Gesundheit

Gesundheit MINEMA Puchheim

Gesundheit MINEMA Puchheim

Liebe Eltern,

diesen Monat geht es um das Thema Gesundheit.

Schnarchen und Übergewicht beeinflussen sich gegenseitig – das wissen wir aus vielen Untersuchungen, die bei Erwachsenen durchgeführt wurden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dies auch bei Kindern der Fall ist. 

Amerikanische Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston haben herausgefunden, dass Kinder, die schon in jungen Jahren schnarchten, als Jugendliche deutlich häufiger Übergewicht hatten. Zudem war ihr Bauchumfang deutlich vergrößert. Dies wird von Wissenschaftlern als besonders gefährlich angesehen. Denn gerade Bauchfett gilt als sehr riskant für die Gesundheit.

Doch wann schnarcht Ihr Kind wirklich, wann sind die nächtlichen Geräusche unbedenklich? Leidet es unter einem Infekt, dann brauchen Sie sich über die Schnarchgeräusche keine Gedanken zu machen. Diese werden durch eine verstopfte Nase aufgrund von Schnupfen verursacht. Anders sieht es aus, wenn Ihr Kind gesund ist. Dann spricht man von Schnarchen, wenn Sie in mindestens vier von sieben Nächten Schnarchgeräusche hören. 

Zurück zur Adipositas. Diese nimmt immer mehr zu – und schon recht junge Kinder sind immer häufiger übergewichtig, wenn nicht sogar wirklich fettsüchtig. Das Max-Planck-Institut hat jetzt herausgefunden, dass es eine ganz einfache Präventionsmaßnahme gibt: Gemeinsame Familienmahlzeiten. 

Die Forscher hatten zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Mannheim eine sogenannte Meta-Analyse durchgeführt, insgesamt 57 Studien mit über 200.000 Teilnehmern ausgewertet. Die Studien, die in die große Untersuchung mit einflossen, befassten sich mit dem Zusammenhang zwischen Familienmahlzeiten und dem Ernährungszustand der Kinder. Als Maßstab dienten dazu der Body Mass Index (BMI), die Menge an Obst und Gemüse, die täglich verzehrt wurden (Maß für gesunde Ernährung) und der Konsum von Limonaden und Süßgetränken, Fast Food, Snacks (Maß für ungesunde Ernährung). Hinzu kamen soziale Faktoren wie Alter, Art der Familienmahlzeit, Anzahl der anwesenden Familienmitglieder. Die Forscher fanden heraus, dass häufige Mahlzeiten in der Familie einen deutlich geringeren BMI und auch eine gesündere Ernährungsweise bei Kindern zur Folge haben.

Interessanterweise spielte es keine Rolle, ob nur ein Elternteil mit aß oder die Familie komplett um den Tisch saß, die Ergebnisse waren immer gleich. 

 

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Dankbar zu sein ist ein guter Lebensstil

Bitte und Danke – Respekt – Tischmanieren – Kleine Danke-Geschenke

Liebe Eltern,

es gehört zum guten Ton, andere zu grüßen, ihnen die Hand zu geben und in die Augen zu blicken. Genau deshalb geht es bei uns im Kampfkunstunterricht immer wieder um Respektübungen. Sie bringen unseren Schülerinnen und Schülern bei: Ich nehme den anderen wahr; du bist es mir wert. Alles andere wirkt hochnäsig.

Bitte, danke und gern geschehen sagen. Das sind nicht von ungefähr Beschleunigungsworte. Ständig anderen ins Wort fallen ist grob unhöflich. Es ist anstrengend, ständig darauf hinzuweisen, aber sozusagen alternativlos. Nicht an anderen vorbeiquetschen, sondern auch mal die Tür aufhalten. Pünktlichkeit ist eine Tugend und achtet die Zeitplanung anderer. Unser Unterricht beginnt daher immer pünktlich und endet ebenso. In den kommenden Wochen geht es bei uns um einen kleinen Knigge-Kurs. Schwerpunkt unserer Mattengespräche: Die Zauberwörter Bitte und Danke.

Und was bedeutet das große Wort Danke in der Erwachsenenwelt? Eine Expertin für gutes Benehmen ist Susanne Helbach-Grosser. Sie leitet das Institut Takt und Stil und rät: „Wer nicht Danke sagt oder sagen kann, verprellt selbst die besten Freunde. Es bleibt Enttäuschung zurück. Auch Kinder sollten dies bereits lernen: Wenn die Großeltern zum Geburtstag ein Geschenk schicken und hören dann nichts von dem betreffenden Enkel, sind sie enttäuscht und verlieren die Lust am Schenken. Und die Eltern schleppen dauernd ein schlechtes Gewissen mit sich herum, weil sie diese Nachlässigkeit ihres Sprösslings haben durchgehen lassen. Bei einer späteren Entschuldigung ist das Kind dann schon in den Brunnen gefallen. Wer sich nicht bedankt, schadet sich selbst.“

Aber, gibt Benimminstitutsleiterin Hellbach-Grosser zu bedenken: Unmöglich ist es, den Beschenkten, den Eingeladenen oder Bekochten beispielsweise nach einem Jubiläum oder nach einem kulinarischen Abend daran zu erinnern, dass sein Dank noch aussteht. Kommt dieser sehr spät – und mit schlechtem Gewissen – haben wir sein Ausbleiben natürlich noch gar nicht bemerkt…

Andererseits kann schon mal ein postalisch zugesandtes Präsent auf der Strecke bleiben und man ist doch neugierig, ob es überhaupt angekommen ist – also dann doch nachforschen? Ja, aber mit sehr viel Fingerspitzengefühl. Man sieht: Auch in der Erwachsenenwelt ist Danksagen ein heikles Thema.

Anders ausgedrückt, wenn ein Kind so sein darf wie es ist, mit all seinen Gefühlen, wenn es Erfahrungen sammeln darf und auf authentische Erwachsene trifft, die ihm ein gutes Vorbild sind, dann wird dieses Kind aufgrund einer tief empfundenen Dankbarkeit nichts lieber tun als auch „Danke“ zu sagen.

Wir freuen uns auf einen wertvollen Austausch.

 

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Kindererziehung und Schimpfwörter

Wertvolle Tipps zur Kindererziehung.

 

FRAGE: Mein Sohn J. wird demnächst vier Jahre alt. Eine seiner Lieblingsvokabeln ist leider „Arschloch“ (im Kindergarten aufgeschnappt). Er singt es, er brüllt es, er bindet es in fast jeden Satz mit ein – und er findet es urkomisch. Mein Mann und ich versuchen es zu ignorieren, denn laut diversen Ratgebern soll man nicht darauf eingehen. Aber es ist uns enorm peinlich, wenn er es in der Öffentlichkeit herausposaunt. Jetzt hat sogar die kleine Schwester A. (2 Jahre) ihren Wortschatz um diese Vokabel erweitert! Nun habe ich zwei Kinder, die beide dieses Wort benutzen, sich gegenseitig damit ansprechen. Und zu meinem größten Erstaunen weiß A. ganz genau, wie man dieses Wort benutzt. Wenn J. sie ärgert, schaut sie ihm ins Gesicht und brüllt ganz zornig: „Du A…loch!“ Was soll ich jetzt machen? 

Am Wochenende habe ich J. beiseite genommen und ihm ganz ruhig erklärt, dass wir dieses Wort nicht benutzen und niemanden so nennen, denn das ist nicht nett und man tut Menschen damit weh. Er lachte mich nur an und meinte. „Doch Mama, du A…loch!“ Mir geht die Puste aus – für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar. 

ANTWORT: Da Ignorieren und Erklären bisher nichts gebracht haben und es inzwischen so aussieht, als benutzen beide Kinder das Schimpfwort, um Sie zu provozieren, müssen Sie doch zu einer anderen Strategie greifen. 

Erklären Sie beiden Kindern noch einmal, dass Sie und Ihr Mann sich das Schimpfwort nicht mehr anhören wollen und deswegen beim ersten „A…loch“, das fällt, entweder den Raum verlassen oder aber das betreffende Kind in sein Kinderzimmer bringen werden, wo es A…loch sagen darf, so viel es mag – aber nur bei geschlossener Türe. So wird das „schöne“ Schimpfwort bald uninteressant, weil sich niemand mehr darüber aufregt und die Kinder sich damit selbst ein Bein stellen. Statt vermehrte Aufmerksamkeit der Eltern zu provozieren, wird ihnen zukünftig die gesamte Aufmerksamkeit entzogen. 

Es könnte sein, dass Ihre Kinder – in einem verzweifelten Versuch, doch noch Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen – auch im Kinderzimmer so laut schreien, dass Sie das „A…loch“ nicht überhören können. Für diesen Fall sollten Sie die Musik so laut aufdrehen, dass auch das schreiende Kind im Kinderzimmer hört: „Ah, Mama/Papa hört mir ja gar nicht zu. Die/der hört jetzt Musik.“ Wenn man sich umsonst die Lunge aus dem Leib plärrt und es nutzt nichts, kann man es auch ganz sein lassen. 

Für J. gäbe es noch eine andere Strategie, die mit einem Wegfall von Vergünstigungen arbeitet: Kündigen Sie einen Ausflug oder Schwimmbadbesuch für das kommende Wochenende an. Geben Sie Ihrem Sohn zehn Spielsteine oder kleine Geldmünzen und erklären Sie ihm, dass Sie künftig für jedes „A…loch“ eine(n) davon wegnehmen werden. Wenn bis zum Wochenende alle Steine/Münzen weg sind, kann der Ausflug leider, leider nicht stattfinden. Wir denken, damit wird das Wort A…loch doch bald seinen Reiz verlieren. 

 

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So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

So fördern Sie das Selbstvertrauen ihres Kindes von Anfang an

Neben viel Liebe ist auch etwas Know-how erforderlich, um Ihr Kind zu einer selbstbewussten, fröhlichen und lernwilligen Persönlichkeit zu erziehen. Das erforderliche Wissen liefert Ihnen dieser Beitrag. Als Extra: Unsere „Übersetzungshilfe“, damit Sie Ihr Kind nicht ent-, sondern ermutigen! 

Der bekannte Kinderpsychologe Rudolf Dreikurs stellte immer wieder fest, dass ungezogene und sozial auffällige Kinder vor allem unglückliche Kinder sind, die Ermutigung brauchen und nicht weiter durch Tadel oder Demütigung entmutigt werden dürfen. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Mit den folgenden Grundsätzen machen Sie Ihr Kind stark und selbstbewusst. 

LIEBEN SIE IHR KIND, WIE ES IST, UND SEHEN SIE ES POSITIV! 

Zeigen Sie ihm Ihre Liebe durch viel Körperkontakt (umarmen, schmusen, gemeinsam toben) und zusammen verbrachte Zeit. Interessieren Sie sich für das, was ihm gerade besonders wichtig ist. Machen Sie die Liebe zu Ihrem Kind nicht von seinem Wohlverhalten oder seiner Leistung abhängig. Nehmen Sie Ihr Kind an, wie es ist, auch – oder gerade dann – wenn es Ihren Vorstellungen nicht entspricht, weil es z.B. ein so genanntes Schreibaby oder extrem dickköpfig ist. 

HABEN SIE RESPEKT 

Achten Sie die Gefühle Ihres Kindes und akzeptieren Sie in weniger wichtigen Dingen durchaus auch mal das eine oder andere „Nein“. Dies gilt besonders für „erzwungene Zärtlichkeit“: Kein Kind sollte dazu gezwungen werden, Küsschen zu geben, wenn es das nicht selbst möchte. Betrachten Sie Ihr Kind als Partner und lassen Sie es so oft wie möglich selbst entscheiden oder beziehen Sie es in Ihre Entscheidungen mit ein, z.B. wohin der nächste Sonntagsausflug geht. 

Und: Belügen Sie Ihr Kind niemals, das würde das Vertrauensverhältnis empfindlich stören! 

GLAUBEN SIE AN IHR KIND 

Manche Kinder haben eine falsche, zu negative Meinung von sich selbst. Sie sind mutlos geworden und geben schnell auf, wenn etwas nicht gleich gelingt oder nicht so perfekt wird, wie sie es sich erwartet haben. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, sich selbst wieder positiver zu sehen, indem Sie fest an seine Stärken glauben. Wenn Ihr Kind täglich spüren kann, dass Sie ihm zutrauen, ohne Hilfe auf dem Klettergerüst herumzuturnen, sich selbst anzuziehen oder ohne Ihre Hilfe den Tisch zu decken, dann wird es diese Aufgaben tatsächlich besser bewältigen. Allerdings wirken sich negative Überzeugungen – im Sinne der „selbst erfüllenden Prophezeiung“ – auch genauso negativ auf Ihr Kind aus. Versuchen Sie daher, Ihrem Kind kein „Etikett“ aufzukleben wie Tollpatsch oder Heulsuse. Das würde nur dazu führen, dass es sich erst recht ungeschickt vorkommt und besonders oft stolpert oder dass es, um Ihren Überzeugungen gerecht zu werden, noch häufiger weint. 

GÖNNEN SIE IHM ERFOLGS-ERLEBNISSE UND FÖRDERN SIE SEINE SELBSTSTÄNDIGKEIT 

Natürlich kostet es Zeit und Nerven, wenn Ihr Dreijähriger seine Jacke partout selbst zuknöpfen möchte, es wieder und wieder mit den widerspenstigen Knöpfen aufnimmt – und dann vielleicht ein Knopfloch auslässt, und alles sitzt schief. Aber was ist das eigentlich gegen seinen Stolz, es „ganz alleine“ geschafft zu haben! Lassen Sie Ihr Kind seine eigenen Erfahrungen machen. Schlüpft Ihre 4-jährige Tochter öfter mal verkehrt in die Schuhe, können Sie zunächst abwarten, ob sie nicht selbst merkt, dass es „andersherum“ viel bequemer wäre. Stellt sie es nach zwei bis drei Minuten nicht selbst fest, können Sie immer noch fragen: „Wie wäre das eigentlich, wenn du die Schuhe mal andersherum anziehen würdest? Würde das deinen Füßen besser gefallen?“ 

VERLANGEN SIE NICHT ZU VIEL 

Viele Eltern erwarten zu viel von ihren Kindern. Perfektionismus und zu hohe Erwartungen produzieren aber oft Misserfolge und damit Entmutigung. Sehen Sie also z.B. großzügig darüber hinweg, wenn Ihr Kind beim Hausputz hilft und das Ergebnis nicht perfekt ist oder irgendwo auf dem Boden eine Wasserpfütze entstanden ist. Verkneifen Sie es sich möglichst, im Beisein Ihres Kindes nachzubessern, z.B. die Fensterscheibe noch mal nachzupolieren oder das mühevoll gemachte Bett selbst richtig glatt zu streichen.

LERNEN SIE DIE SPRACHE DER ERMUTIGUNG 

Wählen Sie Formulierungen, die das Selbstvertrauen stärken. Beispiele dafür finden Sie – nach Altersgruppen geordnet – in der Tabelle. Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas gut gemacht hat – aber bitte nur, wenn Sie das Lob wirklich ernst meinen! 

FÖRDERN SIE DIE KREATIVITÄT IHRES KINDES 

Zu viele Regeln und Verbote hemmen nur die Neugier und Spontaneität Ihres Kindes. Unterstützen Sie nach Möglichkeit seine Einfälle und Ideen. Wer sagt denn, dass der Besen aus dem Kinderputzzeug nur zum Kehren gut ist? Will Ihr Kind ihn als Angel, als Schwert oder als Teil einer Absperrung für die Bauernhoftiere benutzen, so sollten Sie es gewähren lassen und sich über so viel Einfallsreichtum freuen. 

 


„ÜBERSETZUNGSHILFE“ FÜR DIE ALTERSGEMÄSSE ERMUTIGUNG 


KLEINKINDER IM ZWEITEN UND DRITTEN LEBENSJAHR 

Ihr Kleinkind hat soeben versucht, einen Stuhl zu erklettern, ist dabei gestürzt (ohne sichtbare Verletzung) und will weinend getröstet werden. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie nehmen es auf den Schoß, trösten es ausgiebig und sagen: „Lass das lieber, sonst fällst du noch mal runter!“ (Dadurch traut sich Ihr Kind mit der Zeit immer weniger zu.) 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie trösten es kurz und sagen: „Ja, das hat ein bisschen wehgetan. Versuch es gleich noch einmal!“ Halten Sie eventuell den Stuhl fest, damit er beim Klettern nicht umkippt. 


KINDERGARTENKINDER 

Ihr Kind hat ein Bild gemalt und kommt damit stolz zu Ihnen, um es herzuzeigen. Sie können aber nicht erkennen, was es darstellt. 

Das entmutigt Ihr Kind: Sie betrachten das Bild von allen Seiten und fragen: „Was soll das denn sein?“ – „Ach, ein Auto! Ich zeig dir mal, wie man ein richtiges Auto malt!“ 

So stärken Sie sein Selbstvertrauen: Sie sehen sich das Bild interessiert an und sagen: „Schön, dass dir das Malen so viel Spaß macht. Hast du Lust, mir das Bild genauer zu erklären?“ 


Tipp: Sehen Sie die vermeintlich schlechten Eigenschaften Ihres Kindes doch in einem neuen, positiven Licht – dann fällt Ihnen das Annehmen viel leichter!

  • Ihr Kind ist nicht stur, sondern eben willensstark.
  • Es ist nicht unordentlich, sondern kreativ. Es ist keine „Quasselstrippe“, sondern kommunikativ.
  • Ein Schreibaby ist eben besonderes sensibel, kann aber als Kleinkind sogar „unkompliziert“ sein!

MINEMA Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim

089 74054315

Familie

Liebe Eltern,

kennen Sie das Zitat „Wilde Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen eine Friedenspfeife – Kinder können beides“?

Ein paar winzige Tricks sind es, die uns im Familienalltag helfen können. Richtiges Zeitmanagement allein, gut organisiert, mindert den Stress. Genau darum soll es in diesem Monat in unseren Mattengespesprächen gehen. Aber was tun, wenn doch mal ein Riesenstreit unter Geschwistern ausbricht?

Es geht um Rivalität, Eifersucht, Aufmerksamkeit oder schlicht um Langeweile. Zack! Der Zank ist da. Schluss mit Geschwisterliebe. Oder doch nicht? Ein Blick auf die Statistik beruhigt. Kinder im Alter zwischen zwei und vier Jahren streiten sich durchschnittlich alle zehn Minuten, während sich Kids zwischen drei und sieben Jahren nur noch alle 17 Minuten zoffen. Fazit: Geschwister streiten viel. Und das ist völlig normal.

