategie greifen. 

Erklären Sie beiden Kindern noch einmal, dass Sie und Ihr Mann sich das Schimpfwort nicht mehr anhören wollen und deswegen beim ersten „A…loch“, das fällt, entweder den Raum verlassen oder aber das betreffende Kind in sein Kinderzimmer bringen werden, wo es A…loch sagen darf, so viel es mag – aber nur bei geschlossener Türe. So wird das „schöne“ Schimpfwort bald uninteressant, weil sich niemand mehr darüber aufregt und die Kinder sich damit selbst ein Bein stellen. Statt vermehrte Aufmerksamkeit der Eltern zu provozieren, wird ihnen zukünftig die gesamte Aufmerksamkeit entzogen. 

Es könnte sein, dass Ihre Kinder – in einem verzweifelten Versuch, doch noch Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen – auch im Kinderzimmer so laut schreien, dass Sie das „A…loch“ nicht überhören können. Für diesen Fall sollten Sie die Musik so laut aufdrehen, dass auch das schreiende Kind im Kinderzimmer hört: „Ah, Mama/Papa hört mir ja gar nicht zu. Die/der hört jetzt Musik.“ Wenn man sich umsonst die Lunge aus dem Leib plärrt und es nutzt nichts, kann man es auch ganz sein lassen. 

Für J. gäbe es noch eine andere Strategie, die mit einem Wegfall von Vergünstigungen arbeitet: Kündigen Sie einen Ausflug oder Schwimmbadbesuch für das kommende Wochenende an. Geben Sie Ihrem Sohn zehn Spielsteine oder kleine Geldmünzen und erklären Sie ihm, dass Sie künftig für jedes „A…loch“ eine(n) davon wegnehmen werden. Wenn bis zum Wochenende alle Steine/Münzen weg sind, kann der Ausflug leider, leider nicht stattfinden. Wir denken, damit wird das Wort A…loch doch bald seinen Reiz verlieren. 

 

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Podcast: 10 Schritte

10 Schritte die dein Leben verändern. Oder, eine kleine Gebrauchsanweisung für mehr Optimismus, für mehr Glück, für mehr Zufriedenheit. Ich wünsche viel Inspiration beim Anhören 🙂

 

Du hast größeres Interesse an Persönlichkeitsentwicklung? Hier habe ich einen sehr wertvollen Link mit Buchempfehlungen für dich: http://chngmkr.de/buchempfehlungen

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So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

Neben viel Liebe ist auch etwas Know-how erforderlich, um Ihr Kind zu einer selbstbewussten, fröhlichen und lernwilligen Persönlichkeit zu erziehen. Das erforderliche Wissen liefert Ihnen dieser Beitrag. Als Extra: Unsere „Übersetzungshilfe“, damit Sie Ihr Kind nicht ent-, sondern ermutigen! 

Der bekannte Kinderpsychologe Rudolf Dreikurs stellte immer wieder fest, dass ungezogene und sozial auffällige Kinder vor allem unglückliche Kinder sind, die Ermutigung brauchen und nicht weiter durch Tadel oder Demütigung entmutigt werden dürfen. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Mit den folgenden Grundsätzen machen Sie Ihr Kind stark und selbstbewusst. 

LIEBEN SIE IHR KIND, WIE ES IST, UND SEHEN SIE ES POSITIV! 

Zeigen Sie ihm Ihre Liebe durch viel Körperkontakt (umarmen, schmusen, gemeinsam toben) und zusammen verbrachte Zeit. Interessieren Sie sich für das, was ihm gerade besonders wichtig ist. Machen Sie die Liebe zu Ihrem Kind nicht von seinem Wohlverhalten oder seiner Leistung abhängig. Nehmen Sie Ihr Kind an, wie es ist, auch – oder gerade dann – wenn es Ihren Vorstellungen nicht entspricht, weil es z.B. ein so genanntes Schreibaby oder extrem dickköpfig ist. 

HABEN SIE RESPEKT 

Achten Sie die Gefühle Ihres Kindes und akzeptieren Sie in weniger wichtigen Dingen durchaus auch mal das eine oder andere „Nein“. Dies gilt besonders für „erzwungene Zärtlichkeit“: Kein Kind sollte dazu gezwungen werden, Küsschen zu geben, wenn es das nicht selbst möchte. Betrachten Sie Ihr Kind als Partner und lassen Sie es so oft wie möglich selbst entscheiden oder beziehen Sie es in Ihre Entscheidungen mit ein, z.B. wohin der nächste Sonntagsausflug geht. 

Und: Belügen Sie Ihr Kind niemals, das würde das Vertrauensverhältnis empfindlich stören! 

GLAUBEN SIE AN IHR KIND 

Manche Kinder haben eine falsche, zu negative Meinung von sich selbst. Sie sind mutlos geworden und geben schnell auf, wenn etwas nicht gleich gelingt oder nicht so perfekt wird, wie sie es sich erwartet haben. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, sich selbst wieder positiver zu sehen, indem Sie fest an seine Stärken glauben. Wenn Ihr Kind täglich spüren kann, dass Sie ihm zutrauen, ohne Hilfe auf dem Klettergerüst herumzuturnen, sich selbst anzuziehen oder ohne Ihre Hilfe den Tisch zu decken, dann wird es diese Aufgaben tatsächlich besser bewältigen. Allerdings wirken sich negative Überzeugungen – im Sinne der „selbst erfüllenden Prophezeiung“ – auch genauso negativ auf Ihr Kind aus. Versuchen Sie daher, Ihrem Kind kein „Etikett“ aufzukleben wie Tollpatsch oder Heulsuse. Das würde nur dazu führen, dass es sich erst recht ungeschickt vorkommt und besonders oft stolpert oder dass es, um Ihren Überzeugungen gerecht zu werden, noch häufiger weint. 

GÖNNEN SIE IHM ERFOLGS-ERLEBNISSE UND FÖRDERN SIE SEINE SELBSTSTÄNDIGKEIT 

Natürlich kostet es Zeit und Nerven, wenn Ihr Dreijähriger seine Jacke partout selbst zuknöpfen möchte, es wieder und wieder mit den widerspenstigen Knöpfen aufnimmt – und dann vielleicht ein Knopfloch auslässt, und alles sitzt schief. Aber was ist das eigentlich gegen seinen Stolz, es „ganz alleine“ geschafft zu haben! Lassen Sie Ihr Kind seine eigenen Erfahrungen machen. Schlüpft Ihre 4-jährige Tochter öfter mal verkehrt in die Schuhe, können Sie zunächst abwarten, ob sie nicht selbst merkt, dass es „andersherum“ viel bequemer wäre. Stellt sie es nach zwei bis drei Minuten nicht selbst fest, können Sie immer noch fragen: „Wie wäre das eigentlich, wenn du die Schuhe mal andersherum anziehen würdest? Würde das deinen Füßen besser gefallen?“ 

VERLANGEN SIE NICHT ZU VIEL 

Viele Eltern erwarten zu viel von ihren Kindern. Perfektionismus und zu hohe Erwartungen produzieren aber oft Misserfolge und damit Entmutigung. Sehen Sie also z.B. großzügig darüber hinweg, wenn Ihr Kind beim Hausputz hilft und das Ergebnis nicht perfekt ist oder irgendwo auf dem Boden eine Wasserpfütze entstanden ist. Verkneifen Sie es sich möglichst, im Beisein Ihres Kindes nachzubessern, z.B. die Fensterscheibe noch mal nachzupolieren oder das mühevoll gemachte Bett selbst richtig glatt zu streichen.

LERNEN SIE DIE SPRACHE DER ERMUTIGUNG 

Wählen Sie Formulierungen, die das Selbstvertrauen stärken. Beispiele dafür finden Sie – nach Altersgruppen geordnet – in der Tabelle. Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas gut gemacht hat – aber bitte nur, wenn Sie das Lob wirklich ernst meinen! 

FÖRDERN SIE DIE KREATIVITÄT IHRES KINDES 

Zu viele Regeln und Verbote hemmen nur die Neugier und Spontaneität Ihres Kindes. Unterstützen Sie nach Möglichkeit seine Einfälle und Ideen. Wer sagt denn, dass der Besen aus dem Kinderputzzeug nur zum Kehren gut ist? Will Ihr Kind ihn als Angel, als Schwert oder als Teil einer Absperrung für die Bauernhoftiere benutzen, so sollten Sie es gewähren lassen und sich über so viel Einfallsreichtum freuen. 

 


„ÜBERSETZUNGSHILFE“ FÜR DIE ALTERSGEMÄSSE ERMUTIGUNG 


KLEINKINDER IM ZWEITEN UND DRITTEN LEBENSJAHR 

Ihr Kleinkind hat soeben versucht, einen Stuhl zu erklettern, ist dabei gestürzt (ohne sichtbare Verletzung) und will weinend getröstet werden. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie nehmen es auf den Schoß, trösten es ausgiebig und sagen: „Lass das lieber, sonst fällst du noch mal runter!“ (Dadurch traut sich Ihr Kind mit der Zeit immer weniger zu.) 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie trösten es kurz und sagen: „Ja, das hat ein bisschen wehgetan. Versuch es gleich noch einmal!“ Halten Sie eventuell den Stuhl fest, damit er beim Klettern nicht umkippt. 


KINDERGARTENKINDER 

Ihr Kind hat ein Bild gemalt und kommt damit stolz zu Ihnen, um es herzuzeigen. Sie können aber nicht erkennen, was es darstellt. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie betrachten das Bild von allen Seiten und fragen: „Was soll das denn sein?“ – „Ach, ein Auto! Ich zeig dir mal, wie man ein richtiges Auto malt!“ 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie sehen sich das Bild interessiert an und sagen: „Schön, dass dir das Malen so viel Spaß macht. Hast du Lust, mir das Bild genauer zu erklären?“ 


Tipp: Sehen Sie die vermeintlich schlechten Eigenschaften Ihres Kindes doch in einem neuen, positiven Licht – dann fällt Ihnen das Annehmen viel leichter!

  • Ihr Kind ist nicht stur, sondern eben willensstark.
  • Es ist nicht unordentlich, sondern kreativ. Es ist keine „Quasselstrippe“, sondern kommunikativ.
  • Ein Schreibaby ist eben besonderes sensibel, kann aber als Kleinkind sogar „unkompliziert“ sein!

MINEMA Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim

089 74054315

Podcast – Das Gesetz von Saat und Ernte

Das Gesetz von Saat und Ernte ist eines der am einfachsten zu verstehenden Naturgesetze. Ob wir daran glauben, oder nicht. Die Naturgesetze gelten für alle Menschen. Du bekommst was du säst. Was möchtest du säen? Was möchtest du ernten. Es ist deine Entscheidung. Be a Changemaker. Du machst den Unterschied 🙂

 

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Motivation – 7 Tipps für Eltern

Die Leute sagen oft, dass Motivation nicht anhält. Naja, das macht das Duschen auch nicht – deshalb empfehlen wir es ja täglich. Zig Ziglar

Liebe Eltern,

Kinder zu Bewegung zu motivieren ist ganz einfach. Man unternimmt etwas. Fährt gerade jetzt im Winter zu uns in die Kampfkunstschule. Und zum Eislaufplatz, in Erlebnisbäder. Zum Schlittenfahren braucht es auch nicht viel Motivation. Und wenn es nicht schneit? Dann ist Kreativität gefragt: Kinder in die Hausarbeit mit einbeziehen zum Beispiel – das geht immer. Wir wünschen Ihnen daher mit diesem Elternbrief nicht nur ein frohes Fest und ein frohes Neues. Sondern auch, dass es im nächsten Jahr so vital weitergeht, wie gerade alle dieses Jahr gemeinsam beenden. Vielen Dank, dass Sie Ihr/e Kind/er über die vergangenen zwölf Monate so regelmäßig zum Kampfkunstunterricht gebracht haben und Danke einfach dafür, dass Sie bei uns sind und uns Ihre Kinder anvertrauen.