Die positiven Seiten des Geschwisterstreits

Streit fördert das soziale Verstehen und Konfliktlösungskompetenzen. Man lernt, Kompromisse einzugehen, sich zu positionieren und abzugrenzen. Der wohl schönste Lerneffekt: Mitgefühl und Empathie.

Wie können Sie als Eltern auf Streit angemessen reagieren?

Solange es nicht ans Eingemachte geht, lassen Sie die Kinder sich ruhig streiten und nehmen Sie eine aktive Beobachterrolle ein. Also, zusehen: Ja. Aber nicht immer als Schlichter eingreifen. Es sei denn, Provokationen sind darauf aus, dass Eltern reagieren müssen oder gar ernsthafte Verletzungen drohen. Setzen Sie Werte für Ihr Familienleben. Sie stellen die gewünschten Umgangsformen auf und leben sie. So sind Sie Vorbilder für die Streitkultur Ihrer Kinder.

Möglichkeiten, Streits zu verhindern

  • Auch Kinder möchten ab und zu ihre Ruhe. Ermöglichen Sie den Rückzug ins Zimmer oder ins Freie.
  • Fördern Sie individuelle Aktivitäten und trennen Sie die Geschwister auch mal. Kinder sind happy darüber, wenn sie einmal nur etwas mit Mama oder Papa alleine machen dürfen.
  • Überdenken Sie den Tagesablauf: Müde, hungrige oder gelangweilte Kinder sind oftmals ziemlich streitlüstern.
  • Halten Sie Streitregeln fest und treffen Sie klare Abmachungen wie „Ich trete nicht, ich schlage nicht, ich schreie nicht“.

 

Das neue Magazin gibt es in deiner Kampfkunstschule, oder als E-Magazin zum kostenlosen download unter: https://www.facebook.com/groups/MINEMA/

Herzlich Willkommen beim MINEMA Verlag

Lisa & Max – Wer ist ein Fremder?

Starke, selbstbewusste, fröhliche Kinder, das ist das Ziel dieser Buchreihe. Lisa und Max, die Helden aus Band 1 „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ gehen mit viel Freude und kindgerechten Illustrationen der wichtigen und spannenden Frage nach, wer denn eigentlich ein Fremder ist. Wann darf man die Haustüre öffnen und zu wem darf man unbesogt ins Auto steigen? Die Geschichte ist angstfrei und liebevoll erzählt. Das (Vor)lesen macht sowohl Eltern als auch Kindern Spaß. In dem Buch finden sich zudem wertvolle Elterntipps. Kinder lernen dadurch spielerisch und mit Freude den Umgang mit schwierigen Themen und ungewohnten Situationen.

Dieses Buch ist ein Teil der MINEMA-KiSiTa-Reihe.

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Lisa & Max – Erwachsene sollen Erwachsene fragen

Durch diese liebevolle, werteorientierte Geschichte, lernen Kinder spielerisch und mit Freude.

Kindern und Eltern werden wertvolle Tipps für ungewohnte Situationen mitgegeben. Durch dieses bewährte Handwerkzeug stärkt sich das Selbstvertrauen von Kinder und sie lernen leichter Grenzen zu setzen.

Dieses Buch ist ein Teil der MINEMA-KiSiTa-Reihe.
(KiSiTa ist unser Kindersicherheitstag für Kindergärten und Grundschulen.)

Taschenbuch, 21,6 x 21,6 cm, 24 Seiten, liebevolle Gestaltung, komplett in Farbe 🙂 7,80 Euro  

(auch als eBook erhältlich, 2,99 Euro)

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Lisa & Max – Adults should ask adults

About the book series Lisa & Max:
The stories are based on successful and popular role-plays of the Child Safety Days, in which the children learn in a playful way how to deal with strangers. We would like to make this knowledge available to all parents, educators, teachers — and especially children – so that they are prepared for unfamiliar situations and react correctly.
What we practice regularly works. What we do not practice does not work. That is why we have decided to publish a series of children‘s books.
With these stories we would like to sensitize children and also adults. Away from the ego, towards consideration for children. The values that we give our children today and exemplify are changing the future of our society forever. In this way, each individual can make the difference

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Finn und das Geheimnis wahrer Freundschaft

Erlebe mit Finn eine wertvolle Gedankenreise und entdecke das Geheimnis wahrer Freundschaft.

Finde dadurch den wertvollsten Schatz von allen, dich selbst.

21 x 21 cm, Hardcover, 48 Seiten, liebevolle Gestaltung, komplett in Farbe 🙂 19,80 Euro

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Sammelband: „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ und „Wer ist ein Fremder“ eBook (Aktionsangebot: 2,99 Euro)

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Fürstenfeldbrucker Tagblatt, 30.08.2018 (hier geht es zum Online-Artikel)

Selbstverständlich bekommst du die Kindersicherheitsbücher auf Amazon, in jeder Buchhandlung oder hier bei uns:

Minema Martial Arts, Siemensstraße 3, 82178 Puchheim


personalisierte Bücher

Exklusiv für werteorientierte Kampfkunstschulen, Vereine, Kindergärten, Schulen und auch Kinderhilfsorganisationen. Die beliebten Kindersicherheitsbücher: „Erwachsene sollen Erwachsene fragen“ und „Wer ist ein Fremder?“ als personalisiertes Sammelband.

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Mit folgenden Kampfkunstschulen arbeiten wir zusammen:

Selbstbewusste, fröhliche Kinder, die auch in ungewohnten Situationen richtig handeln sind dein Antrieb? Du möchtest Sicherheit ohne Angst vermitteln? Du bietest Kindersicherheitstage in Kindergärten und auch Grundschulen an?
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Erwachsene sollen Erwachsene fragen
Wer ist ein Fremder?

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Motivation – 7 Tipps für Eltern

Die Leute sagen oft, dass Motivation nicht anhält. Naja, das macht das Duschen auch nicht – deshalb empfehlen wir es ja täglich. Zig Ziglar

Liebe Eltern,

Kinder zu Bewegung zu motivieren ist ganz einfach. Man unternimmt etwas. Fährt gerade jetzt im Winter zu uns in die Kampfkunstschule. Und zum Eislaufplatz, in Erlebnisbäder. Zum Schlittenfahren braucht es auch nicht viel Motivation. Und wenn es nicht schneit? Dann ist Kreativität gefragt: Kinder in die Hausarbeit mit einbeziehen zum Beispiel – das geht immer. Wir wünschen Ihnen daher mit diesem Elternbrief nicht nur ein frohes Fest und ein frohes Neues. Sondern auch, dass es im nächsten Jahr so vital weitergeht, wie gerade alle dieses Jahr gemeinsam beenden. Vielen Dank, dass Sie Ihr/e Kind/er über die vergangenen zwölf Monate so regelmäßig zum Kampfkunstunterricht gebracht haben und Danke einfach dafür, dass Sie bei uns sind und uns Ihre Kinder anvertrauen.

Auch in diesem Monat möchten wir in den Mattengesprächen ein konkretes Thema behandeln. Diesmal ist das: Motivation. Wenn wir Erwachsene unmotiviert oder lustlos sind und einfach mal null Bock haben, machen wir uns spätestens an Silvester unsere Gedanken und nehmen uns vor, unsere Vorsätze umzusetzen.

Bei unserem Nachwuchs scheint dies – im Gegenteil – völlig anders zu sein: Kinder und Jugendliche sind niemals grundsätzlich unmotiviert, sondern immer von Natur aus motiviert. Den erneuten Beweis hat dafür wieder die vor kurzem veröffentlichte Verbraucher-Analyse der Axel Springer AG und Bauer Media Group offenbart. Laut dieser Studie sind die 12- bis 17-Jährigen weder desinteressiert noch planlos. Der Punkt ist, dass wir akzeptieren müssen, dass junge Menschen zumeist anders motiviert sind, als wir selbst. Den inneren Antrieb von Jugendlichen erkennt man, wenn man ihnen zuhört.

Der Bildungsexperte Daniel Bialecki hat sich kürzlich auf der Lernplattform „scoyo“ ebenfalls zu unserer vorgestellten Lebenskompetenz geäußert und verrät in sieben Tipps, wie sie die Kids motivieren können.

SIEBEN TIPPS

  1. Schule nicht zum dominanten Thema machen! Das Zuhause sollte für ein Kind ein sicherer Hafen sein, in dem es sich entspannen und vom Schulalltag erholen kann.
  2. Pausen gönnen! Kinder nicht zu lange am Stück lernen lassen und immer wieder auch Zeit für Hobbys und Freunde einplanen. Wenn die „School-Life-Balance“ im Gleichgewicht ist, steigt die Lernmotivation.
  3. Entscheidungsspielraum einräumen! Dem Kind die Entscheidung überlassen, wann und wo es lernen will – und auf welche Weise es seine Lernziele erreichen will.
  4. Anregungen geben! Eltern sollen ihren Kindern helfen, sie beim Lernen begleiten und ihnen Anregungen geben. Aber sie sollten nicht zum Ersatzlehrer werden – das kann die Beziehung belasten.
  5. Schulinhalte in den Alltag integrieren! Beim Backen rechnen, anhand von Nachrichten historische Zusammenhänge erklären, viel in der Natur und in Museen unterwegs sein – Lerninhalte lassen sich auf diese Weise häufiger als gedacht beiläufig vermitteln.
  6. Selbstbewusstsein stärken! Kinder brauchen Anerkennung, Erfolgserlebnisse und Wertschätzung – gerade außerhalb des Schulalltags.
  7. Nicht nur bei Erfolg loben! Kinder sollten für ihr Engagement gelobt werden – selbst bei einem Misserfolg. So lernen sie, nicht leicht aufzugeben und dass Fehler und Herausforderungen zum Leben dazugehören.

Bonustipp:

Das Lernen strukturieren! Ziele für einen bestimmten Zeitraum werden am besten in einem Lernplan festgelegt. Sobald die Ziele abgehakt sind, gibt’s eine Belohnung. Das motiviert!

 

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Engagement in der Schule

Liebe Eltern,

Engagement – das ist die Lebenskompetenz, um die es in den kommenden vier Wochen gehen wird. In unseren Mattengesprächen wollen wir sprechen über die vielfältigen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Wir hören es immer wieder (gerne): Viele Kinder wollen etwas Sinnvolles tun. Und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Genau das passt zum Vorbildsein, zur Schwarzgurteinstellung, die wir in der Kampfkunstschule leben. Aber nicht nur für Natur und Umwelt, andere Kinder, Arme, Kranke und ältere Menschen kann man sich schon von klein auf einsetzen. Auch für sein eigenes Weiterkommen in der Schule sollte man eine gesunde Portion Engagement aufbringen.

Welche Themenfelder genau wir im Unterricht besprechen werden, haben wir für Sie in der rechten Spalte aufgeschlüsselt. Im vorliegenden Elternbrief aber wollen wir uns – auch weil wir hierzu häufig Feedback aus der Elternschaft erhalten – noch mal näher mit der letztgenannten Engagementart auseinandersetzen: Engagement für die Schule!

Daher haben wir Ihnen zehn Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, das Gelernte zu üben und besser zu verstehen. Gerade für die eigene Zukunft sollte man ganz besonders großes Engagement an den Tag legen, nicht wahr? Wie genau kann Ihr Kind sich zum Beispiel in der Klasse engagieren oder wenn es um seine Hausaufgaben geht?

Manche Kinder haben Probleme, regelmäßig und gewissenhaft ihre Hausaufgaben zu erledigen. Eltern sollten sich für die Hausaufgaben ihrer Kinder interessieren. Und wenn die Aufgaben zu Hause erledigt werden, dann sollten sie ein Umfeld schaffen, in dem die Kinder ungestört ihre Arbeiten machen können. Auf keinen Fall aber sollten sie ständig helfen oder gar die Aufgaben selber lösen.

10 TIPPS FÜR MEHR ENGAGEMENT IN SACHEN HAUSAUFGABEN

  1. Ein fester Arbeitsplatz ist wichtig, am besten ein eigener Schreibtisch im Kinderzimmer. Dort sollte gutes Licht herrschen. Tischplatte und Stuhl sollten auf die Größe des Kindes angepasst werden können.
  2. Die beste Zeit für die Hausaufgaben ist nicht direkt nach dem Essen, sondern etwa 90 Minuten danach. Kinder sollten selbst entscheiden können, wann sie am Nachmittag am besten Hausaufgaben machen können. An die eigene Planung müssen sie sich dann aber auch halten.
  3. Ein Wochenplan, in dem die Schulstunden und Hobbys stehen, hilft. In ihn wird die Hausaufgabenzeit für jeden Tag eingetragen. Das erspart lästige Diskussionen.
  4. Ein Schreibtisch füllt sich schnell mit allem, was im Kinderzimmer herumliegt: Zettel, Bücher, Comics, Spielzeug. Zum Lernen ist das schlecht. Der Tisch für die Hausaufgaben sollte immer aufgeräumt sein. Bunte Ablagekörbe, Schnellhefter und Ordner helfen bei der Organisation. Und sie sehen auch noch schön aus.
  5. Wenn Kinder in der Ganztagsbetreuung Hausaufgaben machen, sollten Eltern sie danach zu einer bestimmten Zeit kontrollieren. Dann kann man auch über den verteilten Elternbrief oder in der Schule anstehende Veranstaltungen sprechen. Dieser Check sollte möglichst zur gleichen Uhrzeit stattfinden.
  6. Manche Kinder können mit Musik besser Hausaufgaben machen. Es sollte aber leise, harmonische Musik sein, keine harten Rhythmen.
  7. Wenn man länger an den Hausaufgaben sitzt, sollte man jede halbe Stunde eine Pause einlegen. Das Kind sollte aufstehen, möglichst etwas frische Luft schnappen und etwas trinken. Nicht ans Smartphone gehen!
  8. Apropos Handy: Bitte Ton aus und weglegen! Wenn ständig Nachrichten eingehen, stört das die Konzentration sehr.
  9. Eine Recherche am Computer sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam unternehmen – damit das Kind nicht auf ungeeigneten Seiten landet und damit es sich im Netz nicht verliert.
  10. Über eine kleine Belohnung – für so viel Engagement – freuen sich Kinder immer.

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Angst

Liebe Eltern,

in diesem Monat steht Halloween an. Absolute Hochsaison für Hexen, Gespenster und alle, die sich gerne gruseln. Vor allem Kinder verkleiden sich am 31. Oktober auch hierzulande sehr gerne.

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Es sei die einzige Nacht des Jahres, so glaubten die Menschen damals, in der Hexen und Geister leibhaftig auf der Erde herumspukten. Mit anderen Worten: Es geht ums Erschrecken, ums Angsteinjagen.

Auch wir wollen uns in den kommenden vier Wochen mit dem Thema Angst befassen. Angst ist ein normales Gefühl und gehört zum Leben. Sie stellt ein wichtiges Signal dar, das vor einer möglichen Gefahr warnt. Daher: Tun Sie Ängste niemals leichtfertig ab. Verkneifen Sie sich auch lapidare Bemerkungen wie „Blödsinn, Monster und Gespenster gibt es doch gar nicht!“, und lachen Sie ihr Kind niemals wegen seiner Angst aus.

Es gibt vielerlei Ängste, die jedes Kind im Laufe seiner Kindheit erlebt wie etwa die Angst vor der Dunkelheit, vor dem Alleinsein, vor lauten Geräuschen, fremden Menschen, Tieren, dem Zahnarzt oder einem Gewitter usw. Hinzu kommt, dass aufgrund ungünstiger Lebensumstände Ängste entstehen können. So können Ängste auftreten, wenn das Kind sich durch die Geburt eines Geschwisterchens vernachlässigt fühlt, Sie als Eltern sich häufig streiten oder sich trennen, ein Elternteil jähzornig ist, ein Elternteil stirbt oder die Eltern selbst sehr ängstlich sind.

BESONDERS WICHTIG: STÄRKEN SIE DAS SELBSTWERTGEFÜHL IHRES KINDES
Die Ärztin Dr. med. Andrea Schmelz rät dazu, das Selbstbewusstsein Ihres Kindes zu stärken: „Nutzen Sie erkennbare Stärken Ihres Kindes und fördern Sie diese. Stichwort: Erfolgserlebnisse! Am Kampfkunstunterricht nimmt Ihr Kind schon regelmäßig teil. Wie sieht es ferner mit sozialen Aufgaben aus (z.B. Pflege eines Tiers, Aufgaben im Haushalt)? Damit Ihr Kind nicht überfordert wird, sind maximal zwei zusätzliche Aktivitäten zu Kindergarten oder Schule sinnvoll.“

Dr. Schmelz weiter: „Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, seine Ängste zu verarbeiten. Lassen Sie es malen und sprechen Sie dann mit ihm über seine Bilder oder lesen Sie ihm Märchen vor, die das Thema Angst behandeln, z. B. Hänsel und Gretel. Und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Haben Sie selbst beispielsweise panische Angst vor Spinnen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Ihr Kind ähnliche Ängste entwickelt. Hat Ihr Kind Angst vor Hunden, bessert sich diese allmählich, wenn es spürt, dass Sie keine Angst haben und sicher mit einem (bekannten) Hund umgehen können.“

„Achten Sie darauf, was Ihr Kind im Fernsehen sieht. Alles, was es hier sehen kann, ist für ein Kind real. Vieles überfordert Ihr Kind, selbst wenn es noch gar nicht angeben kann, dass es vor diesem oder jenem Angst hat. Sehen Sie am besten immer mit Ihrem Kind gemeinsam fern oder nehmen Sie geeignete Sendungen auf Video auf. Geben Sie Ihrem Kind Hilfen an die Hand und entwickeln Sie gemeinsam Lösungsvorschläge. Kinder sind nicht nur beim Erfinden von Monstern sehr kreativ. Oft fallen ihnen auch Möglichkeiten ein, sich zu schützen – sei es, dass sie sich eine Maske oder einen Umhang basteln, die sie unsichtbar machen oder beschützen, oder dass sie ihren Lieblingsdino neben das Bett stellen, damit der das Monster erschreckt“, so die Ärztin abschließend.

 

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Stress ganz einfach umgehen

Stress? Schluss damit!

43 % von uns fühlen sich wegen hoher Ansprüche an sich selbst gestresst. Ein Blick nach Indien und China beweist: Es gibt da Mittel und Wege, wie man mit Stress umgehen kann. Oder auch: Wie man Stress einfach ganz „umgehen“ kann.

INDIEN – MEHR GELASSENHEIT

Yoga, Meditation, Massagen: So sanft geht es hier Schritt für Schritt zu mehr Ausgeglichenheit im Leben.

MUSIK HÖREN

Spiele wiederholt ein Lied ab, das dir besonders gut gefällt und tue dabei nichts! Wetten, dass du dabei jedes Mal neue Töne und Worte entdeckst? Balsam für unser Inneres.

DIE SEELE BEACHTEN

Kaum jemand nimmt sich ausreichend Zeit, in sich hineinzuhören und zu fragen: Was will und brauche ich wirklich, was tut mir in diesem Moment besonders gut? Dabei will auch unsere Seele umsorgt werden. Wir sollten ihr deshalb immer die gleiche Aufmerksamkeit wie unserem Körper widmen.

SICH ZURÜCKZIEHEN

Wir müssen nicht immer für alle erreichbar sein. Gönnen wir uns öfter Ich-Zeiten, um unsere Gedanken neu zu ordnen.

ANSPANNUNG WEGRUBBELN

Morgens mit einer weichen Naturbürste den Körper sanft in Kreisen massieren: Erst von den Füßen bis zum Po, dann von den Händen bis zu den Schultern. Macht wach und lockert die Glieder.

MANTRA VERINNERLICHEN

Sage dir: Alles darf da sein. Das heißt nicht, dass dir alles gefallen muss. Aber es ist viel wertvoller, sich auf die eigene Lebenseinstellung zu konzentrieren, als andere Sichtweisen zu verurteilen. So meidest du Krafträuber – und kommst dir näher.

CHINA – KÖRPER UND GEIST SCHULEN

Hektischer Alltag in Großstädten ist für viele Chinesen normal. Sie kennen zahlreiche Methoden, sich trotzdem kleine Fluchten zu gönnen, in sich hineinzuhorchen und die Akkus aufzuladen.

FINGERÜBUNGEN MACHEN

Die Hände vor der Brust zusammenbringen und zwar so, dass die Fingerspitzen nach oben zeigen und sich sanft berühren. Drücke jetzt fester, so lange, bis du deinen Puls fühlen kannst. Halte diese Position für einige Sekunden. Dann nachspüren..

ZEITINTERVALLE FESTLEGEN

Wir fühlen uns vor allem dann überfordert, wenn zu viele Aufgaben auf einmal vor uns liegen. Dann hilft es, Zeiten festzulegen, in denen wir uns ausschließlich einem Punkt auf unserer To-do-Liste widmen. Der Rest kann warten – bis er an der Reihe ist.

TEE TRINKEN

Je nach Sorte regt er an, beruhigt unsere Nerven, löst Verkrampfungen, stärkt das Immunsystem oder aktiviert unsere Abwehrkräfte. Besonders schön: Eine richtige Zeremonie aus dem Genuss machen.

QIGONG AUSPROBIEREN

Für innere Ruhe: Schulterbreit hinstellen, Handkanten an die Taille legen, sodass die Handinnenflächen nach oben zeigen. Einatmen. Beim Ausatmen Oberkörper 90 Grad nach links bewegen und rechten Arm bis auf Schulterhöhe ziehen. Die Fingerspitzen zeigen dabei nach oben. Zurück in Ausgangsposition und die Bewegung mit linker Seite wiederholen.

KONTROLLE ABGEBEN

Wer wenig Vertrauen in sich selbst und seine Mitmenschen hat, neigt dazu, alles unter Kontrolle haben zu wollen. Doch das setzt uns enorm unter Druck. Umso wichtiger: Sich klarzuwerden, dass wir auf viele Dinge keinen Einfluss haben. Wie befreiend!

 

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CrowdProtect – die Notfallapp, das Interview

CrowdProtect – die Notfallapp für bestmögliche Hilfe im Notfall. Das Interview mit CEO Frederic Meyer-Scharenberg. Die Sicherheitsapp für mehr Zivilcourage, Gewaltprävention, weitere Infos findest Du hier: https://www.crowdprotect.de und hier ist die Buchempfehlung: Adam Grant: Originals (deutsch)

 

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Erfolg

Liebe Eltern,

in diesem Elternbrief wird es diesmal wissenschaftlich. Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit einer These, die wohl Viele unterschreiben können: Die Erziehung eigensinniger Kinder kann anstrengend sein. Die gute Nachricht ist: Sturheit ist ein Indikator dafür, wie erfolgreich das Kind im Leben wird. So das Ergebnis einer amerikanischen Langzeitstudie. Und da sind wir auch gleich beim Thema: In den Mattengesprächen geht es diesmal um „Erfolg“.

Zurück zur Studie: Die Forscher versuchten dabei, den Einfluss von Charaktereigenschaften wie Fleiß, Sorgfalt oder auch Trotz auf den späteren beruflichen Erfolg herauszufinden. Das überraschende Ergebnis: Die störrischen und Regeln ignorierenden Kinder kamen weiter. Die Wissenschaftler vermuten, dass solche Kinder bereits in der Schule wettbewerbsorientierter sind und sich deshalb bessere Noten erkämpfen.

Fakt ist aber ebenso: Auch unangepasste Kinder müssen lernen, das Gleichgewicht zu halten. Genau deshalb beschäftigen wir uns in den kommenden vier Wochen mit ebendieser wichtigen und richtungsweisenden Lebenskompetenz.

Die Tageszeitung DIE WELT berichtete übrigens im vergangenen Jahr über die amerikanische Studie: „Auch wenn die Wissenschaftler einen starken Zusammenhang zwischen Sturheit und Erfolg zeigen können, reicht das nicht. Wohlhabende Eltern und Intelligenz, das zeigt die Studie, sind ebenfalls starke Vorhersagen für ein glückliches, erfolgreiches Leben.“

In Neuseeland wiederum wurde eine ganz andere Langzeitstudie vorgestellt, bei der die Teilnehmer ab dem 3. Lebensjahr bis zum 30. Lebensjahr kontinuierlich beobachtet und befragt wurden. Die Forscher konnten hier belegen: Am erfolgreichsten schnitten die Kinder ab, die schon in ganz jungen Jahren über ein hohes Maß an Selbstbeherrschung verfügten.

Zwei Studien, ein großes Fragezeichen. Daher haben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps – betrachtet durch unsere erfahrene Schwarzgurt-Brille – zusammengestellt. Was können Sie besonders richtig machen, damit Ihr Kind erfolgreich wird?

Der Weg ist das Ziel

Loben Sie viel. Auch wenn die Bemühungen Ihres Kinds nicht immer zum erhofften Ziel führen. Es ist keine Schande, wenn man etwas zumindest versucht hat. Unser Motto lautet: „Besser werden. Jeden Tag.“ So bauen Kinder langfristig mehr Selbstvertrauen auf.

Erst wer einen Fehler zweimal macht, hat einen Fehler gemacht

Vermitteln Sie Ihrem Nachwuchs: Aus Fehlern lernt man. Das nimmt ihm die Angst vorm Scheitern. Zeigen Sie ihm stattdessen auf: Fehler dürfen passieren, ja! Aber was ist der Lerneffekt und was kann beim nächsten Mal besser gemacht werden?

Übung macht den Meister

Spornen Sie Ihr Kind dazu an, am sprichwörtlichen Ball zu bleiben. Zum Beispiel in Sachen Kampfkunstunterricht. Lehren Sie: Regelmäßiges Üben führt zum Erfolg. Ganz ohne Druck.

Biss haben

Die Psychologin Angela Duckworth hat in einer weiteren Untersuchung herausgefunden: Wer Biss hat, also die Tendenz, sich für sehr langfristige Ziele zu interessieren und anzustrengen, der bringt es weit im Leben. Kinder zu ermuntern, sich eine Zukunft vorzustellen, die sie erschaffen wollen. Biss haben – das heißt auch, sich langfristige Ziele zu setzen. Und da geht es auch um visionäres Denken. Darum, seine Kinder sowohl zu Träumern als auch zu Machern zu erziehen.

 

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Für das beste Schuljahr aller Zeiten, so macht Schule Spaß

Schule macht Spaß

UNSERE ERFOLGS-TIPPS FÜR ELTERN

 

Arbeitsplatz, der Lust aufs Lernen macht

Der Arbeitsplatz ist nicht zu unterschätzen. Wer arbeitet schon gerne an einem dunklen, unaufgeräumten Platz? Die beste Lernatmosphäre: Hell, ruhig, viel Platz, wichtige Bücher in der Nähe, gemütlicher Schreibtischstuhl.

Rituale sorgen für Ruhe

Es lernt sich besser, wenn Ihr Kind, immer wenn es sich an den Schreibtisch setzt, ein paar Dehnübungen macht. Dazu ein Gute-Laune-Lied hören oder einfach ein Glas Saft trinken. Dann geht’s los. Besser geht lernen, wenn die Inhalte in kleine Häppchen aufgeteilt werden.

Fakten lernen – Schritt für Schritt

Schon mal von der Loci-Methode gehört? Hier geht es darum, Fakten mit Gegenständen zu verbinden. Dafür nimmt Ihr Kind seine Lernunterlagen und macht einen Spaziergang durchs Haus. Jedem markanten Punkt (z.B. das Sideboard im Flur) auf seinem Weg ordnet es eine bestimmte Vokabel zu.

Raus und spielen!

Was das mit Lernen zu tun hat? Viel! Denn beim Spielen verarbeiten Kinder das Gelernte und toben gleichzeitig ihren Kopf frei. Es macht keinen Spaß und keinen Sinn, wenn sich Schulkinder stundenlang mit ihrem Lernstoff quälen. Achten Sie auf genug Ausgleich: Freunde treffen und Hobby nachgehen.

Auffälliges Lernmaterial

Treiben Sie es ruhig bunt. Weil: Durch die auffällige Gestaltung wichtiger Infos mit Textmarkern und Post-Its etc. lernen wir besser. Weitere Tipps: Bilder ausdrucken, kleine Zeichnungen anfertigen, Zeitstrahl erstellen, prägnante Überschriften wählen.

 

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Lernen lernen

Liebe Eltern,

die Sommerferien laufen auf Hochtouren. Bald geht es wieder in die Schule. Das führt uns unweigerlich zu der Frage: Was können wir auf der Matte, Sie zuhause und die Kinder in den Ferien tun, damit der Nachwuchs fit ist fürs neue Schuljahr?

Genau darum soll es in den nächsten vier Wochen gehen. Gemeinsam wird uns gelingen, den Kids das richtige Verhalten beizubringen, das allen das Familienleben leichter macht. Klar… dazu gehören auch lernfördernde Bedingungen und Kampfkunsttugenden wie Rücksicht, Mitgefühl und angemessene Lautstärke.

Der Diplompsychologe und Lehrtherapeut für Verhaltenstherapie, Dr. Fritz Jansen, und die approbierte Psychologische Psychotherapeutin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Uta Streit, haben dieses Konzept (IntraActPlus) in 20 Jahren gemeinsamer Arbeit entwickelt. Und wie das aussieht, wollen wir Ihnen in diesem Elternbrief gerne vorstellen.

Lernen lernen

Eine richtige Lernatmosphäre schaffen – das hat auch viel mit Disziplin zu tun. Also: Mit Gewohnheiten.
Mit Ritualen. Wie geht das?

  • Führt Ihr Kind ein Hausaufgabenheft? Auch auf der weiterführenden Schule?
  • Trägt es wichtige Termine in einen Kalender ein?
  • Ist Ihr Kind Ablenkungen ausgesetzt? Schluss mit störenden Geräuschen. Am besten lernt es sich, wenn es mucksmäuschenstill ist.
  • Beobachten Sie Ihr Kind, ob es sich dazu hinreißen lässt, aus dem Fenster auf die spielenden Nachbarskinder zu schauen.
  • Beseitigen Sie herumliegendes Spielzeug.
  • Liegen alle Bücher, Hefte und Arbeitsblätter griffbereit?
  • Stellen Sie den Schreibtisch so in den Raum, dass Ihr Kind die Tür im Blick behalten kann und nicht ständig von hinten überrascht wird.
  • Wie ist die Körperhaltung Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes?
  • Ist der Schreibtisch aufgeräumt?
  • Liegt ein Block parat, um immer mal wieder Einfälle und Gedanken für später notieren zu können?
  • Beherrscht Ihr Kind all diese Regeln aus dem Effeff?

 

Damit erfolgreiches Lernen wirklich funktioniert, ist es wichtig, dass auch Sie, liebe Eltern, Selbstbewusstsein in dieser Sache entwickeln. Gestehen Sie Ihrem Kind also so viel Zeit zu, wie es für die Aufgaben wirklich braucht. Tatsache ist nämlich, dass exakt jenes wiederholte Verhalten dazu führen wird, dass der Lernerfolg von allein kommt. Das passiert ganz automatisch. Früher oder später wird bewusste Anstrengung gar nicht mehr gebraucht. Zum Abschluss haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt:

Führen Sie Wiederholungen ein

Wie sagte einst Bruce Lee? „Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat.“ Schwierige Aufgaben lassen sich mit der Zeit immer leichter lösen, wenn sie häufig und ausreichend lang wiederholt werden. Zuhause lässt sich das viel besser im Blick behalten als in der Schule.

Aufgaben sortieren

Grundsätzlich gilt: An den Anfang eher leichte Aufgaben stellen, in der Mitte schwere lösen, zum Schluss wieder mit leichteren Übungen aufhören. Ganz wichtig: Aufgaben, die besonders ungern erledigt werden, möglichst zu Beginn lösen.

Wochenenden nutzen

Wochenenden und die Sommerferien (vor allem morgens!) eignen sich hervorragend zum Üben und Lückenschließen. Warum? Weil der Kopf ausgeruht und aufnahmefähig ist. Ihr Kind wird das sicher anders sehen, aber manchmal sind unpopuläre Entscheidungen auf Elternseite einfach notwendig.

 

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Unsere 5 Stärke-Tipps für starke Kinder

Liebe Eltern,

Kampfkunst-Kinder reden nicht geringschätzig über sich. Sie stecken voller Selbstbewusstsein. Sie trauen sich viele Dinge zu, sind alles andere als schüchtern und vor neuen Aufgaben haben unsere starken Kids ebenso wenig Angst wie vor der Schule. Wir wollen in den kommenden Wochen exakt dort ansetzen. In unseren Mattengesprächen geht es diesmal um: Stärke.

UNSERE 5 STÄRKE-TIPPS:

Stärken stärken – von Anfang an

Motivation ist das Zauberwort. Das heißt nicht, Kinder wegen jeder Kleinigkeit in den höchsten Tönen zu loben, sondern immer dann, wenn sie sich sehr angestrengt haben. Ansonsten sollten sowohl Sie als auch wir als Experten für Lebenskompetenzen uns zurückhalten. Wenn Kinder selbst etwas aus eigener Motivation und Anstrengung heraus geschafft haben, entwickelt sich ein positives Gefühl – im besten Fall nehmen sie zukünftig Herausforderungen gern an und haben keine Angst, auch mal zu scheitern, weil sie wissen, dass sie es beim nächsten Mal schaffen können.

Wir sagen im Unterricht oft Sätze wie „Wir sind ganz sicher, dass du das schaffst“. Und diese wirken Wunder. Und sie sind viel sinnvoller, als auf Schwächen hinzudeuten und ungeduldig zu werden:

„Wie? Das hast du immer noch nicht verstanden?“ Das setzt Kinder unter Druck und lässt sie an sich zweifeln.

Abenteuer in den Sommerferien

Die großen Ferien stehen kurz bevor. Dieser Zeitraum ist ideal, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Gerade jetzt brauchen Kinder Abenteuer und Aufgaben, die sie sich selbst stellen. Und dann? Dann passiert etwas Wundervolles. Mit jeder Herausforderung, die sie meistern, erleben sie: „Ich hab’s drauf! Ich kann etwas!“ Dieses Gefühl ist unschätzbar wertvoll. Das macht Kinder stark.

Selbstständigkeit fördern

Selbstbewusstsein kommt nicht ohne Selbstständigkeit aus. Nur wenn wir etwas ganz alleine schaffen, macht uns das stolz. Und glücklich! Schon im Kindergartenalter wenden wir daher stets diese Faustformel an: „Alles, was ein Kind auch ohne Hilfe schafft, sollte es auch selbst tun dürfen – auch wenn es dann halt länger dauert.“

Aufgaben im Haushalt verteilen

Zum letzten Stichpunkt kommt unweigerlich dieser hinzu: Machen Sie sich die Stärken und Interessen Ihres Kindes zu Nutze und geben Sie ihm Aufgaben (vor allem in den Ferien!), durch die es sich nützlich und erfolgreich fühlt. Wie wäre es damit? Der Nachwuchs packt plötzlich die Einkäufe aus. Und das Auto müsste auch bald wieder gewaschen werden. Fragen Sie Ihr Kind, ob es dabei helfen möchte.

Gutes Benehmen

Und zum Schluss noch ein Verweis auf unser vorletztes Thema (Benehmen): Es mag altmodisch klingen, aber die Fähigkeit, eine andere Person auf angemessene Weise anzusprechen, die Hand zu geben oder den Tisch zu decken, kann Ihrem Kind dabei behilflich sein, sein Selbstvertrauen zu stärken. Gute Manieren verhelfen dazu, sich gut zu fühlen. So weiß man, wie man respektvoll mit anderen umgeht und auftritt. Gerade als vorbildliches Kampfkunst- Kind ist das unverzichtbar.

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Fokus

Disziplin, Fokus, Kontrolle, Selbstverteidigung, Mut

Liebe Eltern,

der Kampfkunstunterricht fördert die Selbstdisziplin und hilft zudem bei der Charakterentwicklung. Studien haben gezeigt, dass sich dadurch auch das Arbeitsgedächtnis verbessert. Die gleichen positiven Effekte haben auch unsere vielen Achtsamkeitsübungen, bei denen man lernt, auch im Alltag die Umwelt bewusster wahrzunehmen. In den kommenden vier Wochen wollen wir in unseren Mattengesprächen noch genauer hierauf eingehen. Unser Thema diesmal: Fokus!

Was bedeutet „Fokus“?