Auch in diesem Monat möchten wir in den Mattengesprächen ein konkretes Thema behandeln. Diesmal ist das: Motivation. Wenn wir Erwachsene unmotiviert oder lustlos sind und einfach mal null Bock haben, machen wir uns spätestens an Silvester unsere Gedanken und nehmen uns vor, unsere Vorsätze umzusetzen.

Bei unserem Nachwuchs scheint dies – im Gegenteil – völlig anders zu sein: Kinder und Jugendliche sind niemals grundsätzlich unmotiviert, sondern immer von Natur aus motiviert. Den erneuten Beweis hat dafür wieder die vor kurzem veröffentlichte Verbraucher-Analyse der Axel Springer AG und Bauer Media Group offenbart. Laut dieser Studie sind die 12- bis 17-Jährigen weder desinteressiert noch planlos. Der Punkt ist, dass wir akzeptieren müssen, dass junge Menschen zumeist anders motiviert sind, als wir selbst. Den inneren Antrieb von Jugendlichen erkennt man, wenn man ihnen zuhört.

Der Bildungsexperte Daniel Bialecki hat sich kürzlich auf der Lernplattform „scoyo“ ebenfalls zu unserer vorgestellten Lebenskompetenz geäußert und verrät in sieben Tipps, wie sie die Kids motivieren können.

SIEBEN TIPPS

  1. Schule nicht zum dominanten Thema machen! Das Zuhause sollte für ein Kind ein sicherer Hafen sein, in dem es sich entspannen und vom Schulalltag erholen kann.
  2. Pausen gönnen! Kinder nicht zu lange am Stück lernen lassen und immer wieder auch Zeit für Hobbys und Freunde einplanen. Wenn die „School-Life-Balance“ im Gleichgewicht ist, steigt die Lernmotivation.
  3. Entscheidungsspielraum einräumen! Dem Kind die Entscheidung überlassen, wann und wo es lernen will – und auf welche Weise es seine Lernziele erreichen will.
  4. Anregungen geben! Eltern sollen ihren Kindern helfen, sie beim Lernen begleiten und ihnen Anregungen geben. Aber sie sollten nicht zum Ersatzlehrer werden – das kann die Beziehung belasten.
  5. Schulinhalte in den Alltag integrieren! Beim Backen rechnen, anhand von Nachrichten historische Zusammenhänge erklären, viel in der Natur und in Museen unterwegs sein – Lerninhalte lassen sich auf diese Weise häufiger als gedacht beiläufig vermitteln.
  6. Selbstbewusstsein stärken! Kinder brauchen Anerkennung, Erfolgserlebnisse und Wertschätzung – gerade außerhalb des Schulalltags.
  7. Nicht nur bei Erfolg loben! Kinder sollten für ihr Engagement gelobt werden – selbst bei einem Misserfolg. So lernen sie, nicht leicht aufzugeben und dass Fehler und Herausforderungen zum Leben dazugehören.

Bonustipp:

Das Lernen strukturieren! Ziele für einen bestimmten Zeitraum werden am besten in einem Lernplan festgelegt. Sobald die Ziele abgehakt sind, gibt’s eine Belohnung. Das motiviert!

 

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10 Schritte die dein Leben verändern

Eine kleine Gebrauchsanweisung für mehr Optimismus, Glück und Zufriedenheit.

  1. Ziele setzen: Nur wenn wir wissen, was wir erreichen wollen, können wir den richtigen Weg einschlagen und diesen konsequent verfolgen.
  2. Positiv denken: Es sind nicht äußere Umstände, sondern es ist unsere Einstellung, die darüber bestimmt, wie wir uns fühlen. Wir haben die Kraft, unangenehme Situationen neu zu bewerten.
  3. Richtig üben: Wir müssen nicht alles wissen, sondern das, was wirklich zählt. Trainieren wir deshalb bewusst die Dinge, die uns bereichern.
  4. Zeit nutzen: Führt uns das, womit wir den Tag verbringen, zu einem erfüllten Leben? Sind wir bereit, uns anzustrengen, um etwas zu erreichen?
  5. Kräfte bündeln: Horchen wir öfter in uns hinein, um nachzuspüren, was unser Körper gerade braucht. Regelmäßige Pausen sind wichtig, damit wir Aufgaben mit neuer Energie meistern können.
  6. Träume leben: Alles ist erlaubt, denn Wünsche inspirieren unsere Seele. Hören wir auf damit, uns selber Grenzen zu setzen, uns einzuschränken.
  7. Gutes tun: Jedes Lächeln, das wir aussenden, kehrt zu uns zurück. Wir beschenken uns selbst, wenn wir achtsam sind und unsere Mitmenschen beschenken – durch Worte, Gesten und Taten.
  8. Verantwortlich handeln: Die Vergangenheit ist vergangen. Doch wenn wir jetzt unser Bestes geben, können wir die Zukunft beeinflussen.
  9. Hindernisse annehmen: Wir haben die Wahl zwischen aufgeben und Lösungen finden. Scheint es noch so schwer: Es gibt immer eine Lösung.
  10. An sich glauben: „Ich schaffe das!“ sollte unser wichtigster Satz sein. Der Glaube an uns selbst vertreibt Wolken – und lässt Wunder geschehen.

 

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Engagement in der Schule

Liebe Eltern,

Engagement – das ist die Lebenskompetenz, um die es in den kommenden vier Wochen gehen wird. In unseren Mattengesprächen wollen wir sprechen über die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Wir hören es immer wieder (gerne): Viele Kinder wollen etwas Sinnvolles tun. Und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Genau das passt zum Vorbildsein, zur Schwarzgurteinstellung, die wir in der Kampfkunstschule leben. Aber nicht nur für Natur und Umwelt, andere Kinder, Arme, Kranke und ältere Menschen kann man sich schon von klein auf einsetzen. Auch für sein eigenes Weiterkommen in der Schule sollte man eine gesunde Portion Engagement aufbringen.

Welche Themenfelder genau wir im Unterricht besprechen werden, haben wir für Sie in der rechten Spalte aufgeschlüsselt. Im vorliegenden Elternbrief aber wollen wir uns – auch weil wir hierzu häufig Feedback aus der Elternschaft erhalten – noch mal näher mit der letztgenannten Engagementart auseinandersetzen: Engagement für die Schule!

Daher haben wir Ihnen zehn Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, das Gelernte zu üben und besser zu verstehen. Gerade für die eigene Zukunft sollte man ganz besonders großes Engagement an den Tag legen, nicht wahr? Wie genau kann Ihr Kind sich zum Beispiel in der Klasse engagieren oder wenn es um seine Hausaufgaben geht?

Manche Kinder haben Probleme, regelmäßig und gewissenhaft ihre Hausaufgaben zu erledigen. Eltern sollten sich für die Hausaufgaben ihrer Kinder interessieren. Und wenn die Aufgaben zu Hause erledigt werden, dann sollten sie ein Umfeld schaffen, in dem die Kinder ungestört ihre Arbeiten machen können. Auf keinen Fall aber sollten sie ständig helfen oder gar die Aufgaben selber lösen.

10 TIPPS FÜR MEHR ENGAGEMENT IN SACHEN HAUSAUFGABEN

  1. Ein fester Arbeitsplatz ist wichtig, am besten ein eigener Schreibtisch im Kinderzimmer. Dort sollte gutes Licht herrschen. Tischplatte und Stuhl sollten auf die Größe des Kindes angepasst werden können.
  2. Die beste Zeit für die Hausaufgaben ist nicht direkt nach dem Essen, sondern etwa 90 Minuten danach. Kinder sollten selbst entscheiden können, wann sie am Nachmittag am besten Hausaufgaben machen können. An die eigene Planung müssen sie sich dann aber auch halten.
  3. Ein Wochenplan, in dem die Schulstunden und Hobbys stehen, hilft. In ihn wird die Hausaufgabenzeit für jeden Tag eingetragen. Das erspart lästige Diskussionen.
  4. Ein Schreibtisch füllt sich schnell mit allem, was im Kinderzimmer herumliegt: Zettel, Bücher, Comics, Spielzeug. Zum Lernen ist das schlecht. Der Tisch für die Hausaufgaben sollte immer aufgeräumt sein. Bunte Ablagekörbe, Schnellhefter und Ordner helfen bei der Organisation. Und sie sehen auch noch schön aus.
  5. Wenn Kinder in der Ganztagsbetreuung Hausaufgaben machen, sollten Eltern sie danach zu einer bestimmten Zeit kontrollieren. Dann kann man auch über den verteilten Elternbrief oder in der Schule anstehende Veranstaltungen sprechen. Dieser Check sollte möglichst zur gleichen Uhrzeit stattfinden.
  6. Manche Kinder können mit Musik besser Hausaufgaben machen. Es sollte aber leise, harmonische Musik sein, keine harten Rhythmen.
  7. Wenn man länger an den Hausaufgaben sitzt, sollte man jede halbe Stunde eine Pause einlegen. Das Kind sollte aufstehen, möglichst etwas frische Luft schnappen und etwas trinken. Nicht ans Smartphone gehen!
  8. Apropos Handy: Bitte Ton aus und weglegen! Wenn ständig Nachrichten eingehen, stört das die Konzentration sehr.
  9. Eine Recherche am Computer sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam unternehmen – damit das Kind nicht auf ungeeigneten Seiten landet und damit es sich im Netz nicht verliert.
  10. Über eine kleine Belohnung – für so viel Engagement – freuen sich Kinder immer.

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Erfolg – der Podcast

In der heutigen Podcast-Folge geht es um das Thema ERFOLG. Der Mensch setzt sich von Anfang an Ziele und verfolgt diese. Schau dir Kleinkinder an, die gerade laufen lernen. Sie setzen sich ein großes Ziel. Klappt es von Anfang an? Nein. Haben Sie Misserfolge? Ja. Geben Sie auf? Nein. Sich machen weiter. Und wie war es mit dem Erfinder der Glühbirne? Hat er die Glühbirne beim ersten Versuch geschaffen? Hatte er Fehlschläge? Was heißt das alles für dein Leben?

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Angst

Liebe Eltern,

in diesem Monat steht Halloween an. Absolute Hochsaison für Hexen, Gespenster und alle, die sich gerne gruseln. Vor allem Kinder verkleiden sich am 31. Oktober auch hierzulande sehr gerne.

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Es sei die einzige Nacht des Jahres, so glaubten die Menschen damals, in der Hexen und Geister leibhaftig auf der Erde herumspukten. Mit anderen Worten: Es geht ums Erschrecken, ums Angsteinjagen.

Auch wir wollen uns in den kommenden vier Wochen mit dem Thema Angst befassen. Angst ist ein normales Gefühl und gehört zum Leben. Sie stellt ein wichtiges Signal dar, das vor einer möglichen Gefahr warnt. Daher: Tun Sie Ängste niemals leichtfertig ab. Verkneifen Sie sich auch lapidare Bemerkungen wie „Blödsinn, Monster und Gespenster gibt es doch gar nicht!“, und lachen Sie ihr Kind niemals wegen seiner Angst aus.