Fokus heißt: „Bei der Sache sein – sich ganz dem hingeben, was man gerade macht.“ In jeder Unterrichtsstunde erklären wir Ihrem Kind, dass es eine Sache nur richtig gut machen kann, wenn es sich nur mit dieser Sache beschäftigt.

UNSERE 5 FOKUS-TIPPS

1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Thema

Egal wie alt Ihr Kind ist – es sollte ein Bild davon haben, was es heißt, wenn z.B. der Lehrer sagt: „Bitte konzentriert euch nun!“ Sprechen Sie z.B. in Bildern. Haben Sie eine Katze? Zeigen Sie Ihrem Kind, wie die Katze ihrer Beute auflauert. Übrigens: Achten Sie einmal darauf, in welchen Situationen sich Ihr Kind ablenken lässt. Hausaufgaben vielleicht? Wenn Sie solche spezifischen Situationen und Rahmenbedingungen ausmachen können, haben Sie zugleich auch schon den Schlüssel für die Lösung der Konzentrationsschwierigkeit zur Hand und können es besser ansprechen.

2. Bringen Sie Ihrem Kind Fokussierung spielerisch näher

Wie läuft es denn in der Kampfkunstschule ab? Wir sprechen nicht über Noten, Lernen, Klassenarbeiten, Leistungsdruck. Wir fordern Ihr Kind heraus und erreichen auf diese Weise genau das: Bessere Noten, leichtes Lernen, gute Klassenarbeiten – ganz ohne Leistungsdruck. Machen Sie mit Ihrem Sohn / Ihrer Tochter ebensolche „Übungen“. Und sagen Sie augenzwinkernd: „Das kannst du dir bestimmt niemals merken!“ oder „Hmmm, ob du es schaffst, alle „e/E“s auf dieser Seite zu finden?“. Wie würden wir auf der Matte vorgehen? Wir stellen Belohnungen in Aussicht: Z.B. Medaillen, Urkunden, neue Gürtel oder ein simples „High Five“. Bieten auch Sie für Fortschritte kleine Belohnungen an: Ein Kinobesuch, ein Eis usw.

3. Schluss mit Sätzen wie „Hample nicht so herum!“

Sagen Sie oft „Hample nicht so herum“ oder „Du kannst dich ja gar nicht konzentrieren“? Schluss damit! Je mehr solche Sätze fallen, desto häufiger passiert genau das Gegenteil. Ihr Kind versteht immer nur: „zappeln, nicht konzentrieren können, laut sein etc.“ Wenden Sie stattdessen diese Methode an. Sie werden sehen: Es funktioniert. Sagen Sie ab sofort: „Bitte sei aufmerksam“, „Bitte widme dich ganz der Aufgabe“. Schon diese Veränderung wird Erfolg haben.

4. Fokus zum Einatmen

Stellen Sie im Kinderzimmer ein Duftlämpchen auf, in das Sie Zitronenöl geben. Also, ein ätherisches Öl aus der Apotheke. Der Clou: Zitronenöl fördert die Konzentrationsfähigkeit. Geben Sie einige Tropfen auf die Kleidung Ihres Kindes. Am besten dann, wenn Klassenarbeiten bevorstehen.

5. Regelmäßige Teilnahme am Unterricht

Das Beste: Regelmäßig am Kampfkunstunterricht teilnehmen. Immer wieder aufs Neue setzen wir hier wertvolle Impulse, die die Konzentrationsfähigkeit fördern. Wenn Sie ganz einfach zuhause etwas tun möchten, fragen Sie uns. Wir geben Ihnen gerne weitere Tipps – zugeschnitten auf Ihr Kind.

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Gute Manieren sind lernbar – Knigge für Kinder

Liebe Eltern,

gute Manieren – das sind die Spielregeln für den Umgang miteinander. Kinder, die diese kennen, fühlen sich sicherer in neuen Situationen, weil sie wissen, wie sie sich verhalten sollen. Hinzu kommt, dass gutes Benehmen dem jeweiligen Gegenüber ermöglicht, freundlich auf einen zuzugehen. Die Grundregeln für Begrüßungen, Verabschiedungen, Tischmanieren und Co. lernen unsere Schülerinnern und Schüler in den kommenden vier Wochen. Jedes einzelne Mattengespräch deckt ein Schwerpunktthema ab.

Hier einige Tipps für kindgerechte Benimm-Regeln

Auch wenn Ihr Kind noch klein ist, kann es ab dem Kindergartenalter schon lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Hier einige Beispiele:

Das können schon Zweijährige:

  • die Zauberwörter „Bitte“ und „Danke“ verstehen, wenn sie ihnen – mit Gesten unterstützt – vorgelebt werden,
  • verstehen, dass Besteck und Teller auf den Tisch gehören und nicht hinunter geworfen werden sollen,
  • maximal eine Viertelstunde ruhig mit am Tisch sitzen (danach darf das Kind aufstehen).

Das können schon Dreijährige:

  • „Bitte“ und „Danke“ sagen und einen Gruß freundlich erwidern, 
  • vor dem Essen die Hände waschen und beim Essen nicht alle Speisen anfassen und wieder zurücklegen,
  • nicht mit vollem Mund sprechen,
  • nach jedem Toilettengang die Hände waschen,
  • beim Gähnen, Niesen und Husten die Hand vor das Gesicht halten,
  • beim Sprechen sein Gegenüber anschauen und Blickkontakt aushalten,
  • Verschnaufpausen bei anderen akzeptieren,
  • eigenes und fremdes Eigentum respektieren und pfleglich behandeln,
  • Lebewesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) achten und nicht quälen (z. B. Blumen pflücken, aber nicht zu zertreten).

Das können schon Vier- bis Sechsjährige:

  • nach dem Aufstehen freundlich „Guten Morgen“ sagen; grüßen wenn man kommt und sich verabschieden, wenn man geht,
  • sich morgens und abends Gesicht und Hände waschen und die Zähne putzen,
  • nach dem Niesen ein Taschentuch benutzen,
  • kleckerfrei essen, kauen mit geschlossenem Mund,
  • für die Dauer eines Mahlzeit-Ganges am Tisch sitzen bleiben,
  • beim Tisch decken oder beim Abräumen helfen,
  • in der Öffentlichkeit nicht rülpsen oder popeln,
  • sich entschuldigen, wenn man trotzig oder zornig war.

Buchtipp zum Thema:
Dagmar von Cramm, Kinder-Knigge für Eltern. Wie Kinder gutes Benehmen ganz spielerisch lernen.
Südwest-Verlag, München 2005. EUR 10,95

Lebe dein bestes Leben

Fighte dich durch und lebe dein bestes Leben!

 

Diese 10 goldenen Leitlinien helfen dir:

  1. Besser trinken:

    An Wasser führt kein Weg vorbei.“ Am besten ein bis zwei Liter, z.B. ein Glas gleich am Morgen, je eins zu den Hauptmahlzeiten und kleinere Mengen zwischendurch.

  2. Essverhalten überdenken:

    Achte auf schlechte Angewohnheiten wie Fernsehen beim Essen oder den unbewussten Griff zur Keksschublade, und schalte sie aus. Koche einfach selbst.

  3. Bewegung:

    Mit Hilfe eines Schrittzählers kannst du deine Aktivitäten im Alltag steigern. Baue Muskeln auf – die machen sogar im Schlaf schlank. Und am Abend sehen wir uns – in unserer Kampfkunstschule.

  4. Motivation:

    Setze dir kleine Teilziele und starte noch heute.

  5. Umfeld stärken:

    Die eigene Familie kann Gesundessern das Leben schwer machen, mache daher deinen Freunden klar, wie wichtig dir die Umstellung ist und sündige nicht anderen zuliebe.

  6. Ausnahmen meistern:

    Plane deine „unperfekten“ Tage so, dass sie auf Feiertage und Familienfeste fallen. Dann kannst du ohne Reue genießen.

  7. Stress reduzieren:

    Atemübungen, bei denen du bewusst, langsam und tief atmest, helfen, bei Stress abzuschalten.

  8. Nachts regenerieren:

    Schlafmangel macht auf Dauer krank und dick. Sieben bis acht Stunden sind optimal.

  9. Richtig einkaufen:

    80 % deines Einkaufs sollten unverarbeitete Lebensmittel ohne lange Zutatenlisten sein: Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fisch usw. und gern auch Tiefkühlprodukte ohne Zusätze für den Vorrat.

  10. Nicht aufgeben:

    Zu Beginn ist die Euphorie groß, der Einstieg ist einfach. Die Kunst ist es, auch nach Rückschlägen dranzubleiben.

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Aufräumen

Liebe Eltern,

Kleinkinder können ihr Zimmer nicht allein aufräumen, selbst dann nicht, wenn sie es wollten. Mit fünf bis sechs Jahren wissen die meisten Kinder, wie Aufräumen funktioniert. Doch einfach die Ordnung der Eltern nachahmen finden sie „voll blöd“. Was tun? Schnell selber aufräumen? Keine gute Idee! Genau deshalb dreht sich in diesem Monat alles rund ums Aufräumen.

In den kommenden Mattengesprächen wollen wir Ihr Kind überzeugen: Und zwar nicht davon, dass ein ordentliches Zimmer schön aussieht, sondern weil es praktisch ist, seine sieben Sachen ganz schnell finden zu können. Wer ordnet, der findet.

Am einfachsten ist, man legt im Familienrat eine sinnvolle Reihenfolge des Aufräumens fest, schreibt sie nieder und platziert sie gut sichtbar im Kinderzimmer. Im vorliegenden Elternbrief haben wir Ihnen da mal etwas vorbereitet. Schluss mit Ausreden wie „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“ oder „Ich kann das nicht alles alleine aufräumen“.

Gefällt Ihnen die Vorlage? Dann nix wie los. Endlich Ordnung! Schnell noch den unteren Teil des Elternbriefs ausschneiden und laminieren, damit das lose Blatt an der Wand selbst auf Dauer nicht zum Schandfleck wird.

So macht Aufräumen Spaß

1. Wäsche einsammeln.

Schmutzwäsche schmeiße ich in den Wäschekorb im Badezimmer. Saubere lege oder hänge ich zurück in den Schrank.

2. Das Bett machen.

Anschließend Kuscheltiere und Schlafanzug vom Boden aufheben und auf das Bett setzen bzw. legen.

3. Bücher einsammeln.

Alle Bücher, die ich gerade nicht lese, stelle ich ins Regal. Die übrigen versehe ich mit einem Lesezeichen, klappe sie zu und lege sie gestapelt auf den Nachttisch.

4. Aufgebaute Spiele in ihre Kartons räumen.

Ich habe die Spiele auf ihre Vollständigkeit überprüft und räume sie nun in den Schrank oder ins vorgesehene Regal.

5. Kleinteile (Murmeln, Bausteine etc.) aufheben und einsortieren.

Auch Zubehör aus Spielen, einzelne Puzzleteile etc. sortiere ich zurück in die entsprechenden Kartons.

6. Abfall aus dem ganzen Zimmer einsammeln und in den Papierkorb stecken.

Den Papierkorb leere ich alle zwei Tage aus – und nicht erst, wenn er überquillt!

7. Den restlichen Schreibtisch aufräumen.

Bevor die Hausaufgaben in Angriff genommen werden, mache ich Platz auf dem Schreibtisch. So macht Lernen Spaß.

8. Durchhalten.

Ich bin Kampfkünstler/in. Und Kampfkünstler geben so schnell nicht auf. Ich halte so lange durch, bis alle Punkte dieser Liste abgehakt sind.

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Disziplin – Kampfkunst ist mehr

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Mit Disziplin.Liebe Eltern,

was ist eigentlich Disziplin? In unserer Kampfkunstschule verstehen wir Disziplin nicht als verbissenes Strebertum.

Wir finden: Disziplin ist etwas Positives. Wir verwenden den Begriff, um auszudrücken: „Wir wollen etwas leisten! Wir wollen etwas erreichen!“ Sei es eine gute Note, ein aufgeräumtes Zimmer, die nächste Gürtelprüfung oder das Erlangen des schwarzen Gürtels. In unseren Mattengesprächen mit monatlich wechselnden Themen geht es immer wieder darum, etwas in unseren Schülerinnen und Schülern zu wecken: Zum Beispiel die Fähigkeit und Lust, etwas zu leisten, Hindernisse zu überwinden und Herausforderungen zu meistern. Genau darum soll es auch in den kommenden vier Wochen gehen. Alles soll im Zeichen der Disziplin stehen.

Babys machen es vor. Lernen wir von ihnen! Sie robben unermüdlich, strengen sich an. Irgendwann können sie nicht nur krabbeln, sondern auch laufen. Sind sie zwei Jahre alt, stapeln sie riesige Türme. Und dann? Je älter man wird, desto schwieriger wird es auch, die eigene Antriebslosigkeit zu überwinden und selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Unser Kampfkunst-Credo lautet daher: „Lassen wir nicht locker, bis es gelingt!“ Natürlich gemeinsam. Der Erfolg und das sich einstellende Glücksgefühl sind uns gewiss. Und das ist wichtig. Für die Entwicklung. Kurzum: Erfolg macht erfolgreich.

Gesunden Ehrgeiz fördern

Wir wollen in unseren zahlreichen Unterrichtsübungen den Kindern die Möglichkeit geben, sich anzustrengen. Ja, und dazu gehört auch das Wörtchen Disziplin. Stehen wir dazu. Es macht Spaß, zu zeigen, was in uns steckt. Jedoch: Mit Bedacht. Mit Balance. Im Folgenden haben wir Ihnen ein paar Disziplin-Tipps zusammengestellt.

Realistische Ziele setzen

Disziplin setzt Ziele, Beharrlichkeit, Geduld und Ausdauer voraus. Väter und Mütter sollten ihren Kindern helfen, Ziele klar zu formulieren, ohne dabei die elterlichen Vorstellungen in den Vordergrund zu rücken.

Lob und Wertschätzung spornen an

Auch wenn allein der Erfolg nach der Anstrengung schon ein großartiger Lohn ist, feuert ein Lob der Eltern zusätzlich an. Diese sollten darauf achten, nicht ständig und nicht zu überschwänglich zu loben. Besser ist es, die Anstrengung und den Fortschritt hervorzuheben, jedoch nicht so sehr das Resultat (zum Beispiel Noten). Ein lobender Satz, wie wir ihn häufig im Kampfkunstunterricht verwenden lautet etwa „Das muss schwierig gewesen sein. Du hast wirklich lange geübt, jetzt sieht deine Technik toll aus“, zeigt dem Kind, dass seine Bemühungen ernst genommen werden. Es erfährt damit aufrichtige Wertschätzung, die das Selbstbewusstsein steigert, stolz macht und Energie schenkt, um weiterhin Dinge anzupacken und durchzuhalten.

Kleine Belohnungen beflügeln

Eltern können Kinder zusätzlich motivieren und damit deren Ehrgeiz wecken, indem sie etwa eine gelungene  Klassenarbeit mit einer kleinen Überraschung honorieren. Das spornt dazu an, sich weiterhin ins Zeug zu legen. Doch Väter und Mütter sollten auch darauf achten, nicht schon vorab mit Präsenten zu locken, um ihre Kinder zu einer Leistung zu animieren. So entwickelt sich falscher Ehrgeiz, der nur auf die „Prämie“ abzielt. Der Bezug zur eigentlich angestrebten Sache geht damit verloren.

Gruppendynamik fördert den Ehrgeiz

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von gesunden Ehrgeiz spielt die Gruppendynamik beim Zusammensein mit (Kampfkunst-)Freunden. Dabei treiben Teamgeist und Rivalität mit Konkurrenten die Kinder an. Wettbewerb und Vergleiche schaden in solchen Situationen nicht, denn durch das sportliche oder spielerische Messen mit anderen lernen Kinder, ihr Leistungsniveau einzuschätzen. Sie lernen aber auch, dass durch Loyalität und den Halt in einer Gruppe vieles erreichbar wird und auf eine Niederlage oder einen Misserfolg genauso schnell ein Sieg folgen kann – eine Erkenntnis, die gesunde Disziplin beflügelt.

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Familie (Kinder brauchen Freiheit, Regeln, Grenzen)

Familie Kinder Freiheit Grenzen Regeln Puchheim

Familie (Kinder brauchen Freiheit, Regeln, Grenzen)

Liebe Eltern,
was die Kampfkunstschule auf der einen und das Familienleben auf der anderen Seite eint: Kinder brauchen Freiheit, um sich entwickeln zu können. Freiheit heißt allerdings nicht Grenzenlosigkeit.
Für ein harmonisches und ausgewogenes Zusammenleben sind Regeln und Grenzen unentbehrlich. Jedoch: Sie sollten Spielraum lassen für unvorhersehbare Geschehnisse und Befindlichkeiten. Und genau darum soll es in den kommenden Wochen in unseren Mattengesprächen gehen: Regeln und Grenzen im Familienalltag!

Familienregeln müssen zum Alter Ihres Kindes passen
Es muss ihren Sinn verstehen und sie befolgen können. Mit der Vereinbarung „Wir essen mit Messer und Gabel“ wäre ein Dreijähriger sicher überfordert; die Regel „Wir schlagen nicht mit der flachen Hand ins Essen“ hingegen kann er schon sehr gut befolgen. Damit Ihr Kind die Regel einsieht, erklären Sie ihm ihren Sinn: „Abends räumen wir auf, damit wir nicht über herumliegendes Spielzeug stolpern und uns verletzen.“

Regeln und Rituale sollen also Halt geben, aber nicht fesseln. Darum gehören Offenheit und Flexibilität genauso zu einer starken Familie. Das Ritual des gemeinsamen Abendessens muss stark genug sein, gebrochen werden zu können, wenn zum Beispiel ein Kampfkunst-Kindergeburtstag mal etwas länger dauert. Eine starke Familie schottet sich nicht von der Umwelt ab, sondern integriert Freunde und Bekannte, lässt sie an Ritualen teilhaben, redet miteinander und diskutiert das Tagesgeschehen. Denn Gemeinsamkeiten entwickelt man auch, indem man sich als Gruppe von anderen abhebt. All dies trägt zum Zusammenhalt bei. Und noch etwas: Die Fähigkeit, jedem einzelnen Mitglied auch Freiheiten zu lassen. Die Freiheit, eine andere Meinung zu haben als die anderen Familienmitglieder und andere Interessen. Die Freiheit, sich auch mal zurückzuziehen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Freiheit
Die Erziehung in einer starken Familie ist geprägt von Freiräumen, aber auch klaren Grenzen, von Zeit zum Zuhören, von Liebe, die auch Streits verträgt. Eine solche Erziehung wird mit großer Wahrscheinlichkeit selbstbewusste, starke Kinder hervorbringen.