Es gibt vielerlei Ängste, die jedes Kind im Laufe seiner Kindheit erlebt wie etwa die Angst vor der Dunkelheit, vor dem Alleinsein, vor lauten Geräuschen, fremden Menschen, Tieren, dem Zahnarzt oder einem Gewitter usw. Hinzu kommt, dass aufgrund ungünstiger Lebensumstände Ängste entstehen können. So können Ängste auftreten, wenn das Kind sich durch die Geburt eines Geschwisterchens vernachlässigt fühlt, Sie als Eltern sich häufig streiten oder sich trennen, ein Elternteil jähzornig ist, ein Elternteil stirbt oder die Eltern selbst sehr ängstlich sind.

BESONDERS WICHTIG: STÄRKEN SIE DAS SELBSTWERTGEFÜHL IHRES KINDES
Die Ärztin Dr. med. Andrea Schmelz rät dazu, das Selbstbewusstsein Ihres Kindes zu stärken: „Nutzen Sie erkennbare Stärken Ihres Kindes und fördern Sie diese. Stichwort: Erfolgserlebnisse! Am Kampfkunstunterricht nimmt Ihr Kind schon regelmäßig teil. Wie sieht es ferner mit sozialen Aufgaben aus (z.B. Pflege eines Tiers, Aufgaben im Haushalt)? Damit Ihr Kind nicht überfordert wird, sind maximal zwei zusätzliche Aktivitäten zu Kindergarten oder Schule sinnvoll.“

Dr. Schmelz weiter: „Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, seine Ängste zu verarbeiten. Lassen Sie es malen und sprechen Sie dann mit ihm über seine Bilder oder lesen Sie ihm Märchen vor, die das Thema Angst behandeln, z. B. Hänsel und Gretel. Und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Haben Sie selbst beispielsweise panische Angst vor Spinnen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Kind ähnliche Ängste entwickelt. Hat Ihr Kind Angst vor Hunden, bessert sich diese allmählich, wenn es spürt, dass Sie keine Angst haben und sicher mit einem (bekannten) Hund umgehen können.“

„Achten Sie darauf, was Ihr Kind im Fernsehen sieht. Alles, was es hier sehen kann, ist für ein Kind real. Vieles überfordert Ihr Kind, selbst wenn es noch gar nicht angeben kann, dass es vor diesem oder jenem Angst hat. Sehen Sie am besten immer mit Ihrem Kind gemeinsam fern oder nehmen Sie geeignete Sendungen auf Video auf. Geben Sie Ihrem Kind Hilfen an die Hand und entwickeln Sie gemeinsam Lösungsvorschläge. Kinder sind nicht nur beim Erfinden von Monstern sehr kreativ. Oft fallen ihnen auch Möglichkeiten ein, sich zu schützen – sei es, dass sie sich eine Maske oder einen Umhang basteln, die sie unsichtbar machen oder beschützen, oder dass sie ihren Lieblingsdino neben das Bett stellen, damit der das Monster erschreckt“, so die Ärztin abschließend.

 

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Erfolg

Liebe Eltern,

in diesem Elternbrief wird es diesmal wissenschaftlich. Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit einer These, die wohl Viele unterschreiben können: Die Erziehung eigensinniger Kinder kann anstrengend sein. Die gute Nachricht ist: Sturheit ist ein Indikator dafür, wie erfolgreich das Kind im Leben wird. So das Ergebnis einer amerikanischen Langzeitstudie. Und da sind wir auch gleich beim Thema: In den Mattengesprächen geht es diesmal um „Erfolg“.

Zurück zur Studie: Die Forscher versuchten dabei, den Einfluss von Charaktereigenschaften wie Fleiß, Sorgfalt oder auch Trotz auf den späteren beruflichen Erfolg herauszufinden. Das überraschende Ergebnis: Die störrischen und Regeln ignorierenden Kinder kamen weiter. Die Wissenschaftler vermuten, dass solche Kinder bereits in der Schule wettbewerbsorientierter sind und sich deshalb bessere Noten erkämpfen.

Fakt ist aber ebenso: Auch unangepasste Kinder müssen lernen, das Gleichgewicht zu halten. Genau deshalb beschäftigen wir uns in den kommenden vier Wochen mit ebendieser wichtigen und richtungsweisenden Lebenskompetenz.

Die Tageszeitung DIE WELT berichtete übrigens im vergangenen Jahr über die amerikanische Studie: „Auch wenn die Wissenschaftler einen starken Zusammenhang zwischen Sturheit und Erfolg zeigen können, reicht das nicht. Wohlhabende Eltern und Intelligenz, das zeigt die Studie, sind ebenfalls starke Vorhersagen für ein glückliches, erfolgreiches Leben.“

In Neuseeland wiederum wurde eine ganz andere Langzeitstudie vorgestellt, bei der die Teilnehmer ab dem 3. Lebensjahr bis zum 30. Lebensjahr kontinuierlich beobachtet und befragt wurden. Die Forscher konnten hier belegen: Am erfolgreichsten schnitten die Kinder ab, die schon in ganz jungen Jahren über ein hohes Maß an Selbstbeherrschung verfügten.

Zwei Studien, ein großes Fragezeichen. Daher haben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps – betrachtet durch unsere erfahrene Schwarzgurt-Brille – zusammengestellt. Was können Sie besonders richtig machen, damit Ihr Kind erfolgreich wird?

Der Weg ist das Ziel

Loben Sie viel. Auch wenn die Bemühungen Ihres Kinds nicht immer zum erhofften Ziel führen. Es ist keine Schande, wenn man etwas zumindest versucht hat. Unser Motto lautet: „Besser werden. Jeden Tag.“ So bauen Kinder langfristig mehr Selbstvertrauen auf.

Erst wer einen Fehler zweimal macht, hat einen Fehler gemacht

Vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs: Aus Fehlern lernt man. Das nimmt ihm die Angst vorm Scheitern. Zeigen Sie ihm stattdessen auf: Fehler dürfen passieren, ja! Aber was ist der Lerneffekt und was kann beim nächsten Mal besser gemacht werden?

Übung macht den Meister

Spornen Sie Ihr Kind dazu an, am sprichwörtlichen Ball zu bleiben. Zum Beispiel in Sachen Kampfkunstunterricht. Lehren Sie: Regelmäßiges Üben führt zum Erfolg. Ganz ohne Druck.

Biss haben

Die Psychologin Angela Duckworth hat in einer weiteren Untersuchung herausgefunden: Wer Biss hat, also die Tendenz, sich für sehr langfristige Ziele zu interessieren und anzustrengen, der bringt es weit im Leben. Kinder zu ermuntern, sich eine Zukunft vorzustellen, die sie erschaffen wollen. Biss haben – das heißt auch, sich langfristige Ziele zu setzen. Und da geht es auch um visionäres Denken. Darum, seine Kinder sowohl zu Träumern als auch zu Machern zu erziehen.

 

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Für das beste Schuljahr aller Zeiten, so macht Schule Spaß

Schule macht Spaß

UNSERE ERFOLGS-TIPPS FÜR ELTERN

 

Arbeitsplatz, der Lust aufs Lernen macht

Der Arbeitsplatz ist nicht zu unterschätzen. Wer arbeitet schon gerne an einem dunklen, unaufgeräumten Platz? Die beste Lernatmosphäre: Hell, ruhig, viel Platz, wichtige Bücher in der Nähe, gemütlicher Schreibtischstuhl.

Rituale sorgen für Ruhe

Es lernt sich besser, wenn Ihr Kind, immer wenn es sich an den Schreibtisch setzt, ein paar Dehnübungen macht. Dazu ein Gute-Laune-Lied hören oder einfach ein Glas Saft trinken. Dann geht’s los. Besser geht lernen, wenn die Inhalte in kleine Häppchen aufgeteilt werden.

Fakten lernen – Schritt für Schritt

Schon mal von der Loci-Methode gehört? Hier geht es darum, Fakten mit Gegenständen zu verbinden. Dafür nimmt Ihr Kind seine Lernunterlagen und macht einen Spaziergang durchs Haus. Jedem markanten Punkt (z.B. das Sideboard im Flur) auf seinem Weg ordnet es eine bestimmte Vokabel zu.

Raus und spielen!

Was das mit Lernen zu tun hat? Viel! Denn beim Spielen verarbeiten Kinder das Gelernte und toben gleichzeitig ihren Kopf frei. Es macht keinen Spaß und keinen Sinn, wenn sich Schulkinder stundenlang mit ihrem Lernstoff quälen. Achten Sie auf genug Ausgleich: Freunde treffen und Hobby nachgehen.

Auffälliges Lernmaterial

Treiben Sie es ruhig bunt. Weil: Durch die auffällige Gestaltung wichtiger Infos mit Textmarkern und Post-Its etc. lernen wir besser. Weitere Tipps: Bilder ausdrucken, kleine Zeichnungen anfertigen, Zeitstrahl erstellen, prägnante Überschriften wählen.

 

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Lernen lernen

Liebe Eltern,

die Sommerferien laufen auf Hochtouren. Bald geht es wieder in die Schule. Das führt uns unweigerlich zu der Frage: Was können wir auf der Matte, Sie zuhause und die Kinder in den Ferien tun, damit der Nachwuchs fit ist fürs neue Schuljahr?

Genau darum soll es in den nächsten vier Wochen gehen. Gemeinsam wird uns gelingen, den Kids das richtige Verhalten beizubringen, das allen das Familienleben leichter macht. Klar… dazu gehören auch lernfördernde Bedingungen und Kampfkunsttugenden wie Rücksicht, Mitgefühl und angemessene Lautstärke.

Der Diplompsychologe und Lehrtherapeut für Verhaltenstherapie, Dr. Fritz Jansen, und die approbierte Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Uta Streit, haben dieses Konzept (IntraActPlus) in 20 Jahren gemeinsamer Arbeit entwickelt. Und wie das aussieht, wollen wir Ihnen in diesem Elternbrief gerne vorstellen.

Lernen lernen

Eine richtige Lernatmosphäre schaffen – das hat auch viel mit Disziplin zu tun. Also: Mit Gewohnheiten.
Mit Ritualen. Wie geht das?

  • Führt Ihr Kind ein Hausaufgabenheft? Auch auf der weiterführenden Schule?
  • Trägt es wichtige Termine in einen Kalender ein?
  • Ist Ihr Kind Ablenkungen ausgesetzt? Schluss mit störenden Geräuschen. Am besten lernt es sich, wenn es mucksmäuschenstill ist.
  • Beobachten Sie Ihr Kind, ob es sich dazu hinreißen lässt, aus dem Fenster auf die spielenden Nachbarskinder zu schauen.
  • Beseitigen Sie herumliegendes Spielzeug.
  • Liegen alle Bücher, Hefte und Arbeitsblätter griffbereit?
  • Stellen Sie den Schreibtisch so in den Raum, dass Ihr Kind die Tür im Blick behalten kann und nicht ständig von hinten überrascht wird.
  • Wie ist die Körperhaltung Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes?
  • Ist der Schreibtisch aufgeräumt?
  • Liegt ein Block parat, um immer mal wieder Einfälle und Gedanken für später notieren zu können?
  • Beherrscht Ihr Kind all diese Regeln aus dem Effeff?

 

Damit erfolgreiches Lernen wirklich funktioniert, ist es wichtig, dass auch Sie, liebe Eltern, Selbstbewusstsein in dieser Sache entwickeln. Gestehen Sie Ihrem Kind also so viel Zeit zu, wie es für die Aufgaben wirklich braucht. Tatsache ist nämlich, dass exakt jenes wiederholte Verhalten dazu führen wird, dass der Lernerfolg von allein kommt. Das passiert ganz automatisch. Früher oder später wird bewusste Anstrengung gar nicht mehr gebraucht. Zum Abschluss haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt:

Führen Sie Wiederholungen ein

Wie sagte einst Bruce Lee? „Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat.“ Schwierige Aufgaben lassen sich mit der Zeit immer leichter lösen, wenn sie häufig und ausreichend lang wiederholt werden. Zuhause lässt sich das viel besser im Blick behalten als in der Schule.