Unsere Tipps:

Planen ist die halbe Miete
Eine gute Planung ist das A und O. Legen Sie einen Terminkalender an.

Stress gar nicht erst entstehen lassen
Ommmm. Wenn mal nicht alles nach Plan läuft, gilt: Geben Sie dem Stress (trotzdem) keine Chance! Nobody is perfect.

Auch als Eltern Disziplin zeigen
Wer den Kindern mehr Bewegung verordnet, aber selbst auf der Couch liegt, misst mit zweierlei Maß und kann den Kindern dies nur schwer verständlich machen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie selbst mit Kampfkunst beginnen?

Selbständigkeit lehren
Vermitteln Sie Ihren Kindern das Gefühl, dass sie selbständig sind. Kinder sind stolz, wenn sie Verantwortung für gewisse Dinge übernehmen können.

Zeit nehmen
Studien belegen, dass es Kindern gut tut, wenn Eltern Ihnen einmal am Tag für eine gewisse Zeit ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.

Leistungen würdigen
Loben Sie es – wenn auch nicht zu ausschweifend – auch für Dinge, die Ihnen selbstverständlich erscheinen mögen. Leistungen, die als solche gewürdigt wurden, sorgen für ein gestärktes Selbstwertgefühl des Kindes und somit für mehr Zufriedenheit.

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Siemensstraße 3, 82178 Puchheim

Höflichkeit

Kampfkunst Werte Lebenskompetenzen

Liebe Eltern,

Höflichkeit spielt im Leben eine wichtige Rolle. Und höfliche Menschen kommen in der Regel weiter als andere. Das erfahren sie schon im Kindesalter. Das macht selbstbewusst. Denn das Echo kommt prompt: Auch ihnen wird freundlich begegnet. Weil Höflichkeit für die Entwicklung von Mädchen und Jungs entscheidend ist, machen wir sie zu unserem Thema des Monats.

Was Kinder im Grundschulalter lernen sollten, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Genau die Punkte wollen wir in unseren Mattengesprächen nun Woche für Woche vertiefen:

Die Anreden „Du“ und „Sie“ unterscheiden
Der Kampfkunstunterricht beginnt und endet mit Respekt. Auch über die Zeit in der Kampfkunstschule hinaus, sind wir Vorbilder und leben die „Schwarzgurteinstellung“. Dazu gehört auch das richtige Anreden.

Fremden höflich Auskunft geben, sich aber nicht ausfragen lassen
Wir nennen das „Umgang mit Fremden“. Hier trifft Sicherheit auf Höflichkeit. Schützen Sie Ihr Kind vor „Stranger-Danger“, indem es regelmäßig am Unterricht teilnimmt. Immer wieder fokussieren wir gerade dieses wichtige Thema.

Andere ausreden lassen und nicht unterbrechen
Miteinander sprechen bedeutet, dass man dem Gesprächspartner zuhört und ihn ausreden lässt. Es ist sehr unfreundlich, dem anderen ins Wort zu fallen. Den anderen nicht ausreden zu lassen bedeutet: „Mir ist nur wichtig, was ich sagen will.“

Bei Patzern um Entschuldigung bitten
Wichtig ist auch, sich entschuldigen zu können. Wenn Sie Ihrem Kind Unrecht getan haben oder es unter Ihrer Nervosität und schlechten Laune leiden musste, sollten Sie zugeben, dass dies nicht in Ordnung war und dass es Ihnen leidtut. Aber auch Ihr Kind muss lernen, sich zu entschuldigen, etwa: Wenn es zu Ihnen oder zu jemand anderem grob und unhöflich war; wenn es jemanden aus Versehen angerempelt hat; nach einem Streit mit seinem besten Freund.

Bei Tisch das Besteck korrekt halten
Ein Glas mit einer Hand heben, eine Tasse am Henkel anfassen, die Serviette benutzen, geräuschlos essen – all das sollten Kinder im Grundschulalter draufhaben.

Sich an Abmachungen halten
Gemeint ist: Eltern über Aufenthaltsorte informieren und pünktlich sein (so wie auch der Kampfkunstunterricht stets pünktlich beginnt).

Kleine Dienste (Blumen gießen, Geschirr abtrocknen) übernehmen
Im Kampfkunstunterricht klappt das gemeinsame Aufräumen prima, da ist dies auch anwendbar im Alltag. Probieren Sie es aus!

 

MINEMA Martial Arts – Kampfkunst ist mehr – Be a Changemaker

Teamgeist – Kampfkunst ist mehr

Kampfkunst Puchheim Kinder

Liebe Eltern,

in der Schule ist er gefragt, in der Kampfkunstschule sowieso und natürlich im Alltag – die Rede ist von Teamgeist. Nicht bei jedem Kind ist er gleich stark ausgeprägt. In den kommenden vier Wochen wollen wir unseren Schülern im Mattengespräch zeigen, wie wir den Teamgedanken fördern können.

Gerade im Kampfkunstunterricht lernen Kinder, sich mit anderen zu arrangieren, ohne zu dicht – zum Beispiel in Partnerübungen – miteinander arbeiten zu müssen. Wir lernen immer Neues. Gemeinsam im Team und einem oder gleich mehreren Lehrern. Ein Wettbewerb, der ausschließlich in der Gruppe ausgeübt wird? Fehlanzeige!

Wir haben Ihnen hier eine Checkliste zusammengestellt:

Woran Sie erkennen können, ob Ihr Kind teamfähig ist…

  • Ihr Kind spielt gerne mit anderen Kindern, kann aber auch alleine spielen.
  • Ihr Kind kann sich in eine Gruppe einordnen, ohne seine Individualität aufzugeben.
  • Ihr Kind ist kontaktfreudig, kommunikativ und verhält sich
    anderen Kindern gegenüber solidarisch.
  • Ihr Kind findet in Kindergruppen Akzeptanz und wird unterstützt.
  • Ihr Kind fürchtet sich nicht vor Konflikten, sondern löst sie mit anderen gemeinsam.
  • Ihr Kind fühlt sich in einer Kindergruppe wohl.
  • Ihr Kind übernimmt gerne Aufgaben in der Familie und in anderen Gruppierungen.
  • Ihr Kind ist hilfsbereit, loyal und flexibel.
  • Ihr Kind kann um Hilfe bitten und sie auch annehmen.
  • Ihr Kind ist sensibel, einfühlsam und bescheiden.
  • Ihr Kind kann intensive Beziehungen knüpfen und pflegen.
  • Ihr Kind verfügt über ein ausgeprägtes soziales Bewusstsein und ist bereit,
    soziale Verantwortung zu übernehmen.
  • Ihr Kind verfügt über Organisationstalent.
  • Ihr Kind ist offen.
  • Ihr Kind ist selbstkritisch und für Kritik zugänglich.

 

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Sozialkompetenz

Sozialkompetenz Kampfkunst Puchheim

Liebe Eltern,
geplant ist, dass alle Kinder einmal im Jahr das Thema Sozialkompetenz erleben und erarbeiten. In den kommenden vier Wochen räumen wir in unseren Mattengesprächen genau dafür Zeit ein. Hier bestärken wir die Kinder, die erlernten Schlüsselfähigkeiten im Alltag zu nutzen und umzusetzen. Die in unserem Lebenskompetenztraining gelernten sozialen Fertigkeiten und das geübte Konfliktlösungsverhalten geben den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Sozialkompetenz – was ist das?
Soziale Kompetenz ist die Fähigkeit, Menschen zu verstehen und mit ihnen umzugehen sowie in sozialen Beziehungen klug zu handeln. Soziale Kompetenzen sind notwendig, um angemessen mit anderen Menschen umgehen zu können. Untersuchungen haben gezeigt, dass sozial kompetente Kinder Emotionen bei sich und bei anderen genauer erkennen können als weniger sozial kompetente Kinder. Sie können die Unterschiede in Mimik und Körpersprache besser wahrnehmen und sind geübter in der Zuordnung von Emotionen zu sozialen Situationen.

Unsere Mattengespräche bieten zudem die Möglichkeit, die Kinder im Ausbau der Sprache zu fördern. Durch die klaren Benennungen und Beschreibungen in den Einheiten erweitert sich der Wortschatz.

Soziale Kompetenz lernt Ihr Kind erst nach und nach mit zunehmendem Alter, es muss also immer wieder üben. Wir haben einen 5-Punkte-Plan aufgestellt, den wir in jeder Unterrichtsstunde umsetzen:

1. Kampfkunst fördert die Beziehung zu Gleichaltrigen
In unseren Partner- und Gruppenübungen werden „soziale Interaktion“ und pro-soziales Verhalten großgeschrieben. Wir achten darauf, dass jeder den anderen unterstützt. Wir nehmen Rücksicht und integrieren neue Schülerinnen und Schüler.

2. Kampfkunst fördert das Selbstmanagement
Sich selbst kontrollieren zu können, fällt Kindern nicht immer leicht. Kampfkunst-Kids lernen früh, was es heißt, die Schwarzgurteinstellung zu leben, also so vorbildlich zu handeln wie ein Schwarzgurt – auch dann, wenn man noch völlig am Anfang seiner „Karriere“ steht. Wir üben die Frustrationstoleranz ein, kooperieren im Team und halten uns an Regeln.

3. Kampfkunst fördert Erfolg in der Schule
Haben sich die Noten Ihres Kindes verbessert? Kampfkunst fördert das Einhalten von Klassenregeln. Unsere Schülerinnen und Schüler sind es gewohnt, aufgabenorientiert und konzentriert eine Herausforderung zu meistern. Und sie übernehmen Verantwortung – in der Kampfkunstschule und in der Schule.

4. Kampfkunst fördert Verlässlichkeit
Und das wirkt sich positiv auf die Mitwirkungsbereitschaft und soziale Kooperation aus. Kampfkünstler packen’s an, sie machen’s einfach. Sie sind zuverlässig und darauf kann man sich verlassen.

5. Kampfkunst fördert Selbstbehauptung
Aktivitäten ins Leben rufen, sich Ziele setzen und sie erreichen – genau das ist der Kampfkünstler-Alltag. Wir gehen selbstsicher durchs Leben Welche dieser Fertigkeiten und Fähigkeiten besonders gefördert werden sollen, lässt sich prima in einem Gespräch mit Ihnen, liebe Eltern, herausarbeiten. Sprechen Sie uns hierzu gerne an!

 

Be a Changemaker – Kampfkunst ist mehr.

Nein sagen? Selbstvertrauen für Ihr Kind.

Selbstvertrauen und Mut Kinder Puchheim

Liebe Eltern,

Kinder erwerben ein gesundes Selbstvertrauen, indem sie sich von Anfang an auf ihre Eltern verlassen können und dadurch lernen, sich selber zu trauen. Dabei sind es meist nicht die großen Dinge, sondern die alltäglichen Vertrauensbeweise und die vielen kleinen Gesten jeden Tag, die Ihrem Kind vermitteln: Meine Eltern nehmen mich ernst, sie vertrauen mir und trauen mir etwas zu. Die folgenden Tipps sind ab drei Jahren sinnvoll, wobei Sie mit einigen gar nicht früh genug anfangen können – etwa Ihr Kind nicht auszulachen.
Unsere Gesundheits- und Erziehungsexpertin Dr. med. Andrea Schmelz rät:

  • Zeigen Sie Vertrauen zu Ihrem Kind, indem Sie es nicht übermäßig behüten und ihm altersgemäße Freiräume gewähren.
  • Konzentrieren Sie sich auf die Erfolge Ihres Kindes. Fehler hingegen sind eine gute Gelegenheit, daraus zu lernen. Hat Ihr Kind etwas besonders gut hinbekommen, sollten Sie ruhig einmal laut „Bravo!“ rufen oder applaudieren.
  • Stärken Sie die Fähigkeit Ihres Kindes, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, indem Sie es z. B. im Lokal sein Essen selbst bestellen oder im Laden ein kaputtes Spielzeug selbst umtauschen lassen. Fördern heißt auch fordern. Geben Sie nicht zu schnell auf, wenn Ihr Kind sich etwas nicht traut. Sprechen Sie Ihre Überzeugung aus, dass Sie Ihrem Kind bestimmte Dinge, an die es sich nicht heranwagt, zutrauen (sofern das zutrifft – bitte ehrlich bleiben!).
  • Denken Sie daran, dass Sie Vorbild sind. Je mutiger Sie sich selbst bei Ungerechtigkeiten auf dem Spielplatz oder bei anderen Gelegenheiten zeigen, umso eher wird auch Ihr Kind den Mut finden, sich zu wehren.
  • Sagen Sie zu Ihrem Kind ab und zu die Zauberworte: „Ich vertraue dir!“ Sie können kleine Wunder bewirken.
  • Vermeiden Sie jegliche Form von Ironie oder Sarkasmus. Kinder können damit noch nicht umgehen. Hat Ihr Kind etwas verschüttet, wird es nur mit Verwirrung reagieren, wenn Sie zu ihm sagen: „Na, das hast du aber mal wieder fein gemacht!“
  • Nehmen Sie die Meinung Ihres Kindes ernst, auch wenn Sie anderer Auffassung sind. Sätze, die mit „Findest du nicht auch …?“ beginnen, sind ein guter Ansatz, um miteinander im Gespräch zu bleiben.

Lassen Sie Ihr Kind bei allen Familienangelegenheiten, die es betreffen, mitentscheiden. Alle sollten gehört werden, und die Einwände Ihres Kindes sollten genauso ernst genommen werden wie Ihre eigenen. So fühlt es sich angenommen und akzeptiert.

Wir wünschen viel Erfolg beim wertvollen Erziehungsauftrag! Be a Changemaker.

Kampfkunst ist mehr – MINEMA Martial Arts

Kampfkunst & Selbstverteidigung für Frauen

kampfkunst frauen selbstverteidigung puchheim

Kampfkunst & Selbstverteidigung für Frauen – Darum solltest du schon morgen loslegen.

Stress lass nach
Privater Stress, Stress im Beruf oder seelischer Stress. Eine effektive Methode, den Stressabbau voranzutreiben: Kampfkunst!

Mehr Zeit mit der Familie
Viele Frauen wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Doch der Alltag macht diese Wunscherfüllung nicht immer leicht. Da ist es schön, wenn sich Hobbys finden, die Eltern und Kindern gleichermaßen Spaß machen.

Dein Wunschgewicht
Klar, 10 Kilo verschwinden nicht von heute auf morgen. Brich jetzt aus den gewohnten Mustern aus. Integriere ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung dauerhaft in dein Leben.

Kräfte bündeln
Kampfkunst gibt Selbstsicherheit! Du willst dich verteidigen können? Lerne simple Techniken und stärke dein Selbstbewusstsein!

Einfach Gesund
Du willst funktionelle Ganzkörperübungen? Mit Kampfkunst bringst du deine Muskeln in Form. Und du bringst deinen Körper zur Ruhe. Entdecke jetzt den sanften Stresskiller, der mit verhältnismäßig wenig Aufwand zu seelischer Ausgeglichenheit führt.

Teamwork für ein neues Leben
Ganz gleich, wie mühsam der Weg auch sein wird – auf die Unterstützung deiner Kampfkunst-Freundinnen kannst du zählen. Nur gemeinsam sind wir stark.

Kampfkunst ist mehr. Be a Changemaker. Du machst den Unterschied.

MINEMA Martial Arts

Umgang mit Fremden

umgang mit fremden - sicherheit für ihr kind

Liebe Eltern,
was ist eigentlich ein Fremder? Genau dieser wichtigen Frage wollen wir in den kommenden Wochen nachgehen. Definieren Sie für Ihr Kind ganz genau, wer alles zu den Fremden zählt, mit denen Ihr Kind nicht sprechen soll oder mitgehen darf. Denn für das Kind ist auch die Kassiererin an der Supermarktkasse fremd und mit der zu reden, ist ja völlig in Ordnung.

In den kommenden Mattengesprächen ist unser Ziel, dass die Kinder keine Angst vor allen Erwachsenen entwickeln. Es gibt eben auch nette Fremde. Wir wollen den Kindern daher ein einfaches Handwerkszeug für bestimmte Situationen mitgeben – für mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

Wir haben Ihnen und Ihren Kindern einen Plan zusammengestellt. Dieser ist aus unserem Blickwinkel geschrieben, aus der Feder derer, die Kinder tagtäglich sicherer und stärker machen. Besprechen Sie folgende Verhaltensmaßnahmen für Notfälle auch zuhause. Und erinnern Sie an die Regel „Gehe niemals mit einem Fremden mit“ ruhig öfter als einmal.

Selbstbewusstes Auftreten!
Kinder, die erhobenen Hauptes und mit straffen Schultern draußen unterwegs sind, wirken stärker und fallen nicht so leicht Tätern in die Hände, die sich in den meisten Fällen eher schwache, schüchterne Opfer aussuchen. Die regelmäßige Teilnahme am Kampfkunstunterricht stärkt das Selbstbewusstsein nachhaltig.

Kleine Gruppen!
Lassen Sie Ihr Kind möglichst nicht allein auf den Spielplatz oder in die Schule gehen, sondern besser in einer kleinen Gruppe zusammen mit anderen Kindern – oder wenigstens zusammen mit einem Freund oder einer Freundin.

Weg von der Autotür!
Ein Auto hält und der Fahrer fragt nach dem Weg. Kinder sollten auf keinen Fall direkt an die Seitentür herantreten. Wer in der Nähe des Seitenspiegels bleibt und die Autotür als Schutz zwischen sich und dem Autofahrer nutzt, kann nicht ins Innere gezogen werden und schneller weglaufen.

„Feuer“ statt „Hilfe“ rufen!
Wird Ihr Kind festgehalten oder direkt belästigt, sollte es laut schreien! Wirksamer als ein Hilferuf ist oft der Ausruf „Feuer“. Das erhöht die Aufmerksamkeit und der Täter flüchtet. Lässt ein Angreifer trotzdem nicht ab, sollte sich das Kind mit aller Kraft wehren: beißen, kratzen, alle gelernten Kampfkunsttechniken anwenden oder in die Genitalien treten – alles ist erlaubt, wenn wirklich Gefahr besteht.

Ein tolles Buch zum Thema:
Dagmar Geisler
Ich geh doch nicht mit Jedem mit!
2009, ab 3 Jahren, 32 Seiten
ISBN 978-3-7855-6239-0, 9,90 Euro ⇨ gleich bestellen (klick) 

MINEMA Martial Arts, die werteorientierte Kampfkunstschule in Puchheim und München Westkreuz

Be a Changemaker – Sicherheit für Ihr Kind – Kampfkunst ist mehr

Respekt – Wertevermittlung mit Kampfkunst

Respekt Kampfkunst

Respektvoller Umgang ist das A und O im menschlichen Miteinander. Im Kindergarten. Auf dem Schulhof. Im Berufsleben. Und im Alltag.
Unterstützen Sie unsere Mattengespräche, indem Sie auch nach dem Kampfkunstunterricht zuhause offen sind für Gespräche über jene wichtige Lebenskompetenz.
     • Wer oder was verdient (besonderen) Respekt?
     • Wie zeige ich anderen Menschen, dass ich sie respektiere?
     • Wie kann ich mich verhalten, wenn mir jemand respektlos begegnet?
     • Respekt und Toleranz – Gemeinsamkeiten und Unterschiede?!

Und, und, und …

Genauso wichtig wie diese Gespräche ist aber, dass Ihr Kind durch Ihr konkretes Handeln erfährt, dass Sie andere Menschen und auch Ihr Kind mit Respekt behandeln. Durch Sie, seinem wichtigsten Vorbild, lernt Ihr Kind, sich in die Gefühle anderer Menschen hinein zu versetzen und so zu spüren, wann sich ein Mensch respektvoll oder abschätzig behandelt fühlt.

Das sind die sieben wichtigsten Benimm-Regeln für Kinder

  1.  „Bitte“ und „danke“ sagen sind eine Selbstverständlichkeit.
  2. Wird man von einer bekannten Person gegrüßt, so muss der Gruß freundlich erwidert werden.
  3. Leider ist es auch für viele Erwachsene keine Selbstverständlichkeit, trotzdem gilt: Nach jedem Gang zur Toilette und vor dem Essen werden die Hände gründlich gewaschen. Beim Niesen oder Husten hält man sich ein Taschentuch oder notfalls die Hand vor den Mund.
  4. Esswaren sind kein Spielzeug. Wenn das Kind satt ist und mit den Resten nur noch herumspielt, sollte man den Teller wegnehmen. Das gilt allerdings nicht für ganz kleine Kinder, die Essen erst auf spielerische Art und Weise entdecken, bevor sie richtig „essen“.
  5. Fluchen und Kraftausdrücke gehören nicht in den Familienalltag. Auch hier sind Eltern beste Vorbilder, denn wenn diese auf eine gewählte Sprache achten, werden die Kinder dies auch eher tun. Kraftausdrücke, die sie von ihren Spielkameraden gelernt haben, verwenden sie natürlich trotzdem gerne – auch zu Hause. Dies erst recht, wenn sie damit mehr oder weniger heftige Reaktionen der Eltern provozieren können. Eltern sollten dem also nicht allzu viel Beachtung schenken, aber strikt fordern, dass solche Ausdrücke in der Familie nicht verwendet werden.
  6. Erwachsenen begegnet man mit Respekt, überlässt also beispielsweise im Bus seinen Platz einer älteren Person oder bückt sich, wenn jemandem etwas herunter gefallen ist. Auch das ist eine Tugend, die leider mehr und mehr verloren geht und deshalb von den Eltern besonders gefördert werden sollte.
  7. Politiker sind da schlechte Vorbilder, Eltern hoffentlich nicht: Wenn man sich unterhält, hört man sich auch gegenseitig zu und unterbricht sich nicht ständig. Und man akzeptiert, dass es noch andere Meinungen als nur gerade die eigene gibt

Selbstbewusstsein durch Kampfkunst

SelbstbewusstseinLiebe Eltern,
wussten Sie eigentlich, dass Ihr Kind beim Treten, Schlagen und Auspowern noch viel mehr lernt, als es auf den ersten Blick scheint – und das fürs Leben? Kampfkunstunterricht stärkt nicht nur Muskeln und Knochen. Kampfkunst-Kids haben zudem ein stärkeres Selbstbewusstsein! Wer seine Kräfte einzuschätzen weiß und seine Grenzen kennt, kann mutig und selbstbewusst auf andere zugehen. Kampfkunstunterricht ist lebensnotwendig für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes!

Durch Erfolge in der Kampfkunstwelt erlangt Ihr Kind ein starkes Selbstbewusstsein – auch in der Alltagswelt!

Speziell in unseren Team- und Partnerdrills lernen Kinder fürs Leben. Damit aus einer Übung das Meiste herausgeholt werden kann, sind Regeln notwendig. Fairness steht hoch im Kurs. Sie müssen zum Beispiel warten, bis sie an der Reihe sind und Bewegungen aufeinander abstimmen, damit ein gutes Team entsteht. Sie lernen, gemeinschaftlich für etwas verantwortlich zu sein, und verbessern ihre Kooperationsbereitschaft. Das Durchhaltevermögen wird ebenfalls gestärkt. Doch auch die pure Bewegung nützt Ihrem Kind: So lernt es beispielsweise durchs Kämpfen, seine Aggressionen abzubauen, es wird mutiger und traut sich mehr zu.
Wenn Ihr Kind regelmäßig zum Kampfkunstunterricht geht, kann es davon nur profitieren. Es wird motorisch geschickter und verbessert sich zusehends. Dieser Erfolg stärkt das Selbstbewusstsein, schließlich hat Ihr Kind ihn sich selbst erarbeitet. Und wenn es im Unterricht, bei Gürtelprüfungen oder Vorführungen zeigen kann, was es schon alles kann, ist das noch mal eine besondere Motivation.

Be a Changemaker – Kampfkunst ist mehr

Barfuß laufen

barfuss laufenDas ist nicht nur richtig gesund, es tut auch der Seele gut!

Grashalme, die unter der Fußsohle kitzeln, warmer Sand, der zwischen den Zehen hindurchrieselt – ja, so fühlt sich Sommer an. Jetzt ist es endlich warm genug, um aus Sandalen zu schlüpfen und Unbeschwertheit und Leichtigkeit zu spüren. Barfuß gehen fühlt sich nicht nur wunderbar nach Kindheit an – es stärkt auch die Muskulatur, fördert die Durchblutung und schon eine Stunde entspannt wie eine Fußmassage.
Und: Wenn die Füße wieder fühlen dürfen, was sich sonst unter der Schuhsohle befindet, fühlen auch wir uns der Natur ein ganzes Stückchen näher. Übrigens: Auch buddhistische Mönche schwören auf die konzentrationsfördernde Wirkung des Barfußlaufens!

Be a Changemaker. Kampfkunst ist mehr.

Mehr Selbstvertrauen, mehr Lernerfolge, mutigere Kinder

Mut Selbstvertrauen Kampfkunst Kinder

Liebe Eltern,
wie stärkt man Selbstvertrauen und Lernerfolg, wie macht man Kinder mutiger? Seit jeher ist es unserer Kampfkunstschule ein Anliegen, Maßnahmen im Unterricht zu lehren, die sich auch zuhause als wirksam erweisen. In diesem Monat beschäftigen wir uns daher in unseren Mattengesprächen mit der Lebenskompetenz Mut.

So werden unsere Schüler mutiger
Mit diesen sechs Methoden machen wir aus Kindern starke Persönlichkeiten. Schritt für Schritt. Mit jeder Unterrichtsstunde.

Erreichbare Ziele
Wenn wir mit Gürtelprüfungen gemeinsam mit den Kindern erreichbare Ziele stecken – nicht zu leicht und nicht zu schwer – das steigert das Vertrauen auf Erfolg. In der Kampfkunstschule. In der Schule. Und im Leben. In der Kampfkunstgruppe lernen „Wir sind viel mehr, als wir uns selbst vorstellen zu sein“, sagte einst der Dalai Lama. Kinder wissen das oft besser als wir, weil sie in der Gruppe lernen. Zum Beispiel im Kampfkunstunterricht arbeiten Kinder an wichtigen sozialen Fähigkeiten, lernen Zusammenarbeit, Selbstbehauptung und das Vermögen, durch Improvisation neue Situationen zu meistern. Entwicklungspsychologen weisen darauf hin, dass sich so die Widerstandskräfte besonders erfolgreich trainieren lassen. Weil dabei geübt wird, was auch im richtigen Leben zählt: Gruppenstrategie und Zusammenspiel, höchster Einsatz für ein gemeinsames Ziel, Kooperieren und Übernehmen von Führungsaufgaben. In der Gruppe erfahren Kinder, dass sie nicht allein sind in einer feindlichen Welt und darauf zählen können, dass jemand hinter ihnen steht, der ihnen den Rücken frei hält und ihnen hilft, Fehler zu korrigieren und Enttäuschungen mitzutragen.

Erfolge hervorheben
Heben Sie kleine Erfolge hervor und greifen Sie Missgeschicke als eine Gelegenheit auf, aus denen Ihr Kind Erfahrung sammeln und etwas lernen kann.

„Ich vertraue dir“
Sagen Sie Ihrem Kind ab und zu die Zauberformel: „Ich vertraue dir!“ Sie kann kleine Wunder bewirken. Stärken Sie die Fähigkeit Ihres Kindes, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, indem es z.B. ein kaputtes Spielzeug im Geschäft selbst reklamiert.

Fördern heißt fordern
Fördern heißt auch fordern: Geben Sie nicht zu schnell auf, wenn Ihr Kind sich etwas nicht traut. Bewahren Sie Geduld und ermuntern Sie es. Fördern Sie Ihr Kind, indem Sie es positiv bestärken, um sich der Herausforderung zu stellen.

Loben Sie Ihr Kind
Anerkennende, lobende Worte sind der einfachste, schnellste und beste Weg, um das Selbstwertgefühl eines Menschen zu stärken. Wir haben es uns als Grundsatz gemacht in unserem Ausbildungskonzept, jedes Kind mindestens dreimal pro Unterrichtseinheit zu loben. Loben auch Sie wenigstens einmal am Tag Ihr Kind bzw. ein Verhalten von ihm. Loben Sie Ihr Kind auch dann, wenn ihm etwas nicht gelungen ist – nämlich dafür, dass es den Versuch unternommen hat.

Be a Changemaker – Kampfkunst ist mehr

Damit klinken wir uns schnell mal aus… und schützen so Seele und Körper

kampfkunst puchheim

Arbeit, Termine, Haushalt, Verabredungen – vieles muss sein, andere Dinge wollen wir aber auch noch schaffen. Kein Wunder, dass der Stress kein Ende nimmt. Diese ständige Habachtstellung, in der die meisten von uns leben, ist für Körper, Geist und Seele ein dauerhafter Ausnahmezustand. Und jeder weiß: Gesund ist das nicht. Umso wichtiger, dass wir uns immer mal wieder ausklinken. Das geht wunderbar mit einigen Tricks – sie erscheinen vielleicht kurios, aber Forscher fanden heraus: Sie helfen tatsächlich.

1. Grimassen schneiden

Lockerung. Bei Stress ist der Körper angespannt. So gehören Spannungskopfschmerzen und Zähneknirschen zu den häufigsten Symptomen. Um die Muskeln im Gesicht zu lockern, hilft es, Grimassen zu schneiden. Der Effekt: Nach einer Weile überträgt sich diese körperliche Lockerung auf unser Innenleben. Wenn diese Gesichtsgymnastik uns zum Lachen bringt, umso besser, denn Lachen setzt Glückshormone frei.

2. Die Hände warm waschen

Nervenbalsam. Angenehm temperiertes Wasser entspannt die Muskeln und stärkt die Nerven – darum wirkt ein warmes Bad wie eine Entspannungskur. Bei akutem Stress im hektischen Arbeitsalltag reicht es oft schon aus, die Hände unter warmes Wasser zu halten, am besten mindestens 20 Sekunden.

3. Auf Papier kritzeln

Umschaltung. Stress belastet das Gehirn und erschwert es, den Blickwinkel zu wechseln und nach kreativen Lösungen für ein Problem zu suchen oder auch eine unangenehme Situation zu meistern. Aus solchen Fallen können wir uns mit einem Trick befreien: Bildchen auf einen Zettel kritzeln. Das Gehirn wird von der Stress-Situation abgelenkt und quasi gezwungen, in den Kreativmodus umzuschalten.

4. Die Schuhe ausziehen

Kampfkünstler kennen das: Schuhe aus. Erdung! Den Kontakt der Fußsohlen mit dem Untergrund zu spüren, bringt uns buchstäblich zurück auf den Boden der Tatsachen. Für den besten Entspannungseffekt sollte man noch etwas mit den Zehen wackeln – eine Blitzkur gegen immer wiederkehrende Gedanken und Sorgen. Das ist besonders hilfreich in akuten Situationen, etwa wenn wir eine überraschende Arbeit schnell erledigen müssen.

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Durchhaltevermögen – die Schwarzgurteinstellung

06-2016-durchhaltevermögen

Liebe Eltern,

zwar ist Durchhaltevermögen eine Schlüsselkompetenz im Leben – jedoch verfügen immer weniger Kinder über Geduld und Ausdauer. Und jetzt die gute Nachricht! Wir sagen: Ausdauer lässt sich trainieren.

Wir wenden uns in diesem Monat diesem Thema aus einem ganz besonderen Grund zu. Wir möchten in unseren Mattengesprächen übers Durchhaltevermögen sprechen, damit es uns gelingt, gemeinsam Ihr Kind zum Weitermachen zu animieren. Ob nun Hausaufgaben machen, das Üben des ersten Instruments oder die regelmäßige und zugleich so wichtige Teilnahme am Kampfkunstunterricht – Weitermachen bedeutet immer auch, nötiges Durchhaltevermögen zu entwickeln.

Ziele in Häppchen teilen

Wenn es um eine Aufgabe geht, die das Kind bewältigen soll (wie zum Beispiel: eine Kampfkunst erlernen), sollte man einen Plan erstellen. Dabei wird das große Ziel (den schwarzen Gürtel zu erreichen) in kleinere Ziele geteilt: Also, diverse Übungen, Techniken und Fertigkeiten erlernen, das wochenlang Einstudierte in Prüfungen vorzeigen, um dann Schritt für Schritt dem großen Ziel, z.B. das Erreichen des Meistergrads usw., näherzukommen. Da wir allen Kindern stets Schritt für Schritt zeigen, welche Herausforderung als nächstes zu nehmen ist, ermutigen wir sie dazu, am Ball zu bleiben. Die Kampfkunst-Methode, in Babyschritten seinem Traum näherzukommen, gelingt übrigens fernab der Matte genauso gut: So kann auch ein riesiges Puzzle damit begonnen werden, dass man zunächst einmal die Ecken sucht.

Bei einem Hobby wie Kampfkunst haben Sie, liebe Eltern, zwar keinen direkten Einfluss auf den Unterricht, können aber dennoch mit dem Nachwuchs die Abmachung treffen, dass der Unterricht regelmäßig wahrgenommen wird. Zu viele Worte müssen Sie hierbei nicht machen. Wer das Kind ausführlich vom Spaß und Lernerfolg zu überzeugen versucht, den der Unterricht ihm bringen wird, diskutiert bald über jede Unterrichtsstunde. Dies gilt vor allem, wenn Eltern der Unlust nachgeben und das Kind zu Hause lassen.

Warum sich Ausdauer lohnt

Natürlich, solche Durchhänger sind fast immer unvermeidlich. Damit Ihr Kind aber durch diese Talsohle gut hindurchkommt, sind wir Lehrer und auch Sie, liebe Eltern, gefragt. Allein aufgrund des Bewegungsaspekts sollten wir eine potenzielle „Null Bock auf Kampfkunst“-Phase gemeinsam verhindern. Denn bei Bewegung wird nicht nur in den Muskeln, sondern auch im Gehirn die Durchblutung verbessert. Dadurch steigt die Konzentrationsfähigkeit messbar an. Außerdem werden bei der Kampfkunst spezielle Hirnzentren beansprucht, die in direkter Verbindung mit dem Sprachzentrum oder dem Arbeitsgedächtnis stehen.

Und wenn es doch mal einen Hänger geben sollte, sprechen Sie uns an! Zusammen finden wir neue Wege der Motivation. Schließlich ist es ganz normal, dass nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, bevor man sein Ziel erreicht. Das sollten Sie auch Ihren Kindern mitgeben. Und denken Sie daran, dass auch Sie selbst das beste Vorbild in puncto Durchhaltevermögen sind. Und erinnern Sie Ihr Kind das nächste Mal, wenn es wieder aufzugeben droht, stets an seine bereits gesammelten Erfolge. Feiern Sie bestandene Gurtprüfungen, Tests und Wettkämpfe.

Kampfkunst ist mehr. Eine Person macht den Unterschied. Du machst den Unterschied.

Be a Changemaker.

Vorlesen… wie Kinder davon profitieren!

 

kinder vorlesen

Wenn du einen Kinderarzt fragst, ab welchem Alter du deinem Kind etwas vorlesen solltest, wird die Antwort immer lauten: Es ist nie zu früh! Wie immer mehr Untersuchungen zeigen, profitieren Kinder, denen früh und oft vorgelesen wird davon so stark, dass es praktisch zum Muss für alle Eltern wird. Selbst wenn du selbst nicht viel liest, solltest du dir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, die beste Grundlage für die weitere Entwicklung deines Kindes zu schaffen.

Gleichzeitig festigt das Vorlesen die Beziehung zwischen Eltern und Kindern in einem entscheidenden Stadium der Kindesentwicklung. Letztendlich kann ein Kind dadurch leichter Sprachwissen, Lese- und Schreibkenntnisse und sozial-emotionale Kompetenzen aufbauen, von denen es ein Leben lang profitiert. Um es noch einmal deutlich zu sagen: Wenn du deinem Kind etwas vorliest (selbst, wenn es lange noch nichts Geschriebenes versteht), erhöht sich dadurch erwiesenermaßen die Aktivität in Gehirnbereichen, die an der semantischen Sprachverarbeitung beteiligt sind.