Aufgaben sortieren

Grundsätzlich gilt: An den Anfang eher leichte Aufgaben stellen, in der Mitte schwere lösen, zum Schluss wieder mit leichteren Übungen aufhören. Ganz wichtig: Aufgaben, die besonders ungern erledigt werden, möglichst zu Beginn lösen.

Wochenenden nutzen

Wochenenden und die Sommerferien (vor allem morgens!) eignen sich hervorragend zum Üben und Lückenschließen. Warum? Weil der Kopf ausgeruht und aufnahmefähig ist. Ihr Kind wird das sicher anders sehen, aber manchmal sind unpopuläre Entscheidungen auf Elternseite einfach notwendig.

 

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Unsere 5 Stärke-Tipps für starke Kinder

Liebe Eltern,

Kampfkunst-Kinder reden nicht geringschätzig über sich. Sie stecken voller Selbstbewusstsein. Sie trauen sich viele Dinge zu, sind alles andere als schüchtern und vor neuen Aufgaben haben unsere starken Kids ebenso wenig Angst wie vor der Schule. Wir wollen in den kommenden Wochen exakt dort ansetzen. In unseren Mattengesprächen geht es diesmal um: Stärke.

UNSERE 5 STÄRKE-TIPPS:

Stärken stärken – von Anfang an

Motivation ist das Zauberwort. Das heißt nicht, Kinder wegen jeder Kleinigkeit in den höchsten Tönen zu loben, sondern immer dann, wenn sie sich sehr angestrengt haben. Ansonsten sollten sowohl Sie als auch wir als Experten für Lebenskompetenzen uns zurückhalten. Wenn Kinder selbst etwas aus eigener Motivation und Anstrengung heraus geschafft haben, entwickelt sich ein positives Gefühl – im besten Fall nehmen sie zukünftig Herausforderungen gern an und haben keine Angst, auch mal zu scheitern, weil sie wissen, dass sie es beim nächsten Mal schaffen können.

Wir sagen im Unterricht oft Sätze wie „Wir sind ganz sicher, dass du das schaffst“. Und diese wirken Wunder. Und sie sind viel sinnvoller, als auf Schwächen hinzudeuten und ungeduldig zu werden:

„Wie? Das hast du immer noch nicht verstanden?“ Das setzt Kinder unter Druck und lässt sie an sich zweifeln.

Abenteuer in den Sommerferien

Die großen Ferien stehen kurz bevor. Dieser Zeitraum ist ideal, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Gerade jetzt brauchen Kinder Abenteuer und Aufgaben, die sie sich selbst stellen. Und dann? Dann passiert etwas Wundervolles. Mit jeder Herausforderung, die sie meistern, erleben sie: „Ich hab’s drauf! Ich kann etwas!“ Dieses Gefühl ist unschätzbar wertvoll. Das macht Kinder stark.

Selbstständigkeit fördern

Selbstbewusstsein kommt nicht ohne Selbstständigkeit aus. Nur wenn wir etwas ganz alleine schaffen, macht uns das stolz. Und glücklich! Schon im Kindergartenalter wenden wir daher stets diese Faustformel an: „Alles, was ein Kind auch ohne Hilfe schafft, sollte es auch selbst tun dürfen – auch wenn es dann halt länger dauert.“

Aufgaben im Haushalt verteilen

Zum letzten Stichpunkt kommt unweigerlich dieser hinzu: Machen Sie sich die Stärken und Interessen Ihres Kindes zu Nutze und geben Sie ihm Aufgaben (vor allem in den Ferien!), durch die es sich nützlich und erfolgreich fühlt. Wie wäre es damit? Der Nachwuchs packt plötzlich die Einkäufe aus. Und das Auto müsste auch bald wieder gewaschen werden. Fragen Sie Ihr Kind, ob es dabei helfen möchte.

Gutes Benehmen

Und zum Schluss noch ein Verweis auf unser vorletztes Thema (Benehmen): Es mag altmodisch klingen, aber die Fähigkeit, eine andere Person auf angemessene Weise anzusprechen, die Hand zu geben oder den Tisch zu decken, kann Ihrem Kind dabei behilflich sein, sein Selbstvertrauen zu stärken. Gute Manieren verhelfen dazu, sich gut zu fühlen. So weiß man, wie man respektvoll mit anderen umgeht und auftritt. Gerade als vorbildliches Kampfkunst- Kind ist das unverzichtbar.

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Fokus

Disziplin, Fokus, Kontrolle, Selbstverteidigung, Mut

Liebe Eltern,

der Kampfkunstunterricht fördert die Selbstdisziplin und hilft zudem bei der Charakterentwicklung. Studien haben gezeigt, dass sich dadurch auch das Arbeitsgedächtnis verbessert. Die gleichen positiven Effekte haben auch unsere vielen Achtsamkeitsübungen, bei denen man lernt, auch im Alltag die Umwelt bewusster wahrzunehmen. In den kommenden vier Wochen wollen wir in unseren Mattengesprächen noch genauer hierauf eingehen. Unser Thema diesmal: Fokus!

Was bedeutet „Fokus“?

Fokus heißt: „Bei der Sache sein – sich ganz dem hingeben, was man gerade macht.“ In jeder Unterrichtsstunde erklären wir Ihrem Kind, dass es eine Sache nur richtig gut machen kann, wenn es sich nur mit dieser Sache beschäftigt.

UNSERE 5 FOKUS-TIPPS

1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Thema

Egal wie alt Ihr Kind ist – es sollte ein Bild davon haben, was es heißt, wenn z.B. der Lehrer sagt: „Bitte konzentriert euch nun!“ Sprechen Sie z.B. in Bildern. Haben Sie eine Katze? Zeigen Sie Ihrem Kind, wie die Katze ihrer Beute auflauert. Übrigens: Achten Sie einmal darauf, in welchen Situationen sich Ihr Kind ablenken lässt. Hausaufgaben vielleicht? Wenn Sie solche spezifischen Situationen und Rahmenbedingungen ausmachen können, haben Sie zugleich auch schon den Schlüssel für die Lösung der Konzentrationsschwierigkeit zur Hand und können es besser ansprechen.

2. Bringen Sie Ihrem Kind Fokussierung spielerisch näher

Wie läuft es denn in der Kampfkunstschule ab? Wir sprechen nicht über Noten, Lernen, Klassenarbeiten, Leistungsdruck. Wir fordern Ihr Kind heraus und erreichen auf diese Weise genau das: Bessere Noten, leichtes Lernen, gute Klassenarbeiten – ganz ohne Leistungsdruck. Machen Sie mit Ihrem Sohn / Ihrer Tochter ebensolche „Übungen“. Und sagen Sie augenzwinkernd: „Das kannst du dir bestimmt niemals merken!“ oder „Hmmm, ob du es schaffst, alle „e/E“s auf dieser Seite zu finden?“. Wie würden wir auf der Matte vorgehen? Wir stellen Belohnungen in Aussicht: Z.B. Medaillen, Urkunden, neue Gürtel oder ein simples „High Five“. Bieten auch Sie für Fortschritte kleine Belohnungen an: Ein Kinobesuch, ein Eis usw.

3. Schluss mit Sätzen wie „Hample nicht so herum!“

Sagen Sie oft „Hample nicht so herum“ oder „Du kannst dich ja gar nicht konzentrieren“? Schluss damit! Je mehr solche Sätze fallen, desto häufiger passiert genau das Gegenteil. Ihr Kind versteht immer nur: „zappeln, nicht konzentrieren können, laut sein etc.“ Wenden Sie stattdessen diese Methode an. Sie werden sehen: Es funktioniert. Sagen Sie ab sofort: „Bitte sei aufmerksam“, „Bitte widme dich ganz der Aufgabe“. Schon diese Veränderung wird Erfolg haben.

4. Fokus zum Einatmen

Stellen Sie im Kinderzimmer ein Duftlämpchen auf, in das Sie Zitronenöl geben. Also, ein ätherisches Öl aus der Apotheke. Der Clou: Zitronenöl fördert die Konzentrationsfähigkeit. Geben Sie einige Tropfen auf die Kleidung Ihres Kindes. Am besten dann, wenn Klassenarbeiten bevorstehen.

5. Regelmäßige Teilnahme am Unterricht

Das Beste: Regelmäßig am Kampfkunstunterricht teilnehmen. Immer wieder aufs Neue setzen wir hier wertvolle Impulse, die die Konzentrationsfähigkeit fördern. Wenn Sie ganz einfach zuhause etwas tun möchten, fragen Sie uns. Wir geben Ihnen gerne weitere Tipps – zugeschnitten auf Ihr Kind.

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Gute Manieren sind lernbar – Knigge für Kinder

Liebe Eltern,

gute Manieren – das sind die Spielregeln für den Umgang miteinander. Kinder, die diese kennen, fühlen sich sicherer in neuen Situationen, weil sie wissen, wie sie sich verhalten sollen. Hinzu kommt, dass gutes Benehmen dem jeweiligen Gegenüber ermöglicht, freundlich auf einen zuzugehen. Die Grundregeln für Begrüßungen, Verabschiedungen, Tischmanieren und Co. lernen unsere Schülerinnern und Schüler in den kommenden vier Wochen. Jedes einzelne Mattengespräch deckt ein Schwerpunktthema ab.

Hier einige Tipps für kindgerechte Benimm-Regeln

Auch wenn Ihr Kind noch klein ist, kann es ab dem Kindergartenalter schon lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Hier einige Beispiele:

Das können schon Zweijährige:

  • die Zauberwörter „Bitte“ und „Danke“ verstehen, wenn sie ihnen – mit Gesten unterstützt – vorgelebt werden,
  • verstehen, dass Besteck und Teller auf den Tisch gehören und nicht hinunter geworfen werden sollen,
  • maximal eine Viertelstunde ruhig mit am Tisch sitzen (danach darf das Kind aufstehen).

Das können schon Dreijährige:

  • „Bitte“ und „Danke“ sagen und einen Gruß freundlich erwidern, 
  • vor dem Essen die Hände waschen und beim Essen nicht alle Speisen anfassen und wieder zurücklegen,
  • nicht mit vollem Mund sprechen,
  • nach jedem Toilettengang die Hände waschen,
  • beim Gähnen, Niesen und Husten die Hand vor das Gesicht halten,
  • beim Sprechen sein Gegenüber anschauen und Blickkontakt aushalten,
  • Verschnaufpausen bei anderen akzeptieren,
  • eigenes und fremdes Eigentum respektieren und pfleglich behandeln,
  • Lebewesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) achten und nicht quälen (z. B. Blumen pflücken, aber nicht zu zertreten).

Das können schon Vier- bis Sechsjährige:

  • nach dem Aufstehen freundlich „Guten Morgen“ sagen; grüßen wenn man kommt und sich verabschieden, wenn man geht,
  • sich morgens und abends Gesicht und Hände waschen und die Zähne putzen,
  • nach dem Niesen ein Taschentuch benutzen,
  • kleckerfrei essen, kauen mit geschlossenem Mund,
  • für die Dauer eines Mahlzeit-Ganges am Tisch sitzen bleiben,
  • beim Tisch decken oder beim Abräumen helfen,
  • in der Öffentlichkeit nicht rülpsen oder popeln,
  • sich entschuldigen, wenn man trotzig oder zornig war.