Übrigens: Vom Moment der Geburt an kannst du bei deinem Baby die Freude am Lesen wecken. Hier sind einige Tipps und Tricks, wie du einer zukünftigen Leseratte unabhängig vom Alter helfen kannst, Spaß am geschriebenen Wort zu entwickeln.

KONSEQUENTES VORGEHEN
Lest jeden Tag zusammen, damit das Lesen zu einer regelmäßigen Aktivität wird. Babys hören auf die Stimme ihrer Eltern, riechen ihren vertrauten Duft und gewöhnen sich an den Klang der Worte.

BESCHREIBUNGEN
Kommentiere die Geschichte und stelle deinem Kind Fragen, um es enger einzubeziehen. Zum Beispiel: „Guck mal, ist das nicht ein süßer Hund? Wie würdest du ihn nennen, wenn das unser Hund wäre?“

POSITIVE EINSTELLUNG
Selbst wenn du nach einem langen Arbeitstag müde bist, lasse dir nicht anmerken, dass du zum Vorlesen eigentlich keine Lust hast. Vermittle deinem Kind, wie sehr du das Lesen mit ihm genießt und fördere seine positive Einstellung. Wenn dein Kind jedoch kein Interesse zeigt, solltest du lieber mit dem Lesen aufhören, als es zu einer lästigen Pflicht werden zu lassen.

ENGAGEMENT
Lies mit Ausdruck und Spaß und verleihe den verschiedenen Figuren ihre eigenen Stimmen. Oder bitte dein Kind, sich eine Stimme auszudenken.

KOMFORT
Suche dir einen bequemen Platz, an dem du nicht abgelenkt wirst. Schalte dein Handy aus. Aus, nicht nur stumm – schon das Summen eines vibrierenden Handys kann kleine Kinder ablenken.

ERMUTIGUNG
Dein Kind darf sich nicht eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt fühlen. Wenn es beginnt, Buchstaben und Wörter zu verstehen, solltest du Fehler niemals kritisieren. Ermutige dein Kind, indem du zusammen mit ihm laut liest, es oft lobst und das Lesen zur unterhaltsamen und unbeschwerten Aktivität machst.

Kampfkunst ist mehr. Be a Changemaker.

Freundschaft

 

Freundschaft Puchheim

Liebe Eltern,
ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt! Einem Freund kann man Geheimnisse anvertrauen. Und überhaupt verbringt man seine Zeit wahrscheinlich mit niemandem lieber als mit guten Freunden. Doch gerade in der Kindheit sind freundschaftliche Beziehungen nicht immer gleich. Sie müssen erlernt werden und verändern sich im Laufe der Entwicklung. Erst nach und nach wird aus einem Nebeneinander ein Miteinander, das allerdings sehr verschiedenen ausfallen kann.

Freundschaft ist überall
Da Kinder andere Kinder brauchen, denn nur mit gleichaltrigen Bezugspersonen kann ein Austausch auf gleicher Ebene stattfinden – anders als mit Erwachsenen, ist Freundschaft eine mögliche Form sozialer Beziehung. Es gibt sie in der Schule, spontan auf dem Spielplatz und eben auch in unserer Kampfkunstschule. Genau deshalb wollen wir uns in den kommenden Wochen diesem Thema in unseren Mattengesprächen zuwenden.

Wir sind überzeugt: Dieses Thema, diese Lebenskompetenz, ist wichtig gerade für Kampfkunst-Kids. Nicht zuletzt tun Freunde dem eigenen Selbstbewusstsein gut: Wer Freunde hat, ist weniger einsam und genießt ein höheres soziales Ansehen.

Unsere Regeln im Unterricht konzentrieren sich nicht nur im Umgang miteinander, sondern können auch außerhalb der Kampfkunstschule gelebt werden:

  • Wir haben gleich viel zu sagen und zu bestimmen.
  • Jedes Kind vertritt seine eigenen Wünsche, muss aber auf den jeweils anderen oder die Freunde Rücksicht nehmen und so immer wieder nachgeben oder Kompromisse schließen.
  • Regeln werden gemeinschaftlich ausgehandelt und die Freunde wachen aufmerksam darüber, dass sie von allen eingehalten werden.
  • Freunde lernen, dem anderen zuzuhören, andere Meinungen zu akzeptieren und fair zu diskutieren.

In den kommenden Mattengesprächen wollen wir uns der Lebenskompetenz kleinschrittig annähern.
Auf diese vier Punkte werden wir besonders eingehen:

1. Aufeinander zugehen
Das ist der erste Schritt in Richtung „Freundschaft schließen“. Ein paar Ideen, wie Ihr Kind Kontakte knüpfen kann. Sorgen Sie für Spielmaterial, das die Sprechfähigkeit fördert wie Kaufmannsladen, Gesellschaftsspiel und Verkleidungssachen für Rollenspiele.

2. Fairness
Fairness kennen wir aus dem Kampfkunstunterricht nur allzu gut. Keine Beleidigungen, keine Schimpfwörter. Jeder darf sagen, was er mag, ohne unterbrochen zu werden.

3. Vertrauen
Vertrauen ist ein Element der Schwarzgurteinstellung. Selbst wenn man noch den weißen Gürtel trägt, weiß man: Vertrauen ist die Grundlage für fast alles. Auch für die Freundschaft. Petzen geht deshalb gar nicht. Richtige Freunde lassen einander nicht hängen.

4. In Kontakt bleiben
Helfen Sie Ihrem Kind mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Und trösten sie es. Wenn zum Beispiel eine Freundschaft auseinandergegangen ist, spüren sie: Sie sind nicht allein. Das stärkt und sie finden schon bald neue Freunde.

Kampfkunst ist mehr. Be a Changemaker. Mach den Unterschied.

Gesundheit und Kampfkunst

Gesundheit Kampfkunst Karate

Kampfkunst und Selbstverteidigung ist mehr. Be a Changemaker. Mach den Unterschied.

Liebe Eltern,
um Eines gleich vorwegzunehmen: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Beginnen wir mit der schlechten: Kinder sind heute motorisch weniger leistungsfähig als früher. Ihre Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination sind bis zu 15 Prozent geringer als noch Mitte der 1980-er Jahre. Auch im internationalen Vergleich stehen die deutschen Kinder und Jugendlichen schlecht da. In einer Studie aus dem Jahr 2010, die die allgemeine motorische Leistungsfähigkeit untersuchte, belegten sie den vorletzten Platz, abgeschlagen hinter den Heranwachsenden zum Beispiel aus Polen, Japan, Brasilien und Südafrika.

Die gute Nachricht: Damit sich Ihr Kind tatsächlich motorisch glänzend entwickeln kann, hilft der regelmäßige Kampfkunstunterricht. Regelmäßige Bewegung schafft in den ersten elf Lebensjahren die besten Voraussetzungen dafür, dass Ihr Nachwuchs seine genetischen Anlagen voll ausprägen kann. Neben einem starken Selbstbewusstsein und größerer Selbstständigkeit fördert Kampfkunst in der Kindheit auch stärkere Knochen, eine bessere Haltung und kräftigere Muskeln – rundherum eine bessere Gesundheit also. Ebenfalls interessant: Regelmäßige Bewegung in den ersten elf Lebensjahren trägt dazu bei, dass sich verstärkt auch komplexe Synapsen bilden. Damit kann sich Kampfkunst auch auf die intellektuelle Entwicklung Ihres Kindes positiv auswirken.

Jedoch – es geht um weit mehr als nur Bewegung. Es geht um „Gesundheit“. Das ist unser Mattengesprächsthema in diesem Monat. Wenn Sie folgende „Regeln“ beherzigen, die die STIFTUNG KINDERGESUNDHEIT erarbeitet hat, sind Sie einem gesunden Familienalltag schon ein ganzes Stück näher:

5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag
Als Faustregel gilt: Eine Kinderhand entspricht einer Portion, zum Beispiel eine Mandarine, eine große Aprikose oder eine halbe Paprikaschote. Kinder nehmen auf diese Weise schonend verarbeitete Vitaminkraftpakete lieber zu sich.

Feste Mahlzeiten am Tisch einnehmen
Es scheint so, als würde unser Leben immer hektischer werden. Doch um so wichtiger ist es, dass die Kinder ihre Mahlzeiten gemeinsam am Tisch einnehmen. Auf diese Weise wird unkontrolliertes Essen „nebenbei“ oder der Konsum von Fast Food vermieden.

Kindgerechte Portionen
Wichtig: Bitte nur Kinderportionen! Wenn sie mehr essen, als ihre kleinen Körper benötigen, wird der Überschuss in Körperfettzellen gespeichert.

Zucker und Fett reduzieren
Klar dürfen Kinder nicht aus der Zuckerdose naschen, aber es ist auch wichtig, versteckten Zucker zu vermeiden. Daher sollen Kinder beispielsweise nur Wasser und stark verdünnte Fruchtsaftschorlen verzehren. Schneiden Sie außerdem alles sichtbare Fett weg und verwenden Sie Butter, Fette und Öle nur sehr sparsam.

Inaktive Freizeitbeschäftigungen auf höchstens eine Stunde täglich reduzieren
Nutzen Sie den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder aus, damit sie sich nicht daran gewöhnen, längere Zeit auf dem Sofa vor dem Fernsehgerät zu verbringen oder stundenlang sitzend am Computer zu spielen beziehungsweise auf dem Bett liegend Hörspielen zu lauschen. Einmal eingeschliffene Gewohnheiten sind nur schwer wieder zu verändern.

Be a Changemaker. Mach den Unterschied.

Kung Fu Panda zu Besuch

Endlich, hier ist das versprochene Video der Personaltrainingseinheit. Po (Kung Fu Panda) unterrichtete mich in geheimen Drachenkrieger-Techniken. Der Kung Fu Panda war sehr zufrieden mit mir und jetzt darf ich die geheimen Techniken weiter lehren. Für den Anfang aber unter seiner Beobachtung und mit seiner Mithilfe. Ihr dürft nicht vergessen, das waren wirklich geheime Drachkriegertechniken, z.B. der Wuxi-Fingergriff (streng geheim!! Den hat Meister Wuxi in der 3. Dynastie erfunden!!)
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken und freue mich, dass Po mich am 21.03.2016 (Montag – Westkreuz), am 29.03.2016 (Dienstag – Puchheim). und 01.04.2016 (Freitag – Puchheim) beim Kinderunterricht unterstützt!

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Auf geht´s Drachenkrieger, gemeinsam retten wir die Welt!

 

 

Ordnung

Liebe Eltern,

wer kennt die Situation nicht: Nur noch 30 Minuten bis zum Kampfkunstunterricht. Panik bricht aus – Sie können partout nicht losfahren. Wo ist die Tasche? Wo ist die Kampfmontur? Unordnung, großes Chaos! Laut einer Umfrage für die Vorwerk-Familienstudie ist Ordnung im Kinderzimmer eines der fünf wichtigsten Erziehungsziele. Noch mehr am Herzen liegen Eltern nur Höflichkeit und gutes Benehmen, gewissenhaftes Arbeiten, Respekt, auf Platz fünf folgt die Hilfsbereitschaft.

fb-ordnung
Ordnung ist das halbe Leben

In diesem Monat beschäftigen wir uns deshalb mit der Lebenskompetenz Ordnung. Aber wie ordentlich ist eigentlich ordentlich? Das Zimmer in einen Zustand zu versetzen, mit dem Erwachsene leben können, müssen Kinder erst einmal lernen. Helfen müssen ihnen dabei, natürlich, die Erwachsenen. Die gute Nachricht: Für Kindergartenkinder ist das gemeinsame Aufräumen noch ein Spiel. Darauf lässt sich aufbauen. Genau deshalb räumen wir im Kampfkunstunterricht auch gemeinsam auf. Das ist Teamwork -– und schneller geht es sowieso.

Aber, Vorsicht: „T.E.A.M.“ ist nicht die Abkürzung für „Toll Ein Anderer Macht‘s“. Wenn Sie, liebe Mama, lieber Papa, aufräumen und Ihr Kind sitzt nur daneben und schaut Ihnen zu, läuft etwas mächtig schief. Das ist keine Schwarzgurteinstellung Ihres Kindes!

Aber gut, machen wir uns nichts vor: Klar, geht es schneller, wenn Sie selbst die Dinge an ihren Platz räumen, Ihr Kind aber bringen Sie damit um ein wichtiges Lernziel: Irgendwann verlangt ihm das Leben ein gewisses Maß an Ordentlichkeit ab – und je früher es das als selbstverständlich verinnerlichen konnte, desto leichter fällt es ihm später. Monat für Monat wenden wir uns Lebenskompetenzen zu, die exakt nach diesem Prinzip funktionieren.

Unsere Ordnungstipps:

  1. Chaos darf sein: Es ist unvermeidbar, dass bei oder nach einem phantasievollen Spiel die Spielsachen wild herumliegen. Wichtig ist nur, dass nach dem Spiel – oder abends – alles an seinen Platz kommt. Allerdings: Nur nicht zu penibel sortieren. Lieber wenige große Kisten aufstellen als viele kleine.
  2. Sorgen Sie für genügend Platz und Stauraum im Kinderzimmer. Schaffen Sie Stammplätze für die Spielsachen. Unser Geheimtipp: Die Spielzeugmenge überschaubar halten.
  3. Lassen Sie Ihr Kind, wenn es noch klein ist, mit der schweren Aufgabe des Aufräumens nicht allein. Wie alles andere lernt Ihr Kind auch das Ordnung halten am besten mit Ihrer Unterstützung – und durch Ihr Vorbild. Formulieren Sie klare Aufgaben. Erklären Sie, wenn Sie helfen, was Sie gerade tun: „Sieh mal, das Flugzeug lege ich in die blaue Kiste.“
  4. Kleben Sie Fotos vom Inhalt auf die Kisten. Und wenn alles irgendwie so gar nicht helfen soll: Bleiben Sie geduldig. Dann kommt der Ordnungssinn ganz von selbst. Spätestens dann, wenn Ihre Kinder selbst Eltern werden. Dann bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. 😉

Wir laden dich zu Kung Fu Panda 3 ein

Kung Fu Panda 3
Wir laden dich zu KUNG FU PANDA 3 ein 🐼
Kung Fu Panda 3
Bist du bereit für ein actionreiches Abenteuer?
Wir laden dich zu Kung Fu Panda 3 ein ! Ab 17. März im Kino. In 2D und in 3D 🙂
 
Was muss ich dafür tun?
 
  1. hol dir dein Kung Fu Panda Plakat im Kampfkunstunterricht ab
  2. hänge es in deinem Zimmer auf
  3. ziehe deine Kampfkunstuniform an
  4. lass dich vor deinem Plakat fotografieren
  5. deine Eltern laden das Foto auf Facebook (öffentlicher Beitrag, wir müssen das Foto sehen) hoch und geben folgende Hashtags (Rautezeichen) ein ⇒ #MINEMA und #Kampfkunst_ist_mehr und deinen Standort #Puchheim oder #Westkreuz
  6. du gehst ins Kino und bringst uns deine Eintrittskarte. Wir geben dir das Geld zurück 🐼

 

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Das Angebot gilt natürlich auch für die großen und die ganz großen Schüler der Kampfkunstschule MINEMA Martial Arts !! 
 
Gültig bis Ende der Osterferien (03.04.2016)
 
(Wichtig!! Öffentlich posten, Hashtags unter das Foto setzen, ins Kino gehen, Kinokarte mitbringen!)
Wir wünschen viel Spaß im Kino bei KUNG FU PANDA 3 !!

Toleranz

Toleranz Respekt Kampfkunst MINEMA

Vorurteile sind für kleine Kinder noch ein Fremdwort. Bis zum dritten Lebensjahr nehmen sie die Welt weitgehend über Emotionen wahr und beurteilen Menschen mehr danach, wie sie sich ihnen gegenüber verhalten als beispielsweise nach ihrem Äußeren. Sie werten nicht, gehen unvoreingenommen auf andere zu. In unserer Kampfkunstschule tun wir alles dafür, dass diese Kultur fortgelebt wird. Denn Kampfkünstler bewerten andere Menschen nicht aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder Religion.

Im Kampfkunstunterricht geht es immer um Respekt und Toleranz vor Menschen. Um Letzteres soll es mit besonderem Hauptaugenmerk in diesem Monat gehen. Damit aus Fremden Freunde werden können, wollen wir uns in den kommenden Mattengesprächen dem gerade hochaktuellen Thema Toleranz zuwenden.

Warum?

Wir essen italienisches Essen, tanzen zu US-amerikanischen Klängen, schauen französische Komödien, tragen unsere Kinder in indischen Tüchern, gehen abends in eine Sushi-Bar und verbringen unseren Urlaub gerne in Spanien, Griechenland oder der Türkei. Und dennoch: Es gibt immer wieder Menschen, die andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder dem Aussehen beurteilen.

Genau hier setzt unser Lebenskompetenz-Training an. Im Kampfkunstunterricht möchten wir Werte und Normen vermitteln, die uns Kampfkünstlern wichtig sind. Das ist zum einen die Schwarzgurteinstellung, die Ihr Kind zum Vorbild der Gesellschaft macht. Zum anderen sind das gesellschaftliche Regeln, welche für die Kinder im Zusammenleben mit anderen Menschen enorm wichtig sind. Wichtig schon allein deshalb, weil Kinder, die über keine oder nur wenige soziale Fähigkeiten verfügen, immer wieder mit anderen Menschen anecken, als Erwachsene Probleme in der Arbeitswelt haben und im schlimmsten Fall sogar Konflikte mit dem Gesetz haben.

Die gute Nachricht ist: Toleranz gegenüber anderen lässt sich bei Kindern trainieren, so auch das Ergebnis einer im Juni 2010 veröffentlichten Studie der Universität Jena. Daran hatten 400 Drittklässler an 15 Thüringer  Grundschulen zwei Jahre lang mitgewirkt. Verbunden damit war ein Trainings- und Präventionsprogramm.

„Durch ein interkulturelles Training lässt sich das Wissen über andere Kulturen und Nationen bei Kindern deutlich erhöhen“, erklärte der Jenaer Psychologe und Leiter der Studie, Andreas Beelmann, damals. Zudem sei bei den an der Untersuchung beteiligten Schülern eine offenere Einstellung gegenüber Kindern anderer Nationen nachweisbar.

Das macht doch Hoffnung! Also, unterstützen wir unsere Kinder darin, Kontakt zu anderen Kindern aufzubauen. Auch und gerade zu denen, die anders sind als das eigene Kind. Weil: Alle Menschen sind verschieden, aber gleichwertig.

Kampfkunst ist mehr.

Prüfungsangst besiegen

 

bessere Noten SchuleKampfkünstler setzen sich Ziele.
Hast du schon gute Vorsätze fürs neue Jahr? Zum Beispiel, noch bessere Noten zu schreiben? Gar nicht so leicht, oder? Fast jeder Schüler hat schon einmal Prüfungsangst verspürt. Aufregung vor der Prüfung ist aber ganz normal. Schließlich sind Klassenarbeiten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Genau wie Gürtelprüfungen! Mache dich deshalb vor der Prüfung locker. Denke an etwas Schönes. Wenn du gut vorbereitet bist, gibt es gar keinen Grund, nervös zu sein. Schüttele Arme und Beine aus, um Verspannungen zu lösen. Das macht locker und die Prüfungsangst ist nicht mehr so schlimm. Auch mit Aus- und Einatmen kannst du ganz einfach entspannen und so die Prüfungsangst überwinden. Schließe die Augen und atme tief durch. Fühle, wie die frische Luft in dich strömt und die verbrauchte Luft den Körper verlässt. Wichtig ist dabei, dass du langsam atmest. Zähle ruhig von 10 bis 0, während du ausatmest. Danach fühlst du dich viel entspannter. Du hast die Prüfungsangst aus dem Körper geatmet.

⇒ funktioniert auch bei Erwachsenen in Stresssituationen 🙂

Gute Noten – mit Hilfe von Kampfkunst

gute Noten mit Kampfkunst

Es ist kein Geheimnis, dass Kampfkunst-Unterricht die körperlichen Fähigkeiten stärkt und eine sichere Selbstverteidigung lehrt. Aber wussten Sie auch, dass Schüler, die eine Kampfkunst erlernen, auch dazu neigen bessere Noten in der Schule zu erzielen? Wir vermitteln unseren Schülern: Zielorientierung, Selbstbewusstsein, Aufmerksamkeit, Respekt, Kontrolle und auch Mut.

Liebe Eltern,
wer, wenn nicht wir, kann ein Lied davon singen, dass es nicht immer ganz leicht ist, Kinder zu motivieren? Mit diesem Elternbrief möchten wir Ihnen einige Tipps und Hilfestellungen geben, wie Motivation gelingen kann. Und mit Ihrem Kind wollen wir das Thema ebenfalls besprechen. In den kommenden Wochen geht es ausschließlich – Stichwort: Gute Vorsätze! – darum, wie Ihr Kind im neuen Jahr noch bessere Noten schreiben kann.

Über- und Unterforderung

Die Gründe für Lernfrust und fehlende Motivation bei Kindern sind unterschiedlich, aber zwei wesentliche Faktoren sind Über- und Unterforderung. Langweilt sich das Kind jeden Tag in der Schule, kann das genauso zu Frust und schlechten Noten führen wie die Erfahrung, dass es in der Schule nicht mehr mitkommt, weil der Stoff zu schwierig ist oder in zu kurzer Zeit zu viel gelernt werden muss. Wir haben Ihnen hierzu ein paar Tipps zusammengestellt:

Praktische Tipps:

  • Stecken Sie die Lernziele nicht zu hoch.
  • Interessieren Sie sich für die Aufgaben und den Schulalltag Ihres Kindes.
  • Loben Sie Ihr Kind gezielt.
  • Loben Sie nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Weg zum Ziel.
  • Überprüfen Sie Ihre eigenen Erwartungen.
  • Suchen Sie immer wieder den Kontakt zu Ihrem Kind. Geben Sie ihm die Möglichkeit, über seinen Schulalltag zu sprechen.
  • Wenn es in der Schule nicht rundläuft, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit der Lehrerin oder dem Lehrer auf.

Unsere oberste Maxime im Kampfkunstunterricht ist: „Ein Kind zu motivieren bedeutet, ihm Wertschätzung entgegenzubringen und ihm eine ehrliche und direkte Rückmeldung über sein Verhalten zu geben.“

Genau deshalb, liebe Eltern, wünschen wir Ihnen ein glückliches, gesundes und im Sinne unseres Mottos in diesem Monat – ein erfolgreiches Jahr. Gemeinsam schaffen wir es, Ihrem Kind das Lernen für die Schule zu erleichtern. Mit Motivation, Wertschätzung und ehrlichen, direkten Rückmeldungen. Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten.

Kampfkunst ist mehr.

Schöne Weihnachten

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Tja, die Rentiere sollten mal zum Kampfkunstunterricht kommen
Mehr Koordination, mehr Aufmerksamkeit, mehr Gleichgewicht, mehr Fitness, mehr Körperspannung und Sie wären noch auf dem Haus 😉

Liebe Freunde, wir wünschen euch fröhliche Weihnachten, schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Eure Kampfkunstschule

MINEMA Martial Arts

Sicherheit für Ihr Kind – Auf dem Weihnachtsmarkt

Sicherheit für Ihr Kind - am Weihnachtsmarkt

„Du bist mit deinen Eltern auf einem Weihnachtsmarkt. Es gibt viele Stände mit den leckersten Mandeln und Lebkuchen. Im Hintergrund hörst Du Weihnachtslieder und dann läuft auch noch der Nikolaus mit seinen Engelchen an dir vorbei. Deine Augen werden riesengroß. Du drehtst dich um zu deiner Mama, um ihr den Nikolaus zu zeigen…. und…. die Mama ist nicht mehr da. Du bist ganz alleine.
Was machst Du?“ – So schaut eine unserer typischen Sicherheitsschulungen aus. Gemeinsam mit den Kindern erarbeiten wir mit Rollenspielen, und im Sitzkreis, Lösungsansätze.

  1. Ich bleibe da stehen, wo ich gerade bin. Meine Mama sucht mich schon und geht erst nach Hause, wenn Sie mich gefunden hat.
  2. Ich bitte einen Polizisten um Hilfe.
  3. Ich bitte eine Kassiererin (Frau am Weihnachtsstand) um Hilfe.
  4. Ich bitte eine Mutter ,mit zwei oder drei Kindern in meinem Alter, um Hilfe.
  5. Ich bitte eine Oma um Hilfe.

Am einfachsten wäre es, wenn ich die Handynummer von Mama dabei habe, oder sogar auswendig kann. Dann können wir die Mama anrufen und Sie findet mich ganz schnell. Sicherheit für Ihr Kind.

Selbstvertrauen

Puchheim Selbstvertrauen

Liebe Eltern,
wir Erwachsene wissen, dass Selbstvertrauen eine fließende Erfahrung ist. Manchmal fühlen wir uns in unserer Haut wohl und manchmal nicht. Was wir unseren Kindern also beibringen müssen, sind lebenswichtige Fähigkeiten wie das Aufstehen nach Rückschlägen. Unser Ziel ist, sicherzustellen, dass Ihr Kind Stolz und Selbstvertrauen entwickelt – genauso wie die Fähigkeit, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Genau darum soll es in unseren Mattengesprächen diesmal gehen: Wir wollen in den nächsten Wochen mit den Schülern über das Vertrauen, das wir in uns selbst haben, reden.

Diesen Monat befassen wir uns mit:

WOCHE EINS
Seine Fehler und Schwächen akzeptieren

WOCHE ZWEI
Die eigenen Fähigkeiten kennen und nutzen

WOCHE DREI
Mit Misserfolgen angemessen umgehen

WOCHE VIER
Neues wagen und dazulernen

 

Eine Buchempfehlung über das Thema Selbstvertrauen:

Selbstvertrauen: Die Kunst, dein Ding zu machen von Christian Bischoff (klick)

Kindersicherheitstag

Selbstverteidigung Gewaltprävention

Kindersicherheitstag, Gewaltprävention und Anti-Mobbing bei der ARCHE München.

Das Empfehlungsschreiben spricht für sich. Vielen lieben Dank für das entgegengebrachte Vertrauen!

Arche München   Empfehlungsschreiben Michael Neumaier

Gerne helfen wir auch Ihrer Einrichtung. Wir haben spezielle Programme für Kindergartenkinder (ab 3,5 Jahre), für Grundschulkinder und für Jugendliche. Des weiteren schulen wir auch Erwachsene.

Sie haben auch Interesse an einem Kindersicherheitstag?

https://minema.de/kinder/kindersicherheitstag/

oder an einem Gewaltpräventions- und Anti-Mobbing-Kurs?
https://minema.de/kinder/puchheim-gegen-mobbing/

Wir sind für Sie und Ihre Einrichtung da!

MINEMA Martial Arts
Michael Neumaier

Mobil: 0176 63358974

E-Mail: info@minema.de

Kontaktformular

Halloween Sicherheitstipps für Ihr Kind

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Hier sind 10 Sicherheitstipps für ein schaurig schönes Halloween:

1. Gehe niemals rein ins Haus fremder Leute
2. Schaue erst nach links und rechts, bevor du die Straße überquerst
3. Gehe auf Süsskram-Jagd und lasse dich von einem Erwachsenen (Eltern) begleiten
4. Nimm eine Taschenlampe mit
5. Mit Eiern zu werfen ist verboten und gefährlich
6. Ernähre dich tagsüber gesund, damit du dich abends nicht nur mit Süssigkeiten vollstopfst
7. Trage reflektierende Kleidung in der Dunkelheit
8. Gehe nur mit einer Gruppe von Tür zu Tür
9. Plane eine sichere Strecke
10. schön aufpassen – und gib diese Halloween-Tipps auch deinen Freunden
Wir wünschen euch ein schaurig schönes Halloween 
Eure Kampfkunstschule MINEMA Martial Arts

Gute Gewohnheiten

gewohnheiten

„Zuerst bestimmen wir unsere Gewohnheiten, dann bestimmen unsere Gewohnheiten uns. „ – Charles C. Noble

Eine Hilfestellung für gesunde Ess-Gewohnheiten:

Als Eltern zählen Ihre Taten viel mehr als Worte, leben Sie daher beispielhaft. Wenn Sie rauchen besteht eine gewisse höhere Chance, dass Ihre Kinder ebenfalls anfangen zu rauchen. Wenn Sie sich eher schlecht ernähren, ist zu erwarten, dass es Ihre Kinder Ihnen gleich tun. Wenn Sie sich aber dazu entscheiden sich gesund zu ernähren und Ihren Körper vernünftig zu behandeln, werden Ihre Kinder Ihnen nacheifern.

Unser Kampfkunstunterricht fördert Ausdauer, Kraft und Konzentration. Er ist gesund für Körper und Geist. Damit das aber funktioniert, ist es wichtig, dem Körper Energie und viele wichtige Nährstoffe zuzuführen. Die richtige Lebensmittel- und Getränkeauswahl ist für Kampfkünstler das A und O. Deshalb wollen wir uns jetzt dem Thema „Ernährung für Kampfkünstler“ widmen.

Mit Unterstützung des Instituts für Kinderernährung in Dortmund haben wir Ihnen im Folgenden einige wichtige Fragen beantwortet, die Ihnen sicherlich weiterhelfen können:

Was mache ich, wenn meine Kinder weder Obst noch Gemüse essen?
Bieten Sie Ihren Kindern immer wieder andere Sorten an. Bei einer großen Auswahl ist bestimmt mal das Richtige dabei. Manche Grünkost-Muffel kann man mit verstecktem Obst und Gemüse überzeugen: Pürieren Sie Gemüse für leckere Nudelsoßen oder mixen Sie aus Obst und Milch coole Drinks.

Wie kann ich meine Kinder dazu bringen, auch mal Tee oder Wasser zu trinken und nicht immer nur Cola und Limonade?
Die Verpackung macht’s! Was Getränkehersteller können, können Sie schon längst. Füllen Sie Früchtetees, Wasser und Obstsaftschorlen beispielsweise in bunte Becher und geben Sie Eiswürfel und kleine Obstspieße hinein.

Was mache ich, wenn meine Kinder zu viel Süßigkeiten von der Oma bekommen, obwohl ich mich so bemühe, diese so weit wie möglich zu reduzieren?
Natürlich sollten Sie erst einmal mit der Oma reden. Machen Sie ihr klar, dass die Kinder keinen Appetit mehr auf die Hauptmahlzeiten haben, wenn sie zwischendurch ständig Süßes naschen. Versuchen Sie sie zu überzeugen, dass sich ihre Enkel auch über andere, interessante Geschenke freuen, beispielsweise Aufkleber, Buntstifte, Taschenbücher oder einen Besuch im Zoo oder im Schwimmbad. Es ist aber auch nicht erforderlich, Süßigkeiten zu tabuisieren und deren Konsum völlig einzuschränken. Kinder müssen einen kontrollierten Umgang damit lernen. In Maßen genossen ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn danach gründlich die Zähne geputzt werden.

Muss ich meinen Kindern Nussnougatcreme abgewöhnen?
Nein, Sie sollten Ihren Kindern überhaupt keine Lebensmittel abgewöhnen oder verbieten. Denn durch Verbote werden sie erst richtig interessant. Die Menge macht’s. Es muss ja nicht jeden Tag Nussnougatcreme sein und eine halbe Scheibe Brot oder ein halbes Brötchen damit bestrichen reicht aus.

Wie bereits erwähnt, ist Bewegung wichtig. Ebenso wie mit einem guten Beispiel voran zu gehen. Sie können natürlich noch beispielhafter agieren und neben täglicher Alltagsbewegung noch mehr für sich tun. Wenn Sie an einem kostenlosen Probekurs interessiert sind, sprechen Sie einfach mit einem unserer Ausbilder, oder nutzen Sie unser Kontaktformular (klick).

Manieren

Liebe Eltern,

von A wie Anklopfen bis Z wie Zuhören – Manieren sind der Kompass, den es braucht, um sich (am besten so früh wie möglich) im Leben zurecht zu finden. Die Kleinen können sich benehmen, aber sie wissen oft nicht, warum sie das machen sollen. Deshalb geht es in unseren Mattengesprächen in diesem Monat um die Mutter aller Lebenskompetenzen: Benimmregeln!

Denn der Kampfkunstunterricht ist in der Tat eine Art „moderner Knigge“. Schließlich startet jede Stunde mit der richtigen Begrüßung. Unsere Schüler lernen den Unterschied zwischen Grüßen und Begrüßen, wie man sich vor dem Unterricht „verbeugt“ und seine Freunde und Lehrer „angrüßt“, wie man ordentlich „Guten Tag“ mit Handgeben sagt. Auch sonst ist der Umgang auf der Matte höflich und respektvoll. Beste Grundvoraussetzungen also, seine guten Manieren auch im Alltag zu zeigen.
Es gilt: Wenn sich bestimmte Umgangsformen erst einmal eingeprägt haben, ist es schwer, sie wieder abzulegen. Nicht umsonst boomen gute Manieren derzeit: Benimm ist in!
Wir haben Ihnen hier ein paar Tipps zusammengestellt, die sogar schon Kinder ab drei Jahren lernen können. Die Faustregel: „Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden will!“

Manieren Elternbrief
Die Zauberwörter „bitte“ und „danke“: Ihr Kind lernt schon sehr bald, dass es mit einem„bitte“ viel eher (wenn auch nicht jedes Mal) die Erfüllung seiner Wünsche erreicht. Und sein„danke“ zeigt dem anderen, dass es sich über das, was es bekommen hat, freut.
Entschuldigung: Wenn Ihr Kind einem anderen wehgetan hat oder ihm Unrecht getan hat, kann es durch ein „Entschuldige bitte!“ zeigen, dass es ihm leid tut. Dann fühlt sich der andere gleich besser.
Ausreden lassen: Ihr Kind sollte lernen, zuzuhören und einem anderen, wenn er redet, nicht ins Wort zu fallen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es selbst ja auch möchte, dass die anderen zuhören, wenn es etwas zu erzählen hat.
Schimpfwörter sind tabu: Sie verletzten den anderen und sind deshalb selbst dann, wenn Ihr Kind sehr wütend ist, tabu. Kampfkünstler sind Vorbilder! Auch das gehört zur Schwarzgurteinstellung.
Manieren am Tisch: Wenn sich alle bei Tisch an ein paar einfache Regeln halten, verlaufen die Mahlzeiten entspannter. Hierzu gehören: Hände waschen vor dem Essen, Besteck benutzen, nicht mit dem Stuhl kippeln, nicht mit vollem Mund sprechen.

Haben Sie auch Interesse an werteorientiertem Kampfkunstunterricht für Ihr Kind? Hier geht es zum unverbindlichen Probeunterricht, schreiben Sie uns eine E-Mail, oder rufen Sie uns an, unter 0176/63358974. Wir beraten Sie gerne.

Das Familienpasswort – Sicherheit für Ihr Kind

familienpasswort sicherheit für Ihr Kind

Das Familienpasswort hat in Wirklichkeit schon viele Male geholfen

Was ist ein Familienpasswort und wozu ist es gut? Ein Beispiel: Sie schaffen es nicht rechtzeitig Ihr Kind vom Schwimmkurs abzuholen und der andere Elternteil kann auch nicht. Oma und Opa wohnen zu weit weg und die Tante hat kein Auto. Ihr Kind hat noch kein eigenes Handy oder hat es nicht beim Schwimmkurs dabei.
Ihre Nachbarin erklärt sich bereit Ihr Kind abzuholen. Nur, Ihr Kind darf nicht bei „Fremden“ einsteigen. Sie haben ausgemacht, Sie holen es wieder ab. Um ihrem Kind Sicherheit zu geben, empfehlen Experten unter anderem das Familienpasswort. Es ist ein geheimes, für Notfälle ausgemachtes Passwort. Nur Sie und Ihr Kind kennen es. Kommt außerplanmäßig jemand Anderes um Ihr Kind abzuholen, frägt es höflich nach dem Familienpasswort. Ist die Antwort richtig, darf Ihr Kind mitgehen. Ist die Antwort falsch, distanziert Ihr Kind sich von dem Erwachsenen und sucht bei anderen Erwachsenen Hilfe, z.B. bei anderen Eltern oder dem Schwimmlehrer.

Um diese und weitere Sicherheitsregeln, sowie Lebenskompetenzen geht es in unserem Kampfkunstunterricht. Hier geht es zum kostenlosen Probeunterricht (klick).

Des weiteren bieten wir auch Kindersicherheitstage für Kindergärten, Grundschulen und weitere Einrichtungen an. Weitere Informationen: https://minema.de/kinder/kindersicherheitstag/