Buchtipp zum Thema:
Dagmar von Cramm, Kinder-Knigge für Eltern. Wie Kinder gutes Benehmen ganz spielerisch lernen.
Südwest-Verlag, München 2005. EUR 10,95

Lebe dein bestes Leben

Fighte dich durch und lebe dein bestes Leben!

 

Diese 10 goldenen Leitlinien helfen dir:

  1. Besser trinken:

    An Wasser führt kein Weg vorbei.“ Am besten ein bis zwei Liter, z.B. ein Glas gleich am Morgen, je eins zu den Hauptmahlzeiten und kleinere Mengen zwischendurch.

  2. Essverhalten überdenken:

    Achte auf schlechte Angewohnheiten wie Fernsehen beim Essen oder den unbewussten Griff zur Keksschublade, und schalte sie aus. Koche einfach selbst.

  3. Bewegung:

    Mit Hilfe eines Schrittzählers kannst du deine Aktivitäten im Alltag steigern. Baue Muskeln auf – die machen sogar im Schlaf schlank. Und am Abend sehen wir uns – in unserer Kampfkunstschule.

  4. Motivation:

    Setze dir kleine Teilziele und starte noch heute.

  5. Umfeld stärken:

    Die eigene Familie kann Gesundessern das Leben schwer machen, mache daher deinen Freunden klar, wie wichtig dir die Umstellung ist und sündige nicht anderen zuliebe.

  6. Ausnahmen meistern:

    Plane deine „unperfekten“ Tage so, dass sie auf Feiertage und Familienfeste fallen. Dann kannst du ohne Reue genießen.

  7. Stress reduzieren:

    Atemübungen, bei denen du bewusst, langsam und tief atmest, helfen, bei Stress abzuschalten.

  8. Nachts regenerieren:

    Schlafmangel macht auf Dauer krank und dick. Sieben bis acht Stunden sind optimal.

  9. Richtig einkaufen:

    80 % deines Einkaufs sollten unverarbeitete Lebensmittel ohne lange Zutatenlisten sein: Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fisch usw. und gern auch Tiefkühlprodukte ohne Zusätze für den Vorrat.

  10. Nicht aufgeben:

    Zu Beginn ist die Euphorie groß, der Einstieg ist einfach. Die Kunst ist es, auch nach Rückschlägen dranzubleiben.

MINEMA Martial Arts – Kampfkunst ist mehr – Be a Changemaker

Aufräumen

Liebe Eltern,

Kleinkinder können ihr Zimmer nicht allein aufräumen, selbst dann nicht, wenn sie es wollten. Mit fünf bis sechs Jahren wissen die meisten Kinder, wie Aufräumen funktioniert. Doch einfach die Ordnung der Eltern nachahmen finden sie „voll blöd“. Was tun? Schnell selber aufräumen? Keine gute Idee! Genau deshalb dreht sich in diesem Monat alles rund ums Aufräumen.

In den kommenden Mattengesprächen wollen wir Ihr Kind überzeugen: Und zwar nicht davon, dass ein ordentliches Zimmer schön aussieht, sondern weil es praktisch ist, seine sieben Sachen ganz schnell finden zu können. Wer ordnet, der findet.

Am einfachsten ist, man legt im Familienrat eine sinnvolle Reihenfolge des Aufräumens fest, schreibt sie nieder und platziert sie gut sichtbar im Kinderzimmer. Im vorliegenden Elternbrief haben wir Ihnen da mal etwas vorbereitet. Schluss mit Ausreden wie „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“ oder „Ich kann das nicht alles alleine aufräumen“.

Gefällt Ihnen die Vorlage? Dann nix wie los. Endlich Ordnung! Schnell noch den unteren Teil des Elternbriefs ausschneiden und laminieren, damit das lose Blatt an der Wand selbst auf Dauer nicht zum Schandfleck wird.

So macht Aufräumen Spaß

1. Wäsche einsammeln.

Schmutzwäsche schmeiße ich in den Wäschekorb im Badezimmer. Saubere lege oder hänge ich zurück in den Schrank.

2. Das Bett machen.

Anschließend Kuscheltiere und Schlafanzug vom Boden aufheben und auf das Bett setzen bzw. legen.

3. Bücher einsammeln.

Alle Bücher, die ich gerade nicht lese, stelle ich ins Regal. Die übrigen versehe ich mit einem Lesezeichen, klappe sie zu und lege sie gestapelt auf den Nachttisch.

4. Aufgebaute Spiele in ihre Kartons räumen.

Ich habe die Spiele auf ihre Vollständigkeit überprüft und räume sie nun in den Schrank oder ins vorgesehene Regal.

5. Kleinteile (Murmeln, Bausteine etc.) aufheben und einsortieren.

Auch Zubehör aus Spielen, einzelne Puzzleteile etc. sortiere ich zurück in die entsprechenden Kartons.

6. Abfall aus dem ganzen Zimmer einsammeln und in den Papierkorb stecken.

Den Papierkorb leere ich alle zwei Tage aus – und nicht erst, wenn er überquillt!

7. Den restlichen Schreibtisch aufräumen.

Bevor die Hausaufgaben in Angriff genommen werden, mache ich Platz auf dem Schreibtisch. So macht Lernen Spaß.

8. Durchhalten.

Ich bin Kampfkünstler/in. Und Kampfkünstler geben so schnell nicht auf. Ich halte so lange durch, bis alle Punkte dieser Liste abgehakt sind.

MINEMA Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim

Disziplin – Kampfkunst ist mehr

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Mit Disziplin.Liebe Eltern,

was ist eigentlich Disziplin? In unserer Kampfkunstschule verstehen wir Disziplin nicht als verbissenes Strebertum.

Wir finden: Disziplin ist etwas Positives. Wir verwenden den Begriff, um auszudrücken: „Wir wollen etwas leisten! Wir wollen etwas erreichen!“ Sei es eine gute Note, ein aufgeräumtes Zimmer, die nächste Gürtelprüfung oder das Erlangen des schwarzen Gürtels. In unseren Mattengesprächen mit monatlich wechselnden Themen geht es immer wieder darum, etwas in unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken: Zum Beispiel die Fähigkeit und Lust, etwas zu leisten, Hindernisse zu überwinden und Herausforderungen zu meistern. Genau darum soll es auch in den kommenden vier Wochen gehen. Alles soll im Zeichen der Disziplin stehen.

Babys machen es vor. Lernen wir von ihnen! Sie robben unermüdlich, strengen sich an. Irgendwann können sie nicht nur krabbeln, sondern auch laufen. Sind sie zwei Jahre alt, stapeln sie riesige Türme. Und dann? Je älter man wird, desto schwieriger wird es auch, die eigene Antriebslosigkeit zu überwinden und selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Unser Kampfkunst-Credo lautet daher: „Lassen wir nicht locker, bis es gelingt!“ Natürlich gemeinsam. Der Erfolg und das sich einstellende Glücksgefühl sind uns gewiss. Und das ist wichtig. Für die Entwicklung. Kurzum: Erfolg macht erfolgreich.

Gesunden Ehrgeiz fördern

Wir wollen in unseren zahlreichen Unterrichtsübungen den Kindern die Möglichkeit geben, sich anzustrengen. Ja, und dazu gehört auch das Wörtchen Disziplin. Stehen wir dazu. Es macht Spaß, zu zeigen, was in uns steckt. Jedoch: Mit Bedacht. Mit Balance. Im Folgenden haben wir Ihnen ein paar Disziplin-Tipps zusammengestellt.

Realistische Ziele setzen

Disziplin setzt Ziele, Beharrlichkeit, Geduld und Ausdauer voraus. Väter und Mütter sollten ihren Kindern helfen, Ziele klar zu formulieren, ohne dabei die elterlichen Vorstellungen in den Vordergrund zu rücken.

Lob und Wertschätzung spornen an

Auch wenn allein der Erfolg nach der Anstrengung schon ein großartiger Lohn ist, feuert ein Lob der Eltern zusätzlich an. Diese sollten darauf achten, nicht ständig und nicht zu überschwänglich zu loben. Besser ist es, die Anstrengung und den Fortschritt hervorzuheben, jedoch nicht so sehr das Resultat (zum Beispiel Noten). Ein lobender Satz, wie wir ihn häufig im Kampfkunstunterricht verwenden lautet etwa „Das muss schwierig gewesen sein. Du hast wirklich lange geübt, jetzt sieht deine Technik toll aus“, zeigt dem Kind, dass seine Bemühungen ernst genommen werden. Es erfährt damit aufrichtige Wertschätzung, die das Selbstbewusstsein steigert, stolz macht und Energie schenkt, um weiterhin Dinge anzupacken und durchzuhalten.

Kleine Belohnungen beflügeln

Eltern können Kinder zusätzlich motivieren und damit deren Ehrgeiz wecken, indem sie etwa eine gelungene  Klassenarbeit mit einer kleinen Überraschung honorieren. Das spornt dazu an, sich weiterhin ins Zeug zu legen. Doch Väter und Mütter sollten auch darauf achten, nicht schon vorab mit Präsenten zu locken, um ihre Kinder zu einer Leistung zu animieren. So entwickelt sich falscher Ehrgeiz, der nur auf die „Prämie“ abzielt. Der Bezug zur eigentlich angestrebten Sache geht damit verloren.

Gruppendynamik fördert den Ehrgeiz

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von gesunden Ehrgeiz spielt die Gruppendynamik beim Zusammensein mit (Kampfkunst-)Freunden. Dabei treiben Teamgeist und Rivalität mit Konkurrenten die Kinder an. Wettbewerb und Vergleiche schaden in solchen Situationen nicht, denn durch das sportliche oder spielerische Messen mit anderen lernen Kinder, ihr Leistungsniveau einzuschätzen. Sie lernen aber auch, dass durch Loyalität und den Halt in einer Gruppe vieles erreichbar wird und auf eine Niederlage oder einen Misserfolg genauso schnell ein Sieg folgen kann – eine Erkenntnis, die gesunde Disziplin beflügelt.

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Ziele 2017

ziele-dezember

Liebe Eltern,
in wenigen Wochen beginnt ein neues Jahr. Jetzt schmieden wir Pläne und machen uns Gedanken über Vorsätze für die nächsten 365 Tage. Wir wollen Sie und Ihr Kind unterstützen, zusammen einige realistische und erreichbare Ziele für 2017 zu erarbeiten. Genau darum geht es in den kommenden Mattengesprächen: Wir wollen für die gesteckten Ziele motivieren. Damit diese wirklich lohnend erscheinen und anziehend sind.

Erzählen Sie Ihrem Kind von Ihren eigenen Zielen und seien Sie ein Vorbild
Wenn Sie Ziele mit Ihrem Kind erarbeiten, sollten Sie mit bestem Beispiel voranschreiten. Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre eigenen Ziele mit Ihren Kindern zu besprechen und erklären Sie, warum Sie sich genau diese Ziele gesetzt haben. Erläutern Sie auch, was Sie tun wollen und wie Sie überprüfen wollen, dass Sie Ihre Ziele auch tatsächlich erreicht haben. Ihr Kind wird Sie sicherlich im Laufe des Jahres beobachten, um zu sehen, ob Sie Ihre Ziele auch wirklich erreichen.

Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen, mit Ihrem Kind zusammen einige sinnvolle Ziele für 2017 zusammenzustellen.

1. Das Ziel muss für Ihr Kind erreichbar sein
Die Auswahl eines erreichbaren Zieles ist die Basis seines Erfolgs. Dabei sollte das Ziel eine Herausforderung darstellen, diese aber realistisch sein. Beispiel: Ihr Kind möchte an der nächsten Prüfung in unserer Kampfkunstschule teilnehmen und diese auch meistern. Es fehlen noch ein paar Unterrichtseinheiten. Erst dann ist es optimal vorbereitet. Ihr Kind weiß, dafür muss es sich ranhalten, aber machbar ist es schon. Besprechen Sie mit Ihrem Kind die notwendigen Zwischenschritte.

2. Das Ziel Ihres Kindes muss messbar sein
Nur klar gesteckte Ziele haben einen Endpunkt. Dann werden sie erreicht sein, das Erfolgsgefühl ist da. Stellen Sie jetzt mit Ihrem Kind einen Plan auf. Beispiel: Ihr Kind möchte in der nächsten Mathearbeit eine Zwei schreiben. Mit dem aufgestellten Plan kann es spielerisch und freiwillig ein paar Extra-Aufgaben lösen. Übung macht den Meister und mit mehr Sicherheit kann dem nächsten Test gelassen entgegengesehen werden.

3. Das Ziel Ihres Kindes braucht ein Zeitlimit
Um seine Energie optimal in sein Ziel zu investieren, braucht Ihr Kind auch einen zeitlichen Rahmen. Es muss wissen bzw. selber festlegen, wann das Ziel erreicht sein muss und wie viel Zeit es für die Umsetzung zur Verfügung hat. Je jünger ein Kind ist, desto zeitnaher muss das Ziel zu erreichen sein, weil die Motivation sonst schwindet.

4. Das Ziel muss attraktiv sein
Energie und Willenskraft werden nur freigesetzt, wenn das angestrebte Ziel auch ein Glücksgefühl oder persönliche Zufriedenheit verspricht. Daher ist es wichtig, dass Ihr Kind selbst von seinem Ziel überzeugt ist.

5. Schreiben Sie die Ziele gemeinsam auf
Ein Ziel erreicht man eher, wenn man es aufschreibt und mit anderen Menschen darüber spricht. Sobald Sie Ihre Ziele und die Ihres Kindes besprochen haben, sollten Sie diese aufschreiben und irgendwo aufhängen, wo Sie sie häufig nachlesen können. Dann können Sie und Ihr Kind sich gegenseitig anspornen, sich an den Plan zu halten, ohne sich vom hektischen Alltag davon abbringen zu lassen, die Ziele bis zum Ende zu verfolgen.

Unser Fazit
Machen Sie das Beste daraus, indem Sie Ihrem Kind mit seinen Wünschen und Hoffnungen eine Stimme geben und diese erfüllt werden. Wir sind leidenschaftliche Kampfkunstlehrer. Wir sind fest überzeugt, dass es immer Raum für Wachstum und Verbesserung gibt und das neue Jahr ist die ideale Zeit, um neu zu starten und das Potenzial Ihres Kindes zu entfalten.

Noch eine Empfehlung: mehr Motivation und Inspiration finden Sie hier: CHNGMKR

Durchhaltevermögen – die Schwarzgurteinstellung

06-2016-durchhaltevermögen

Liebe Eltern,

zwar ist Durchhaltevermögen eine Schlüsselkompetenz im Leben – jedoch verfügen immer weniger Kinder über Geduld und Ausdauer. Und jetzt die gute Nachricht! Wir sagen: Ausdauer lässt sich trainieren.

Wir wenden uns in diesem Monat diesem Thema aus einem ganz besonderen Grund zu. Wir möchten in unseren Mattengesprächen übers Durchhaltevermögen sprechen, damit es uns gelingt, gemeinsam Ihr Kind zum Weitermachen zu animieren. Ob nun Hausaufgaben machen, das Üben des ersten Instruments oder die regelmäßige und zugleich so wichtige Teilnahme am Kampfkunstunterricht – Weitermachen bedeutet immer auch, nötiges Durchhaltevermögen zu entwickeln.

Ziele in Häppchen teilen

Wenn es um eine Aufgabe geht, die das Kind bewältigen soll (wie zum Beispiel: eine Kampfkunst erlernen), sollte man einen Plan erstellen. Dabei wird das große Ziel (den schwarzen Gürtel zu erreichen) in kleinere Ziele geteilt: Also, diverse Übungen, Techniken und Fertigkeiten erlernen, das wochenlang Einstudierte in Prüfungen vorzeigen, um dann Schritt für Schritt dem großen Ziel, z.B. das Erreichen des Meistergrads usw., näherzukommen. Da wir allen Kindern stets Schritt für Schritt zeigen, welche Herausforderung als nächstes zu nehmen ist, ermutigen wir sie dazu, am Ball zu bleiben. Die Kampfkunst-Methode, in Babyschritten seinem Traum näherzukommen, gelingt übrigens fernab der Matte genauso gut: So kann auch ein riesiges Puzzle damit begonnen werden, dass man zunächst einmal die Ecken sucht.

Bei einem Hobby wie Kampfkunst haben Sie, liebe Eltern, zwar keinen direkten Einfluss auf den Unterricht, können aber dennoch mit dem Nachwuchs die Abmachung treffen, dass der Unterricht regelmäßig wahrgenommen wird. Zu viele Worte müssen Sie hierbei nicht machen. Wer das Kind ausführlich vom Spaß und Lernerfolg zu überzeugen versucht, den der Unterricht ihm bringen wird, diskutiert bald über jede Unterrichtsstunde. Dies gilt vor allem, wenn Eltern der Unlust nachgeben und das Kind zu Hause lassen.

Warum sich Ausdauer lohnt

Natürlich, solche Durchhänger sind fast immer unvermeidlich. Damit Ihr Kind aber durch diese Talsohle gut hindurchkommt, sind wir Lehrer und auch Sie, liebe Eltern, gefragt. Allein aufgrund des Bewegungsaspekts sollten wir eine potenzielle „Null Bock auf Kampfkunst“-Phase gemeinsam verhindern. Denn bei Bewegung wird nicht nur in den Muskeln, sondern auch im Gehirn die Durchblutung verbessert. Dadurch steigt die Konzentrationsfähigkeit messbar an. Außerdem werden bei der Kampfkunst spezielle Hirnzentren beansprucht, die in direkter Verbindung mit dem Sprachzentrum oder dem Arbeitsgedächtnis stehen.

Und wenn es doch mal einen Hänger geben sollte, sprechen Sie uns an! Zusammen finden wir neue Wege der Motivation. Schließlich ist es ganz normal, dass nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, bevor man sein Ziel erreicht. Das sollten Sie auch Ihren Kindern mitgeben. Und denken Sie daran, dass auch Sie selbst das beste Vorbild in puncto Durchhaltevermögen sind. Und erinnern Sie Ihr Kind das nächste Mal, wenn es wieder aufzugeben droht, stets an seine bereits gesammelten Erfolge. Feiern Sie bestandene Gurtprüfungen, Tests und Wettkämpfe.

Kampfkunst ist mehr. Eine Person macht den Unterschied. Du machst den Unterschied.

Be a Changemaker.

Vorlesen… wie Kinder davon profitieren!

 

kinder vorlesen

Wenn du einen Kinderarzt fragst, ab welchem Alter du deinem Kind etwas vorlesen solltest, wird die Antwort immer lauten: Es ist nie zu früh! Wie immer mehr Untersuchungen zeigen, profitieren Kinder, denen früh und oft vorgelesen wird davon so stark, dass es praktisch zum Muss für alle Eltern wird. Selbst wenn du selbst nicht viel liest, solltest du dir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, die beste Grundlage für die weitere Entwicklung deines Kindes zu schaffen.

Gleichzeitig festigt das Vorlesen die Beziehung zwischen Eltern und Kindern in einem entscheidenden Stadium der Kindesentwicklung. Letztendlich kann ein Kind dadurch leichter Sprachwissen, Lese- und Schreibkenntnisse und sozial-emotionale Kompetenzen aufbauen, von denen es ein Leben lang profitiert. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Wenn du deinem Kind etwas vorliest (selbst, wenn es lange noch nichts Geschriebenes versteht), erhöht sich dadurch erwiesenermaßen die Aktivität in Gehirnbereichen, die an der semantischen Sprachverarbeitung beteiligt sind.

Übrigens: Vom Moment der Geburt an kannst du bei deinem Baby die Freude am Lesen wecken. Hier sind einige Tipps und Tricks, wie du einer zukünftigen Leseratte unabhängig vom Alter helfen kannst, Spaß am geschriebenen Wort zu entwickeln.

KONSEQUENTES VORGEHEN
Lest jeden Tag zusammen, damit das Lesen zu einer regelmäßigen Aktivität wird. Babys hören auf die Stimme ihrer Eltern, riechen ihren vertrauten Duft und gewöhnen sich an den Klang der Worte.

BESCHREIBUNGEN
Kommentiere die Geschichte und stelle deinem Kind Fragen, um es enger einzubeziehen. Zum Beispiel: „Guck mal, ist das nicht ein süßer Hund? Wie würdest du ihn nennen, wenn das unser Hund wäre?“

POSITIVE EINSTELLUNG
Selbst wenn du nach einem langen Arbeitstag müde bist, lasse dir nicht anmerken, dass du zum Vorlesen eigentlich keine Lust hast. Vermittle deinem Kind, wie sehr du das Lesen mit ihm genießt und fördere seine positive Einstellung. Wenn dein Kind jedoch kein Interesse zeigt, solltest du lieber mit dem Lesen aufhören, als es zu einer lästigen Pflicht werden zu lassen.

ENGAGEMENT
Lies mit Ausdruck und Spaß und verleihe den verschiedenen Figuren ihre eigenen Stimmen. Oder bitte dein Kind, sich eine Stimme auszudenken.

KOMFORT
Suche dir einen bequemen Platz, an dem du nicht abgelenkt wirst. Schalte dein Handy aus. Aus, nicht nur stumm – schon das Summen eines vibrierenden Handys kann kleine Kinder ablenken.

ERMUTIGUNG
Dein Kind darf sich nicht eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt fühlen. Wenn es beginnt, Buchstaben und Wörter zu verstehen, solltest du Fehler niemals kritisieren. Ermutige dein Kind, indem du zusammen mit ihm laut liest, es oft lobst und das Lesen zur unterhaltsamen und unbeschwerten Aktivität machst.

Kampfkunst ist mehr. Be a Changemaker.

Kung Fu Panda zu Besuch

Endlich, hier ist das versprochene Video der Personaltrainingseinheit. Po (Kung Fu Panda) unterrichtete mich in geheimen Drachenkrieger-Techniken. Der Kung Fu Panda war sehr zufrieden mit mir und jetzt darf ich die geheimen Techniken weiter lehren. Für den Anfang aber unter seiner Beobachtung und mit seiner Mithilfe. Ihr dürft nicht vergessen, das waren wirklich geheime Drachkriegertechniken, z.B. der Wuxi-Fingergriff (streng geheim!! Den hat Meister Wuxi in der 3. Dynastie erfunden!!)
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken und freue mich, dass Po mich am 21.03.2016 (Montag – Westkreuz), am 29.03.2016 (Dienstag – Puchheim). und 01.04.2016 (Freitag – Puchheim) beim Kinderunterricht unterstützt!

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Auf geht´s Drachenkrieger, gemeinsam retten wir die Welt!

 

 

Ordnung

Liebe Eltern,

wer kennt die Situation nicht: Nur noch 30 Minuten bis zum Kampfkunstunterricht. Panik bricht aus – Sie können partout nicht losfahren. Wo ist die Tasche? Wo ist die Kampfmontur? Unordnung, großes Chaos! Laut einer Umfrage für die Vorwerk-Familienstudie ist Ordnung im Kinderzimmer eines der fünf wichtigsten Erziehungsziele. Noch mehr am Herzen liegen Eltern nur Höflichkeit und gutes Benehmen, gewissenhaftes Arbeiten, Respekt, auf Platz fünf folgt die Hilfsbereitschaft.

fb-ordnung
Ordnung ist das halbe Leben

In diesem Monat beschäftigen wir uns deshalb mit der Lebenskompetenz Ordnung. Aber wie ordentlich ist eigentlich ordentlich? Das Zimmer in einen Zustand zu versetzen, mit dem Erwachsene leben können, müssen Kinder erst einmal lernen. Helfen müssen ihnen dabei, natürlich, die Erwachsenen. Die gute Nachricht: Für Kindergartenkinder ist das gemeinsame Aufräumen noch ein Spiel. Darauf lässt sich aufbauen. Genau deshalb räumen wir im Kampfkunstunterricht auch gemeinsam auf. Das ist Teamwork -– und schneller geht es sowieso.

Aber, Vorsicht: „T.E.A.M.“ ist nicht die Abkürzung für „Toll Ein Anderer Macht‘s“. Wenn Sie, liebe Mama, lieber Papa, aufräumen und Ihr Kind sitzt nur daneben und schaut Ihnen zu, läuft etwas mächtig schief. Das ist keine Schwarzgurteinstellung Ihres Kindes!

Aber gut, machen wir uns nichts vor: Klar, geht es schneller, wenn Sie selbst die Dinge an ihren Platz räumen, Ihr Kind aber bringen Sie damit um ein wichtiges Lernziel: Irgendwann verlangt ihm das Leben ein gewisses Maß an Ordentlichkeit ab – und je früher es das als selbstverständlich verinnerlichen konnte, desto leichter fällt es ihm später. Monat für Monat wenden wir uns Lebenskompetenzen zu, die exakt nach diesem Prinzip funktionieren.

Unsere Ordnungstipps:

  1. Chaos darf sein: Es ist unvermeidbar, dass bei oder nach einem phantasievollen Spiel die Spielsachen wild herumliegen. Wichtig ist nur, dass nach dem Spiel – oder abends – alles an seinen Platz kommt. Allerdings: Nur nicht zu penibel sortieren. Lieber wenige große Kisten aufstellen als viele kleine.
  2. Sorgen Sie für genügend Platz und Stauraum im Kinderzimmer. Schaffen Sie Stammplätze für die Spielsachen. Unser Geheimtipp: Die Spielzeugmenge überschaubar halten.
  3. Lassen Sie Ihr Kind, wenn es noch klein ist, mit der schweren Aufgabe des Aufräumens nicht allein. Wie alles andere lernt Ihr Kind auch das Ordnung halten am besten mit Ihrer Unterstützung – und durch Ihr Vorbild. Formulieren Sie klare Aufgaben. Erklären Sie, wenn Sie helfen, was Sie gerade tun: „Sieh mal, das Flugzeug lege ich in die blaue Kiste.“
  4. Kleben Sie Fotos vom Inhalt auf die Kisten. Und wenn alles irgendwie so gar nicht helfen soll: Bleiben Sie geduldig. Dann kommt der Ordnungssinn ganz von selbst. Spätestens dann, wenn Ihre Kinder selbst Eltern werden. Dann bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. 😉

Ein Rezept für Resultate – Motivation

Konzentriere dich voll und ganz.Motivation Kampfkunst
Tue nur das, was dir jetzt wichtig ist, womit du vorwärts kommen willst.

Aktiviere deine Zielresonanzen.
Also: Hole dir deine Zielbilder ins Gedächtnis.

Aktiviere deine Power.
Also: Hebe deine Stimmung, deine Energie!

Schalte alle 60 Minuten eine Loslass-Phase von zehn Minuten ein.
Also: Stehe auf, tue etwas anderes, gönne dir einen Tee, Kaffee oder ein Glas Wasser!

Deaktiviere deine ablenkenden Resonanzen.
Also: Entspanne dich, schließe deine Alltagsschubladen

Gesundheit, Motivation, Sicherheit, Fitness,…. Kampfkunst ist mehr.

Es gibt keine Grenzen

keine Grenzen Bruce Lee
Wenn Du Dir immer Grenzen setzt, sei es im Training oder sonst wo, wird es sich auf andere Bereiche, auf deine Arbeit, dein Leben ausweiten. Es gibt keine Grenzen. Es gibt nur Plateaus. Und Du darfst dort nicht bleiben, Du musst sie durchbrechen. – Bruce Lee

Kampfkunst ist mehr.

Prüfungsangst besiegen

 

bessere Noten SchuleKampfkünstler setzen sich Ziele.
Hast du schon gute Vorsätze fürs neue Jahr? Zum Beispiel, noch bessere Noten zu schreiben? Gar nicht so leicht, oder? Fast jeder Schüler hat schon einmal Prüfungsangst verspürt. Aufregung vor der Prüfung ist aber ganz normal. Schließlich sind Klassenarbeiten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Genau wie Gürtelprüfungen! Mache dich deshalb vor der Prüfung locker. Denke an etwas Schönes. Wenn du gut vorbereitet bist, gibt es gar keinen Grund, nervös zu sein. Schüttele Arme und Beine aus, um Verspannungen zu lösen. Das macht locker und die Prüfungsangst ist nicht mehr so schlimm. Auch mit Aus- und Einatmen kannst du ganz einfach entspannen und so die Prüfungsangst überwinden. Schließe die Augen und atme tief durch. Fühle, wie die frische Luft in dich strömt und die verbrauchte Luft den Körper verlässt. Wichtig ist dabei, dass du langsam atmest. Zähle ruhig von 10 bis 0, während du ausatmest. Danach fühlst du dich viel entspannter. Du hast die Prüfungsangst aus dem Körper geatmet.

⇒ funktioniert auch bei Erwachsenen in Stresssituationen 🙂

Gute Noten – mit Hilfe von Kampfkunst

gute Noten mit Kampfkunst

Es ist kein Geheimnis, dass Kampfkunst-Unterricht die körperlichen Fähigkeiten stärkt und eine sichere Selbstverteidigung lehrt. Aber wussten Sie auch, dass Schüler, die eine Kampfkunst erlernen, auch dazu neigen bessere Noten in der Schule zu erzielen? Wir vermitteln unseren Schülern: Zielorientierung, Selbstbewusstsein, Aufmerksamkeit, Respekt, Kontrolle und auch Mut.

Liebe Eltern,
wer, wenn nicht wir, kann ein Lied davon singen, dass es nicht immer ganz leicht ist, Kinder zu motivieren? Mit diesem Elternbrief möchten wir Ihnen einige Tipps und Hilfestellungen geben, wie Motivation gelingen kann. Und mit Ihrem Kind wollen wir das Thema ebenfalls besprechen. In den kommenden Wochen geht es ausschließlich – Stichwort: Gute Vorsätze! – darum, wie Ihr Kind im neuen Jahr noch bessere Noten schreiben kann.

Über- und Unterforderung

Die Gründe für Lernfrust und fehlende Motivation bei Kindern sind unterschiedlich, aber zwei wesentliche Faktoren sind Über- und Unterforderung. Langweilt sich das Kind jeden Tag in der Schule, kann das genauso zu Frust und schlechten Noten führen wie die Erfahrung, dass es in der Schule nicht mehr mitkommt, weil der Stoff zu schwierig ist oder in zu kurzer Zeit zu viel gelernt werden muss. Wir haben Ihnen hierzu ein paar Tipps zusammengestellt:

Praktische Tipps:

  • Stecken Sie die Lernziele nicht zu hoch.
  • Interessieren Sie sich für die Aufgaben und den Schulalltag Ihres Kindes.
  • Loben Sie Ihr Kind gezielt.
  • Loben Sie nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Weg zum Ziel.
  • Überprüfen Sie Ihre eigenen Erwartungen.
  • Suchen Sie immer wieder den Kontakt zu Ihrem Kind. Geben Sie ihm die Möglichkeit, über seinen Schulalltag zu sprechen.
  • Wenn es in der Schule nicht rundläuft, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit der Lehrerin oder dem Lehrer auf.

Unsere oberste Maxime im Kampfkunstunterricht ist: „Ein Kind zu motivieren bedeutet, ihm Wertschätzung entgegenzubringen und ihm eine ehrliche und direkte Rückmeldung über sein Verhalten zu geben.“

Genau deshalb, liebe Eltern, wünschen wir Ihnen ein glückliches, gesundes und im Sinne unseres Mottos in diesem Monat – ein erfolgreiches Jahr. Gemeinsam schaffen wir es, Ihrem Kind das Lernen für die Schule zu erleichtern. Mit Motivation, Wertschätzung und ehrlichen, direkten Rückmeldungen. Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.

Kampfkunst ist mehr.

Gute Vorsätze

Neues Jahr - Frau

Januar! Es wird Zeit, der Wahrheit ins Auge zu blicken: Das Leben muss sich von Grund auf ändern, für eine Bestandsaufnahme zunächst ein paar Fragen geklärt werden. Als Kind fällt es uns leicht, grenzenlose Fragen zu stellen. Mit zunehmender Lebenserfahrung glauben wir, das Leben zu verstehen. Deshalb: Wenden wir uns jenen Fragen zu, die unser Leben verändern können. Hier, die Fragen, die sich jeder regelmäßig stellen sollte.

  • Welche Werte in meinem Leben sind mir am wichtigsten?
  • Was steht ganz vorne: Karriere, Familie, Freunde, Gesundheit, Geld, Abenteuer…?
  • Welchen Sinn möchte ich meinem Leben geben?
  • Wie viel Zeit nehme ich mir für meine wichtigsten Werte?
  • Was ist mein Lebenstraum?
  • Worum beneidet man mich?
  • Was ist meine schönste Kindheitserinnerung?
  • Was mache ich völlig anders als die meisten anderen Menschen?
  • Wenn ich eine Million Euro gewinne, würde ich meinen Job aufgeben?
  • Wofür und wem bin ich heute dankbar?
  • Was hält mich davon ab, das zu tun, was ich gerne tun möchte?

Neues Jahr, neue Vorsätze, null Ausreden. Und noch ein wichtiger Hinweis: diese Fragen sind nicht nur für das neue Jahr. Beantworte Sie regelmäßig. Ein Baum, der nicht mehr wächst… stirbt. Wir haben uns für Wachstum entschieden!

Selbstvertrauen

Puchheim Selbstvertrauen

Liebe Eltern,
wir Erwachsene wissen, dass Selbstvertrauen eine fließende Erfahrung ist. Manchmal fühlen wir uns in unserer Haut wohl und manchmal nicht. Was wir unseren Kindern also beibringen müssen, sind lebenswichtige Fähigkeiten wie das Aufstehen nach Rückschlägen. Unser Ziel ist, sicherzustellen, dass Ihr Kind Stolz und Selbstvertrauen entwickelt – genauso wie die Fähigkeit, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Genau darum soll es in unseren Mattengesprächen diesmal gehen: Wir wollen in den nächsten Wochen mit den Schülern über das Vertrauen, das wir in uns selbst haben, reden.

Diesen Monat befassen wir uns mit:

WOCHE EINS
Seine Fehler und Schwächen akzeptieren

WOCHE ZWEI
Die eigenen Fähigkeiten kennen und nutzen

WOCHE DREI
Mit Misserfolgen angemessen umgehen

WOCHE VIER
Neues wagen und dazulernen

 

Eine Buchempfehlung über das Thema Selbstvertrauen:

Selbstvertrauen: Die Kunst, dein Ding zu machen von Christian Bischoff (klick)

Sieger oder Verlierer ?

Kampfkunst Sieger

Sieger oder Verlierer – der Unterschied

Der Verlierer ist immer Teil eines Problems.
Der Sieger ist immer Teil der Antwort.
Der Verlierer hat immer eine Entschuldigung.
Der Sieger hat immer ein Programm.
Der Verlierer sagt: „Das ist nicht mein Job.“
Der Sieger sagt: „Lass mich es für dich tun.“
Der Verlierer sieht ein Problem in jeder Antwort.
Der Sieger sieht eine Antwort in jedem Problem.
Der Verlierer sieht ein Problem in jedem Sandloch.
Der Sieger sieht das Grün neben dem Sandloch.
Der Verlierer sagt: „Es könnte möglich sein, aber es ist zu schwierig.“
Der Sieger sagt: „Es könnte schwierig sein, aber es ist möglich.“

Bist Du ein Sieger oder ein Verlierer? Du hast die Wahl. Entscheide dich ein Sieger zu sein!

Unser Kampfkunstunterricht hilft Dir ein Sieger zu sein. Mentale Stärke, eine positive Lebenseinstellung und einen Ausgleich zum Alltag und Bürostress findest Du hier!

Sichere dir noch heute deinen unverbindlichen Probetermin und deinen Einstieg bei MINEMA Martial Arts. Hier geht es zu deinem Probetermin (klick).

Gute Gewohnheiten

gewohnheiten

„Zuerst bestimmen wir unsere Gewohnheiten, dann bestimmen unsere Gewohnheiten uns. „ – Charles C. Noble

Eine Hilfestellung für gesunde Ess-Gewohnheiten:

Als Eltern zählen Ihre Taten viel mehr als Worte, leben Sie daher beispielhaft. Wenn Sie rauchen besteht eine gewisse höhere Chance, dass Ihre Kinder ebenfalls anfangen zu rauchen. Wenn Sie sich eher schlecht ernähren, ist zu erwarten, dass es Ihre Kinder Ihnen gleich tun. Wenn Sie sich aber dazu entscheiden sich gesund zu ernähren und Ihren Körper vernünftig zu behandeln, werden Ihre Kinder Ihnen nacheifern.

Unser Kampfkunstunterricht fördert Ausdauer, Kraft und Konzentration. Er ist gesund für Körper und Geist. Damit das aber funktioniert, ist es wichtig, dem Körper Energie und viele wichtige Nährstoffe zuzuführen. Die richtige Lebensmittel- und Getränkeauswahl ist für Kampfkünstler das A und O. Deshalb wollen wir uns jetzt dem Thema „Ernährung für Kampfkünstler“ widmen.

Mit Unterstützung des Instituts für Kinderernährung in Dortmund haben wir Ihnen im Folgenden einige wichtige Fragen beantwortet, die Ihnen sicherlich weiterhelfen können:

Was mache ich, wenn meine Kinder weder Obst noch Gemüse essen?
Bieten Sie Ihren Kindern immer wieder andere Sorten an. Bei einer großen Auswahl ist bestimmt mal das Richtige dabei. Manche Grünkost-Muffel kann man mit verstecktem Obst und Gemüse überzeugen: Pürieren Sie Gemüse für leckere Nudelsoßen oder mixen Sie aus Obst und Milch coole Drinks.

Wie kann ich meine Kinder dazu bringen, auch mal Tee oder Wasser zu trinken und nicht immer nur Cola und Limonade?
Die Verpackung macht’s! Was Getränkehersteller können, können Sie schon längst. Füllen Sie Früchtetees, Wasser und Obstsaftschorlen beispielsweise in bunte Becher und geben Sie Eiswürfel und kleine Obstspieße hinein.

Was mache ich, wenn meine Kinder zu viel Süßigkeiten von der Oma bekommen, obwohl ich mich so bemühe, diese so weit wie möglich zu reduzieren?
Natürlich sollten Sie erst einmal mit der Oma reden. Machen Sie ihr klar, dass die Kinder keinen Appetit mehr auf die Hauptmahlzeiten haben, wenn sie zwischendurch ständig Süßes naschen. Versuchen Sie sie zu überzeugen, dass sich ihre Enkel auch über andere, interessante Geschenke freuen, beispielsweise Aufkleber, Buntstifte, Taschenbücher oder einen Besuch im Zoo oder im Schwimmbad. Es ist aber auch nicht erforderlich, Süßigkeiten zu tabuisieren und deren Konsum völlig einzuschränken. Kinder müssen einen kontrollierten Umgang damit lernen. In Maßen genossen ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn danach gründlich die Zähne geputzt werden.

Muss ich meinen Kindern Nussnougatcreme abgewöhnen?
Nein, Sie sollten Ihren Kindern überhaupt keine Lebensmittel abgewöhnen oder verbieten. Denn durch Verbote werden sie erst richtig interessant. Die Menge macht’s. Es muss ja nicht jeden Tag Nussnougatcreme sein und eine halbe Scheibe Brot oder ein halbes Brötchen damit bestrichen reicht aus.

Wie bereits erwähnt, ist Bewegung wichtig. Ebenso wie mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Sie können natürlich noch beispielhafter agieren und neben täglicher Alltagsbewegung noch mehr für sich tun. Wenn Sie an einem kostenlosen Probekurs interessiert sind, sprechen Sie einfach mit einem unserer Ausbilder, oder nutzen Sie unser Kontaktformular (klick).

Manieren

Liebe Eltern,

von A wie Anklopfen bis Z wie Zuhören – Manieren sind der Kompass, den es braucht, um sich (am besten so früh wie möglich) im Leben zurecht zu finden. Die Kleinen können sich benehmen, aber sie wissen oft nicht, warum sie das machen sollen. Deshalb geht es in unseren Mattengesprächen in diesem Monat um die Mutter aller Lebenskompetenzen: Benimmregeln!

Denn der Kampfkunstunterricht ist in der Tat eine Art „moderner Knigge“. Schließlich startet jede Stunde mit der richtigen Begrüßung. Unsere Schüler lernen den Unterschied zwischen Grüßen und Begrüßen, wie man sich vor dem Unterricht „verbeugt“ und seine Freunde und Lehrer „angrüßt“, wie man ordentlich „Guten Tag“ mit Handgeben sagt. Auch sonst ist der Umgang auf der Matte höflich und respektvoll. Beste Grundvoraussetzungen also, seine guten Manieren auch im Alltag zu zeigen.
Es gilt: Wenn sich bestimmte Umgangsformen erst einmal eingeprägt haben, ist es schwer, sie wieder abzulegen. Nicht umsonst boomen gute Manieren derzeit: Benimm ist in!
Wir haben Ihnen hier ein paar Tipps zusammengestellt, die sogar schon Kinder ab drei Jahren lernen können. Die Faustregel: „Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden will!“

Manieren Elternbrief
Die Zauberwörter „bitte“ und „danke“: Ihr Kind lernt schon sehr bald, dass es mit einem„bitte“ viel eher (wenn auch nicht jedes Mal) die Erfüllung seiner Wünsche erreicht. Und sein„danke“ zeigt dem anderen, dass es sich über das, was es bekommen hat, freut.
Entschuldigung: Wenn Ihr Kind einem anderen wehgetan hat oder ihm Unrecht getan hat, kann es durch ein „Entschuldige bitte!“ zeigen, dass es ihm leid tut. Dann fühlt sich der andere gleich besser.
Ausreden lassen: Ihr Kind sollte lernen, zuzuhören und einem anderen, wenn er redet, nicht ins Wort zu fallen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es selbst ja auch möchte, dass die anderen zuhören, wenn es etwas zu erzählen hat.
Schimpfwörter sind tabu: Sie verletzten den anderen und sind deshalb selbst dann, wenn Ihr Kind sehr wütend ist, tabu. Kampfkünstler sind Vorbilder! Auch das gehört zur Schwarzgurteinstellung.
Manieren am Tisch: Wenn sich alle bei Tisch an ein paar einfache Regeln halten, verlaufen die Mahlzeiten entspannter. Hierzu gehören: Hände waschen vor dem Essen, Besteck benutzen, nicht mit dem Stuhl kippeln, nicht mit vollem Mund sprechen.

Haben Sie auch Interesse an werteorientiertem Kampfkunstunterricht für Ihr Kind? Hier geht es zum unverbindlichen Probeunterricht, schreiben Sie uns eine E-Mail, oder rufen Sie uns an, unter 0176/63358974. Wir beraten Sie gerne.

INSPIRIERE DICH SELBST

MINEMA-Ziel-Weg

  1. Liste drei bis fünf Menschen auf, die dich beeindrucken.
  2. Ergänze jene Menschen, die in diesem Jahr privat und / oder beruflich in deinem Leben die größte Rolle gespielt haben.
  3. Notiere, welche Eigenschaften der Menschen auf deiner Liste du am meisten bewunderst und warum.
  4. Frage dich, was du von diesen Menschen lernen kannst.
  5. Unterstreiche jene ihrer Eigenschaften, die du gerne selbst hättest.

… Und weil wir in anderen nichts erkennen können, wozu wir nicht selbst eine Veranlagung haben:
Überlege dir drei Maßnahmen, mit denen du einige diese Eigenschaften in dir fördern kannst.

Disziplin

Disziplin Puchheim

Disziplin brauchen wir Kampfkünstler wie den Gürtel zum Umbinden oder die Luft zum Atmen. Aber was heißt das eigentlich? – Nun, Disziplin bedeutet, alles, was man tut, jedes Mal ein bisschen besser zu machen. Wenn wir in einem Diktat vier Fehler hatten, versuchen wir beim nächsten Mal höchstens drei Fehler zu machen. Disziplin bedeutet auch Verantwortung. Schließlich putzen wir uns alle regelmäßig die Zähne. So haben wir lange gesunde Zähne und keine Schmerzen. Und noch eins müssen wir über Disziplin wissen: Disziplin bedeutet, wir können Regeln einhalten.

Disziplin kann für Kinder lohnenswert sein und ihnen zu dem Gefühl verhelfen, ihr Leben unter Kontrolle zu haben. Entscheidend ist die Frage, für welche Werte Disziplin eingesetzt wird. Ein Beispiel: Ein Kind sieht, wie einer Frau das Portmonee aus der Tasche fällt. Die Frau bemerkt es nicht und geht weiter. Das Kind bückt sich, hebt die Geldbörse auf und läuft der Frau hinterher, um sie ihr zu geben. Es handelt nicht so, weil es Angst hat, erwischt zu werden, wenn es das Geld an sich nimmt. Das Kind hat vielmehr gelernt, dass Ehrlichkeit wie eine Disziplin funktioniert, ein gewisser Ehrenkodex, an den alle in der Familie sich halten.

Für Kinder sind Eltern das wichtigste Vorbild, vor allem in den ersten Lebensjahren. In dieser Zeit lernen sie je nachdem von den Eltern, was Disziplin bedeutet. Verantwortungsgefühl und Konsequenz ist das, was Eltern ihren Kindern vermitteln müssen:

  • Halten Sie Versprechen, die Sie Ihrem Kind gegeben haben, unbedingt ein.
  • Seien Sie ein verlässlicher Ansprechpartner für Ihr Kind, egal mit welchen Sorgen es zu Ihnen kommt.
  • Bleiben Sie ehrlich. Sie müssen Ihrem Kind nicht immer alles sagen, aber lügen Sie es nicht an.
  • Halten Sie „Ankündigungen“ ein und machen Sie sich dadurch durchschaubar und berechenbar.
  • Leben Sie Ihrem Kind Ordentlichkeit vor und helfen Sie ihm, selber ordentlich zu sein.